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Inwiefern hat Adam Riese die Mathematik weiterentwickelt und damit die Renaissance beinflusst?

Titre: Inwiefern hat Adam Riese die Mathematik weiterentwickelt und damit die Renaissance beinflusst?

Thèse Scolaire , 2017 , 16 Pages , Note: 1,2

Autor:in: Alexander Steding (Auteur)

Mathématiques - Divers
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Mathematik begegnet uns in unserem Leben täglich und eines abseits von ihr ist kaum vorstellbar. Unser „neuer bester Freund“, das Smartphone, beruht auf unzähligen Algorithmen, die alle ineinander greifen. Mathematik gibt es in jeder Zivilisation und in vielen verschiedenen Formen. Lange Zeit galt Mathematik und Bildung allgemein als Privileg für wohlsituierte Menschen und wurde von diesen in komplexen Schriften vor der Gesellschaft versteckt.

Adam Riese brach in der Renaissance diesen Kreislauf auf und ermöglichte Mathematik in seinen leicht verständlichen und alltagsorientierten Büchern einem breiten Publikum. Doch was genau ist eigentlich Mathematik? Eine Sprache? Diese Facharbeit beschäftigt sich kritisch mit der Definition von Mathematik und Adam Rieses Einfluss auf die Renaissance.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Mathematik?

2. Adam Riese

2.1 Leben

2.1.1 Jugend und Ausbildung

2.1.2 Die Erfurter Zeit

2.1.3 Resümee

2.2 Bücher und Werke

2.2.1 Das Rechnen auf der Linien

2.2.2 Das Rechnen auf der Feder

2.3 Adam Riesens Wirken auf die Mathematik in Renaissance und Gegenwart

3. Die Fibonaccifolge

4. Der Goldene Schnitt

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und den Einfluss der Mathematik während der Renaissance, wobei der Fokus insbesondere auf dem Wirken von Adam Riese sowie der Bedeutung der Fibonaccifolge und des Goldenen Schnitts liegt.

  • Biografie und pädagogische Ansätze von Adam Riese
  • Vergleich historischer Rechenmethoden: Rechnen auf der Linie vs. auf der Feder
  • Die mathematische Bedeutung der Fibonaccifolge
  • Anwendungen und Charakteristik des Goldenen Schnitts
  • Die gesellschaftliche Rolle der Mathematik im Wandel der Renaissance

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Das Rechnen auf der Linien

Sein Erstlingswerk „Rechnung auff der linihen“ war im Prinzip als ein Einsteigerwerk in die Mathematik geschrieben. Dieses stellte, entgegen vieler anderer Rechenbücher zur damaligen Zeit, an seinen Leser kaum Anforderungen oder Vorabwissen. Das „Rechnen auf der Linien“ sollte als Einstieg in die Mathematik gelesen und wahrgenommen werden. Er gibt der Leserschaft Wissen über die Mathematik, wie es mit einem heutigen Grundschulabschluss zu vergleichen wäre. Die Anfängerfreundlichkeit zeigt sich bereits auf den ersten Seiten, bevor Riese mit der Arithmetik beginnt, erklärt er detailliert das „Numerirn“ , ergo das Zählen mit dem Dezimalsystem, mit der rechten und linken Hand als Orientierungshilfe. Ebenso greift er das ordentliche Benennen einer Zahl auf. Der einzige Unterschied zu unserem heutigen Zählsystem besteht darin, dass Riese anstelle einer Zahl, die größer als Tausend ist, nicht z.B. eine Million, sondern Vielfache von Tausend schreibt. Er zählt die Zahl von rechts und setzt dabei„ auff [jede] vierd ein pünktlin als auffs tausent“ und bei jedem Punkt von rechts gelesen tausend X mal tausend sprechen, wobei X die Anzahl der Punkte von rechts gelesen ist. Bei der Zahl 86.789.325.178 würde man so auf die fünf, neun und sechs einen Punkt setzen, ergo86˙.789˙.325˙.178.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Mathematik?: Dieses Kapitel definiert Mathematik als eine menschliche Erfindung, die trotz ihrer abstrakten Natur unser tägliches Leben durch Algorithmen und Logik maßgeblich prägt.

