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Motive und Nutzung interpersoneller Kommunikation in sozialen Online-Netzwerken

Título: Motive und Nutzung interpersoneller Kommunikation in sozialen Online-Netzwerken

Tesis (Bachelor) , 2016 , 48 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación - Relaciones públicas, publicidad, marketing, medios de Comunicación Social
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Resumen Extracto de texto Detalles

Welche Motive haben junge Erwachsene im Alter von 20 bis 30 Jahren zur Nutzung von Facebook, WhatsApp, Instagram und Snapchat?

Ob Facebook, WhatsApp, Instagram oder Snapchat: Die sozialen Online-Netzwerke lassen unser aller Leben immer digitaler werden. Der schnelle WhatsApp-Chat ersetzt überwiegend die SMS oder den kurzen Anruf. Mit Statusmeldungen, Schnappschüssen oder Kurzvideos werden Meinungen und Erlebnisse in Sekundenschnelle mit FreundInnen geteilt. In der heutigen Zeit steht ein Meer aus vielen Möglichkeiten der Interaktion und des Zeitvertreibs zur Verfügung. Durch den technologischen Fortschritt und dem Aufkommen des Internets, konnte sich Anfang des zweiten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert das Zeitalter der sozialen Netzwerke etablieren.

Durch die Entstehung von zahlreichen, zuvor noch nie dagewesenen Medien, fanden auch neue Kommunikationswege ihren Platz in der Gesellschaft. Die Suchmaschine ‚Google‘ ersetzt für viele die Enzyklopädie, Facebook ist das neue Adressbuch, Instagram ist das digitale Fotoalbum und Snapchat wird von vielen NutzerInnen als öffentliches Tagebuch genutzt. Diese Entwicklung vermutete der Wissenschaftler Krotz (2001: 19) bereits zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Er ging davon aus, dass durch die gesellschaftliche Veränderung und die stetige Entwicklung zahlreicher neuer Medien, sich die Kommunikation über diese immer weiter ausdehne. In diesem Zusammenhang hat sich auch das Verhalten der interpersonellen Kommunikation im digitalen Zeitalter verändert.

Das Internet, das die Grundlage für diese Veränderung geschaffen hat, ermöglicht unzählige Optionen zum Kommunikationsaustausch mit anderen Personen. So bewertet Krotz (2001: 23 u. 35) das Internet als Kommunikationsraum, welcher sowohl interpersonale als auch Medienkommunikation impliziert und die Gleichzeitigkeit von Handlungen fördert. So finden „Alltagshandeln und Kommunikation [...] zunehmend sowohl räumlich als auch zeitlich und sinnbezogen auf medienvermittelte Weise statt. Die Medien werden auch wichtiger, was soziale Gelegenheiten, Inhalte und Formen von Kommunikation angeht“ (Krotz 2001: 35). Hierbei stellt sich die Frage nach der Wichtigkeit bestimmter Medien. Wofür und auf welche Weise werden diese von den RezipientInnen verwendet?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Fragestellung und Zielsetzung

1.2. Relevanz und Forschungsstand

1.3. Aufbau und Vorgehensweise

2. Das Web 2.0 und die sozialen Netzwerke

2.1. Definition

2.2. Anwendungen

2.3. Soziale Online-Netzwerke

2.3.1. Facebook

2.3.2. WhatsApp

2.3.3. Instagram

2.3.4. Snapchat

2.4. Kurzüberblick über die bisherigen Ergebnisse

3. Theoretische Verortung

3.1. Uses- and Gratifications-Approach

3.2. Bedürfniskategorien

3.3. Weiterentwicklungen des U&G-Approaches

3.4. Uses- and-Gratification-Ansatz im Online-Bereich

3.5. Kritik am Uses- and Gratifications-Approach

3.6. Zwischenfazit

4. Methodisches Vorgehen

4.1. Definition und die qualitative Erhebungsmethode

4.2. Das problemzentrierte Leitfadeninterview

4.3. Konzeption des Interviewleitfadens

4.4. Auswahl der befragten Personen

5. Datenerhebung, Durchführung und Auswertung

5.1. Durchführung der Befragung

5.2. Aufbereitung und Auswertung der Daten

6. Darstellung der Ergebnisse und Einordnung in den theoretischen Rahmen

6.1. Kognitive Motive

6.2. Affektive Motive

6.3. Interaktive Motive

6.4. Identitätsbildende Motive

6.5. Zeitbezogene Motive

6.6. Integrative Motive

7. Schluss

7.1. Reflexion der Theorie

7.2. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht mithilfe des Uses- and Gratifications-Approach, welche Motive junge Erwachsene im Alter von 20 bis 30 Jahren zur aktiven Nutzung der sozialen Netzwerke Facebook, WhatsApp, Instagram und Snapchat bewegen und wie diese mit den theoretischen Bedürfniskategorien korrespondieren.

