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Integrity oder Compliance für das Topmanagement? Wie gelingt verantwortungsvolles Handeln im unternehmerischen Alltag?

Title: Integrity oder Compliance für das Topmanagement? Wie gelingt verantwortungsvolles Handeln im unternehmerischen Alltag?

Term Paper , 2019 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kai Fischer (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem im Jahr 2009 veröffentlichten Artikel "Corporate Compliance & Integrity" von Lynn Sharp Paine und der Frage, wie verantwortungsvolles und moralisches Handeln in den unternehmerischen Alltag integriert werden kann.

Die zentrale Frage, ob Unternehmen nur Rechtsförmlichkeit oder Werte schaffen wollen, stellt das Hauptproblem unserer Hausarbeit dar. Ziel der Hausarbeit ist es dabei , die Transaktionsökonomie in ihren konzeptionellen Grundlagen zu verstehen und die beiden Ansätze zur Verankerung von ethischem Handeln im Unternehmen Compliance und Integrity in systematischer Weise zu untersuchen. Dabei muss tiefer in die Materie gegangen werden, um überhaupt verstehen zu können wie Werte in einem Unternehmen entstehen können. Dazu wird auf die von Oliver Williamson geprägte Transaktionsökonomie eingegangen, der durch seine Arbeiten maßgeblich zu einer der grundlegenden und einflussreichsten Forschungsansätzen der Ökonomie beigetragen hat.

Anschließend werden die Grundbegriffe Opportunismus und Begrenzte Rationalität definiert, wonach auf die Ausgangslage für die von Williamson verfasste Forschungsarbeit zum Thema Transaktionskosten in Bezug auf unvollständige Verträge, sowie die Schaffung einer Identität und Werten eingegangen wird, und diese Konzepte erläutert werden. Im darauffolgenden Kapiteln wird dann auf die wesentlichen Inhalte des Textes "Corporate Compliance & Integrity"näher eingegangen. Nach einer kurzen Zusammenfassung schließt die Hausarbeit mit einem Schlusswort ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Oliver E. Williamson

3. Grundlegende Definitionen

3.1 Transaktionskostentheorie

3.2 Transaktionskosten

3.3 Opportunismus

3.3 Begrenzte Rationalität

3.5 Was ist überhaupt eine Organisation/ein Unternehmen

4. Die verschiedenen Vertragsarten

4.1 Klassischer Vertrag

4.2 Neoklassische Verträge

4.3 Relationale Verträge

5. Integrity (Ethikkompass) oder Compliance (Haftpflichtversicherung) für das Topmanagement ?

5.1 Was ist Compliance

5.2 Was ist Integrity

5.3 Wechselseitige Beziehung von Compliance und Integrity

6. Schlussbetrachtung der Seminararbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Transaktionsökonomie nach Oliver E. Williamson, um darauf aufbauend das Spannungsfeld zwischen Compliance- und Integrity-Ansätzen in Unternehmen zu analysieren und deren Zusammenwirken für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung zu bewerten.

  • Transaktionskostentheorie und ihre verhaltensökonomischen Annahmen
  • Differenzierung verschiedener Vertragsarten (klassisch, neoklassisch, relational)
  • Definition und Funktion von Compliance als Haftpflichtversicherung
  • Integrity als werteorientierter Ansatz zur moralischen Unternehmensführung
  • Wechselwirkungen und Synergien von Compliance und Integrity

Auszug aus dem Buch

5.1 Was ist Compliance

In den letzten Jahren ist die Gefahr eines Rechtsstreites durch einen ethischen Fehler und eine daraus resultierende Haftung für ein Unternehmen enorm gestiegen. So wurden nicht nur die Strafen erhöht, sondern auch neue zivil- und strafrechtliche Gesetze von der Gesetzgebung verabschiedet. Außerdem wurde bei einem Vergehen die Strafverfolgung verbessert.

