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Information im Fernsehen durch den Informationsträger Bilder

Titel: Information im Fernsehen durch den Informationsträger Bilder

Hausarbeit , 2003 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Henry Berndt (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

“Die neue Quelle der Macht ist nicht mehr Geld in der Hand von wenigen,
sondern Information in den Händen von vielen.“1
John Naisbitt (*1930), amerikanischer Prognostiker

Neben der Unterhaltung ist die Hauptaufgabe der Massenmedien die Information ihrer Rezipienten. Die Menschen wollen durch ihre Zeitung, ihr Radio, das Fernsehen oder das Internet darüber informiert werden, was sich außerhalb ihres Sichtfeldes abspielt. Zu diesem Zweck hat sich die Berufsgruppe der Journalisten herausgebildet, die diese Aufgabe erfüllen soll. Ihnen allen gleich sind die Medien als Arbeitsplatz und die Methodik des Recherchierens zum Sammeln der Informationen. In der Art und Weise der Informationsbeschaffung, Verwertung und Wiedergabe unterscheiden sich die Arbeitsweisen verschiedener Journalisten jedoch grundlegend. Hauptunterscheidungsmerkmal ist hierbei offensichtlich das spezielle Medium. Während der Radioreporter schnell auf Ereignisse reagieren kann, ist das Fernsehen darauf angewiesen, Neuigkeiten in Form von Bildern zu vermitteln. Während die Zeitung höchstens auf den Tag genau berichten kann, ist im Internet eine ständige Aktualisierung möglich.

Jedes Medium hat in seiner Funktion als Informationsträger Vor- und Nachteile, welche aus seinen spezifischen Eigenschaften und den damit verbundenen Arbeitsweisen resultieren. Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich mich auf das Massenmedium Fernsehen konzentrieren. Dabei möchte ich vor allem analysieren, welche Rolle Information im Fernsehen spielt und wie Bilder dabei als Informationsträger wirken können. Was zeichnet bebilderte Informationen speziell aus? Welche Eigenschaften resultieren daraus für das Medium Fernsehen und seine Rezipienten? Ich werde diesen Fragen auf den Grund gehen, indem ich zunächst den Stellenwert von Information im Fernsehen definiere und die Nutzung von Bildern zur Information historisch nachzeichne. Nachfolgend werde ich die Möglichkeiten bei der Informationsvermittlung durch Bilder analysieren und schließlich das Medium Fernsehen auf spezielle Gütekriterien der Informationsvermittlung prüfen. In einem Fazit werde ich abschließend meine Überlegungen zusammenfassen und meine Erkenntnisse bewerten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Welche Rolle spielt Information im Fernsehen?

3. Information durch Bilder – Ein historischer Abriss

3.1 Die Vorläufer des Fernsehens

3.2 Die technische Entwicklung des Fernsehens

4. Der Nutzen von Bildern als Informationsträger

4.1 Bilder als Vor- und Nachteil des Fernsehens

4.2 Ist das Fernsehen ein „heißes“ oder “kühles“ Medium?

5. Gütekriterien der Informationsvermittlung am Beispiel des Fernsehens

5.1 Kann das Fernsehen aktuell informieren?

5.2 Selektiert der Zwang der Bilder die Information?

5.3 Vermitteln die Bilder eine objektive Wahrheit?

6. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Massenmedium Fernsehen hinsichtlich seiner Funktion als Informationsträger und analysiert dabei kritisch die Rolle, die bewegte Bilder bei der Informationsvermittlung spielen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert auf die Auswirkungen der Bildabhängigkeit auf Aktualität, Selektivität und Objektivität der Berichterstattung.

  • Historische Entwicklung der Bildübertragung und der Fernsehtechnik
  • Funktion und Bedeutung von Informationen im Fernsehprogramm
  • Vorteile und Herausforderungen von Bildern als Informationsträger
  • Medientheoretische Einordnung (heißes vs. kühles Medium) nach Marshall McLuhan
  • Kritische Analyse von Gütekriterien in der Fernsehberichterstattung

Auszug aus dem Buch

4.1 Bilder als Vor- und Nachteil des Fernsehens

Das Fernsehen unterscheidet sich von den anderen Massenmedien vor allem durch den Informationsträger „bewegte Bilder“. In den letzten Jahren wurde zwar durch das Internet die Verbindung der Vorteile einzelner Medien angestrebt, doch bis heute ist das Fernsehen unumstritten das Leitmedium dieses Informationsträgers.

