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Filmintegrativer Deutschunterricht. Analyse des Trailers von "i Robot"

Title: Filmintegrativer Deutschunterricht. Analyse des Trailers von "i Robot"

Term Paper , 2017 , 19 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Vanessa Schlurmann (Author)

Didactics for the subject German - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit soll im Theorieteil das Medium Film als Unterrichtsgegenstand näher beleuchten und das weite Gebiet der Medienkompetenz und speziell der Filmdidaktik oder auch Filmbildung kurz anreißen, um den aktuellen Stand dieses Gebietes überblicken zu können. Die Analyse der gegenwärtigen filmdidaktischen Ausrichtung im Bereich filmintegrativer Unterricht soll letztendlich dazu führen das deutschdidaktische Potential einer Filmsequnzanalyse im Deutschunterricht aufzuzeigen.

Es folgt die Sachanalyse, in welcher das Genre Dystopie bzw. Utopie als eines der möglichen Kategorien und geeignetes Mittel für filmintegrativen Unterricht vorgestellt und auf Eignung für die Vermittlung von moralischen Werten hin beleuchtet werden soll. Voraussetzung für die intendierte Anregung eines Lernprozesses beim Schüler ist jedoch eine genaue Kenntnis der Methoden für eine erfolgreiche Filmanalyse. Eine Auswahl an eben diesen wichtigen Methoden, unterteilt in Makro-‐ und Mikroanalyse, soll auch dieses Kapitel geben. Im Anschluss wird der Fokus auf die Analyse eines Filmvorspanns gesetzt und der Bezug zur Lebenswelt der SuS hergestellt.

Diese didaktische Reduktion von dem Themengebiet der Filmanalysemethodik auf eine Methode ist gleichzeitig die Einleitung für ein konkretes Unterrichtskonzept, welches auf vorangegangene Überlegungen aufbaut. Das Unterrichtskonzept stellt vor allem Ziele einer Filmsequenzanalyse für die Unterrichtsstunde dar. Abschließend sollen noch einmal alle Erkenntnisse über eine mögliche Eignung des Mediums Film und speziell die Auswahl der Gattung Dystopie zusammengefasst, kritisch bewertet und ein Ausblick gegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorieteil- Medienkompetenz und Filmdidaktik

3. Sachanalyse – Methoden der Filmanalyse anhand des Trailers von i Robot

3.1 Inhalt des Films - speziell des Vorspanns

3.2 Makroanalyse

3.2.1 Storyboard

3.2.2 Sequenzprotokoll

3.2.3 Spannungskurve

3.3 Mikroanalyse

4. Didaktische Reduktion

5. Unterrichtskonzept

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht das didaktische Potenzial des Films als Unterrichtsmedium, insbesondere durch die Analyse dystopischer Spielfilme im Deutschunterricht. Ziel ist es, Methoden zur Filmanalyse aufzuzeigen, die Schüler dazu anregen, sich reflektiert mit Medieninhalten und moralischen Werten auseinanderzusetzen.

  • Integration des Mediums Film in den Deutschunterricht
  • Medienkompetenz und Filmdidaktik als fachübergreifende Aufgabe
  • Methoden der Filmanalyse (Makro- und Mikroanalyse) am Beispiel von „i Robot“
  • Dystopien als Mittel zur ethischen und moralischen Wertediskussion
  • Praktisches Unterrichtskonzept zur Analyse von Filmsequenzen

