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Steigerung der Selbstwirksamkeit von Soldaten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung

Título: Steigerung der Selbstwirksamkeit von Soldaten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung

Tesis (Bachelor) , 2017 , 84 Páginas , Calificación: 0,5

Autor:in: Manuel Knubel (Autor)

Salud - Salud pública
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Diese Arbeit untersucht die Selbstwirksamkeit sowie das habituelle Wohlbefinden von Soldaten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung mittels einer prospektiven Prä-Post-Befragung bei einer Trainings- und einer Kontrollgruppe an einer Sportschule der Bundeswehr. Dabei wird ein umfassendes individuelles Gesundheitskonzept vermittelt, welches auf die praktische Durchführung von professionell angeleitetem Sport ausgerichtet ist. Dazu zählen funktionelles Kräftigungstraining mit und ohne Gerät, Ausdauer- und Koordinationstraining und die Vermittlung von theoretischem Wissen in den Bereichen Gesundheit, Training, Ernährung und Psychoedukation.

Die Selbstwirksamkeit und das allgemeine Wohlbefinden, welches sich in körperliche, psychische und soziale Zufriedenheit kategorisieren lässt, sind feste Größen im Leben. Ein permanent positiv ausgeprägtes allgemeines Wohlbefinden sollte das Ziel jedes Menschen sein. Es ist die Basis, um den alltäglichen Herausforderungen im sich aufhaltenden Setting begegnen und gegen diese bestehen zu können. Diese Grundhaltung beeinflusst die eigene Einstellung zu auftretenden Problemen. Je häufiger Probleme oder Herausforderungen eigenständig, durch Beobachtung anderer, durch Motivation von außen oder über die emotionale Ebene bewältigt werden, desto ausgeprägter kann die eigene Selbstwirksamkeitserwartung sein und damit die Einschätzung der aktuellen Lebensqualität und des allgemeinen habituellen Wohlbefindens positiver ausfallen. Bestimmte Lebens- und Arbeitsbedingungen können diese Variablen negativ beeinflussen.

Eine Berufsgruppe, die davon besonders betroffen ist, ist die der Soldatinnen und Soldaten. Im Rahmen von Auslandseinsätzen, den damit verbundenen außergewöhnlichen Lebensumständen (fremdes Land, andere Kultur, andere Religion, veränderte Lebensumstände, soziale und persönliche Einschränkung durch Abwesenheit von Zuhause und damit von Familie und Freunden), den gesammelten Eindrücken (Eigenbeschuss, Kampfhandlung, Tod und Verwundung) und den gemachten Erfahrungen tendiert dieser Personenkreis durch direkten oder indirekten Einfluss auf das physische, psychische und soziale Befinden vermehrt an traumatischen Störungen zu erkranken, die sich im weiteren Verlauf zu einer posttraumatischen Belastungsstörung entwickeln können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

1.1 Einleitung

1.2 Problemstellung

2 Zielsetzung

3 Gegenwärtiger Kenntnisstand

3.1 Posttraumatische Belastungsstörung

3.1.1 Traumatadefinition

3.1.2 Symptomatik einer PTBS

3.1.3 Körperliche Aktivität als Behandlungsansatz für PTBS

3.2 Selbstwirksamkeit

3.2.1 Definition

3.2.2 Theorien

3.3 Allgemeines habituelles Wohlbefinden

3.3.1 Definition

3.3.2 Theorien

3.4 Kurze Darstellung der Ausgangslage

4 Methodik

4.1 Studiendesign

4.2 Stichprobe

4.3 Intervention

4.4 Messung der abhängigen Variablen

4.4.1 Selbstwirksamkeitserwartung

4.4.2 Allgemeines habituelles Wohlbefinden

4.5 Datenanalyse/Statistik

5 Ergebnisse

5.1 Allgemeine Daten

5.2 Selbstwirksamkeitserwartung

5.3 Allgemeines habituelles Wohlbefinden

6 Diskussion

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer prospektiven Prä-Post-Befragung die Wirksamkeit eines zweiwöchigen Lehrgangs „spezielle Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ auf die Selbstwirksamkeit und das allgemeine habituelle Wohlbefinden von Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.

  • Wirksamkeit sporttherapeutischer Interventionen bei PTBS
  • Entwicklung und Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartung
  • Messung und Optimierung des allgemeinen habituellen Wohlbefindens
  • Einfluss körperlicher Aktivität auf psychische Stabilität und Rehabilitation

Auszug aus dem Buch

1.1 Einleitung

Die Selbstwirksamkeit und das allgemeine Wohlbefinden, welches sich in körperliche, psychische und soziale Zufriedenheit kategorisieren lässt, sind feste Größen im Leben. Ein permanent positiv ausgeprägtes allgemeines Wohlbefinden sollte das Ziel jedes Menschen sein (WHO, 2014). Es ist die Basis, um den alltäglichen Herausforderungen im sich aufhaltenden Setting begegnen und gegen diese bestehen zu können. Diese Grundhaltung beeinflusst die eigene Einstellung zu auftretenden Problemen. Je häufiger Probleme oder Herausforderungen eigenständig, durch Beobachtung anderer, durch Motivation von außen oder über die emotionale Ebene bewältigt werden, desto ausgeprägter kann die eigene Selbstwirksamkeitserwartung sein und damit die Einschätzung der aktuellen Lebensqualität und des allgemeinen habituellen Wohlbefindens positiver ausfallen (Schwarzer, 2014). Bestimmte Lebens- und Arbeitsbedingungen können diese Variablen negativ beeinflussen.

