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Küstenformen Irlands

Title: Küstenformen Irlands

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Joerg Geuting (Author)

Geography / Earth Science - Regional Geography
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, die überaus artenreichen Küstenformationen Irlands einmal zusammenfassend
darzustellen. Außerdem sollen wesentliche Unterschiede der Küstenformen
aufgezeigt werden sowie auf deren Entstehungsgeschichte eingegangen werden. Da die
Küstenformen in sich noch sehr differenziert sind, kann das volle Spektrum nicht erfasst
werden, aber dennoch sollen die hauptsächlichen Formen, sowie Besonderheiten der Irischen
Küste dargestellt werden. Die Analyse der verschiedenen Küstenformen wird einer
„Rundreise“ entlang der Küste gleichen, das heißt, dass ich versuchen werde keine oder
kaum Lücken zu lassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung:

1. Allgemeine Informationen zur Insel Irland:

2. Die verschiedenen Küsten Irlands

2.1.Die Ostküste Irlands:

2.2. Die Südküste Irlands:

2.3. Die Westküste:

3. Fazit:

4. Quellenverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist eine zusammenfassende Darstellung der vielfältigen Küstenformationen Irlands sowie die Analyse ihrer Entstehungsgeschichte. Dabei liegt der Fokus auf der systematischen Untersuchung der geomorphologischen Unterschiede entlang der verschiedenen Küstenabschnitte, um ein ganzheitliches Verständnis für die strukturelle Diversität der irischen Insel zu vermitteln.

  • Geomorphologische Klassifizierung der irischen Küstenformen
  • Einfluss tektonischer und glazialer Prozesse auf die Küstengestaltung
  • Prozesse der Küstenerosion und marine Abrasion
  • Isostatische und eustatische Meeresspiegelveränderungen
  • Spezifische Küstenphänomene wie Rias, Drumlins und der Giants Causeway

Auszug aus dem Buch

2.1.Die Ostküste Irlands:

Um die Formation der irischen Ostküste zu erklären soll zunächst die Küstenform der Kliffküste erklärt werden (siehe Abb. 2 und 3). Kliffs werden durch marine Abrasion geschaffen. Das heißt, dass der Wellendruck, der auf das, an der Küste gelegene, Material einwirkt, die Küste zum Landesinnere abträgt. Dabei wirken die Wellen auf das anstehende Gestein ein und bilden eine Brandungshohlkehle. Dieser Vorgang wird durch das, in der Brandung mitgeführte Material (Sand, kleine Steine) verstärkt. Das Wasser kann in die kleinsten Klüfte der Küste eindringen, was mit der Wirkung eines Presslufthammers verglichen werden kann.

Durch die Bildung einer Brandungshohlkehle kommt es dazu, dass das darüber liegende Material vom Hang abbrechen oder abrutschen kann und sich dieses Material auf der so genannten Seehalde (siehe Sh in Abb. 3) ablagert. Dieses Material dient der Brandung für die erneute Bildung einer Brandungshohlkehle. Bei Stürmen entwickeln die Wellen einen Druck von 30 Tonnen pro Quadratmeter (Goudie 2002, S. 284). Daran wird deutlich welche enorme Kraft hinter dieser Erosionsform steckt. Bei anhaltender Abrasion kommt es zur Ausbildung einer Abrasionsplattform (siehe Abb. 2), über die die Brandung zunächst laufen muss um auf das Kliff einzuwirken. Im Laufe der Küstenbildung wird diese Abrasionsplattform immer länger und reduziert die Energie der Wellen immer mehr. Bis schließlich die Wellen das Kliff nicht mehr erreichen und es zum Stillstand der Küstenbildung kommt. In diesem Falle sprechen wir von einem „Inaktiven“ oder „Toten Kliff“ (siehe K3 in Abb. 3). Wie schnell es zur Ausbildung von „Toten Kliffs“ kommt hängt vom Material der Küste ab und von der Energie der Wellen, die auf die Küste treffen( Leser 2001, Seite 392).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert das Ziel der Arbeit, die artenreichen Küstenformationen Irlands unter Berücksichtigung ihrer Entstehungsgeschichte systematisch darzustellen.

