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Ist ein modernes Familienbild bei Frauen abhängig vom Einkommen und dem Alter?

Eine quantitative Datenanalyse

Título: Ist ein modernes Familienbild bei Frauen abhängig vom Einkommen und dem Alter?

Trabajo Escrito , 2018 , 18 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Philipp Durillo Quiros (Autor)

Economía - Estadísticas y métodos
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Immer schneller, immer effizienter, immer flexibler: Wie so viele andere Bereiche in der beschleunigten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ist auch die Familie nicht vor tiefgreifenden Veränderungen gefeit. Gerade die Rolle der Frauen hat sich dabei unter anderem durch die Emanzipation, steigendem Wohlstand und Wissen sowie sexueller “Befreiung” tiefgreifend verändert. In modernen westlichen Gesellschaften hat diese Veränderung auch gleichzeitig bewirkt, dass sich Familienstrukturen im Verlauf des 20. Jahrhunderts bis hin zu ihren heutigen Ausprägungen stetig gewandelt haben. Zwar herrscht Familie immer noch als Zentralelement eines glücklichen Lebens vor, aber das traditionell-bürgerliche Modell, in dem der Mann als Haupternährer fungiert und die Frau ausschließlich für den Haushalt und die Erziehung der Kinder verantwortlich ist, trifft nur noch auf eine Minorität zu. Gerade Frauen stehen im Zuge des familiären Wandels oftmals vor wichtigen Fragen: “Ehe oder nicht?” “Kinder oder nicht?” “Karriere oder nicht?” zeigen Optionen im weiblichen Lebenslauf auf, die im sozialen Kontext beispielsweise der Nachkriegszeit noch überhaupt nicht in dieser Form denkbar waren. Dies führt jedoch oftmals zu Dilemmata, gerade für Frauen, die die Familiengründung noch vor sich haben. Doch von welchen Faktoren hängt die Ausprägung eines modernen Familienbilds bei Frauen heutzutage ab? Diese Frage konnte bisher im Forschungskontext nur schemenhaft beantwortet werden. Basierend auf einer statistischen Untersuchung versucht diese Arbeit die Hypothesen empirisch zu überprüfen, ob ein modernes Familienbild bei Frauen von a) dem Einkommen und b) dem Alter abhängt. Als Grundlage dazu dienen die vom GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften erhobenen Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS), die im Jahr 2016 erhoben wurde. Zunächst sollen (sozial-)wissenschaftliche Standpunkte zur Familie und der Rolle der Frau innerhalb der Familie skizziert werden. Anschließend werden im Hauptteil der Studie zwei Hypothesen untersucht, statistisch ausgewertet und anschließend erörtert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1. Definition Familie

2.2. Zur Rolle der Frau innerhalb der Familie

2.3. Entwicklung eines “modernen “ Familienbilds

2.4. Forschungsfrage und Hypothesenbildung

3. Methodik

3.1. Datenerhebung

3.1.1. Erhebungsverfahren

3.1.2. Grundgesamtheit und Stichprobe

3.1.3. Gewichtung der ostdeutschen Teilpopulation

3.2. Operationalisierung

3.2.1. Geschlechtertrennung

3.2.2. Unabhängige und abhängige Variablen

3.2.3. Konstruktbildung und Split-Experiment

4. Ergebnisse

4.1. Statistiken der Variablen

4.2. Zusammenhänge der Variablen

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht quantitativ, inwiefern das moderne Familienbild bei Frauen in Deutschland von ihrem persönlichen Einkommen und ihrem Alter abhängig ist, um so die Diskrepanz zwischen modernen Lebensentwürfen und traditionellen Rollenerwartungen zu beleuchten.

  • Soziologische Definitionen von Familie und Frauenrollen im Wandel.
  • Empirische Analyse auf Basis des ALLBUS-Datensatzes 2016.
  • Operationalisierung eines "modernen Familienbilds" durch Konstruktbildung.
  • Statistische Überprüfung von Hypothesen zu Einkommen und Alter.
  • Diskussion über die Persistenz traditioneller Rollenbilder und die Bedeutung sozialer Klassen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition Familie

