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Wird der Nationalstaat durch die Globalisierung obsolet?

Título: Wird der Nationalstaat durch die Globalisierung obsolet?

Ensayo , 2019 , 12 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marius Kossmann (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
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Waren, Daten und Geld fließen zeit- und grenzenlos ungehindert durch die Welt, doch der Mensch orientiert sich immer noch an nationalstaatlichen Grenzen, er folgt seiner Verfassung und bei Sportevents unterstützt er seine Nationalmannschaft und singt die Hymne seiner Nation.

Heute ist die Anzahl der Nationalstaaten in Europa und auf der Welt höher als je zuvor. Aber dennoch beschwören viele Autoren immer wieder den Anachronismus des Nationalstaates und sein Ende durch die Denationalisierung. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts scheint es so, dass die Nationalstaaten an Boden verlieren, kein Land der Welt kann noch eine eigene Wirtschaftspolitik ohne äußeren Einfluss gestalten.

Die Auswirkungen der Globalisierung soll zum Ende des nationalstaatlichen Regierens führen und den Nationalstaat als politische Organisationsform obsolet machen. Eben dieser Behauptung bedarf es im weiteren Verlauf des Essays eine Auseinandersetzung und Gegenüberstellung beider Begriffe und ihrer derzeitigen Wahrnehmung mit dem jeweiligen historischen Kontext.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff des Nationalstaates

3. Der moderne Staat

4. Globalisierung und Nationalstaat

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kritische Debatte darüber, ob der Nationalstaat im Zuge der fortschreitenden Globalisierung seine Bedeutung verliert und als politische Organisationsform obsolet wird, oder ob er sich den veränderten globalen Rahmenbedingungen erfolgreich anpassen kann.

  • Historische Genese und Definition des Nationalstaats
  • Die Rolle der Souveränität im modernen Staat
  • Globalisierungsthesen und ihre Auswirkungen auf staatliche Steuerung
  • Herausforderungen durch transnationale Akteure und Weltmärkte
  • Die Transformationsfähigkeit des Staates in einer globalisierten Welt

Auszug aus dem Buch

Wird der Nationalstaat durch die Globalisierung obsolet?

Waren, Daten und Geld fließen zeit- und grenzenlos ungehindert durch die Welt, doch der Mensch orientiert sich immer noch an nationalstaatlichen Grenzen, er folgt seiner Verfassung und bei Sportevents unterstützt er seine Nationalmannschaft und singt die Hymne seiner Nation. Heute ist die Anzahl der Nationalstaaten in Europa und auf der Welt so hoch als je zuvor. Aber dennoch beschwören viele Autoren immer wieder den Anachronismus des Nationalstaates und sein Ende durch die Denationalisierung (Albrow 1996: 180ff). Seit Beginn des 21. Jahrhunderts scheint es so, dass die Nationalstaaten an Boden verlieren, kein Land der Welt kann noch eine eigene Wirtschaftspolitik ohne äußeren Einfluss gestalten. Die Auswirkungen der Globalisierung soll zum Ende des nationalstaatlichen Regierens führen und den Nationalstaat als politische Organisationsform obsolet machen (Streeck 2004). Eben dieser Behauptung bedarf es im weiteren Verlauf des Essays eine Auseinandersetzung und Gegenüberstellung bei der Begriffe und ihrer derzeitigen Wahrnehmung mit dem jeweiligen historischen Kontext.

Der Begriff des Nationalstaates ist historisch betrachtet eine relativ junge Erfindung, der im Laufe des 19. Jahrhunderts besonders in Westeuropa anfing zu dominieren. Trotz der zeitlichen Einordnung durch den Beginn des „Nation Buildings“ erweist sich eine genaue Definition heute noch als schwierig (Osterhammel 2009: 580f). Die Feministische Theorie, welche auch Grundlage der UNESCO ist, definiert den Nationalstaat als einen Staat, in dem die große Mehrheit der Gesellschaft dieselbe Kultur teilt und toleriert. Kulturelle Grenzen stehen somit im Einklang mit politischen Grenzen (Yuval-Davis 1997: 17 - 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Debatte über die scheinbare Obsoleszenz des Nationalstaates im Zeitalter der Globalisierung ein und stellt die zentrale Forschungsfrage.

