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Persönlichkeitspsychologie. Persönlichkeit und Gesundheit, das Konzept der Selbstwirksamkeit, Stressmodell nach Lazarus

Titel: Persönlichkeitspsychologie. Persönlichkeit und Gesundheit, das Konzept der Selbstwirksamkeit, Stressmodell nach Lazarus

Einsendeaufgabe , 2019 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dinah Berger (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dem Zusammenhang von Persönlichkeitseigenschaften und Krankheit beschäftigte sich schon früh die Psychosomatik und später die Gesundheitsforschung. Heute fokussieren sich Forscher darauf möglichst interaktive Modelle zu entwickeln, die das komplexe Zusammenspiel zwischen Persönlichkeitseigenschaften und Krankheiten erklären können. Hierzu lassen sich vier Modelle von Suls und Rittenhouse (1990) sowie Smith und Williams (1992) identifizieren. Drei sollen im folgenden Verlauf vorgestellt werden.

Das erste Modell geht von davon aus, dass Persönlichkeitseigenschaften Einfluss auf biologische Aktivitäten im Körper nehmen und demnach ein direkter Zusammenhang zwischen diesen Merkmalen und der Gesundheit vorliegt. Beispielhaft sind Personen, die sich aufgrund ihrer Persönlichkeit vermehrt Risiko- oder Stresssituationen aussetzen. Individuen der sogenannten Typ-A Persönlichkeit fallen in diese Kategorie. Insbesondere ihre charakterisierende Eigenschaft der „Feindseligkeit“ sorgt für einen ständigen Anspannungszustand. Dadurch gerät das körpereigene Stresssystem in einen chronischen Übererregungszustand und wird veranlasst vermehrt das Hormon Noradrenalin auszuschütten. Wissenschaftliche Studien belegten den Zusammenhang zwischen Feindseligkeit als Persönlichkeitsmerkmal und einem erhöhten Risiko an koronarer Herzkrankheit zu erkranken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Bedeutung der Persönlichkeit für die Gesundheit

1.1 Zusammenhang von Persönlichkeitsmerkmalen und Krankheit

1.2 Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale

1.2.1 Soziale Unterstützung und dessen Anwendung im BGM

1.2.2 Kohärenzgefühl und dessen Anwendung im BGM

2. Das Konzept der Selbstwirksamkeit

2.1 Quellen der Selbstwirksamkeit

2.2 Selbstwirksamkeit bei der Erstellung der Bachelorarbeit

3. Stress

3.1 Das transaktionale Stressmodell von Lazarus & Folkman

3.2 Emotionsbezogenes und problembezogenes Coping

3.3 Coping Ressourcen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Persönlichkeitsmerkmale und psychologischer Ressourcen auf die Gesundheit sowie deren Relevanz in Stresssituationen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Anwendung dieser Konzepte im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements und bei der Bewältigung akademischer Herausforderungen wie der Erstellung einer Bachelorarbeit.

  • Zusammenhang zwischen Persönlichkeitseigenschaften und Krankheit
  • Die Rolle sozialer Unterstützung und des Kohärenzgefühls
  • Banduras Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung
  • Das transaktionale Stressmodell von Lazarus & Folkman
  • Coping-Strategien und Ressourcen zur Stressbewältigung

Auszug aus dem Buch

2. Das Konzept der Selbstwirksamkeit

Einige Menschen ergreifen Aufgaben, ungeachtet ihrer Fähigkeiten, mit Freude und lassen sich auch bei etwaigen Schwierigkeiten nicht von ihrem Ziel abbringen. Andere riskieren nicht einmal einen Versuch oder geben bei den ersten Hindernissen vorschnell auf. Welche Fähigkeit unterscheidet diese Personen? Welche Eigenschaft befähigt uns Menschen unsere Ziele zu verfolgen oder Verhaltensweisen zu ändern? Das Konzept der Selbstwirksamkeit widmet sich diesen Fragen und wurde vom amerikanischen Psychologen Albert Bandura in den 1970er Jahren entwickelt. Bandura definiert die Selbstwirksamkeit als: „The basic premise of self-efficacy theory is that people’s beliefs in their capabilities to produce desired effects by their own actions” (Bandura, 1997, S. 7).

