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Selbstgesteuertes Lernen. Historische Entwicklung, Positionen und praktische Anwendung

Título: Selbstgesteuertes Lernen. Historische Entwicklung, Positionen und praktische Anwendung

Trabajo Escrito , 2017 , 18 Páginas , Calificación: 15

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Das Konzept des Selbstgesteuerten Lernens, was laut Konrad und Traub seine Ursprünge bereits in der Reformpädagogik fand, entwickelte sich im Zusammenhang von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen sowie einer zunehmenden
Differenzierung und den damit gestiegenen Ansprüchen an den Menschen zu einem relevanten Feld in der modernen Pädagogik. Das Interesse Elemente des Selbstgesteuerten Lernens im Unterricht zu verankern, ist seit den 1970er Jahren gestiegen.

Verschiedene Autoren haben sich seit dem mit unterschiedlichen Ansätzen und Ideen zu dem Thema beschäftigt. Auch gibt es bereits Angebote im Rahmen von Schulen, Universitäten oder dem außerschulischen Bereich, bei denen selbstgesteuertes Lernen im Vordergrund steht.

Es muss beachtet werden, dass verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um Elemente des selbstgesteuerten Lernens erfolgreich in das Lehr-Lerngeschehen zu implementieren. Zudem gibt es unterschiedliche Fördermethoden, die dabei helfen sollen, Selbstgesteuertes Lernen zu ermöglichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrundinformationen Selbstgesteuertes Lernen

2.1 Definition Selbstgesteuertes Lernen

2.2 Ursprünge und Begründungsargumente für SGL

2.3. Eigenes Beispiel

3. Die Technologische und konstruktivistische Postion

4. Förderung des selbstgesteuerten Lernens

4.1 Förderung SGL im Unterricht

4.2 Grundsätze der Förderung von SGL

5. Förderansätze

5.1 Direkte und indirekte Förderungsansätze

5.2 Fördermethoden „kooperatives Lernen“

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich mit dem Konzept des selbstgesteuerten Lernens (SGL) auseinander, beleuchtet dessen theoretische Grundlagen sowie praktische Implikationen für den Unterricht und untersucht, wie Lehrpersonen Lernende effektiv bei diesem Prozess unterstützen können.

  • Definition und konzeptionelle Einordnung des selbstgesteuerten Lernens
  • Historische Herleitung und Begründungszusammenhänge (reformpädagogische Wurzeln)
  • Gegenüberstellung technologischer und konstruktivistischer Lehr-Lern-Positionen
  • Voraussetzungen und Grundsätze für eine erfolgreiche SGL-Förderung im Unterricht
  • Unterscheidung direkter und indirekter Förderungsansätze sowie kooperativer Methoden

Auszug aus dem Buch

3. Die Technologische und konstruktivistische Postion

Die konstruktivistische und technologische gefärbte Auffassung gelten als Extrempositionen im Diskurs um Lehren und Lernen. (Vgl. Reinmann, Mandl 2006, S. 617) Laut Reinmann und Mandl sei es problematisch, unterschiedliche Lehr-Lern-Ansätze und Unterrichtsmodelle den beiden Positionen unterzuordnen, da dazu eine klare Abgrenzung notwendig sei, welche nur bei einer idealtypischen Betrachtung möglich sei. In der Realität würde diese scharfe Trennlinie jedoch nicht existieren, da die Grenzen aufgrund von ständigen Weiterentwicklungen in Bezug auf Konzepte, Theorien und Praxisempfehlungen, fließend seien. Außerdem würden häufig Erkenntnisse der einen Bewegung von der anderen aufgegriffen werden. Eine Unterteilung in diese beiden großen Gruppen hätte jedoch zum Vorteil, dass dadurch eine Orientierung und ein Problembewusstsein ermöglicht werden würde. (Vgl. Ebd. S. 617)

Ein Unterschied zwischen der technologischen und konstruktivistischen Auffassung besteht in erster Linie darin, dass die beiden Positionen unterschiedliche Lernumgebungen erfordern. (Vgl. Ebd., S. 616) Laut Bransford, Brown und Cocking sind „verschiedene Unterrichtsformen und damit auch unterschiedlich gestaltete Lernumgebungen erforderlich“, (Ebd., S. 617) aufgrund von sich unterscheidenden Lernzielen und -inhalten. (Vgl. Ebd., S. 617)

Die technologische Position, welche als „Primat der Instruktion“ zu verstehen ist, bezieht sich dabei auf „gegenstandszentrierte (geschlossene) Lernumgebungen“, (Ebd., S.616) welche sich auf den Inhalt, der zu vermitteln ist und dessen Strukturen, sowie wie Bewertungs- und Prüfverfahren fokussieren, (Vgl. S. 617f., S. 619 ) während die konstruktivistische Position, die als „Primat der Konstruktion“ gilt, auf „situierte (offene) Lernumgebungen“ bezogen ist, (Ebd., S. 616)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert das Konzept des selbstgesteuerten Lernens, verortet es historisch und stellt den Aufbau der Arbeit dar.

