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Die Nutzertypologie nach Schanze und Kammer und die Sinus-Milieus® im Vergleich: Helfen diese Modelle dabei, den Mediennutzer zu verstehen?

Titre: Die Nutzertypologie nach Schanze und Kammer und die Sinus-Milieus® im Vergleich: Helfen diese Modelle dabei, den Mediennutzer zu verstehen?

Dossier / Travail , 2004 , 16 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Silke Maria Welteroth (Auteur)

Médias / Communication - Théorie, Modèles, Définitions
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Die Frage nach der richtigen Ansprache an die jeweilige Zielgruppe beschäftigt Medienunternehmen nicht erst, seit es das Internet gibt. Um Mediennutzer zu typisieren, kategorisieren oder in Zielgruppen einzuordnen, gibt es die verschiedensten Ansätze und Modelle, die alle unterschiedliche Vor- und Nachteile gegenüber anderen Ansätzen und Modellen aufweisen. Ziel ist es jedoch immer, dem unbekannten Nutzer auf die Spur zu kommen, etwas über seine Wünsche und Ansprüche zu erfahren um schließlich auf diese eingehen zu können.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich nun mit der Frage, ob die beiden Ansätze Sinus-Milieu®-Modell und Modell der Nutzertypologie von Schanze und Kammer tatsächlich dabei helfen, den Mediennutzer kennen zu lernen.

Nach einem kurzen Überblick über die Rezeptionsforschung, ihren Sinn und ihre Ziele sollen diese beiden Modelle der Mediennutzungsforschung dargestellt und vergleichend betrachtet werden: das bereits etablierte Modell der Sinus-Milieus® der Sinus Sociovision GmbH, das sich vornehmlich an der Marktforschung orientiert und bereits seit mehreren Jahren für die unterschiedlichsten Untersuchungen zu Rate gezogen wird, und das relativ junge Modell der Nutzertypologien nach Schanze und Kammer.

Beide Modelle werden beschrieben und kritisch betrachtet, bevor sie mitein-ander verglichen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Rezeptionsforschung

2.1. Was leistet die Rezeptionsforschung und wem nützt sie?

2.2. Methoden der Rezeptionsforschung bei Internetangeboten

3. Die Sinus-Milieus®

3.1. Zur Entstehung der Idee der Sinus-Milieus®

3.2. Wie sehen die Sinus-Milieus® aus?

3.3. Zwischenbilanz

4. Die Nutzertypologien nach Kammer / Schanze

4.1. Die Idee der Nutzertypologien

4.2. Wie sieht die Nutzertypologie aus?

4.3. Zwischenbilanz

5. Die Sinus-Milieus® und die Nutzertypologie im Vergleich

6. Fazit

7. Quellenangabe

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit das etablierte Sinus-Milieu®-Modell und das Modell der Nutzertypologien nach Schanze und Kammer dazu beitragen können, Mediennutzer präzise zu verstehen und zu kategorisieren.

  • Vergleich zwischen markt- und motivationsorientierten Nutzertypisierungen.
  • Analyse der Rezeptionsforschung als Basis der Mediennutzungsanalyse.
  • Kritische Würdigung der Sinus-Milieus® hinsichtlich ihrer Validität und Anwendbarkeit.
  • Untersuchung der theoretischen Konstruktion der Nutzertypologien nach Schanze und Kammer.
  • Evaluierung der methodischen Komplexität und Praktikabilität beider Ansätze für die Online-Redaktion.

Auszug aus dem Buch

3.2. Wie sehen die Sinus-Milieus® aus?

Dem Modell der Sinus-Milieus® liegen folgende Thesen zu Grunde: (Schanze, Kammer, 2001: 117)

- Sozioökonomische Lebensbedingungen (Einkommen, Bildung, Beruf) werden in der Alltagswelt moderner Gesellschaften in sehr unterschiedlichen ästhetisch-stilistischen Inszenierungen wirksam, sichtbar und erfahrbar

- Gleiche sozioökonomische Lebensbedingungen produzieren offensichtlich ungleiche Stilwelten

- Bestimmte Stilwelten scheinen sich unabhängig vom Schicht- bzw. Klassenzusammenhang und den ihn strukturierenden Merkmalen zu entfalten, während andere wiederum schicht- bzw. klassenspezifischen, sozialhierarchischen Linien folgen

- Unterschiedlichkeit von Lebensstilen ist für die Alltagswirklichkeit von Menschen – und somit für die Prozesse subjektiver Sinnkonstitution – vielfach bedeutsamer als die Unterschiedlichkeit sozioökonomischer Lebensbedingungen

- Soziale Zugehörigkeit wird weniger von schicht- bzw. klassenspezifischen Merkmalen geprägt als von Lebensstil-Gemeinsamkeiten und deren Wahrnehmung

Die soziodemografische Variable spielt also auch bei der Eingruppierung von Menschen in die verschiedenen Milieus weiterhin eine Rolle; sie ist jedoch nicht alleinig ausschlaggebend für die Zugehörigkeit eines Menschen zu einem Milieu. Ebenso verhält es sich mit der Untersuchung von Lebensstilen: In der Betrachtungsweise der Sinus-Milieus® ist die Untersuchung von Lebensstilen ein wichtiges Element der Lebenswelten, aber keineswegs deren Kern (Vgl. heike.ludwig@sociovision.de 2004).