1. Allgemeine Informationen zur Insel Irland: Hier werden die geographische Lage, die Ausdehnung sowie die grundlegende Charakteristik der 3200 Kilometer langen Küstenlinie beschrieben.

2. Die verschiedenen Küsten Irlands: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die spezifischen Küstenformen der Ost-, Süd- und Westküste unter Einbeziehung geologischer Prozesse.

2.1.Die Ostküste Irlands: Fokus liegt auf den durch marine Abrasion geprägten niedrigen Kliffküsten, den glazialen Relikten wie Drumlins und den durch Sedimentbewegung entstandenen Ausgleichsformen.

2.2. Die Südküste Irlands: Das Kapitel behandelt die dort vorherrschenden Ausgleichsküsten sowie die Ridge and Valley-Region, die durch tektonische Faltung geprägt ist.

2.3. Die Westküste: Untersucht werden die stark strukturierten Riasküsten, die glaziale Überformung sowie spezifische Phänomene wie der Killary Harbour und die Cliffs of Moher.

3. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse, die zeigt, dass der Formenreichtum durch eine Kombination aus glazialen, tektonischen und postglazialen Einflüssen entstand.

4. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Literatur und Internetquellen zur Absicherung der getroffenen Aussagen.

Schlüsselwörter

Küstenformen, Irland, marine Abrasion, Kliffküste, glaziale Relikte, Drumlins, Riasküste, Ausgleichsküste, isostatische Hebung, eustatischer Meeresspiegelanstieg, Geomorphologie, Ridge and Valley-Region, Giants Causeway, tektonische Faltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der geomorphologischen Analyse und Zusammenfassung der vielfältigen Küstenformationen Irlands unter Berücksichtigung ihrer geologischen Entstehungsgeschichte.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit fokussiert auf die Klassifizierung der Küstentypen, die Auswirkungen von Gesteinsuntergrund und tektonischen Vorgängen sowie die glaziale und postglaziale Formung der irischen Küstenlinie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Unterschiede der Küstenformen entlang der gesamten Insel darzustellen und zu erklären, warum diese Regionen so stark differenziert ausgeprägt sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt eine systematische geographische Analyse, die einer "Rundreise" entlang der Küste gleicht, um durch Literaturstudium und Kartenauswertung die verschiedenen Formungsprozesse zu erläutern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert die Küsten in die Ost-, Süd- und Westküste und untersucht jeweils die spezifischen Prozesse wie Abrasion, glaziale Überformung oder tektonische Einflüsse.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie marine Abrasion, Riasküste, Drumlins, isostatische Hebung und tektonische Faltung sind essenziell für das Verständnis der Arbeit.

Was genau ist ein "Totes Kliff"?

Ein "Totes Kliff" entsteht, wenn durch eine zunehmende Abrasionsplattform die Wellen das Kliff nicht mehr erreichen können, wodurch der Erosionsprozess zum Stillstand kommt.

Warum ist der Giants Causeway geologisch so besonders?

Er zeichnet sich durch ca. 37.000 senkrechte hexagonale Basaltsäulen aus, die durch die langsame Abkühlung untermeerischer vulkanischer Lava vor etwa 60 Millionen Jahren entstanden sind.

Welchen Einfluss hatte die Eiszeit auf die irische Küste?

Die Eiszeit war maßgeblich für die Entstehung von Drumlins und die glaziale Überformung der Landschaft verantwortlich, zudem führte das Abschmelzen nach der Eiszeit zu einem erheblichen eustatischen Meeresspiegelanstieg.

Was unterscheidet die Riasküste von anderen Küstenformen?

Riasküsten sind ehemalige Flusstäler, die durch den postglazialen Meeresspiegelanstieg überflutet wurden, was zu den für Südwest-Irland charakteristischen, weit ins Landesinnere reichenden Buchten führt.

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Details

Title
Küstenformen Irlands
College
University of Münster  (Institut für Geographie)
Course
Irland
Grade
1,7
Author
Joerg Geuting (Author)
Publication Year
2004
Pages
13
Catalog Number
V49169
ISBN (eBook)
9783638456906
ISBN (Book)
9783640843541
Language
German
Tags
Küstenformen Irlands Irland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joerg Geuting (Author), 2004, Küstenformen Irlands, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49169
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