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Vorschlag zur Implementierung einer Balanced Scorecard in ein mittelständisches Unternehmen

Title: Vorschlag zur Implementierung einer Balanced Scorecard in ein mittelständisches Unternehmen

Project Report , 2003 , 60 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Norman Weiß (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Die vorliegende Arbeit liefert eine kurze Einführung in ein neues Managementinstrument, das als Balanced Scorecard bezeichnet wird. Dabei resultiert dieser Name aus der zugrunde liegenden Eigenschaft, dass ein Ausgleichen unterschiedlicher Implikationen und Anforderungen angestrebt wird. Die BSC muss nicht als etwas grundsätzlich Neues angesehen werden, aber sie kann als eine neue Art der Verknüpfung von vertrauten und bewährten Methoden und der Zusammenführung altbekannter Ideen bezeichnet werden. Wichtig ist die Tatsache, dass die BSC eine Verbindung zwischen abstrakter Strategie und harten Fakten bildet, wobei diese Verknüpfung durch einen mächtigen Implementierungsprozess begleitet wird, der im Rahmen dieser Arbeit nur in groben Zügen besprochen werden konnte. Herzstück dieser Aufbauarbeit ist dabei das konsequente Aufdecken und Hinterfragen der Kausalbeziehungen, der bereits vorhandenen und der noch zu schaffenden Potentiale.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Balanced Scorecard

2.1 Impulse zur Entwicklung der Balanced Scorecard

2.1.1 Defizite traditioneller Steuerungskonzepte

2.1.2 Bounded Rationality

2.1.3 Organisation mit Hilfe des Kaizen-Gedankens

2.2 Bedeutung des strategischen Managements

2.2.1 Unterschied zwischen „strategisch“ und „operativ“

2.2.2 Probleme bei der Strategieumsetzung

2.3 Einführung in die Balanced Scorecard

2.3.1 Entstehung der Balanced Scorecard

2.3.2 Performance Measurement

2.4 Inhalt der Balanced Scorecard

2.4.1 Perspektive oder Entwicklungsgebiet

2.4.2 Früh- und Spätindikatoren

2.4.3 Finanzperspektive

2.4.4 Kundenperspektive

2.4.5 Prozessperspektive

2.4.6 Lern- und Wachstumsperspektive

2.4.7 Ursache-Wirkungszusammenhänge

2.5 Nutzen für das Unternehmen

2.5.1 Einführungsgründe für die Balanced Scorecard

2.5.2 Erfahrungen mit der Balanced Scorecard

3 Der Implementierungsprozess

3.1 Vorstellung des Unternehmens

3.2 Marktanalyse

3.3 Managementprozess der Balanced Scorecard

3.3.1 Zielfindung im Unternehmen

3.3.1.1 Das „strategische 1x1“

3.3.1.2 Strategische Fragestellungen

3.3.1.3 Leitbild (Mission)

3.3.1.4 Leitziel (Vision)

3.3.1.5 Transparenz durch Kennzahlen

3.3.2 Entwicklung strategische Koordinaten

3.3.2.1 Taktische Fragen zur Positionsbestimmung

3.3.2.2 Strategische Themen

3.3.2.3 Bestimmung von Entwicklungsgebieten (Perspektiven)

3.3.3 Füllung von strategische Koordinaten mit Aktionen

3.3.4 Bündelung und Strukturierung der Aktionen zu strategischen Projekten

3.3.4.1 Bündelung der Aktionen zu strategischen Projekten

3.3.4.2 Projektüberarbeitung und Budgeteinarbeitung

3.3.4.3 Beschlussfassung über den Beginn der Umsetzung

3.3.5 Umsetzung der strategische Projekte

3.3.6 Berichten mit der Balanced Scorecard

3.3.6.1 Führungs-BSC

3.3.6.2 Berichts-BSC

3.3.7 Organisation des Lernprozesses

3.4 Rolle der Datenverarbeitung

4 Resümee

4.1 Kritische Würdigung

4.2 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Implementierung der Balanced Scorecard (BSC) in einem mittelständischen Unternehmen der Veranstaltungstechnik, um die Lücke zwischen strategischer Planung und operativer Umsetzung durch ein systematisches, kennzahlenbasiertes Führungsinstrument zu schließen und die interne Kommunikation sowie Mitarbeiterorientierung zu stärken.

