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Tierversuche in der Medizin. Eine kritische Betrachtung hinsichtlich Moral und Nutzen

Título: Tierversuche in der Medizin. Eine kritische Betrachtung hinsichtlich Moral und Nutzen

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2014 , 20 Páginas , Calificación: 15 Punkte

Autor:in: Rebecca Munique (Autor)

Ética
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Diese Arbeit setzt sich mit Moral und Nutzen von medizinischen- und kosmetischen Tierversuchen auseinander.

Die Frage nach dem Beginn des Lebens beschäftigt die Menschen schon seit Jahrtausenden. Für Aristoteles (384-322 v. Chr.) beispielsweise beginnt das menschliche Leben mit der "Beseelung" des Menschen. Heutzutage definiert das deutsche Gesetz den Beginn des Lebens, wenn Ei- und Samenzelle miteinander verschmelzen. Der Ethiker Peter Singer ist der Meinung, dass erst dann der Mensch zu einer vollständigen Person heranwächst, wenn er Schmerz, Leid, Glück und all das fühlen kann, was er fühlen muss für ein menschliches, gesellschaftliches Leben. Daher stellt sich die Frage ob nicht auch Tieren so etwas fühlen? Sind Tiere keine vollständige Person?

In unserer Gesellschaft ist es verwerflich, an einer "höheren" Person Experimente durchzuführen, geschweige denn eine "höhere" Person zu töten. Ist es bei den Tieren das gleiche? Um den ethischen Konflikt der Tierversuche und des Tötens von Tieren besser zu verstehen, informiert diese Arbeit über den heutigen Stand der Forschung.

Durch Tierversuche, ergeben sich nicht nur ganz neue Möglichkeiten, um in der Medizin Erfolge zu erzielen. Zum Schluss kommt der Autor zu einem Fazit, in welchem er auch seine persönliche Meinung darstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind Tierversuche

2.1 Definition

2.2 Geschichte der Tierversuche

3.1 Grundlagenforschung

3.2 Kosmetika

3.3 Medizin

3.3.1 Arzneimittelforschung

3.3.2 Beispiel

3.4 Kein wissenschaftlicher Fortschritt ohne Tierversuche?

3.4.1 Töten zu wissenschaftlichen Zwecken

3.4.2 Tierversuche geben keine Sicherheit

4. Allgemeine Gesetzeslage

5. Vor- und Nachteile der Tierversuche

5.1 Pro Tierversuche

5.2 Contra Tierversuche

6. Ethische Diskussionspunkte

6.1 Leidensfähigkeit der Kreatur

6.1.1 Problemfeststellung

6.1.2 Situationsanalyse

6.1.3 Verschiedene Handlungsmöglichkeiten (Verhaltensalternative)

6.1.4 Prüfen der Normen

6.1.5 Die Entscheidung

6.1.6 Der Rückblick – Die Überprüfung

6.2 Eigenständigkeit der Tiere

6.2.1 Problemfeststellung

6.2.2 Situationsanalyse

6.2.3 Verschiedene Handlungsmöglichkeiten (Verhaltensalternativen)

6.2.4 Prüfung der Norman

6.2.5 Die Entscheidung

6.2.6 Der Rückblick – Die Überprüfung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen im Kontext von Medizin und Forschung. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob die Nutzung von Tieren für menschliche Zwecke moralisch zu rechtfertigen ist, insbesondere unter Berücksichtigung ihrer Leidensfähigkeit und Eigenständigkeit als fühlende Wesen.

  • Historische Entwicklung und Definition von Tierversuchen
  • Bereiche der Anwendung: Grundlagenforschung, Kosmetik und Medizin
  • Analyse der Übertragbarkeit von Tierversuchsergebnissen auf den Menschen
  • Ethische Argumentation zur Leidensfähigkeit und Individualität von Tieren
  • Darstellung der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Beispiel

Es gibt einige Beispiele für Tierversuche in der Arzneimittelforschung:

- Um eine tödliche Infektionskrankheit aus den Tropen behandeln zu können, werden Mäusen diese Erreger injiziert, sie sterben innerhalb von 21 Tagen.

- Affen werden mit dem Aids-Virus infiziert

- Um die Gehirnfunktionalität testen zu können, werden Katzen Löcher in den Schädel gebohrt und eine säure eingespritzt.

- Bei 52 Kaninchen wird in Aachen je ein Auge mit Natronlauge verätzt. Um den natürlichen Vorgang nach Laugenverbrennung beobachten zu können, werden die Tiere nicht behandelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die ethische Problematik von Tierversuchen ein und stellt die Frage nach dem Status des Tieres als Person.

2. Was sind Tierversuche: Es wird der Begriff des Tierversuchs definiert und ein kurzer Abriss über die historische Entwicklung gegeben.

3.1 Grundlagenforschung: Dieser Abschnitt erläutert den Einsatz von ca. 30 % der Tierversuche für zweckfreie medizinische und wissenschaftliche Erkenntnisgewinne.