Ein Bild sagt sprichwörtlich mehr als tausend Worte. Tatsächlich ist der Informationsgehalt von Bildern gegenüber gesprochenem Text oder Schrift viel höher. Der große Vorteil, Informationen anhand von übertragenen Bildern vermitteln zu können, liegt daher auf der Hand. Dazu sieht und hört man gleichzeitig und verbindet die Sinneseindrücke zu einer komplexeren Information. Bildinformationen kann man zudem sehr schnell aufnehmen. Ein kurzer Blick auf ein Photo sagt oft genauso viel aus, wie lange und zeitaufwendige Texte. Die Bilder vermitteln dem Rezipienten nicht nur intensiver das von den Medien gezeichnete Abbild der Realität. Zusätzlich erweckt ein Bild den Eindruck, die Wirklichkeit tatsächlich so wahrzunehmen, wie sie ist. Der Journalist hat weniger Möglichkeiten die Ereignisse zu interpretieren. Diese Aufgabe kann der Rezipient übernehmen.

Dieser Umstand birgt allerdings auch einen Nachteil in sich. Bilder erscheinen zwar realitätsnah, müssen aber in den meisten Fällen vom Zuschauer analysiert werden. Daraus ergeben sich verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Die Bilder enthalten nicht mehr für alle Betrachter die gleichen Informationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert die Relevanz der Informationsvermittlung in Massenmedien und stellt die Forschungsfrage zur Rolle von Bildern im Fernsehen.

2. Welche Rolle spielt Information im Fernsehen?: Dieses Kapitel beleuchtet den gesetzlichen und gesellschaftlichen Auftrag des Fernsehens, neben Unterhaltung auch umfassende Informationen bereitzustellen.

3. Information durch Bilder – Ein historischer Abriss: Es wird die historische Genese der Bildübertragung nachgezeichnet, von frühen Vorformen bis zur modernen Fernsehtechnik.

4. Der Nutzen von Bildern als Informationsträger: Hier werden die spezifischen Stärken und Schwächen von Bildern bei der Vermittlung von Inhalten sowie medientheoretische Konzepte diskutiert.

5. Gütekriterien der Informationsvermittlung am Beispiel des Fernsehens: In diesem Teil werden Kriterien wie Aktualität, Selektivität und Objektivität kritisch hinterfragt.

6. Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Rolle von Bildern als vorteilhafte, aber auch einschränkende Faktoren des Fernsehens.

Schlüsselwörter

Fernsehen, Fernsehjournalismus, Informationsträger, Bilder, Medienwirkung, Informationsvermittlung, Aktualität, Objektivität, Selektivität, Massenmedien, Marshall McLuhan, Bildsprache, Realitätsabbild, Journalismus, Authentizität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Funktion des Fernsehens als Informationsmedium unter besonderer Berücksichtigung der Rolle, die bewegte Bilder als Informationsträger einnehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der historischen Entwicklung der Fernsehtechnik stehen die medientheoretische Einordnung von Bildern und die Qualitätskriterien der journalistischen Berichterstattung im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit hinterfragt, inwiefern die Abhängigkeit des Fernsehens von Bildmaterial die Aktualität, die journalistische Selektion von Informationen sowie die Objektivität der wahrgenommenen Realität beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Materie, ergänzt durch medienwissenschaftliche Analysen und den Vergleich mit Fachliteratur sowie zeitgenössischen Beispielen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Vorläufer der Bildübertragung beleuchtet, anschließend die Vor- und Nachteile der Bildnutzung diskutiert und schließlich Gütekriterien wie Aktualität und Objektivität geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Fernsehen, Informationsträger, Medienwirkung, Objektivität, Selektivität, Authentizität und die medientheoretische Einordnung nach Marshall McLuhan.

Warum wird der Begriff des "heißen" oder "kühlen" Mediums diskutiert?

Die Autorin verwendet dieses Konzept von Marshall McLuhan, um zu zeigen, dass die Einordnung des Fernsehens in der Fachwelt umstritten ist, da es sich nicht eindeutig einem der beiden Medientypen zuordnen lässt.

Welchen Einfluss hat der "Zwang der Bilder" auf den Journalismus?

Der Zwang, Bildmaterial zu zeigen, kann laut Arbeit zu einer eingeschränkten Aktualität führen, da Berichterstattung von der Verfügbarkeit visueller Beweise abhängt, und die journalistische Subjektivität trotz des Anscheins von Objektivität nicht verhindern.

Welche Rolle spielen Krisenszenarien für die Argumentation der Autorin?

Am Beispiel aktueller Kriegssituationen verdeutlicht die Autorin, wie das Fehlen von Bildmaterial oder die Auswahl bestimmter Bilder zu Informationsselektion und Manipulation führen kann.

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Details

Titel
Information im Fernsehen durch den Informationsträger Bilder
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in den Fernsehjournalismus
Note
1,7
Autor
Henry Berndt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
13
Katalognummer
V49837
ISBN (eBook)
9783638461924
ISBN (Buch)
9783656071518
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Information Fernsehen Informationsträger Bilder Einführung Fernsehjournalismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henry Berndt (Autor:in), 2003, Information im Fernsehen durch den Informationsträger Bilder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49837
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Leseprobe aus  13  Seiten
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