Jede Form von schriftlicher Veröffentlichung bedarf einer gewissen Gestaltung, sei es ein Roman, ein Essay eine Chronik oder andere Formen. Für wissenschaftliche Arbeiten gilt dies jedoch in besonderem Maße, denn vor allem in diesem Bereich ist präzise Arbeit in Bild und Text gefordert. Auch eine gewisse Übersichtlichkeit in die Schrift zu integrieren ist von spezieller Bedeutung.
Dies kann erreicht werden durch die Formatierung des Textes, d.h. eine Veränderung des Schriftbildes in Bezug auf Absätze und Zeichen, Textgliederung und weiteres mehr, kurz die Formatierung bestimmt das Erscheinungsbild des Textes auf dem Papier.
Mithilfe von Formatvorlagen kann diese Aufgabe erleichtert werden, dies gilt insbesondere für längere wissenschaftliche Arbeiten, bei der der Computer bzw. ein entsprechendes Programm die Formatierungsarbeit automatisch übernehmen kann.
Eine Formatvorlage ist ein Hilfsmittel eines Textverarbeitungsprogramms, mit dem man verschiedene Bereiche eines Schriftstückes speziell formatieren und jederzeit an entsprechender Stelle abrufen kann. Bei fast allen wissenschaftlichen Arbeiten gibt es eine vom Verlag oder der wissenschaftlichen Instanz vorgegebene Form, wie der Text auszusehen hat. Mithilfe einer Formatvorlage kann man im Vorhinein die gesamte Arbeit in diesen entsprechenden Rahmen bringen und einzelne Abschnitte – seien es Darstellungen, Tabellen, Verzeichnisse o.ä. – separat formatieren. Bei der Erstellung des Textes braucht lediglich an entsprechender Stelle die gewünschte Formatvorlage aufgerufen zu werden, so dass der Abschnitt anhand der Voreinstellung aus der Vorlage formatiert wird.
Alle Formatvorlagen kann man in einer Dokumentvorlage abspeichern, um zu einem späteren Zeitpunkt die gleichen Formatvorlagen in ihrer Gesamtheit für gleiche Schriftstücke sofort zugänglich zu haben. In einer Dokumentvorlage sind also alle Formatvorlagen eines bestimmten Dokumentes zusammengefasst.
Im Weiteren soll es zunächst um die Beschaffenheit wissenschaftlicher Texte gehen, die Qualität, die ein Text aufweisen muss, um als wissenschaftlicher Text zu gelten. Danach sollen die einzelnen Möglichkeiten von Formatvorlagen und deren spezifische Anwendung insbesondere im Textverarbeitungsprogramm WORD der Firma Microsoft anhand einiger Beispiele dargestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Charakteristik des wissenschaftlichen Textes
2.1 Die Einleitung
2.2 Der Hauptteil
2.3 Der Schluss/ Fazit
2.4 Das Literaturverzeichnis
3 Möglichkeiten von Formatvorlagen in MS Word
4 Konkrete Formatvorlagen
4.1 Lange Zitate
4.2 Satzspiegel
4.3 Lebendiger Kolumnentitel
4.4 Überschriften
4.5 Automatisches Inhaltsverzeichnis
4.6 Automatisches Abbildungsverzeichnis
5 Zusammenfassung
6 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung einer präzisen formalen Gestaltung für wissenschaftliche Texte zu erläutern und praktische Anleitungen zur effizienten Nutzung von Formatvorlagen in Microsoft Word zu geben, um den Erstellungsprozess akademischer Arbeiten zu optimieren.