3.2 Kosmetika: Hier wird die Problematik der Tierversuche in der Kosmetikbranche trotz geltender Verbote thematisiert.

3.3 Medizin: Dieses Kapitel betrachtet den hohen Anteil an Tierversuchen in der Human-, Zahn- und Veterinärmedizin.

3.3.1 Arzneimittelforschung: Es wird dargelegt, warum Medikamente vor der Markteinführung an Tieren getestet werden und welche Risiken dabei untersucht werden.

3.3.2 Beispiel: In diesem Teil werden konkrete und drastische Beispiele für Tierversuche in der medizinischen Forschung angeführt.

3.4 Kein wissenschaftlicher Fortschritt ohne Tierversuche?: Diese Sektion hinterfragt kritisch die Notwendigkeit von Tierversuchen für den wissenschaftlichen Fortschritt.

3.4.1 Töten zu wissenschaftlichen Zwecken: Es wird die Praxis des Tötens von Tieren zur Gewinnung von Zellen und Organen beleuchtet.

3.4.2 Tierversuche geben keine Sicherheit: Hier wird diskutiert, warum Ergebnisse aus Tierversuchen oft nur bedingt auf den Menschen übertragbar sind.

4. Allgemeine Gesetzeslage: Dieses Kapitel fasst die rechtlichen Rahmenbedingungen und Definitionen für Tierversuche in Deutschland zusammen.

5. Vor- und Nachteile der Tierversuche: Gegenüberstellung der Argumente von Befürwortern und Gegnern der Tierversuchspraxis.

5.1 Pro Tierversuche: Zusammenfassung der Argumente für den medizinischen Nutzen und die Verfeinerung von Operationstechniken.

5.2 Contra Tierversuche: Darlegung der Nachteile wie Verfälschung durch Stress, ethische Bedenken und die Möglichkeit alternativer Methoden.

6. Ethische Diskussionspunkte: Theoretische Auseinandersetzung mit Tierethik unter Einbeziehung von Philosophen wie Peter Singer.

6.1 Leidensfähigkeit der Kreatur: Ethische Prüfung, ob das Zufügen von Leid bei Tieren durch den menschlichen Nutzen gerechtfertigt ist.

6.2 Eigenständigkeit der Tiere: Untersuchung der Frage, ob Tiere als eigenständige, bewusste Personen wahrgenommen werden sollten.

7. Fazit: Die Autorin zieht ihr persönliches Resümee und kommt zu dem Schluss, dass Tierversuche ethisch nicht vertretbar sind.

Schlüsselwörter

Tierversuche, Ethik, Tierschutz, Medizin, Grundlagenforschung, Leidensfähigkeit, Tierethik, Vivisektion, Arzneimittelforschung, Alternativmethoden, Personstatus, Tierrechte, wissenschaftlicher Fortschritt, Gesetzgebung, Schmerzempfinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich kritisch mit der Praxis von Tierversuchen und hinterfragt deren ethische Vertretbarkeit im Hinblick auf den Nutzen für den Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Definition und Geschichte, die Anwendung in Medizin und Kosmetik, die gesetzliche Lage sowie eine tiefergehende ethische Reflexion.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den ethischen Konflikt zwischen menschlichem Fortschrittsdrang und dem Schutz von Tieren vor Leid und Tod zu beleuchten und eine begründete persönliche Stellungnahme zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung ethischer Theorien (z.B. nach Peter Singer) und dem Vergleich von Standpunkten verschiedener Institutionen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Im Hauptteil werden Anwendungsbereiche wie Arzneimittelforschung und Grundlagenforschung analysiert sowie die ethischen Dimensionen der Leidensfähigkeit und Eigenständigkeit von Tieren diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Tierversuche, Ethik, Tierschutz, Medizin, Arzneimittelforschung, Leidensfähigkeit und Alternativmethoden sind die prägenden Begriffe.

Warum reicht der Verweis auf die gesetzliche Regelung für die Autorin nicht aus?

Die Autorin argumentiert, dass gesetzliche Rahmenbedingungen allein die moralische Problematik der Tierqual nicht lösen, da die ethische Ebene über die rein rechtliche Zulässigkeit hinausgeht.

Welche Alternativen zu Tierversuchen werden im Fazit genannt?

Die Autorin erwähnt Methoden wie die Arbeit in vitro (im Reagenzglas), computerbasierte Simulationen, menschliche Zell- und Gewebekulturen sowie den Einsatz von Bakterienkulturen.

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Detalles

Título
Tierversuche in der Medizin. Eine kritische Betrachtung hinsichtlich Moral und Nutzen
Calificación
15 Punkte
Autor
Rebecca Munique (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
20
No. de catálogo
V494777
ISBN (Ebook)
9783346006912
ISBN (Libro)
9783346006929
Idioma
Alemán
Etiqueta
tierversuche medizin eine betrachtung moral nutzen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebecca Munique (Autor), 2014, Tierversuche in der Medizin. Eine kritische Betrachtung hinsichtlich Moral und Nutzen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494777
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