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Gender Diversity in der Public Relations

Feminisierung in der deutschen PR-Branche

Titre: Gender Diversity in der Public Relations

Dossier / Travail , 2012 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Alke Eva Caris (Auteur)

Médias / Communication - Relations publiques, Publicité, Marketing, Médias sociaux
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Von welcher Bedeutung ist das Thema der Feminisierung in der deutschen PR für die PR-Branche selbst? Im Folgenden bietet diese Arbeit einen Überblick über den derzeitigen Stand des Verhältnisses von Männern und Frauen im Berufsfeld der deutschen PR und setzt sie in Relation zu der PR-Entwicklung in den USA. Soziologische Aspekte und der Kontext der Professionalisierung der PR werden hier in Bezug gesetzt. Dabei sollen vor allem die theoretischen Aspekte veranschaulicht werden, die es ermöglichen, die praktischen Auswirkungen einordnen zu können und Möglichkeiten der Bewältigung aufzeigen.

Durch veränderte Lebensbedingungen strömten in den letzten Jahrzehnten immer mehr Frauen auf den Arbeitsmarkt. Das typische Ernährermodell, dass der Ehemann Frau und Kinder versorgt, verschwindet. Ein zunehmender Wettbewerb zwischen Männern und Frauen ist in den letzten Jahren zu beobachten. Die Benachteiligten scheinen die Frauen zu sein. Die Arbeit stellt heraus, ob diese Untersuchungen auch für das allgemein als "typischer Frauenberuf" geltende Tätigkeitsfeld der PR von Relevanz ist und geht der Frage nach, ob und in welcher Art eine postulierte Feminisierung zu beobachten ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRAD DER FEMINISIERUNG IN DER PUBLIC RELATIONS

2.1 FRAUENDOMÄNE USA

2.2 OPTING OUT PHÄNOMEN DEUTSCHLAND

2.3 MEHR MÄNNER IM MANAGEMENT

3 SOZIOLOGISCHE ASPEKTE

3.1 ROLLENVERHALTEN

3.2 KOMMUNIKATIONSVERHALTEN

3.3 VERHALTEN ALS SOZIALISATIONSFOLGE

3.4 PROFESSIONELLES VERHALTEN IN DER PR

4 FAZIT

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Berufsfeld der Public Relations (PR) im Hinblick auf Gender Diversity und geht der Frage nach, inwieweit eine Feminisierung des Berufsstandes stattfindet und welche soziologischen Faktoren für die ungleiche Verteilung von Männern und Frauen in Führungspositionen verantwortlich sind.

  • Analyse des Frauenanteils in der deutschen PR im Vergleich zu den USA
  • Untersuchung des "Opting-Out-Phänomens" und des "Gender Salary Gap"
  • Einfluss soziologischer Aspekte wie Rollen- und Kommunikationsverhalten
  • Bedeutung der Ich-Identität und Sozialisationsprozesse für den beruflichen Aufstieg
  • Rolle von Thematisierungsstrategien im professionellen PR-Kontext

Auszug aus dem Buch

3.1 ROLLENVERHALTEN

Weshalb diese Unterschiede bestehen, ist nicht bekannt. Für beide Geschlechter gleichermaßen gelten Kommunikationstalent und journalistisches Geschick als Einstellungsvoraussetzung. (Vgl. Dees 1996: 159ff; Toth 2000: 240ff) Der Berufszugang ist offen und es gibt keine spezifischen Ausbildungs- oder Qualifikationswege. Daher gilt der Zugang zum PR-Berufsfeld als begabungsabhängig. (Vgl. Fröhlich 2008.: 437) Hier scheinen Frauen durch ihr natürliches, unbewusstes und erlerntes Verhalten im Vorteil zu sein und der Einstieg ist für Frauen in das PR Berufsfeld vergleichsweise einfach (vgl. Fröhlich 2008: 440f; Toth 2000: 240ff).