Durch externe Vorschriften in Form von Gesetzen, Regulierungen oder sonstigen Richtlinien durch den Gesetzgeber aber auch durch Kunden, Regulierungsbehörden und Staatsanwaltschaften, ist es für Unternehmen immer wichtiger ein funktionierendes Compliance-Programm in ihren Reihen zu haben. Durch eine verstärkte Überwachung und Kontrolle soll unter anderem rechtswidriges Verhalten und Opportunismus verhindert werden. Grundsätzlich ist das Compliance-Management immer eine Aufgabe für die Unternehmensleitung, egal ob sie die Arbeit aufgrund der Unternehmensgröße oder -komplexität delegiert. Überwiegend sind in Compliance-Abteilungen Juristen beschäftigt, welche zusammen mit Führungskräften Maßnahmen wie Regelkataloge, Richtlinien für Mitarbeiter erarbeiten, um Rechts- und Regelkonformität zu gewährleisten. Diese geschaffenen Standards müssen nun regelmäßig auf Einhaltung kontrolliert werden. Dazu gehört auch, dass Mitarbeitern die zugelassenen Ermessenspielräume mitgeteilt werden. Auch die Kommunikation solcher Maßnahmen nach Außen aber auch nach Innen spielt eine große Rolle für das Unternehmen, da der Druck meist von externen Personen ausgeübt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Corporate Compliance und Integrität ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Integration von ethischem Handeln in den unternehmerischen Alltag.

2. Oliver E. Williamson: Dieses Kapitel gibt einen biografischen und fachlichen Abriss zu Oliver E. Williamson und seiner grundlegenden Bedeutung für die Neue Institutionsökonomik.

3. Grundlegende Definitionen: Hier werden die theoretischen Säulen wie Transaktionskostentheorie, Opportunismus, begrenzte Rationalität sowie das Verständnis von Organisationen erläutert.

4. Die verschiedenen Vertragsarten: Es erfolgt eine Klassifizierung der Verträge in klassische, neoklassische und relationale Typen, um die vertraglichen Rahmenbedingungen wirtschaftlicher Transaktionen zu verstehen.

5. Integrity (Ethikkompass) oder Compliance (Haftpflichtversicherung) für das Topmanagement ?: Der Hauptteil analysiert die beiden Ansätze Compliance und Integrity sowie deren wechselseitige Beziehung für eine glaubwürdige Unternehmensführung.

6. Schlussbetrachtung der Seminararbeit: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Resultat, dass nur eine Kombination aus Compliance und Integrität bei hoher Glaubwürdigkeit der Führungsebene wirksam ist.

Schlüsselwörter

Transaktionskostentheorie, Opportunismus, begrenzte Rationalität, Compliance, Integrity, Unternehmensethik, Corporate Governance, Neue Institutionsökonomik, Vertragsarten, moralisches Handeln, Führungskräfte, Unternehmenskultur, Rechtskonformität, Vertrauenskultur, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen verantwortungsvolles und moralisches Handeln durch die Konzepte Compliance und Integrität erfolgreich in ihre Organisation integrieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Transaktionskostentheorie nach Williamson, verschiedene Vertragsformen sowie der Vergleich und die Synergie von Compliance-Programmen und Integrity-Management.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die konzeptionellen Grundlagen der Transaktionsökonomie zu verstehen und beide Ansätze (Compliance und Integrity) systematisch daraufhin zu untersuchen, wie sie ethisches Handeln fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, die auf wirtschaftswissenschaftlichen Standardwerken und wissenschaftlichen Diskursen zur Unternehmensethik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Gegenüberstellung von Compliance als risikominimierendes Kontrollinstrument und dem Integrity-Ansatz als werteorientiertem Leitbild für Mitarbeiter.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Transaktionskosten, Opportunismus, Compliance-Management, Unternehmenskultur und moralische Verantwortung geprägt.

Welchen Einfluss hat die begrenzte Rationalität auf das Compliance-Verständnis des Autors?

Aufgrund der begrenzten Rationalität sind keine vollständigen Verträge möglich, weshalb Sicherheitsvorkehrungen wie Compliance notwendig sind, um opportunistisches Verhalten zu begrenzen.

Warum hält der Autor die reine Compliance für unzureichend?

Der Autor argumentiert, dass reine Compliance oft als bloße "Haftpflichtversicherung" wahrgenommen wird und gesetzeskonformes Verhalten nicht automatisch ethisch einwandfrei ist, weshalb ein werteorientierter Integrity-Ansatz ergänzend notwendig ist.

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Details

Title
Integrity oder Compliance für das Topmanagement? Wie gelingt verantwortungsvolles Handeln im unternehmerischen Alltag?
College
University of Applied Sciences Constanze
Grade
1,3
Author
Kai Fischer (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V499467
ISBN (eBook)
9783346026545
ISBN (Book)
9783346026552
Language
German
Tags
integrity compliance topmanagement handeln alltag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kai Fischer (Author), 2019, Integrity oder Compliance für das Topmanagement? Wie gelingt verantwortungsvolles Handeln im unternehmerischen Alltag?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499467
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