2. Hintergrundinformationen Selbstgesteuertes Lernen: Dieses Kapitel definiert SGL, vergleicht verschiedene wissenschaftliche Definitionen und erläutert die Ursprünge sowie Begründungsargumente anhand der Reformpädagogik und Bildungstheorie.

3. Die Technologische und konstruktivistische Postion: Hier erfolgt eine Gegenüberstellung der technologischen Sichtweise (Instruktion) und der konstruktivistischen Perspektive (Konstruktion) als theoretischer Rahmen.

4. Förderung des selbstgesteuerten Lernens: Dieses Kapitel behandelt die praktische Umsetzung, inklusive der notwendigen Grundsätze und der Rolle des Lehrenden bei der Förderung im Unterricht.

5. Förderansätze: Hier werden konkrete Methoden wie direkte und indirekte Förderansätze sowie das kooperative Lernen zur Unterstützung selbstgesteuerter Prozesse vorgestellt.

Schlüsselwörter

Selbstgesteuertes Lernen, SGL, Reformpädagogik, Konstruktivismus, Instruktion, Lernumgebung, Lehr-Lern-Prozess, Metakognition, Kooperatives Lernen, Selbststeuerung, Bildungstheorie, Förderung, Eigeninitiative, Selbstverantwortung, Formative Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Konzept des selbstgesteuerten Lernens, seine theoretischen Fundamente und zeigt auf, wie Lehrende dieses durch geeignete Lernumgebungen und Methoden im Unterricht fördern können.

Welche Themenfelder werden primär behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von SGL, der historischen Herleitung, der Unterscheidung zwischen technologischer und konstruktivistischer Lehre sowie konkreten Förderansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Bedingungen und Voraussetzungen von selbstgesteuertem Lernen zu entwickeln und aufzuzeigen, wie ein Lehrender erfolgreich als Berater agieren kann.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Fachliteratur (u.a. Konrad, Traub, Weinert, Reinmann, Mandl) sowie der Reflexion eines eigenen Praxibeispiels.

Was wird im Hauptteil detailliert ausgeführt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Positionen zum Lernen, die notwendigen Voraussetzungen für SGL sowie verschiedene Ansätze zur direkten und indirekten Förderung der Lernenden.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Selbststeuerung, Konstruktivismus, Lehr-Lern-Kultur und die veränderte Rolle der Lehrperson geprägt.

Warum ist ein "Entweder-Oder" zwischen technologischer und konstruktivistischer Sicht nicht sinnvoll?

Wie im Kapitel zur Technologischen und konstruktivistischen Position ausgeführt, fließen diese Ansätze in der pädagogischen Realität oft ineinander; für eine erfolgreiche Praxis ist eine Balance zwischen Instruktion und Konstruktion notwendig.

Welche Bedeutung hat das "Drei-Ebenen-Modell" nach Adl-Amini?

Es dient dazu, Methoden des SGL in Ziel-, Prozess- und Handlungsebene zu differenzieren, um zu verstehen, ob eine Methode nur Mittel zum Zweck ist oder selbst zum Lerninhalt wird.

Wie unterscheidet sich die Blitzlicht-Methode von anderen Ansätzen?

Sie dient als konkrete Methode zur Aktivierung, um emotionale Barrieren abzubauen und Vorwissen sowie Meinungen der Lernenden transparent zu machen.

Ist SGL für jeden Lernenden uneingeschränkt geeignet?

Nein, die Arbeit betont, dass SGL bestimmte Kompetenzen (z.B. Metakognition, Strukturwissen) erfordert und daher eine Kombination mit fremdgesteuerten Phasen, insbesondere für Lernanfänger, empfohlen wird.

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Detalles

Título
Selbstgesteuertes Lernen. Historische Entwicklung, Positionen und praktische Anwendung
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Erziehungswissenschaften)
Curso
Selbstgesteuertes Lernen
Calificación
15
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
18
No. de catálogo
V501376
ISBN (Ebook)
9783346050250
ISBN (Libro)
9783346050267
Idioma
Alemán
Etiqueta
Selbstgesteuertes Lernen Bildung Lernen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Selbstgesteuertes Lernen. Historische Entwicklung, Positionen und praktische Anwendung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501376
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