Innerhalb der Literatur und einzelner Fachbereiche gibt es viele verschiedene Ansätze, wie Familie zu definieren ist. Als konstitutives Merkmal von Familie wird die „Zugehörigkeit von zwei oder mehreren aufeinander bezogenen Generationen” aufgefasst, die zueinander in einer besonderen persönlichen Beziehung stehen. Die Beziehungen umfassen die Position ,Elter‘ und ,Kind‘ und können dadurch als Eltern-Kind-Beziehung bezeichnet werden (Peuckert, 2012, S. 163). Somit besteht eine Familie aus mindestens zwei Personen, die sozio-emotional enger aneinandergebunden sind, als es in normalen sozialen Gruppen und Gemeinschaften der Fall ist. Wie Familie ausgestaltet werden kann, unterliegt letztlich einer hohen kulturellen Variabilität (Lenz, 2013, S. 104). Auf internationaler Ebene gibt es diverse familiale Lebensformen. Familie deckt als Institution zwei differenzierte, institutionelle Komplexe ab – Partnerschaft und Elternschaft. Partnerschaft meint dabei, die Monogamie, die sexuelle Bezogenheit auf ausschließlich einen Partner. Elternschaft bezieht sich auf die Erziehungsverantwortung der leiblichen Eltern (Kaufmann, 1988, S. 394). Mittlerweile sind Heirat und Fertilität innerhalb einer familialen Lebensform entkoppelt: Die Heirat wird damit für immer weniger Menschen als zwingende Voraussetzung für eine Familiengründung angesehen. (Lenz, 2013, S. 109; Peuckert, 2012, S. 18). Diese “sexuelle Befreiung” hat dazu geführt, dass die bürgerliche Ehe gesellschaftlich und rechtlich nicht mehr die “einzige”, sondern nur noch “eine” – wenn auch immer besonders geschätzte und mit weiten Rechtsvorteilen ausgestattete – Normalform für das Zusammenleben eines Paares ist (Rees, 2002, S. 19). So macht Nave-Herz (2012) insgesamt 18 Formen von Familie aus, ohne überhaupt eine Ehe miteinander zu haben (S. 15). Dennoch ist die Eltern-Familie mit formaler Eheschließung weiterhin die statistisch dominante Familienform. 76% aller Kinder unter 18 Jahren wachsen in dieser herkömmlichen Familie auf (Nave-Herz, 2012, S. 26). Wie die Rolle der Frau innerhalb dieser herkömmlichen Familie aussieht, wird im Folgenden dargelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in den soziokulturellen Wandel der Familie ein und begründet die Relevanz der Untersuchung des modernen Familienbilds bei Frauen.

2. Theorie: Dieser Abschnitt erarbeitet die theoretischen Grundlagen zu Familienbegriffen, der Rolle der Frau und der Entwicklung moderner Familienmodelle sowie der Hypothesenbildung.

3. Methodik: Hier werden das Forschungsdesign, die Datenquelle (ALLBUS 2016), die Stichprobenziehung und die statistischen Operationalisierungen detailliert beschrieben.

4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Statistiken der verwendeten Variablen sowie die Korrelationsanalysen zur Überprüfung der Hypothesen.

5. Diskussion: Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse kritisch interpretiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und Limitationen der Studie aufgezeigt.

Schlüsselwörter

modernes Familienbild, Frauenrolle, ALLBUS 2016, Einkommen, Alter, Familiensoziologie, quantitative Datenanalyse, Erwerbstätigkeit, Rollenverteilung, Haushaltsarbeit, Reproduktionsarbeit, Doppelorientierung, Statistische Signifikanz, Korrelation, Geschlechterrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob das Alter und das Einkommen von Frauen in Deutschland einen statistisch nachweisbaren Einfluss darauf haben, ob diese ein sogenanntes "modernes Familienbild" vertreten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Wandel von Familienstrukturen, die Entwicklung der Frauenrolle zwischen Beruf und Haushalt, die Unvereinbarkeit von Erwerbsarbeit und traditionellen Familienmodellen sowie soziostrukturelle Einflüsse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: "Ist ein modernes Familienbild bei Frauen abhängig vom Einkommen und dem Alter?" Ziel ist es, diese Hypothesen empirisch mittels Sekundärdaten zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Datenanalyse unter Verwendung des ALLBUS-Datensatzes 2016, wobei statistische Verfahren wie Korrelationsanalysen und Konstruktbildungen angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung des Familienbegriffs und der Frauenrolle sowie eine methodische Sektion, die das Studiendesign, die Stichproben und die Variablenoperationalisierung (inklusive Split-Experiment) beschreibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Familiensoziologie, modernes Familienbild, Frauenrolle, ALLBUS, quantitative Analyse, Erwerbstätigkeit und Rollenverteilung.

Warum wurde der ALLBUS 2016 als Datengrundlage gewählt?

Der ALLBUS bietet einen umfangreichen und validierten Datensatz über Einstellungen und soziales Verhalten in Deutschland, der bereits eine replizierbare Fragebatterie zum Thema Familienbild enthält.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Hypothesen?

Die Analyse zeigt, dass es zwar minimale Zusammenhänge gibt, eine wirkliche, signifikante Abhängigkeit des modernen Familienbilds vom Einkommen oder Alter jedoch nicht nachgewiesen werden konnte.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Ist ein modernes Familienbild bei Frauen abhängig vom Einkommen und dem Alter?
Subtítulo
Eine quantitative Datenanalyse
Universidad
University of Mannheim
Curso
Statistische Datenanalyse mit SPSS
Calificación
1,7
Autor
Philipp Durillo Quiros (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
18
No. de catálogo
V490280
ISBN (Ebook)
9783668974982
ISBN (Libro)
9783668974999
Idioma
Alemán
Etiqueta
familienbild frauen einkommen alter eine datenanalyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Durillo Quiros (Autor), 2018, Ist ein modernes Familienbild bei Frauen abhängig vom Einkommen und dem Alter?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/490280
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