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Kriterien lernförderlicher Schreibaufgaben im prozessorientierten Schreibunterricht

Titel: Kriterien lernförderlicher Schreibaufgaben im prozessorientierten Schreibunterricht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 31 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Marlene Schreiner (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit den Kriterien von lernförderlichen Schreibaufgaben zum Förderbereich "Schreiben als soziale Praxis". Kriterien für Schreibaufgaben, die dem Förderbereich "basale Schreibfähigkeiten" zugeordnet werden, stehen hier nicht im Mittelpunkt. Vor diesem Hintergrund wird eine Checkliste für lernförderliche Schreibaufgaben erarbeitet, mittels derer im nächsten Schritt eine Schreibaufgabe aus dem Arbeitsheft "Lern-Mobile: Texte schreiben" zum Verfassen einer Spielanleitung analysiert wird und die Ergebnisse nochmals schriftlich festgehalten werden. Die Analyse mittels der Checkliste für diese Schreibaufgabe befindet sich im Anhang ebenso wie die Schreibaufgabe selbst.

Welche Kriterien muss eine "lernförderliche" Schreibaufgabe im prozessorientierten Schreibunterricht erfüllen?
Dieser Fragestellung wird in der vorliegenden Hausarbeit nachgegangen. Dabei wird zunächst der Begriff "Schreibaufgabe" unter Einbezug der Erläuterungen der Autoren Jürgen Baurmanns, Jasmin Merz-Grötschs, Thomas Bachmanns & Becker-Mrotzeks und Afra Sturms & Mirjam Weders detailliert beleuchtet und anschließend festgelegt, welchem Verständnis von "Schreibaufgabe" sich in dieser Hausarbeit angeschlossen wird.

Im Anschluss daran wird erläutert, was unter einem prozessorientierten Schreibunterricht verstanden wird und welche Rolle Schreibaufgaben innerhalb eines solchen Unterrichts einnehmen. Es wird sich diesbezüglich vor allem auf den Artikel "produkt- versus prozessorientierter Schreibunterricht" von Martin Fix bezogen. Für die Hausarbeit wird die Kenntnis über Schreibprozessmodelle, insbesondere über das bekannte und mittlerweile als klassisch geltende Schreibprozessmodell von Hayes & Flower aus dem Jahr 1980 vorausgesetzt, da aufgrund der Seitenzahlbegrenzung dieser Punkt nicht ausführlich thematisiert werden kann.

Im Hauptteil der Hausarbeit werden unterschiedliche theoretische Überlegungen zusammengeführt; hierzu wird vor allem auf Erläuterungen und Erkenntnisse von Afra Sturm & Mirjam Weder, von Thomas Bachmann & Michael Becker-Mrotzek, von Jürgen Baurmann & Otto Ludwig, Jasmin Merz-Grötschs und Maik Philipps eingegangen. Was letzten Endes eine Schreibaufgabe zu einer "guten" Aufgabe macht, hängt unter anderem auch maßgeblich vom Förderbereich ab, in dem sie zum Einsatz kommen soll. Demnach stehen die Kriterien einer lernförderlichen Schreibaufgabe in Abhängigkeit zum jeweiligen Förderbereich und werden durch ihn unterschiedlich festgelegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff Schreibaufgabe

3. Der prozessorientierte Schreibunterricht und die Rolle von Schreibaufgaben in ihm

4. Merkmale lernförderlicher Schreibaufgaben

4.1 Zusammengeführte theoretische Erkenntnisse zu lernförderlichen Schreibaufgaben im Kontext Schreiben als soziale Praxis

4.2 Checkliste lernförderliche Schreibaufgabe

5. Analyse einer Schreibaufgabe zur Textsorte „Spielanleitung“ mittels der „Checkliste“

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

8.1 Schreibaufgabe „Foppball“

8.2 Checkliste zur Analyse der Schreibaufgabe „Foppball“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit hat das Ziel, Kriterien für lernförderliche Schreibaufgaben im Kontext des prozessorientierten Schreibunterrichts zu erarbeiten und diese in einer praktischen Analyse auf ihre Tauglichkeit hin zu überprüfen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, welche qualitativen Anforderungen eine Schreibaufgabe erfüllen muss, um den Schreibprozess effektiv zu unterstützen und die Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern gezielt zu fördern.