Eine Berufsgruppe, die davon besonders betroffen ist, ist die der Soldatinnen und Soldaten. Im Rahmen von Auslandseinsätzen, den damit verbundenen außergewöhnlichen Lebensumständen (fremdes Land, andere Kultur, andere Religion, veränderte Lebensumstände, soziale und persönliche Einschränkung durch Abwesenheit von Zuhause und damit von Familie und Freunden), den gesammelten Eindrücken (Eigenbeschuss, Kampfhandlung, Tod und Verwundung) und den gemachten Erfahrungen tendiert dieser Personenkreis durch direkten oder indirekten Einfluss auf das physische, psychische und soziale Befinden vermehrt an traumatischen Störungen zu erkranken, die sich im weiteren Verlauf zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) entwickeln können (circa 300 je 10000 Soldaten pro Jahr, Wittchen et al. 2012).

Die Zahl der Soldaten, die mit einer psychischen Störung aus den Einsätzen zurückkommen, nimmt signifikant und exponentiell zu und bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit und Behandlung (Dunkelziffer: 45%, Wittchen et al., 2012). Der Verlauf der Krankheit ist ein schleichender Prozess, wird am Anfang nicht als psychische Verhaltensänderung wahrgenommen und ist im Gegensatz zu einer körperlichen Verwundung nicht direkt ersichtlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Problemstellung: Diese Einführung verdeutlicht die Relevanz der Selbstwirksamkeit und des Wohlbefindens bei Soldaten mit PTBS und leitet die zentrale Forschungsfrage der Arbeit ab.

2 Zielsetzung: In diesem Kapitel wird das Vorhaben beschrieben, mittels einer Prä-Post-Befragung die Effekte eines spezifischen Sporttherapie-Lehrgangs auf die psychische Gesundheit der Soldaten zu evaluieren.

3 Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieser Abschnitt fasst theoretische Grundlagen zur PTBS, Selbstwirksamkeit und zum Wohlbefinden zusammen und diskutiert den aktuellen Forschungsstand zur therapeutischen Wirkung körperlicher Aktivität.

4 Methodik: Hier werden das Studiendesign, die Stichprobenauswahl, die Intervention sowie die eingesetzten Messinstrumente zur Erfassung der Selbstwirksamkeit und des Wohlbefindens dargelegt.

5 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptive und inferenzstatistische Auswertung der erhobenen Daten beider Probandengruppen.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch reflektiert, mit der bestehenden Literatur in Beziehung gesetzt und Limitationen sowie Ausblicke für künftige Studien diskutiert.

7 Zusammenfassung: Hier werden die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit nochmals komprimiert dargestellt und die Wirksamkeit des untersuchten Lehrgangs bewertet.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeit, allgemeines habituelles Wohlbefinden, PTBS, Sporttherapie, Soldaten, Auslandseinsätze, Rehabilitation, Prä-Post-Befragung, psychische Gesundheit, Stressmanagement, Bewegung, psychologische Betreuung, Traumata, Interventionsstudie, Gesundheitskonzept.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis untersucht die Effizienz eines zweiwöchigen Sporttherapie-Lehrgangs der Bundeswehr auf die psychische und physische Verfassung von Soldaten, die an einer einsatzbedingten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die PTBS-Symptomatik, die psychologische Bedeutung von Selbstwirksamkeit, die Konzepte des habituellen Wohlbefindens sowie die physiologischen und psychischen Wirkmechanismen sportlicher Aktivität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, ob der Lehrgang „spezielle Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ einen kurzfristigen und nachhaltigen positiven Effekt auf die Selbstwirksamkeit und das Wohlbefinden der Soldaten hat und als Unterstützung in der Rehabilitation dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Studie im prospektiven Prä-Post-Kontrollgruppendesign. Die Auswertung erfolgte inferenzstatistisch mittels Mann-Whitney-U-Test.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturaufarbeitung zu den psychologischen Konstrukten und der PTBS sowie einen empirischen Methodenteil, der die Ergebnisse der Befragung auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Selbstwirksamkeit, allgemeines habituelles Wohlbefinden, PTBS, Sporttherapie, Rehabilitation und Auslandseinsätze.

Warum spielt die Selbstwirksamkeit bei PTBS-Patienten eine zentrale Rolle?

Eine hohe Selbstwirksamkeit wirkt als psychologischer Schutzfaktor, da sie Patienten ermöglicht, ihre eigenen Kompetenzen zur Problembewältigung positiv einzuschätzen, was gegen die Abwärtsspirale bei depressiven oder traumatisierten Zuständen hilft.

Welchen Einfluss hat die „spezielle Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ laut der Untersuchung?

Die Untersuchung zeigt kurzfristige und nachhaltige positive Tendenzen bei den Teilnehmern, wenngleich im direkten statistischen Vergleich zur Kontrollgruppe keine Signifikanz auf Gesamtebene nachgewiesen werden konnte.

Final del extracto de 84 páginas  - subir

Detalles

Título
Steigerung der Selbstwirksamkeit von Soldaten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung
Universidad
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Calificación
0,5
Autor
Manuel Knubel (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
84
No. de catálogo
V504065
ISBN (Ebook)
9783346041500
ISBN (Libro)
9783346041517
Idioma
Alemán
Etiqueta
PTBS Soldat Depression Sport Invictus Wohlbefinden Selbstwirksamkeit Gesundheitsmanagemenrt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Manuel Knubel (Autor), 2017, Steigerung der Selbstwirksamkeit von Soldaten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/504065
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