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Diplomatische Beziehungen zwischen Rom und Karthago zur Zeit des Zweiten Punischen Krieges

Título: Diplomatische Beziehungen zwischen Rom und Karthago zur Zeit des Zweiten Punischen Krieges

Trabajo , 2019 , 14 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Karl Huesmann (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Diese Arbeit befasst sich mit den diplomatischen Strukturen zur Zeit des Zweiten Punischen Krieges zwischen Rom und Karthago. Hierbei soll weniger auf den chronologischen Verlauf der Kampfhandlungen eingegangen werden, sondern vielmehr versucht werden, die diplomatischen Bestrebungen beider Parteien zu skizzieren und anhand dieser die wachsende beziehungsweise schwindende militärische Schlagkraft darzustellen. Auffällig ist dabei, dass das diplomatische Vorhaben Hannibals auf dem Weg von Karthago durch das heutige Spanien und Südfrankreich bis in die südlichsten Ausläufer Italiens und nach Sizilien deutlich dynamischer und vor allem für den Kriegsverlauf der Karthager entscheidender gewesen zu sein scheinen als die der Römer.

Zunächst werden die karthagischen Unternehmungen in Hispanien beleuchten, danach die Geschehnisse in Italien und Sizilien. In diesem Zuge wird ebenfalls ein Blick auf die diplomatischen Beziehungen Hannibals beziehungsweise Roms mit Philipp V. geworfen.

Um den Umfang des Zweiten Punischen Krieges umfassend zu untersuchen, wird zudem die Rückeroberung des heutigen Spaniens durch die Römer sowie die Geschehnisse im heutigen Nordafrika in die Betrachtung hinzugezogen werden. Im Durchlaufen dieser einzelnen bündnispolitischen Abschnitte des Krieges soll ein kritischer Blick auf die Diplomatie der Antike erfolgen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hannibal in Spanien – Karthagos diplomatische Unternehmungen vor dem Einfall in Italien

Hannibal in Italien – Karthagos Einflussnahme in Italien und die Schlacht von Cannae.

Diplomatische Bemühungen und die Auswirkungen der Schlacht von Cannae

Die Ereignisse auf Sizilien sowie die diplomatischen Konstellationen in Nordafrika

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die diplomatischen Strukturen und Bündnissysteme während des Zweiten Punischen Krieges (218–201 v. Chr.) mit einem Fokus auf die Strategien Hannibals. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie militärische Erfolge und diplomatische Bestrebungen wechselwirkten und inwieweit das Streben nach Bündnissen den Kriegsverlauf beeinflusste.

  • Diplomatie als Instrument der Kriegsführung unter Hannibal
  • Analyse der Bündnispolitik in Spanien, Italien und Griechenland
  • Die Rolle von dynastischen und religiösen Bindungen in Verträgen
  • Einfluss militärischer Zäsuren (z. B. Schlacht von Cannae) auf diplomatische Allianzen
  • Der Prozess der römischen Weltreichsbildung im Spiegel der Bündnisdiplomatie

Auszug aus dem Buch

Diplomatische Bemühungen und die Auswirkungen der Schlacht von Cannae

Die Schlacht von Cannae im Jahre 216 v. Chr. beschreibt auch der griechische Geschichtsschreiber Polybios als entscheidenden Einschnitt und als besonders einflussnehmend auf die diplomatischen Bemühungen der griechischen Welt mit Rom und Karthago zur Zeit des Zweiten Punischen Krieges.25 Neben den diplomatischen Vorhaben in Italien richtete Hannibal seinen Blick nach der Schlacht von Cannae zudem nach Mazedonien:

„Hannibals Ziel war […], diese für Rom durchaus unangenehme Lage26 zu verschärfen. Auf keinen Fall durften die Römer die Initiative im Krieg erlangen. Um dies zu verwirklichen, schien Hannibal kein Mittel geeigneter, [sic!] als die Gewinnung von außeritalischen Bundesgenossen, die, wie er selbst, im Streit mit Rom lagen.“27

Mit den diplomatischen Bestrebungen innerhalb Italiens waren die Aktivitäten des Hannibal Barkas somit nicht abgeschlossen. Auch die Regionen an und um die Ägäis schienen das Interesse zu verfolgen, mit dem karthagischen Feldherrn zu paktieren:

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung umreißt die diplomatischen Strukturen des Zweiten Punischen Krieges und betont die Bedeutung von Hannibals Bündnispolitik für den Kriegsverlauf.