Romy Fröhlich, Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximillians-Universität in München, spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten „Beschwichtigungsgesten“, die Kommunikationsprozesse erleichtern sollen und greift damit Aspekte der Verhaltensforschung auf, demnach Frauen einen niedrigeren Status haben als Männer (vgl. Fröhlich 2008: 440f). Für Gruppen mit niedrigerem Status ist es notwendig, eine höhere Sensibilität aufzuweisen, um in der Gesellschaft ihr Auskommen zu finden. Menschen mit höherem Status können sich Fehlinterpretationen erlauben, ohne befürchten zu müssen, sanktioniert zu werden. (Vgl. Alfermann 1996: 139). Mit Hilfe von spezifischen Verhaltensweisen können Frauen diesen Unterschied ausgleichen und durch Harmonisierung von Kommunikationssituationen eigene Ziele durchsetzen (vgl. Fröhlich 2008.: 440f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung thematisiert den allgemeinen Wandel auf dem Arbeitsmarkt und stellt die Forschungsfrage zur Relevanz der Feminisierung im deutschen PR-Berufsfeld.

2 GRAD DER FEMINISIERUNG IN DER PUBLIC RELATIONS: Dieses Kapitel analysiert die quantitativen Geschlechterverhältnisse in der PR und diskutiert das Opting-Out-Phänomen sowie die Unterrepräsentanz von Frauen im Management.

3 SOZIOLOGISCHE ASPEKTE: Es werden theoretische Erklärungsmodelle für das Rollen- und Kommunikationsverhalten von Frauen sowie die Rolle der Sozialisation und Identitätsbildung für den beruflichen Erfolg erörtert.

4 FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und weist darauf hin, dass der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen eine stärkere strategische Ausrichtung und ein geschärftes Bewusstsein für Gender-Diversity-Themen erfordert.

Schlüsselwörter

Public Relations, Gender Diversity, Feminisierung, Berufsfeld, Rollenverhalten, Kommunikationsverhalten, Ich-Identität, Sozialisation, Glass-Ceiling, Gender Salary Gap, Management, Professionalisierung, Issues Management, Karriereentwicklung, Frauenanteil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Frauen und Männern im Berufsfeld der Public Relations und untersucht, warum Frauen trotz hoher Einstiegszahlen seltener in Führungspositionen vertreten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Feminisierung des PR-Berufsfeldes, soziologische Aspekte des Rollen- und Kommunikationsverhaltens sowie die Mechanismen der Identitätsbildung im professionellen Kontext.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob die postulierte Feminisierung in der deutschen PR tatsächlich stattfindet und welche Bedeutung dieses Thema für die Branche und die berufliche Karriere von Frauen hat.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse soziologischer Theorien (insbesondere von Jürgen Habermas und George Herbert Mead) sowie die Auswertung vorhandener Studien zur PR-Branche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die quantitative Analyse der Geschlechterverteilung und die soziologische Untersuchung von Verhaltensmustern, die den Aufstieg in Managementebenen beeinflussen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gender Diversity, Glass-Ceiling, berufliche Sozialisation und PR-Management geprägt.

Was ist das "Opting-Out-Phänomen" im Kontext der PR?

Es bezeichnet den Trend, dass der Frauenanteil in der PR-Branche in den mittleren Altersjahren signifikant sinkt, anstatt in leitende Managementpositionen aufzusteigen.

Wie definiert die Autorin die "Freundlichkeitsfalle"?

Sie beschreibt damit das vorurteilsbehaftete Rollendenken, das Frauen zwar kommunikative Stärken zuschreibt, ihnen jedoch die für Managementpositionen erwarteten Führungsqualitäten abspricht.

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Résumé des informations

Titre
Gender Diversity in der Public Relations
Sous-titre
Feminisierung in der deutschen PR-Branche
Université
University of Münster  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Note
1,7
Auteur
Alke Eva Caris (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
19
N° de catalogue
V503296
ISBN (ebook)
9783346052544
ISBN (Livre)
9783346052551
Langue
allemand
mots-clé
Public Relations Feminisierung Opting Out Phänomen Opting Out Glass Ceiling Effect Velvet Ghetto of Affirmative Action Geschlechterdiskriminierung Gender Diversity Glass Ceiling Gender Switch Ich-Identität Soft Skills Rollenverhalten Kommunikationsverhalten PR-Techniker OECD Lohngefälle Sozialisation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alke Eva Caris (Auteur), 2012, Gender Diversity in der Public Relations, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/503296
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Extrait de  19  pages
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