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Siedlungsentwicklung und -probleme von Nairobi

Titre: Siedlungsentwicklung und -probleme von Nairobi

Dossier / Travail de Séminaire , 2001 , 7 Pages , Note: sehr gut

Autor:in: Guido Bürger (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Démographie, Urbanisation et Aménagement du territoire
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Nairobi bedeutet in der Massai - Sprache „Kaltes Wasser“ von den zahlreichen Bächen aus dem Escarpment des angrenzenden Rift Valleys. Heute besitzt Nairobi eine Einwohnerzahl von offiziell 2,7 Mio. Menschen und ist eine der wichtigsten Metropolen Afrikas.
Entstanden aus einer Versorgungsstation für den Bau der Uganda Bahn von Mombasa an den Viktoria-See zur Erschließung des ostafrikanischen Hinterlandes hat sich Nairobi zu einer bunten, lebhaften und international beachteten Metropole entwickelt. Aus ihrer Genese heraus stellt sich die Stadt aktuellen Entwicklungsproblemen, wie der Versorgung mit Infrastruktureinrichtungen, Anbindung großer Slumviertel an Ver- und Entsorgungsanlagen und der Steuerung des Wachstums.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entstehungsgeschichte

2.1. Anfänge

2.2. Kolonialzeit

2.3. Veränderungen nach der Kolonialzeit

3. Probleme der Stadtentwicklung

4. Ausblick

5. Literatur und Materialien

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Siedlungsentwicklung von Nairobi und analysiert die daraus resultierenden städtebaulichen, sozialen und infrastrukturellen Herausforderungen in einer afrikanischen Metropole.

  • Historische Genese Nairobis von der Eisenbahnstation zur Metropole
  • Einfluss der kolonialen Stadtplanung auf die räumliche Segregation
  • Strukturelle Veränderungen und Grundbesitzverhältnisse nach der Unabhängigkeit
  • Herausforderungen durch informelle Siedlungsstrukturen und Siedlungsdruck
  • Strategien zur Infrastrukturentwicklung in Städten der Entwicklungsländer

Auszug aus dem Buch

2.2 Kolonialzeit

Obwohl von der Verwaltung schon in den 20er Jahren eine Rassentrennung abgelehnt wurde und auch der Master-Plan 1948 eine Segregation zu verhindern versuchte, ergab sich eine Trennung der Bevölkerung und der Stadtteile. Maßgeblich dafür war die unterschiedliche Bebauungsdichte, die in den “low density areas“, also den europäischen Siedlungen eine wesentlich geringere Dichte vorsahen als in den Arbeitersiedlungen und auch der finanzielle Anspruch an die Gebäude nur von den reichen Europäern bezahlt werden konnte. Ergebnis war das Zusammenfallen der Rassen- und Klassengrenzen.

Innerhalb der Stadt entwickelten sich unterschiedliche Stadtviertel: der Asiaten mit Geschäften und Dienstleistungen, der Europäer mit hauptsächlicher Wohnfunktion und der Afrikaner, den Arbeitervierteln. 1922 wurde Pumwani errichtet, heute ältestes Afrikanerquartier. 2,5 km östlich der Stadt, getrennt durch den Nairobi Fluß, liegen dort die Arbeiterquartiere an den ungünstigsten Standorten, in den trockenen, in der Regenzeit überschwemmungsgefährdeten Ebenen nahe der Industrieflächen und möglichst weit von den Europäern entfernt.

Das Stadtwachstum ist in dieser Phase der Entwicklung durch explosionsartige Ansiedlung bedingt. Teilweise über 25% der Bewohner eines Viertels sind innerhalb eines Jahres dort angesiedelt. Zur Bereitstellung von städtischer Wohnfläche wurde der Verwaltungsbezirk mehrmals erweitert, wie man Abb. 2 entnehmen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Namen und die historische Bedeutung Nairobis ein und nennt grundlegende Eckdaten zur Einwohnerzahl.

