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Konzeption eines Stationenlernens über den Klimawandel für eine neunte Klasse. Bildung für nachhaltige Entwicklung

Título: Konzeption eines Stationenlernens über den Klimawandel für eine neunte Klasse. Bildung für nachhaltige Entwicklung

Tesis de Máster , 2018 , 89 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Bettina Depta (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Diese Arbeit untersucht, wie die Bildung für nachhaltige Entwicklung in ein Stationenlernen zum Thema Klimawandel in Deutschland und der Welt integriert werden kann. Es ist das Ziel auf diese Weise die Notwendigkeit des Klimaschutzes, in Form einer nachhaltigen Lebensweise, aufmerksam zu machen, sodass die kommenden Generationen in einer Welt leben können, die nicht von anhaltenden Dürren, zerstörerischen Stürmen und Starkregenereignissen geprägt ist.

Es liegt in unserer Hand, heute dafür zu sorgen, dass wir in der Zukunft in einer Welt leben, in der wirtschaftlicher Wohlstand für alle mit sozialem Zusammenhalt und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlage einhergeht. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen wir jetzt handeln und die Voraussetzungen für solch eine Zukunft schaffen. Um die globalen Herausforderungen zu bewältigen, bedarf es einen tiefgreifenden Gesellschaftswandel herbeizuführen, der auch als Große Transformation bezeichnet wird. Hierbei spielt das Globale Lernen eine zentrale Rolle, denn nur wenn möglichst viele Menschen sie aktiv mitgestalten, kann eine Transformation, hin zu einer gerechten und zukunftsfähigen Welt, gelingen.

Die weltweite Leitstrategie, die uns dabei unterstützt, ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Unter nachhaltiger Entwicklung versteht man eine Entwicklung, die ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig ist. Wollen wir unsere Lebensgrundlage erhalten, müssen unsere Entscheidungen unter den drei Gesichtspunkten Wirtschaft, Umwelt und Soziales dauerhaft tragfähig sein, was bedeutet, dass wir hier und heute nicht auf Kosten der Menschen in anderen Regionen der Erde und auf Kosten zukünftiger Generationen leben dürfen. Eine Schlüsselrolle, diese Kompetenzen zu vermitteln, kommt der Bildung zu.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildung für nachhaltige Entwicklung

2.1. Nachhaltige Entwicklung

2.2. Bildung für nachhaltige Entwicklung

3. Fachliche Klärung: Sachanalyse

3.1. Grundlagen des natürlichen und anthropogenen Klimawandels

3.2. Folgen des Klimawandels auf globaler Ebene

3.3. Folgen des Klimawandels in Deutschland

3.4. Klimaschutz

3.5. Strukturdiagramm

4. Schülervorstellungen

5. Didaktische Rekonstruktion eines Stationenlernens zum Thema Klimawandel

5.1. Verortung im Kernlehrplan

5.2. Didaktisch-methodische Vorüberlegung

5.3. Das Stationenlernen

5.4. Lernziele und Kompetenzen

5.5. Tabellarische Unterrichtsplanung

5.6. Tabellarische Stundenplanung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Konzeption eines Stationenlernens zum Thema Klimawandel für eine neunte Klasse. Das primäre Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für das komplexe Thema der globalen Erwärmung zu sensibilisieren und dabei Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu integrieren, um eine klimabewusste Lebensweise zu fördern.

  • Grundlagen des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf globaler und lokaler Ebene.
  • Erforschung von Schülervorstellungen zum Treibhauseffekt zur Optimierung der didaktischen Gestaltung.
  • Konzeption eines methodisch variablen Stationenlernens als zeitgemäße Unterrichtsform.
  • Förderung der Gestaltungskompetenz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.
  • Praktische Umsetzung in einer Unterrichtsreihe mit Fokus auf Mitigations- und Adaptionsmaßnahmen.

Auszug aus dem Buch

Schülervorstellungen zum Treibhauseffekt

Mittlerweile haben die Themen globale Erwärmung und der Treibhauseffekt Einzug in unseren Alltag genommen, sodass jeder zumindest schon einmal davon gehört hat. Je nachdem wie viele und welche Informationen man hierzu noch aufgenommen hat, können sich verschiedene Alltagskonzepte dazu bilden. Es wäre zu vermuten gewesen, dass durch die namensgebende Analogie, viele auf ein Gewächshaus als ersten Anhaltspunkt für eine Erklärung zurückgreifen würden. Es zeigt sich jedoch, dass viele SuS, aber auch Erwachsene, auf ein ganz anderes Erklärungsmuster zurückgreifen. Sie verstehen das Ozonloch als Ursache für den Treibhauseffekt und die globale Erwärmung. Die Alltagsvorstellung von den Jugendlichen zu den atmosphärischen Prozessen beim (anthropogenen) Treibhauseffekt können nach den Erkenntnissen von Schuler (2005) zu zwei grundsätzlich verschiedenen mentalen Modellen gebündelt werden: dem Glashaus-Modell und dem Ozonloch-Modell.