Hannibal in Spanien – Karthagos diplomatische Unternehmungen vor dem Einfall in Italien: Dieses Kapitel behandelt Hannibals Strategie in Spanien, die neben militärischer Expansion auch auf die Festigung von Beziehungen zu iberischen Fürstentümern setzte.

Hannibal in Italien – Karthagos Einflussnahme in Italien und die Schlacht von Cannae.: Der Text analysiert, wie Hannibals militärischer Erfolg bei Cannae diplomatische Abkommen mit italienischen Regionen ermöglichte und welche Freiheiten dabei gewährt wurden.

Diplomatische Bemühungen und die Auswirkungen der Schlacht von Cannae: Hier wird der Fokus auf die Ausweitung der karthagischen Diplomatie auf Mazedonien und das Bündnis mit Philipp V. gelegt.

Die Ereignisse auf Sizilien sowie die diplomatischen Konstellationen in Nordafrika: Das Kapitel untersucht die Bündnisdynamiken auf Sizilien sowie die instabile politische Lage in Nordafrika durch die rivalisierenden numidischen Könige.

Schluss: Der Schluss fasst zusammen, dass die antike Diplomatie von hoher Komplexität und Labilität geprägt war, die letztlich maßgeblich den Ausgang militärischer Auseinandersetzungen beeinflusste.

Schlüsselwörter

Zweiter Punischer Krieg, Hannibal Barkas, Diplomatie, Bündnispolitik, Rom, Karthago, Schlacht von Cannae, Philipp V., Sizilien, Numidien, Syphax, Massinissa, Antike, Militärgeschichte, Verträge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den diplomatischen Beziehungen und Bündnisstrukturen zwischen Rom und Karthago während des Zweiten Punischen Krieges.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die diplomatischen Strategien Hannibals in Spanien, Italien, Griechenland und Nordafrika sowie deren Abhängigkeit vom militärischen Erfolg.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hannibal versuchte, durch ein dynamisches Bündnisnetz die römische Übermacht zu schwächen und den Kriegsverlauf zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse antiker Quellen wie Polybios und Livius, ergänzt durch moderne militärhistorische Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert chronologisch und regional die diplomatischen Vorhaben Hannibals, von der Festigung in Spanien über die Allianz mit Mazedonien bis hin zur komplizierten Lage in Nordafrika.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hannibal Barkas, Diplomatie, Bündnispolitik, karthagische Unternehmungen und die geopolitische Lage zwischen 218 und 201 v. Chr.

Welche Rolle spielt die Schlacht von Cannae für die Diplomatie?

Die Schlacht war eine entscheidende Zäsur, da sie nach dem römischen Sieg Hannibals neue Regionen in Italien zum Bündnis mit Karthago bewegte und Hannibals diplomatische Schlagkraft erhöhte.

Warum zerbrach das Bündnis mit Philipp V. von Mazedonien?

Das Bündnis litt unter den ausbleibenden entscheidenden Siegen Hannibals in Italien, was den mazedonischen König dazu veranlasste, sich diplomatisch neu zu orientieren.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Diplomatische Beziehungen zwischen Rom und Karthago zur Zeit des Zweiten Punischen Krieges
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Philosophisches Institut)
Curso
Seefahrt in der Antike
Calificación
2,0
Autor
Karl Huesmann (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
14
No. de catálogo
V502808
ISBN (Ebook)
9783346042064
ISBN (Libro)
9783346042071
Idioma
Alemán
Etiqueta
Seefahrt Diplomatie Rom KArthago Bündnisse Bündner Krieg Punischer Krieg Antike Griechenland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Karl Huesmann (Autor), 2019, Diplomatische Beziehungen zwischen Rom und Karthago zur Zeit des Zweiten Punischen Krieges, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502808
Leer eBook
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