2. Adam Riese: Der Abschnitt beleuchtet das Leben und Werk des bedeutenden Rechenmeisters, der durch seine praxisnahen Lehrbücher die mathematische Bildung in der Renaissance revolutionierte.

3. Die Fibonaccifolge: Hier wird Leonardo Fibonacci vorgestellt und die nach ihm benannte rekursive Zahlenfolge sowie ihre Bedeutung für natürliche Wachstumsprozesse erläutert.

4. Der Goldene Schnitt: Das Kapitel widmet sich der mathematischen Konstante Phi, ihrer historischen Herleitung und ihrem Einfluss auf ästhetische Proportionen in Kunst und Design.

5. Fazit: Die Schlussbetrachtung resümiert die Renaissance als wichtige Ära, in der Mathematik von einer geheimen Disziplin zu einem gesellschaftlich nutzbaren Instrument für alle wurde.

Schlüsselwörter

Adam Riese, Mathematik, Renaissance, Rechenmeister, Coß, Arithmetik, Fibonaccifolge, Goldener Schnitt, Dezimalsystem, Algebra, Rechenpfennig, Wissenschaftsgeschichte, Pädagogik, Buchdruck, Geschichte der Mathematik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung der Mathematik in der Renaissance und betrachtet dabei den Wandel der Rechenmethoden sowie die Bedeutung zentraler mathematischer Konzepte für die damalige Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen das Leben und Werk von Adam Riese, historische Rechentechniken wie das Rechnen auf der Linie und Feder sowie die mathematischen Prinzipien der Fibonaccifolge und des Goldenen Schnitts.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage dieser Publikation?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mathematiker wie Adam Riese durch die Vermittlung praxisnaher Methoden die Mathematik für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich machten und welche Auswirkungen dies auf die Renaissance hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine historische und kulturgeschichtliche Analyse, die primär auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und zeitgenössischer Werke basiert.

Was wird im umfangreichen Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Im Hauptteil liegt ein besonderes Augenmerk auf den Rechenbüchern von Adam Riese, der Funktionsweise der damaligen Algebra (der Coß) und einer mathematischen Auseinandersetzung mit der Fibonaccifolge und dem Goldenen Schnitt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Inhalt dieser Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Adam Riese, Renaissance, Rechenmeister, Algebra, Fibonaccifolge, Goldener Schnitt, Arithmetik und die Entwicklung der mathematischen Bildung.

Wie unterschied sich Adam Rieses Unterrichtsansatz von dem seiner Zeitgenossen?

Riese unterschied sich dadurch, dass er mathematische Sachverhalte durch Alltagsbeispiele in deutscher Sprache erklärte, anstatt sich auf rein theoretische oder lateinische Abhandlungen zu beschränken, was seine Werke massentauglich machte.

Warum wird der Goldene Schnitt in der Arbeit als "nette Spielerei" bezeichnet?

Diese Einordnung bezieht sich darauf, dass der Goldene Schnitt in der damaligen Zeit zwar ästhetisch und mathematisch von Interesse war, jedoch im Vergleich zu Rieses Rechenmethoden keinen unmittelbaren praktischen Nutzen für das alltägliche wirtschaftliche Handeln der Bevölkerung bot.

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Résumé des informations

Titre
Inwiefern hat Adam Riese die Mathematik weiterentwickelt und damit die Renaissance beinflusst?
Note
1,2
Auteur
Alexander Steding (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
16
N° de catalogue
V496534
ISBN (ebook)
9783668992740
ISBN (Livre)
9783668992757
Langue
allemand
mots-clé
Adam Riese Mathematik Renaissance Fibonacci
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Steding (Auteur), 2017, Inwiefern hat Adam Riese die Mathematik weiterentwickelt und damit die Renaissance beinflusst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496534
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Extrait de  16  pages
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