- Grundlegende Anforderungen an den Aufbau wissenschaftlicher Texte
- Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten (Einleitung, Hauptteil, Fazit)
- Vorteile der Nutzung von Formatvorlagen zur Zeitersparnis und Konsistenz
- Praktische Implementierung von Formatvorlagen für Zitate, Überschriften und Verzeichnisse
- Automatisierung von Inhalts- und Abbildungsverzeichnissen
Auszug aus dem Buch
Möglichkeiten von Formatvorlagen in MS Word
Die eingangs erwähnten Formatierungen lassen sich heute problemlos in Textverarbeitungsprogrammen im Vorab einstellen. Was man sonst in vielen Einzelschritten einstellt - z.B. Schriftart, Schriftgröße oder Einzüge – lässt sich aber als Formatvorlage zu einer Sammlung zusammenfassen. „Diese Formatvorlagen sorgen für einen schnellen Arbeitsfluss und sichern ein identisches Erscheinungsbild aller Dokumente.“
Das Programm Microsoft Word ermöglicht es, eine einmalige Einstellung in einer Formatvorlage abzuspeichern und so die gewünschten Formate jederzeit verfügbar zu machen. „Um z.B. die Formatierung eines bestimmten Textelementes im gesamten Dokument zu ändern, korrigier[t man] lediglich die mit diesem Element verbundene Formatvorlage.“
In einem größeren Dokument, wie eben wissenschaftlichen Arbeiten, um die es hier gehen soll, sind einige Absatztypen, z.B. Standardabsätze, Aufzählungen mit Spiegelstrich und Fußnotentexte häufig anzutreffen. Um die Bearbeitung zu erleichtern, können die Formatierungsanweisungen für jeden dieser Absatztypen in einer Formatvorlage, der ein Name zugeordnet wird, gespeichert werden. Über den Namen der Formatvorlage lassen sich die Formatierungsanweisungen auf jeden beliebigen Abschnitt im Text anwenden, so dass der gekennzeichnete Abschnitt dementsprechend formatiert wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung unterstreicht die Notwendigkeit einer präzisen Gestaltung wissenschaftlicher Texte und führt in das Potenzial von Formatvorlagen als Hilfsmittel zur automatisierten Formatierung ein.
2 Charakteristik des wissenschaftlichen Textes: Dieses Kapitel definiert die strukturellen Grundelemente wissenschaftlicher Arbeiten, bestehend aus Einleitung, Hauptteil, Fazit und Literaturverzeichnis.
3 Möglichkeiten von Formatvorlagen in MS Word: Hier wird erläutert, wie durch das Speichern von Formatierungsanweisungen in Dokumentvorlagen ein einheitlicher Arbeitsfluss und eine konsistente Dokumentengestaltung erreicht werden können.
4 Konkrete Formatvorlagen: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte, praxisorientierte Anleitung zur Erstellung und Anpassung von Formatvorlagen für spezielle Elemente wie Zitate, Kolumnentitel, Überschriften und automatische Verzeichnisse.
5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung betont nochmals den Nutzen der Anwendung von Formatvorlagen für die formale Qualität wissenschaftlicher Arbeiten und die Entlastung des Autors bei der äußeren Formgebung.
6 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Online-Ressourcen.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliche Texte, Formatvorlagen, Microsoft Word, Textgestaltung, Einleitung, Hauptteil, Fazit, Zitate, Satzspiegel, Lebendiger Kolumnentitel, Überschriften, Automatisches Inhaltsverzeichnis, Automatisches Abbildungsverzeichnis, Dokumentvorlage, Dokumentenstruktur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung formaler Gestaltung für wissenschaftliche Texte und zeigt auf, wie Textverarbeitungsprogramme bei der Einhaltung dieser Vorgaben unterstützen können.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Fokus stehen die Struktur wissenschaftlicher Arbeiten, die Anwendung technischer Formatierungswerkzeuge in MS Word und die effiziente Erstellung von Verzeichnissen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den Leser durch die gezielte Anwendung von Formatvorlagen dazu zu befähigen, wissenschaftliche Arbeiten effizienter zu gestalten und eine konsistente formale Qualität sicherzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse der Anforderungen an wissenschaftliche Texte sowie einer anwendungsbezogenen Demonstration technischer Funktionalitäten in MS Word.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Charakterisierung wissenschaftlicher Texte, die allgemeinen Möglichkeiten von Formatvorlagen und konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen für spezifische Formatierungselemente.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Wissenschaftliche Texte, Formatvorlagen, MS Word, Dokumentstruktur, Zitate, Automatisierung und Verzeichnisse.
Wie lassen sich Änderungen an vielen Textstellen gleichzeitig vornehmen?
Indem man die Formatvorlage ändert, die mit den entsprechenden Textelementen verknüpft ist, werden die Änderungen automatisch auf alle betroffenen Stellen im Dokument übertragen.
Was ist ein "Lebendiger Kolumnentitel"?
Es handelt sich um Informationen wie Kapitelüberschriften, Autorennamen oder Seitenzahlen, die automatisch oberhalb des Fließtextes am Seitenrand angezeigt werden.
Wie wird ein Inhaltsverzeichnis in MS Word aktuell gehalten?
Durch einen Rechtsklick auf das Verzeichnis und die Auswahl der Funktion „Feld aktualisieren“ kann das Inhaltsverzeichnis an geänderte Überschriften oder Seitenzahlen angepasst werden.
- Citar trabajo
- Nick Scheder (Autor), 2000, Wissenschaftliche Texte und Formatvorlagen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491