Auszug aus dem Buch

3.1 Inhalt des Films - speziell des Vorspanns

Der Vorspann von i Robot oder auch oft als „main title sequens“ betitelt, ist höchst aussagekräftig und bietet viel Potential zur filmästhetischen Analyse und für nachfolgende Diskussionen rund um das Thema moralische Werte. Durch eine spezifische Gestaltung wird auch das Genre abgebildet, wobei besonders die Funktion von Musik und der Typographie von Bedeutung ist. Als „integraler Bestandteil der filmischen Erzählung“ werden nach Kepser auch häufig „Rekurrenzen aufgebaut, die den Vorspann mit dem Rest verknüpfen und nicht selten werden Leseanweisungen gegeben, die zur Deutung des Films herangezogen werden können.“ Dies gilt auch für den Film i Robot. Ein dunkler Hintergrund mit leuchtend roten Farbschein und dem Titel „I. ROBOT“ wird unterstrichen von einer unheilvollen Hintergrundmusik. Die Schrift verschwimmt durch Wasserblasen und ein Unterwassergeräusch ist zu hören. Blaue Wasserblasen verdecken das gesamte Bild und mit einem Trommelschlag erscheint die Schrift: „Ein Roboter darf einem menschlichen Wesen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.“ in hellblauen Lettern. Auch diese Buchstaben verschwinden durch Wasserblasen und eine Sekunde lang ist ein untergehendes Auto zu sehen, bis erneut Schrift erscheint: „Ein Roboter muss dem ihm von einem menschlichen Wesen gegebenen Befehlen gehorchen, es sei denn, dies würde das Erste Robotergesetz verletzen.“ Wieder verschwindet die Schrift und die gleiche Szene wie vorher gezeigt erscheint.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet das Interesse am Medium Film im Deutschunterricht und skizziert das Ziel, das didaktische Potenzial von Filmsequenzanalysen am Beispiel dystopischer Inhalte aufzuzeigen.

2. Theorieteil- Medienkompetenz und Filmdidaktik: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit einer umfassenden Filmbildung und diskutiert das Spannungsfeld zwischen der Alltagsrelevanz des Films für Jugendliche und seinem geringen Stellenwert in der schulischen Praxis.

3. Sachanalyse – Methoden der Filmanalyse anhand des Trailers von i Robot: Hier werden methodische Ansätze zur Filmanalyse (Makro- und Mikroanalyse) theoretisch erläutert und konkret auf den Vorspann des Films „i Robot“ angewendet.

4. Didaktische Reduktion: Dieser Abschnitt überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf schulische Anforderungen und begründet, warum gerade dystopische Filme geeignet sind, um moralische Werte und Reflexionskompetenz bei Schülern zu fördern.

5. Unterrichtskonzept: Basierend auf den Vorüberlegungen wird ein konkretes Stundenmodell skizziert, das eine Spannungskurvenanalyse und die Auseinandersetzung mit moralischen Fragestellungen zum Inhalt hat.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Einsatz des Mediums Film als motivierendes Werkzeug für fachinhaltliche und sozialerzieherische Lernziele.

Schlüsselwörter

Deutschunterricht, Filmdidaktik, Dystopie, Medienkompetenz, Filmanalyse, Makroanalyse, Mikroanalyse, Unterrichtskonzept, i Robot, Werteerziehung, Spielfilm, Sequenzprotokoll, Spannungskurve, Filmvorspann, Lehrplan

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Integration des Mediums Film in den Deutschunterricht, insbesondere durch die Analyse dystopischer Werke.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Medienkompetenz, die Filmdidaktik, die Analyse filmischer Gestaltungsmittel sowie die Förderung moralischer Reflexion bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das deutschdidaktische Potenzial der Filmsequenzanalyse aufzuzeigen und ein konkretes Konzept für den Unterricht zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Methoden der Makroanalyse (Storyboard, Sequenzprotokoll, Spannungskurve) und der Mikroanalyse (Einstellungsgrößen, filmische Gestaltungsmittel).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Sachanalyse des Vorspanns von „i Robot“ und die didaktische Reduktion für den Schulunterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Filmdidaktik, Dystopie, Medienkompetenz und Unterrichtskonzept definieren.

Warum wird speziell der Vorspann von „i Robot“ analysiert?

Der Vorspann bietet durch seine spezifische visuelle und auditive Gestaltung ein hohes Potenzial für eine filmästhetische Analyse und dient als idealer Einstieg für Diskussionen über moralische Werte.

Welche Bedeutung haben die Robotergesetze im Unterrichtskonzept?

Sie dienen als Grundlage für moralisch-ethische Diskussionen über künstliche Intelligenz und menschliches Handeln im Rahmen des Unterrichtskonzepts.

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Details

Title
Filmintegrativer Deutschunterricht. Analyse des Trailers von "i Robot"
College
Free University of Berlin
Grade
3,0
Author
Vanessa Schlurmann (Author)
Publication Year
2017
Pages
19
Catalog Number
V492593
ISBN (eBook)
9783346001269
ISBN (Book)
9783346001276
Language
German
Tags
Didaktik Deutsch Unterrichtskonzept iRobot Film Filmdidaktik Medienkompetenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vanessa Schlurmann (Author), 2017, Filmintegrativer Deutschunterricht. Analyse des Trailers von "i Robot", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492593
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