2. Entstehungsgeschichte: Hier wird der Ursprung der Stadt als Versorgungsstation der Uganda-Bahn und deren Entwicklung durch verwaltungstechnische Aufwertungen detailliert beschrieben.

2.1. Anfänge: Dieser Abschnitt behandelt die Gründung Nairobis im Jahr 1896, das schnelle Wachstum durch die Bahnanbindung und die frühe räumliche Differenzierung der Wohngebiete.

2.2. Kolonialzeit: Der Fokus liegt auf der faktischen räumlichen Segregation trotz offizieller Ablehnung einer Rassentrennung und der Entstehung unterschiedlicher sozialer Stadtviertel.

2.3. Veränderungen nach der Kolonialzeit: Dieses Kapitel erläutert den Wandel der Grundbesitzstrukturen, die Integration ehemals europäischer Gebiete und die zunehmende Verdichtung des Innenstadtbereichs.

3. Probleme der Stadtentwicklung: Hier werden die anhaltenden Herausforderungen wie Siedlungsdruck, informelle Siedlungen (Squatters), Arbeitslosigkeit und hygienische Mängel analysiert.

4. Ausblick: Das Kapitel diskutiert die Notwendigkeit vernetzter Entwicklungskonzepte, um die informellen Siedlungen strukturell zu integrieren und eine flächendeckende Infrastruktur zu schaffen.

5. Literatur und Materialien: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und Datenquellen auf.

Schlüsselwörter

Nairobi, Siedlungsentwicklung, Kolonialzeit, Segregation, Stadtplanung, Urbanisierung, Squattersiedlungen, Infrastruktur, Kenia, Uganda-Bahn, Bevölkerungsdichte, Metropole, Stadtviertel, Flächennutzung, Entwicklungsland

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Genese von Nairobi sowie der Analyse der städtebaulichen Probleme und Herausforderungen, die sich aus dem rasanten Wachstum der Stadt ergeben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Entstehungsgeschichte, den Einfluss der kolonialen Ära auf die Stadtstruktur, die sozioökonomische Segregation und die gegenwärtigen infrastrukturellen Herausforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie historische Stadtplanungsentscheidungen die heutige soziale und räumliche Struktur Nairobis beeinflussen und vor welchen Problemen die Stadtentwicklung heute steht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine deskriptive geographische Analyse, die auf der Auswertung historischer Karten, Stadtplanungsdokumenten (Master-Plans) und fachwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Betrachtung der Stadtgeschichte von der Gründung als Eisenbahnstation bis zur postkolonialen Ära sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Siedlungsproblematik.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Siedlungsentwicklung, koloniale Segregation, informelle Siedlungen (Squatter), Funktionstrennung und städtische Infrastruktur.

Wie wirkten sich die kolonialen Master-Pläne auf die heutige Stadt aus?

Obwohl eine offizielle Rassentrennung oft abgelehnt wurde, führten unterschiedliche Anforderungen an die Bebauungsdichte und finanzielle Barrieren zu einer dauerhaften räumlichen Trennung der Bevölkerungsklassen, die bis heute nachwirkt.

Warum entstehen in Nairobi bis heute vermehrt Squattersiedlungen?

Die Siedlungen entstehen durch enormen Siedlungsdruck und fehlende planmäßige Wohnraumangebote für die ärmere Bevölkerung, was dazu führt, dass Menschen freie Flächen informell besetzen.

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Résumé des informations

Titre
Siedlungsentwicklung und -probleme von Nairobi
Université
University of Trier  (Geographie / Geowissenschaften)
Cours
Exkusionsseminar
Note
sehr gut
Auteur
Guido Bürger (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
7
N° de catalogue
V49011
ISBN (ebook)
9783638455626
Langue
allemand
mots-clé
Siedlungsentwicklung Nairobi Exkusionsseminar
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Guido Bürger (Auteur), 2001, Siedlungsentwicklung und -probleme von Nairobi, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49011
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