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Auslöser von Lernprozessen und organisationalem Lernen

Title: Auslöser von Lernprozessen und organisationalem Lernen

Seminar Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Judith Arbogast (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Die Wirtschaft ist geprägt von ständigem Wandel und laufender Weiterentwicklung. Wettbewerber treten im Markt auf, neue Anforderungen müssen bewältigt werden. Konjunkturelle Einflüsse erfordern Anpassungen an veränderte Ausgangsbedingungen. Ein erfolgreiches Unternehmen muss sich diesen Herausforderungen stellen, um den Bestand zu sichern und Erfolg zu haben.
Die Anpassung der Unternehmen, wie sie bisher erfolgte, reicht nicht aus, um mit der wirtschaftlichen Entwicklung standzuhalten. Die Lösung dieses Problems kann im Schlagwort des organisationalen Lernens gefunden werden. Dieses Lernen ist ein immer wiederkehrender bzw. kontinuierlich ablaufender Prozess. Aufgrund schneller Veränderungen der inneren und äußeren Umwelt des Unternehmens sowie dauerhaft wechselnder Anforderungen muss es als wesentlicher Bestandteil angesehen werden, dem eine wichtige Bedeutung zuzusprechen ist.
Doch was sind die Auslöser dieses Lernens? Wodurch beginnt in einem Unternehmen organisationales Lernen? Diese Fragestellungen sind der Ausgangspunkt für die vorliegende Seminararbeit.
Nach einer einführenden Grundlagenerläuterung sollen verschiedene mögliche Auslöser beschrieben werden. Diese sind unterteilt in Auslöser, die durch Störungen der Geschäftstätigkeit entstehen und solche, die im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auftreten. Auch Organisationsmitglieder spielen eine große Rolle, denn das Lernen der Organisation ist abhängig von seinen Mitgliedern. Schließlich werden die Voraussetzungen für ein Lernen der Organisation erläutert und geklärt, welche Störfaktoren auftreten können, die das Lernen der Organisation erschweren oder verhindern. In einem abschließenden Fazit folgt eine kritische Hinterfragung der genannten Faktoren, die Lernen auslösen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Definition "Lernprozesse"

2.2 Definition "Organisationales Lernen"

2.3 Unterschiede zwischen Lernprozessen und organisationalem Lernen

3. Auslöser von Lernprozessen

3.1 Lernen durch Anpassung an die Arbeitsmarktsituation

3.2 Lernen durch Beförderung

3.3 Lernen durch persönliches Interesse

3.4 Lernen durch Selbst- und Fremdbeurteilung

4. Auslöser organisationalen Lernens aufgrund von Störungen des Unternehmensablaufs

4.1 Lernen durch Probleme

4.2 Lernen durch Krisen

5. Auslöser organisationalen Lernens im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

5.1 Lernen durch Erfahrung und Beobachtung

5.2 Lernen durch Expansion in neue Märkte

5.3 Lernen durch Ressourcenreichtum ("slack")

5.4 Lernen durch periodische Anforderungen

5.5 Lernen durch Leitbilder und Rituale

5.6 Lernen durch Anpassung an Branchenergebnisse und Wettbewerber

5.7 Lernen durch Anreize

6. Lernen durch Organisationsmitglieder

6.1 Lernen durch Neubesetzung von Positionen

6.2 Lernen durch Imitation neuer Produktionstechniken

6.3 Lernen durch Gruppenarbeit in unterschiedlichen Ausprägungen

7. Mögliche Störfaktoren des Lernvorgangs

7.1 Das Verlernen

7.2 Momentaner Erfolg

7.3 Eingefahrenheit

7.4 Hierarchien

7.5 Angst vor Fehlereingeständnissen

8. Voraussetzung für die Durchsetzung von Auslösern

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Auslöser von Lernprozessen und organisationalem Lernen in Unternehmen. Sie zielt darauf ab, zu klären, welche Faktoren – von Störungen des Geschäftsablaufs bis hin zu Impulsen durch Organisationsmitglieder – Lernvorgänge anstoßen und wie Unternehmen diese für ihre Entwicklung nutzen können.

  • Differenzierung zwischen individuellem und organisationalem Lernen
  • Analyse von externen und internen Auslösern von Lernprozessen
  • Untersuchung von Störfaktoren, die Lernprozesse hemmen oder verhindern
  • Betrachtung der Bedeutung von Rahmenbedingungen und Arbeitsatmosphäre
  • Fokus auf die Besonderheiten bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Auszug aus dem Buch

4.2 Lernen durch Krisen

Sind Probleme längerfristiger Natur und gefährden sie die Fortführung oder gar den Bestand des Unternehmens, und gelingt es der Unternehmensführung nicht, diese zu beseitigen, so kann das Unternehmen in eine Krise geraten.

Eine solche Situation kann wie folgt aussehen:

- Rückläufige Umsatzzahlen bewegen das Unternehmen mögliches Fehlverhalten oder Gründe für Krisen zu analysieren um diesen entgegen zu wirken und die Umsatzzahlen zukünftig wieder zu steigern.