  • Analyse der Defizite traditioneller, rein finanzorientierter Steuerungskonzepte.
  • Darstellung der Systemkomponenten und Grundprinzipien der Balanced Scorecard.
  • Entwicklung eines praxisbezogenen Implementierungsprozesses für ein reales Unternehmen.
  • Erarbeitung von Strategien zur Verknüpfung von kurzfristigem operativem Geschäft und langfristiger Vision.
  • Optimierung des Informationsmanagements und der Transparenz durch Kennzahlen.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Unterschied zwischen „strategisch“ und „operativ“

Am Anfang eines Findungsprozesses entsteht für alle Beteiligte oft die Schwierigkeit, das Strategische vom Operativen zu unterscheiden. Einen Auftrag erfolgreich abzuwickeln, dafür die entsprechenden Kapazitäten bereitzustellen, das geeignete Personal einzusetzen, Qualitäts-ansprüche zu beachten, beteiligte Partner zu disponieren, Liquidität zur Verfügung zu haben, all diese Dinge werden für viele Unternehmen zur Normalität gehören. Das Problem liegt vielmehr in der Tatsache, dass die Voraussetzungen erst einmal geschaffen werden müssen, um erfolgreich arbeiten zu können. Um operativen Erfolg zu haben, braucht das Unternehmen entsprechendes Potential zur Ausnutzung. Als „Potential“ sind hier zum einen die Möglichkeiten (z.B. jener Auftrag) und zum anderen die dazu erforderliche Fähigkeiten (z.B. Personal, Partner, Kapazitäten) zu sehen. Im Umkehrschluss ergibt dies, dass es nach Ausschöpfung aller Potentiale für das Unternehmen keine Arbeit mehr gibt. Das bedeutet: Wenn ein Unternehmen auch morgen noch Arbeit haben will, muss es heute für entsprechende Möglichkeiten und Fähigkeiten sorgen. Es darf bestehende Potentiale nicht nur ausschöpfen, es muss auch beständig neue entwickeln (s. Abb. 3).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert den strategischen Wandel in der Wirtschaft und die Unzulänglichkeit traditioneller Kennzahlensysteme, die oft den Fokus zu stark auf die Vergangenheit legen.

2 Die Balanced Scorecard: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der BSC als Führungsinstrument zur Verknüpfung langfristiger Strategien mit operativem Handeln und definiert die wesentlichen Perspektiven sowie Indikatoren.

3 Der Implementierungsprozess: Hier wird ein konkreter Leitfaden für die Einführung der BSC in einem mittelständischen Dienstleistungsunternehmen dargelegt, von der Zielfindung über die strategischen Koordinaten bis zur Berichterstattung.

4 Resümee: Der abschließende Teil würdigt die Chancen und Herausforderungen der BSC kritisch und fasst die wesentlichen Erkenntnisse für die strategische Unternehmensführung zusammen.

Schlüsselwörter

Balanced Scorecard, Strategisches Management, Operative Steuerung, Kennzahlensysteme, Performance Measurement, Strategieumsetzung, Potenzialentwicklung, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Frühindikatoren, Spätindikatoren, Wettbewerbsvorteile, Prozessorientierung, Projektsteuerung, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung eines Balanced-Scorecard-Systems in einem mittelständischen Unternehmen, um strategische Visionen messbar und umsetzbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die Schwächen traditioneller Controlling-Methoden, die Konzeption einer BSC sowie der detaillierte Prozess zur Implementierung strategischer Ziele im Tagesgeschäft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Unternehmen ein praxisorientiertes Führungsinstrument an die Hand zu geben, das durch eine bessere interne Kommunikation und strategische Fitness langfristiges Wachstum sichert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen aus der Managementliteratur mit einer angewandten, prozessorientierten Implementierungsstudie für ein technisches Dienstleistungsunternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der BSC und eine detaillierte, siebenstufige Anleitung für den praktischen Implementierungsprozess, inklusive der Bündelung strategischer Projekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Balanced Scorecard, Strategieumsetzung, Kennzahlen, Potenzialentwicklung und Wettbewerbsvorteile charakterisiert.

Wie unterscheidet der Autor zwischen strategischen und operativen Aufgaben?

Strategische Aufgaben zielen auf den Aufbau neuer Potenziale ab, während operative Tätigkeiten die Ausnutzung bereits vorhandener Potenziale zur Ergebnisrealisierung beschreiben.

Welche Rolle spielen "weiche" Kennzahlen laut dem Autor?

Weiche Kennzahlen sind essenziell, da sie neben finanziellen Aspekten auch Leistungstreiber erfassen, die für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind, obwohl sie oft nicht direkt in der GuV erscheinen.

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Details

Title
Vorschlag zur Implementierung einer Balanced Scorecard in ein mittelständisches Unternehmen
Grade
1,0
Author
Norman Weiß (Author)
Publication Year
2003
Pages
60
Catalog Number
V49266
ISBN (eBook)
9783638457590
ISBN (Book)
9783638708586
Language
German
Tags
Vorschlag Implementierung Balanced Scorecard Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Norman Weiß (Author), 2003, Vorschlag zur Implementierung einer Balanced Scorecard in ein mittelständisches Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49266
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