  • Definition und Verständnis von Schreibaufgaben
  • Prozessorientierter Schreibunterricht als didaktischer Rahmen
  • Kriterienkatalog für lernförderliche Schreibaufgaben
  • Analyse einer konkreten Schreibaufgabe zur Textsorte „Spielanleitung“

Auszug aus dem Buch

1. Kriterium: Ist das Lernziel ersichtlich?

Den Beginn einer lernförderlichen Schreibaufgabe stellt eine deutliche, präzise, fachlich und fachdidaktisch korrekte Lernzielformulierung dar (vgl. Schmölzer-Eibinger 2015, S. 1; Sturm & Weder 2016, S. 157). Die Lernziele sollten sich dabei am aktuellen Bildungsplan orientieren, der sowohl die Förderung von prozess- als auch inhaltsbezogenen Kompetenzen vorschreibt (vgl. Sturm & Weder 2016, S. 150). Zudem schreiben Sturm & Weder unter Bezugnahme auf eine Studie von Hattie & Timperley aus dem Jahr 2007, dass es nur sinnvoll ist, ein Lernziel festzulegen, wenn es danach auch überprüft wird, was ein weiteres Kriterium für die in dieser Hausarbeit zu entwickelnde Checkliste für lernförderliche Schreibaufgaben liefert und zu einem späteren Zeitpunkt in einem eigenen Punkt wieder aufgegriffen wird (vgl. Sturm & Weder 2016, S. 150).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Auswahl von Schreibaufgaben für den Lehralltag und formuliert das Erkenntnisinteresse der Arbeit.

2. Zum Begriff Schreibaufgabe: Es erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Schreibaufgabe und deren verschiedenen Definitionen im Kontext der Schreibdidaktik.

3. Der prozessorientierte Schreibunterricht und die Rolle von Schreibaufgaben in ihm: Dieses Kapitel verknüpft die Konzepte des prozessorientierten Schreibens mit der spezifischen Funktion und Gestaltung von Schreibaufgaben.

4. Merkmale lernförderlicher Schreibaufgaben: Hier werden theoretische Kriterien für gute Schreibaufgaben hergeleitet und eine entsprechende Checkliste für die Praxis entwickelt.

5. Analyse einer Schreibaufgabe zur Textsorte „Spielanleitung“ mittels der „Checkliste“: Anhand des entwickelten Kriterienkatalogs wird eine exemplarische Schreibaufgabe aus einem Lehrwerk kritisch geprüft und bewertet.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Eignung der erarbeiteten Kriterienliste sowie die Qualität der untersuchten Schreibaufgabe.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Hausarbeit verwendeten Quellen.

8. Anhang: Enthält die im Hauptteil untersuchte Original-Schreibaufgabe sowie die ausgefüllte Analysetabelle.

Schlüsselwörter

Schreibaufgabe, prozessorientierter Schreibunterricht, Schreibdidaktik, Schreibprozess, Spielanleitung, Lernförderlichkeit, Schreibkompetenz, Textsortenwissen, Schreibstrategien, Differenzierung, formative Rückmeldung, Schreibaufgabe mit Profil, Schreibprozessmodell, Schreibauftrag, Adressatenorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Qualität von Schreibaufgaben im Deutschunterricht und erarbeitet Kriterien, die eine lernförderliche Schreibaufgabe im Rahmen des prozessorientierten Schreibunterrichts auszeichnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themenfelder sind die Definition der Schreibaufgabe, die didaktische Einbettung in den prozessorientierten Unterricht sowie die Kriterien zur Gestaltung und Analyse solcher Aufgaben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, einen Kriterienkatalog zu erstellen, mit dem Lehrkräfte Schreibaufgaben systematisch auf ihre Lernförderlichkeit prüfen können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller schreibdidaktischer Forschungsliteratur sowie einer praktischen Analyse (Fallbeispiel) einer konkreten Schreibaufgabe mittels eines selbst entwickelten Kriterienkatalogs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Kriterien (wie Situierung, Lernzielformulierung oder Berücksichtigung von Schreibstrategien) und eine anschließende praktische Anwendung dieser Kriterien auf eine Spielanleitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schreibdidaktik, Prozessorientierung, Schreibaufgabe mit Profil, Schreibprozess, Kriteriengeleitete Analyse und Schreibförderung.

Wie schneidet die analysierte Schreibaufgabe „Foppball“ in der Untersuchung ab?

Die Analyse zeigt, dass die Aufgabe „Foppball“ aufgrund fehlender Situierung, mangelnder Zieltransparenz und Nichtbeachtung des Schreibprozesses als nicht für einen modernen, prozessorientierten Unterricht geeignet eingestuft werden muss.

Warum ist das Kriterium „Situierung“ für eine Schreibaufgabe so wichtig?

Die Situierung ist entscheidend, damit Lernende den Sinn und Zweck ihres Schreibauftrags verstehen, einen klaren Adressaten vor Augen haben und das Schreiben als soziale Interaktion begreifen können.

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Details

Titel
Kriterien lernförderlicher Schreibaufgaben im prozessorientierten Schreibunterricht
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Veranstaltung
Deutsch - Schreibprozesse
Note
1,5
Autor
Marlene Schreiner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
31
Katalognummer
V491340
ISBN (eBook)
9783668981454
ISBN (Buch)
9783668981461
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernförderliche Schreibaufgaben prozessorientierter Schreibunterricht Kriterien von Schreibaufgaben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marlene Schreiner (Autor:in), 2018, Kriterien lernförderlicher Schreibaufgaben im prozessorientierten Schreibunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491340
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Leseprobe aus  31  Seiten
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