- Ein weiteres Kriterium, das eine Krise verursachen kann, sind gesetzliche Änderungen, etwa neue Bestimmungen zum Schutz der Umwelt, die das Unternehmen zwingen, Produktionsabläufe oder Schadstoffemissionen an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

- Durch den Wandel in einer Gesellschaft können ebenfalls organisatorische Krisen entstehen, da diese unter Umständen nachhaltige Veränderungen, z. B. des Konsumverhaltens, mit sich bringen. Derartige Phänomene sind unter anderem im Zusammenhang mit Umweltschutz zu beobachten und zwingen das Unternehmen, bestehende Strukturen kritisch zu prüfen und gegebenenfalls der neuen Situation anzupassen. Oftmals werden soziale Veränderungen durch den Einfluss von Interessengruppen (z. B. Greenpeace, Gewerkschaften) entscheidend geprägt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit des organisationalen Lernens in einer sich ständig wandelnden Wirtschaft ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Grundlagen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten "Lernprozesse" und "organisationales Lernen" definiert und deren maßgebliche Unterschiede herausgearbeitet.

3. Auslöser von Lernprozessen: Dieses Kapitel betrachtet individuelle Anreize und Mechanismen, die Lernprozesse bei Einzelpersonen anstoßen.

4. Auslöser organisationalen Lernens aufgrund von Störungen des Unternehmensablaufs: Es wird analysiert, wie Probleme, Krisen und das Scheitern eines Unternehmens als Katalysatoren für organisationales Lernen fungieren.

5. Auslöser organisationalen Lernens im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit: Das Kapitel behandelt betriebliche Routineprozesse wie Erfahrungsgewinn, Expansion und Anreizsysteme als Quelle für organisationales Lernen.

6. Lernen durch Organisationsmitglieder: Hier wird der Fokus auf den Einfluss der Mitarbeiter gelegt, insbesondere durch Personalwechsel, Imitation und Formen der Gruppenarbeit.

7. Mögliche Störfaktoren des Lernvorgangs: Das Kapitel identifiziert Barrieren wie eingefahrene Strukturen, Hierarchien und die Angst vor Fehlern, die organisationales Lernen behindern.

8. Voraussetzung für die Durchsetzung von Auslösern: Es wird dargelegt, dass eine lernförderliche Atmosphäre und ein kooperativer Führungsstil essenziell sind, um Auslöser effektiv für Lernprozesse zu nutzen.

9. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Integrationsmöglichkeiten der genannten Auslöser und betont die zentrale Rolle der Mitarbeiter und der Transferbereitschaft.

Schlüsselwörter

Organisationales Lernen, Lernprozesse, KMU, Wissensmanagement, Lernauslöser, Unternehmenskultur, Veränderungsmanagement, Double-loop learning, Single-loop learning, Personalentwicklung, Kaizen, Unternehmenskrisen, Transferbereitschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Analyse verschiedener Auslöser, die Lernprozesse in Organisationen anstoßen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des organisationalen Lernens, die verschiedenen externen und internen Lernauslöser sowie die Hindernisse bei deren Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wodurch Lernen in einem Unternehmen initiiert wird und welche Rolle dabei Störungen, die Geschäftstätigkeit und die Organisationsmitglieder spielen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse einschlägiger Literatur zum Thema Organisationslernen und Wissensmanagement.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kategorien von Auslösern, angefangen bei individuellen Impulsen bis hin zu organisationalen Krisen und dem täglichen Geschäftsbetrieb.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Typische Charakteristika sind die Begriffe Lernauslöser, organisationales Lernen, Personalentwicklung, Unternehmenskultur und Fehlerkultur.

Warum wird im Text speziell auf KMU eingegangen?

Weil in kleinen und mittleren Unternehmen oft andere Dynamiken bei der Führung und Umsetzung von Veränderungen herrschen, die Lernprozesse sowohl erleichtern als auch erschweren können.

Welchen Einfluss haben Hierarchien auf das Lernen?

Das Dokument weist darauf hin, dass starre Hierarchien Lernvorgänge durch zentralisierte Entscheidungsgewalt und die potenzielle Zurückhaltung der Mitarbeiter bei der Meinungsäußerung entscheidend erschweren können.

Was bedeutet das Konzept des "Verlernens" im Kontext der Arbeit?

Verlernen ist die notwendige Aufgabe, altes, überholtes Wissen aufzugeben, um Platz für neue Erkenntnisse und Handlungsweisen zu schaffen, was für die Weiterentwicklung einer Organisation essenziell ist.

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Details

Title
Auslöser von Lernprozessen und organisationalem Lernen
College
University of Siegen
Course
Organisationslernen und Wissensmanagement in KMU
Grade
2,3
Author
Judith Arbogast (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V48621
ISBN (eBook)
9783638452823
Language
German
Tags
Auslöser Lernprozessen Lernen Organisationslernen Wissensmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Judith Arbogast (Author), 2005, Auslöser von Lernprozessen und organisationalem Lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/48621
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