Grafisch dargestellt werden die Milieus auf einer so genannten „strategischen Landkarte“ oder auch „Kartoffel-Grafik“ (s. Abb. 1).

Die vertikale Einordnung eines Milieus (also 1 – 3) erlaubt Aussagen über die Höhe von Einkommen, Bildung und Berufsgruppe, während die horizontale Einordnung (A – C) etwas über die Grundorientierung des jeweiligen Milieus aussagt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Zielgruppenansprache und Zielsetzung der vergleichenden Analyse zweier Nutzertypisierungsmodelle.

2. Die Rezeptionsforschung: Erläuterung der Bedeutung der Rezeptionsforschung für Medienunternehmen sowie Vorstellung gängiger Methoden zur Messung von Mediennutzungsverhalten.

3. Die Sinus-Milieus®: Darstellung des Modells der Sinus-Milieus®, seiner Entstehung sowie der grafischen Einordnung in soziale Lagen und Lebenswelten.

4. Die Nutzertypologien nach Kammer / Schanze: Analyse des motivationsorientierten Ansatzes nach Schanze und Kammer, einschließlich der Definition der vier Grundtypen und ihrer kritischen Betrachtung.

5. Die Sinus-Milieus® und die Nutzertypologie im Vergleich: Gegenüberstellung beider Modelle hinsichtlich ihrer Intention, Komplexität und praktischen Anwendbarkeit für die Marktforschung.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung beider Ansätze mit dem Ergebnis, dass das Sinus-Milieu®-Modell für die Praxis besser geeignet ist als die komplexe und theoretisch überladene Nutzertypologie.

Schlüsselwörter

Nutzertypologie, Sinus-Milieus, Rezeptionsforschung, Mediennutzung, Zielgruppen, Online-Redaktion, Internetnutzer, Marktforschung, Lebenswelten, Medienpsychologie, Nutzerrollen, Kommunikationswissenschaft, Soziodemografie, Nutzerschaft, Typisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht das etablierte Modell der Sinus-Milieus® mit der neueren Nutzertypologie von Schanze und Kammer, um zu prüfen, ob diese Modelle bei der Analyse und beim Verständnis von Mediennutzern hilfreich sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Rezeptionsforschung, dem Schichtmodell versus Lebensweltmodell, der Definition von Nutzerrollen im Internet und dem Vergleich zwischen marktorientierten und motivationsbasierten Typisierungsansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Eignung der beiden genannten Modelle für die Praxis von Medienunternehmen zu bewerten und kritisch zu hinterfragen, ob sie tatsächlich zu einem besseren Nutzerverständnis führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische, vergleichende Analyse, die auf Literaturrecherche und der kritischen Auseinandersetzung mit den Modellen sowie deren grafischen Darstellungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rezeptionsforschung, die detaillierte Beschreibung und Kritik des Sinus-Milieu®-Modells sowie der Nutzertypologie nach Schanze und Kammer, gefolgt von einem direkten Vergleich.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben den Hauptmodellen (Sinus-Milieus, Nutzertypologie) sind Begriffe wie Mediennutzung, Zielgruppenanalyse, Lebenswelten und Rezeptionsforschung zentral.

Warum kritisiert der Autor das Modell von Schanze und Kammer so stark?

Der Autor bemängelt vor allem die unnötige Komplexität, die grafische Unübersichtlichkeit und die Tatsache, dass die konstruierten "Typen" in der Realität schwer zu verorten sind und den Nutzer eher als bloßes Tätigkeitsprofil erfassen statt als Persönlichkeit.

Wie bewertet der Autor den Nutzwert der Sinus-Milieus®?

Der Autor sieht in den Sinus-Milieus® ein deutlich brauchbareres Instrument, da es trotz gewisser Schwächen eine anschauliche und in der Marktforschung etablierte Kategorisierung ermöglicht, die gesellschaftliche Veränderungen und Lebensstile einbezieht.

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Résumé des informations

Titre
Die Nutzertypologie nach Schanze und Kammer und die Sinus-Milieus® im Vergleich: Helfen diese Modelle dabei, den Mediennutzer zu verstehen?
Université
Cologne University of Applied Sciences  (Informations- und Kommunikationswissenschaften)
Cours
Strukturen und Arbeitsweisen von Online-Redaktionen
Note
1,3
Auteur
Silke Maria Welteroth (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
16
N° de catalogue
V50090
ISBN (ebook)
9783638463881
Langue
allemand
mots-clé
Nutzertypologie Schanze Kammer Sinus-Milieus® Vergleich Helfen Modelle Mediennutzer Strukturen Arbeitsweisen Online-Redaktionen
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GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Silke Maria Welteroth (Auteur), 2004, Die Nutzertypologie nach Schanze und Kammer und die Sinus-Milieus® im Vergleich: Helfen diese Modelle dabei, den Mediennutzer zu verstehen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50090
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Extrait de  16  pages
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