Beim Glashaus-Modell, welches zum besseren Verständnis in Abbildung 15 dargestellt wird, handelt es sich um eine wissenschaftsnahe Alltagsvorstellung zur Erklärung des Treibhauseffektes, welche durch zwei wesentliche Merkmale gekennzeichnet ist. Zum einen gehen die SuS davon aus, dass die Sonneneinstrahlung zwar ungehindert durch die Atmosphäre zum Erdboden gelangt, aber die zurückgestrahlte Strahlung die Atmosphäre nicht mehr verlassen kann und es hierdurch zur globalen Erwärmung kommt. Zum anderen machen sie die Treibhausgase dafür verantwortlich, dass die zurückgestrahlte Strahlung die Atmosphäre nicht verlassen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Klimawandels als globale Herausforderung ein und begründet die Notwendigkeit der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft.

2. Bildung für nachhaltige Entwicklung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der BNE, ihre Genese und die Bedeutung des Leitbilds für politisches und ökologisches Handeln erläutert.

3. Fachliche Klärung: Sachanalyse: Hier wird das fachwissenschaftliche Fundament zum Klimawandel gelegt, inklusive der Mechanismen des natürlichen und anthropogenen Treibhauseffekts sowie der globalen und lokalen Folgen.

4. Schülervorstellungen: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung der Schülervorstellungen als Lernvoraussetzung, insbesondere im Hinblick auf das Glashaus- und Ozonloch-Modell.

5. Didaktische Rekonstruktion eines Stationenlernens zum Thema Klimawandel: Dies ist der praktische Teil, der die Konzeption der Unterrichtsreihe, die methodische Einbettung des Stationenlernens sowie die tabellarische Unterrichtsplanung beschreibt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Arbeit zusammen und betont das Potenzial des Stationenlernens als motivierenden und zukunftsweisenden Zugang zur Thematik.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Stationenlernen, Treibhauseffekt, Schülervorstellungen, Gestaltungskompetenz, Erdkundeunterricht, globale Erwärmung, Klimaschutz, didaktische Rekonstruktion, Nachhaltigkeit, Klimaanpassung, Unterrichtsplanung, Anthropogener Treibhauseffekt, Kompetenzorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein didaktisches Konzept für den Erdkundeunterricht, das ein Stationenlernen zum Klimawandel für eine neunte Klasse mit den Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung verbindet.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind die physikalischen Grundlagen des Klimawandels, der Treibhauseffekt, verschiedene Folgen (Meeresspiegelanstieg, Hitze, Starkregen) sowie Handlungsoptionen im Sinne des Klimaschutzes.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsreihe?

Ziel ist es, bei den Lernenden ein fundiertes Verständnis für den Klimawandel zu schaffen und sie zur aktiven Gestaltung nachhaltiger Handlungsoptionen innerhalb ihrer eigenen Lebenswelt zu befähigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf dem Modell der didaktischen Rekonstruktion nach Kattmann, das fachwissenschaftliche Strukturen mit der Erforschung der Lernerperspektive systematisch verbindet.

Was umfasst der didaktische Hauptteil?

Der Hauptteil erörtert die fachwissenschaftlichen Grundlagen, analysiert Schülervorstellungen (insb. Ozonloch vs. Treibhauseffekt) und stellt die konkrete Planung eines Stationenlernens inklusive Lernzielen und tabellarischer Verlaufspläne vor.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit stützt sich maßgeblich auf Begriffe wie "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)", "Gestaltungskompetenz", "didaktische Rekonstruktion" und "Stationenlernen".

Warum wird das Modell der didaktischen Rekonstruktion verwendet?

Es wird genutzt, um sicherzustellen, dass das Fachwissen so aufbereitet wird, dass es an die Vorerfahrungen und mentalen Modelle der Schüler anschließt, um so Lernhindernisse abzubauen.

Wie unterscheidet sich das konzipierte Stationenlernen von traditionellem Unterricht?

Es ermöglicht den Schülern ein hohes Maß an Selbststeuerung und Binnendifferenzierung, indem sie ihr eigenes Arbeitstempo wählen und individuelle Schwerpunktstationen bearbeiten können.

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Detalles

Título
Konzeption eines Stationenlernens über den Klimawandel für eine neunte Klasse. Bildung für nachhaltige Entwicklung
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Calificación
2,0
Autor
Bettina Depta (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
89
No. de catálogo
V500508
ISBN (Ebook)
9783346051950
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bildung für nachhaltige Entwicklung Klimawandel BNE Stationenlernen Unterricht Geographie Masterarbeit 9. Klasse Didaktik Unterrichtsmaterialien Materialien Arbeitsblätter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bettina Depta (Autor), 2018, Konzeption eines Stationenlernens über den Klimawandel für eine neunte Klasse. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/500508
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