2. Der Begriff des Nationalstaates: Hier werden historische Definitionen sowie die Herausforderungen bei der Abgrenzung von Nationalstaaten diskutiert, insbesondere unter Berücksichtigung innerer und äußerer Aspekte.

3. Der moderne Staat: Dieser Abschnitt definiert den modernen Staat über seine Verfassungsgebundenheit, seine demokratische Legitimation und seine Rolle in der politischen Steuerung.

4. Globalisierung und Nationalstaat: Das Kapitel analysiert die verschiedenen Thesen zum Machtverlust des Staates durch globale Märkte sowie die Gegenargumente bezüglich der anhaltenden Bedeutung staatlicher Regulierung.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Staat nicht obsolet wird, sich jedoch in einem fortwährenden Veränderungsprozess befindet, um auf moderne Herausforderungen zu reagieren.

Schlüsselwörter

Nationalstaat, Globalisierung, Souveränität, moderne Staat, Denationalisierung, politische Steuerung, Verfassungsstaat, internationale Ordnung, Transformation, Wissensgesellschaft, Staatsaufgaben, Weltmärkte, politische Partizipation, Identifikation, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob der Nationalstaat in einer zunehmend globalisierten Welt seine Macht und Relevanz verliert oder ob er weiterhin eine zentrale politische Institution bleibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung des Nationalstaats, die Definition des modernen Staates, die Auswirkungen ökonomischer Globalisierung sowie die Debatte über staatliche Souveränität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Behauptung der „Obsoleszenz“ des Nationalstaats kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, wie sich staatliche Strukturen an veränderte Bedingungen anpassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche und theoretische Analyse, die verschiedene aktuelle Staatstheorien gegenüberstellt und im historischen Kontext bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Konzepte wie die Denationalisierung, neomarxistische Ansätze und systemtheoretische Perspektiven auf den modernen Staat in Bezug auf globalen Einfluss diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Nationalstaat, Souveränität, Globalisierung, politische Steuerung und Transformation charakterisiert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen "inneren" und "äußeren" Aspekten des Staates?

Innere Aspekte beziehen sich auf die strukturelle Integration und homogenisierende Bewusstseinsbildung innerhalb des Staates, während äußere Aspekte die völkerrechtliche Anerkennung durch die Staatengemeinschaft betreffen.

Welche Bedeutung kommt der "Postdemokratie" in diesem Zusammenhang zu?

Der Ansatz der Postdemokratie verdeutlicht, dass globale Wirtschaftssysteme tiefgreifende Auswirkungen auf die politische Partizipation haben, was den modernen Staat vor Anpassungsschwierigkeiten stellt.

Kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass der Staat "ausstirbt"?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der moderne Staat zwar unter Veränderungsdruck steht, aber weiterhin die einzige Institution bleibt, die erforderliche demokratische Legitimation und Regulierungsleistungen erbringen kann.

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Detalles

Título
Wird der Nationalstaat durch die Globalisierung obsolet?
Universidad
University of Applied Sciences Bremen  (Gesellschaftswissenschaften)
Calificación
1,3
Autor
Marius Kossmann (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
12
No. de catálogo
V500609
ISBN (Ebook)
9783346029072
ISBN (Libro)
9783346029089
Idioma
Alemán
Etiqueta
Globalisierung Nationalstaat Europäische Union Weltmarkt Digitalisierung Migrationspolitik Denationalisierung Regionalisierung Welthandel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marius Kossmann (Autor), 2019, Wird der Nationalstaat durch die Globalisierung obsolet?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/500609
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