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Die Pathosformeln als Körperbilder und Raumfiguren des freien Tanzes

Aby Warburgs "Mnemosyne"

Titre: Die Pathosformeln als Körperbilder und Raumfiguren des freien Tanzes

Dossier / Travail , 2019 , 23 Pages

Autor:in: Antonia Sternberg (Auteur)

Théâtrologie, Danse
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Diese Arbeit widmet sich einer komprimierten Darstellung von Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas, und untersucht anschließend die Bedeutung der Pathosformel im Allgemeinen und dessen Gewichtung sowie anthropologischer Wert innerhalb des freien Tanzes. Darauf aufbauend wird ihr spezifisches Übertragungsverfahren beschrieben und schlussendlich anhand eines Beispiels erläutert, inwiefern Isadora Duncans Interpretation von Sandro Botticellis Gemälde "Primavera" (1467/78) als Körperbild des freien Tanzes gelesen werden kann. Ihre tänzerische Performance, bei der sie sich von Botticellis Meisterwerk selbst inspirieren ließ, existiert auch durch diverse Filmaufnahmen. Jedoch ist dieser inspirative Aspekt von Duncan und die als Pathosformeln und spezifische Körperbilder zu klassifizierenden Gesten auf zwei überlieferten Fotografien wesentlich besser zu betrachten, wie im weiteren Verlauf beschrieben wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Entstehung und Bedeutung von Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas
  • Pathosformeln: Modifizierte und adaptierte Körperbilder
  • Die „Grundmuster [...] [der] Körperbildern und ihr Übertragung- Verfahren“¹
  • Isadora Duncans tänzerische Interpretation von Sandro Botticellis Gemälde: Primavera (1467/78)
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Pathosformeln im freien Tanz. Sie analysiert, wie Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas als Quelle für die Adaption und Interpretation antiker Körperbilder im Tanz genutzt werden kann. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die Bedeutung von Pathosformeln als Ausdrucksträger und ihre Verbindung zur Geschichte des Tanzes.

  • Die Bedeutung von Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas als Quelle für die Interpretation antiker Körperbilder im Tanz
  • Die Rolle von Pathosformeln als Ausdrucksträger im freien Tanz
  • Die Analyse der Verbindung zwischen Pathosformeln und der Geschichte des Tanzes
  • Die Rezeption von Pathosformeln in der tänzerischen Praxis von Isadora Duncan
  • Die Bedeutung von Körperbildern und Raumfiguren für die Ästhetik des freien Tanzes

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel widmet sich der Einleitung und stellt die Thematik der Pathosformeln im Kontext des freien Tanzes vor. Das zweite Kapitel beleuchtet die Entstehung und Bedeutung von Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas. Es wird die Rolle des Atlasses als Quelle für die Rezeption antiker Körperbilder und die Bedeutung von Pathosformeln in diesem Kontext untersucht. Im dritten Kapitel werden die Pathosformeln als modifizierte und adaptierte Körperbilder betrachtet. Es wird auf die Übertragungsprozesse von Warburgs Konzept auf die Tanzkunst eingegangen. Das vierte Kapitel beleuchtet die "Grundmuster" der Körperbilder und ihr Übertragungsverfahren. Es wird die Relevanz von Warburgs Theorie für die Analyse von Tanzperformance untersucht. Das fünfte Kapitel widmet sich der tänzerischen Interpretation von Sandro Botticellis Gemälde "Primavera" durch Isadora Duncan. Es wird die Verbindung zwischen Pathosformeln, Körperbildern und Duncans Tanzstil analysiert.

Schlüsselwörter

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Themen Pathosformeln, Mnemosyne-Atlas, Körperbilder, Raumfiguren, freier Tanz, Isadora Duncan, Aby Warburg, Übertragungsverfahren, antike Kunst, künstlerische Formen, Erinnerung, Ausdruck, Geschichte des Tanzes.

Häufig gestellte Fragen

Was sind „Pathosformeln“ im Sinne Aby Warburgs?

Pathosformeln sind bildhafte Ausdrucksformen für gesteigerte körperliche oder seelische Erregung, die aus der Antike überliefert sind und in der Kunstgeschichte immer wieder neu belebt und adaptiert werden.

Welche Bedeutung hat der Mnemosyne-Atlas für den Tanz?

Der Atlas dient als visuelles Gedächtnis und Quelle für die Interpretation antiker Körperbilder, die Tänzer wie Isadora Duncan nutzten, um emotionale Ausdruckskraft in ihre Bewegungen zu bringen.

Wie interpretierte Isadora Duncan Botticellis „Primavera“?

Duncan nutzte das Gemälde als Inspiration für ihre tänzerische Performance, wobei sie Gesten und Körperhaltungen aus dem Werk als Pathosformeln in den freien Tanz übertrug.

Warum sind Fotografien für die Analyse von Duncans Tanz wichtig?

Da Tanz flüchtig ist, ermöglichen erst Fotografien die detaillierte Betrachtung spezifischer Körperbilder und Gesten, die als Pathosformeln klassifiziert werden können, besser als frühe Filmaufnahmen.

Was ist das Ziel der Untersuchung des „freien Tanzes“ in dieser Arbeit?

Die Arbeit möchte den anthropologischen Wert von Pathosformeln im Tanz aufzeigen und erläutern, wie antike Bewegungsmuster als Raumfiguren und Körperbilder die Ästhetik des modernen Tanzes prägen.

Was versteht man unter dem „Übertragungsverfahren“ von Körperbildern?

Es beschreibt den Prozess, wie statische visuelle Motive aus der bildenden Kunst in dynamische Bewegungsabläufe des Tanzes transformiert werden, ohne ihren ursprünglichen Ausdruckskern zu verlieren.

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Résumé des informations

Titre
Die Pathosformeln als Körperbilder und Raumfiguren des freien Tanzes
Sous-titre
Aby Warburgs "Mnemosyne"
Université
Free University of Berlin
Auteur
Antonia Sternberg (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
23
N° de catalogue
V497432
ISBN (ebook)
9783346021212
ISBN (Livre)
9783346021229
Langue
allemand
mots-clé
pathosformeln körperbilder raumfiguren tanzes warburgs mnemosyne
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Antonia Sternberg (Auteur), 2019, Die Pathosformeln als Körperbilder und Raumfiguren des freien Tanzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497432
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Extrait de  23  pages
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