In seiner sozial-kognitiven Theorie erklärt Bandura wie menschliches Verhalten sowie Lernprozesse entstehen und welche sozialen und kognitiven Prozesse diese fördern bzw. hemmen (Bandura, 1977). Bandura ist überzeugt, dass menschliches Verhalten vor allem durch Erwartungen an die Zukunft motiviert ist. Dabei unterscheidet er zwischen Handlungen, die aufgrund von Selbstwirksamkeitserwartungen (kurz: Selbstwirksamkeit) ausgeübt werden und solchen, die von einer Ergebniserwartung geleitet sind. Bandura beschreibt die Selbstwirksamkeit als wichtigsten Faktor für die Überzeugung eine Handlung erfolgreich durchführen zu können. Menschen mit einer hohen Selbstwirksamkeitserwartung werden schwierigere Herausforderungen annehmen, ihre Ziele beharrlicher und konstanter verfolgen sowie besser mit Rückschlägen umgehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Bedeutung der Persönlichkeit für die Gesundheit: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Gesundheitspsychologie und beleuchtet den Einfluss von Traits und States auf die physische und psychische Gesundheit sowie deren Relevanz im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

2. Das Konzept der Selbstwirksamkeit: Das Kapitel erläutert Albert Banduras Theorie zur Selbstwirksamkeitserwartung, definiert deren vier Quellen und analysiert deren spezifische Bedeutung für den Studienerfolg und die Erstellung von Abschlussarbeiten.

3. Stress: Der Abschnitt stellt das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und Folkman vor, analysiert verschiedene Coping-Strategien zur Stressbewältigung und kategorisiert notwendige Ressourcen für eine erfolgreiche Stressadaptation.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitspsychologie, Gesundheit, Selbstwirksamkeit, Stress, Coping, Lazarus, Bandura, Salutogenese, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Soziale Unterstützung, Kohärenzgefühl, Stressbewältigung, Ressourcen, Arbeitsfähigkeit, Persönlichkeitsmerkmale

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Grundlagen von Gesundheit, Stress und der persönlichen Handlungskompetenz von Individuen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen den Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Gesundheit, das Konzept der Selbstwirksamkeit sowie die transaktionale Stresstheorie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung psychologischer Ressourcen wie Selbstwirksamkeit und Coping-Strategien für die Gesundheitserhaltung und Leistungsfähigkeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Zusammenführung bestehender wissenschaftlicher Theorien aus der Gesundheits- und Persönlichkeitspsychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für die Gesundheit, das Konzept der Selbstwirksamkeit nach Bandura und die Stresstheorie von Lazarus und Folkman.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstwirksamkeit, Kohärenzgefühl, Stressmodell, Coping, Gesundheitsressourcen und Salutogenese definiert.

Wie unterscheidet sich die Selbstwirksamkeit von der Handlungserwartung?

Während sich die Selbstwirksamkeit auf die subjektive Überzeugung der eigenen Kompetenz bezieht, betrifft die Handlungserwartung universelle Zusammenhänge zwischen einer Handlung und deren Ergebnis.

Warum ist soziale Unterstützung für das Kohärenzgefühl wichtig?

Soziale Unterstützung stärkt die Komponente der Machbarkeit und Bedeutsamkeit, indem sie Mitarbeitern mehr Autonomie, Orientierung und ein Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt.

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Details

Titel
Persönlichkeitspsychologie. Persönlichkeit und Gesundheit, das Konzept der Selbstwirksamkeit, Stressmodell nach Lazarus
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Dinah Berger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V495210
ISBN (eBook)
9783346007216
ISBN (Buch)
9783346007223
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Persönlichkeitspsychologie Stress Selbstwirksamkeit Bandura Persönlichkeitsmerkmale und Gesundheit Persönlichkeitsmerkmale und Krankheit Gesundheit Psychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dinah Berger (Autor:in), 2019, Persönlichkeitspsychologie. Persönlichkeit und Gesundheit, das Konzept der Selbstwirksamkeit, Stressmodell nach Lazarus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495210
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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