  • Analyse von Nutzungsmotiven sozialer Online-Medien
  • Empirische Untersuchung mittels problemzentrierter Interviews
  • Theoretische Fundierung durch den Uses- and Gratifications-Approach
  • Untersuchung von Identitätsbildung, Kommunikation und Zeitgestaltung im Web 2.0
  • Vergleich der Plattformen Facebook, WhatsApp, Instagram und Snapchat

Auszug aus dem Buch

6.2. Affektive Motive

Wie bereits im theoretischen Teil erläutert, umfassen die affektiven Motive das Bedürfnis nach Unterhaltung, aber auch Entspannung, Ablenkung und das Verdrängen von Problemen (vgl. Bonfadelli/Friemel 2004: 83). Als Selbstzweck definiert Schweiger (2007: 108): „Unterhaltung […] [ist] schlichtweg […][das] Verbringen einer angenehmen Zeit. Das bedeutet, dass unangenehme Emotionen vermindert und angenehme Emotionen verstärkt werden sollen“. So wurde in der Untersuchung von vier Personen bestätigt auf Facebook Spiele zur Unterhaltung zu nutzen. Weiter werden die Snapchatfilter, die fast täglich aktualisiert werden, von sieben Personen zur Ablenkung und vor allem in Stresssituationen zur Verdrängung von Problemen genutzt. Sarah (Interview 5: Z. 30) erzählt

gerade wenn ich Seminararbeiten schreibe und mir nichts mehr einfällt, spiele ich oft auf Snapchat alle möglichen witzigen Filter durch, die ich dann auch meinen FreundInnen schicke. Das lenkt mich kurz ab und ich kann neue positive Energie schöpfen (Interview 5: Z. 30).

Weiter wird auch das Stöbern oder auch Stalking anderer Profile auf Facebook und Instagram als unterhaltend empfunden. „Ich kann mir ansehen, was die Leute so machen. Das lenkt mich ab. Außerdem erheitert es mich, wenn ich etwas über jemanden rausgefunden habe, was mich brennend interessiert hat“, berichtet Katharina (Interview 4: Z. 53f.). Überdies nennen alle befragten Personen den Faktor Inspiration, welche durch das Stöbern erfolgt. Auf Instagram wird sich täglich Anreiz und Aufmunterung geholt sei es bei Louis (vgl. Interview 9) durch Fitnessfotos oder bei Selina (Interview 3) durch Zitate und Weisheiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der sozialen Medien, Darstellung der Forschungsfrage und Erläuterung des Aufbaus der Arbeit.

2. Das Web 2.0 und die sozialen Netzwerke: Definition des Web 2.0 sowie Vorstellung der relevanten sozialen Plattformen Facebook, WhatsApp, Instagram und Snapchat.

3. Theoretische Verortung: Erläuterung des Uses- and Gratifications-Approaches als theoretische Basis zur Erklärung von Mediennutzungsmotiven.

4. Methodisches Vorgehen: Begründung der Wahl der qualitativen Forschungsmethode und Konzeption der problemzentrierten Interviews.

5. Datenerhebung, Durchführung und Auswertung: Beschreibung des empirischen Prozesses, der Interviewsituation und der inhaltsanalytischen Auswertung.

6. Darstellung der Ergebnisse und Einordnung in den theoretischen Rahmen: Präsentation der erhobenen Motive und Zuordnung zu den theoretischen Bedürfniskategorien.

7. Schluss: Reflexion der theoretischen Annahmen und Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse sowie Ausblick auf weitere Forschung.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerke, Uses- and Gratifications-Approach, Facebook, WhatsApp, Instagram, Snapchat, Mediennutzung, Interpersonelle Kommunikation, Motivforschung, Qualitatives Interview, Online-Medien, Identitätsbildung, Bedürfnisbefriedigung, Web 2.0, Digitale Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Motive junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren dazu bewegen, soziale Online-Netzwerke in ihrem Alltag zu verwenden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die medienwissenschaftliche Theorie, speziell den Uses- and Gratifications-Approach, die Entwicklung von Web 2.0-Anwendungen sowie die Analyse von Nutzerverhalten auf sozialen Plattformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erforschung der Motive, die junge Erwachsene zur Nutzung der vier spezifischen Plattformen Facebook, WhatsApp, Instagram und Snapchat veranlassen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Studie verwendet?

Die Autorin wählte einen qualitativen Forschungsansatz und führte problemzentrierte Leitfadeninterviews mit neun Studierenden der Universität Salzburg durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Medienwirkungsforschung, die Beschreibung des methodischen Vorgehens und die detaillierte Darstellung der empirischen Ergebnisse bezüglich kognitiver, affektiver und interaktiver Motive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Soziale Netzwerke, Uses- and Gratifications-Approach, Mediennutzung, Identitätsbildung und Online-Kommunikation.

Welche Rolle spielt WhatsApp im Vergleich zu den anderen untersuchten Netzwerken?

WhatsApp wird als das Medium mit dem höchsten Stellenwert für die Kommunikation identifiziert und ersetzt bei den Befragten zunehmend SMS und Telefonanrufe.

Welchen Einfluss haben "Identitätsbildende Motive" laut den Ergebnissen?

Insbesondere auf Instagram und Snapchat dienen Filter und Hashtags der Selbstinszenierung und dem Bedürfnis nach Anerkennung, wobei der Körper als zentraler Austragungsort der Identität fungiert.

Final del extracto de 48 páginas  - subir

Detalles

Título
Motive und Nutzung interpersoneller Kommunikation in sozialen Online-Netzwerken
Universidad
University of Salzburg
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
48
No. de catálogo
V494052
ISBN (Ebook)
9783668992481
ISBN (Libro)
9783668992498
Idioma
Alemán
Etiqueta
Social Media
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Motive und Nutzung interpersoneller Kommunikation in sozialen Online-Netzwerken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494052
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