Inklusives Lernen im Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 6 an der Realschule

Ein Unterrichtsbeispiel


Unterrichtsentwurf, 2019

26 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Definitionen
2.1 Inklusion
2.2 Religionsunterricht unter dem Aspekt der Inklusion

3. Inklusive Religionsdidaktik
3.1 Individualisierung
3.2 Differenzierung
3.3 Kooperation

4. Konfessioneller und inklusiver Religionsunterricht in Deutschland

5. Zugangs–und Aneignungsformen
5.1 Basal–perzeptiver Zugang
5.2 Konkret–handelnder Zugang
5.3 Anschaulich–modellhafter Zugang
5.4 Abstrakt–begrifflicher Zugang

6. Unterrichtsentwurf zu Lk 19,1-10 „Jesus besucht Zachäus“
6.1 Unterrichtsskizze
6.2 Zugang zum Bibeltext durch „Godly Play“
6.2.1 Erläuterung der Funktionsweise
6.2.2 Durchführung im Unterricht

7. Problemfelder des inklusiven Lernens im Religionsunterricht

8. Folgerungen und Perspektiven

Literaturverzeichnis

1. Einführung

„Chancengleichheit besteht nicht darin, dass jeder einen Apfel pflücken darf,
sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.“
Reinhard Turre

Jeder Mensch – ob jung oder alt, ob arm oder reich, ob krank oder gesund – hat seine Daseinsberechtigung und somit einen festen Platz in unserer Gesellschaft verdient. So steht es auch in der Bibel.

Diese Gesellschaft ist dadurch jedoch nicht einheitlich: jedes Individuum bringt sich mit seinen Bedürfnissen, seinen Interessen, seinen Fähigkeiten und seinem unverwechselbaren Charakter ein. Daraus entsteht eine heterogene Masse, welche aus den Interessen der Mehrheit die Gesellschaft formt.

Dabei fließen bei weitem nicht alle Interessen der heterogenen Masse mit ein, sodass es inmitten der sozialen Struktur zu Benachteiligungen kommt. So ist es auch bei Menschen mit Behinderungen und Benachteiligungen der Fall. Tag für Tag müssen sie sich durch die nicht auf sie zugeschnittene Welt kämpfen. Es hat sich im Laufe der Jahre gezeigt, dass es nicht ausreicht, die Welt für die Menschen durch Gesetze einfacher zu machen, sondern dass Hilfsmittel dazu benötigt werden. Sinnbildlich gesprochen (in Anlehnung an das oben genannte Zitat) ist es für den Zwerg also erst möglich den Apfel zu pflücken (=Gleichheit), wenn er die Hilfe der Leiter in Anspruch nehmen kann (=Chance), da er es aus eigener Kraft nicht schaffen würde.

Die Inklusion betrifft nicht nur die Gesamtgesellschaft: sie ist viel weitläufiger und betrifft unter anderem auch den Bildungssektor. Was mit sozialen Pflichtprojekten in der Schule begann, wird nunmehr unter dem Aspekt der Inklusion im Unterricht weitergeführt. Jedoch öffnen sich neben neuen Möglichkeiten und Perspektiven für die Schulen und die Schülerinnen und Schüler auch neue Probleme: das gesamte Unterrichtskonzept muss überdacht und auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten werden. Dabei sollten sich weder die Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung, noch der Rest der Klasse benachteiligt oder bevorzugt fühlen. Die Situation bedarf also einem Überdenken der bisherigen Unterrichtsstruktur, sowie der Denk- und Handlungsweisen der Lehrerinnen und Lehrer.

Der Religionsunterricht und ihre Didaktik bieten gute Voraussetzungen für einen gelingenden und vielfältigen Religionsunterricht. Mit Blick auf die Themenfelder des Religionsunterrichts (die sich mit dem Dasein und der Begründung des Lebens auseinandersetzen) und in die Bibel zeigt sich, dass besonders dieses Fach perfekt für einen inklusiven Unterricht ist. Jesus Christus wendete sich gesellschaftlichen Randgruppen zu und in der Schöpfungsgeschichte wird der Mensch als Abbild Gottes erklärt (1Mose 1,27). Diese und andere Stellen in der Bibel zeigen uns Menschen, dass jeder Mensch (mit und ohne Behinderungen, Benachteiligungen, Schwächen, …) von Gott geliebt und fester Bestandteil der Schöpfung ist.

Die Hausarbeit soll sich mit eben dieser Thematik auseinandersetzen und sie in Bezug auf den Religionsunterricht beleuchten. Sie beginnt mit einem Grundlagenteil und geht dann zu einem Unterrichtsbeispiel über, in dem die Theorie mit der Praxis verknüpft wird.

Um hineinzufinden, wird zuallererst der Begriff der Inklusion definiert und auf den Religionsunterricht bezogen. Anschließend wird der Blick auf die inklusive Religionsdidaktik gerichtet. Danach wird das Dilemma bezüglich des konfessionellen und inklusiven Religionsunterrichts erläutert und auf vier Zugangs- und Aneignungsformen eingegangen, welche im Unterricht angewendet werden sollen. Der nachfolgende Punkt soll die Theorie mit der Praxis verknüpfen und die Bibelgeschichte „Jesus besucht Zachäus“ am Beispiel des Godly Play–Konzepts didaktisch verarbeiten und veranschaulichen. Abschließend werden die Problemfelder des inklusiven Lernens herausgearbeitet und Folgerungen und Perspektiven daraus gezogen.

2. Definitionen

2.1 Inklusion

„Der Begriff >>Inklusion<< geht in seinem Ursprung auf das lateinische >>includere<< (>>einschließen<<) zurück und wurde zunächst im Sinne von >>verschließen<<, >>absperren<< oder >>einsperren<< verwendet.“1

Somit wird (mit Blick auf den gesellschaftlichen Kontext) unter Inklusion das soziale Eingeschlossensein verstanden, also die selbstverständliche und voraussetzungslose Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft beziehungsweise Gesellschaft.2 Damit das gelingt, schließt die Definition alle Menschen mit ein. Die Inklusion ist somit kein Ziel bestimmter Menschengruppen, sondern aller. Sie äußert sich durch die Zusammenarbeit von Privatleuten und Institutionen, die den Menschen mit Behinderungen und Benachteiligungen durch den Einsatz der benötigten Hilfsmittel unter die Arme greifen, damit diese inmitten der Gesellschaft aktiv am Alltag teilnehmen können.

Inklusion findet statt, indem Barrieren beseitigt werden. Fortschritte zeichnen sich bereits in der Öffentlichkeit ab: es werden barrierefreie Einrichtungen und Zugänge gebaut, an Flughäfen und Bahnhöfen stehen Begleiter zur Verfügung und speziell für Rollstuhlfahrer ausgewiesene Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln machen es den benachteiligten Menschen leichter, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Mittlerweile haben sich diese Hilfsmittel fest in den Alltag integriert und schärfen dabei die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf die Thematik der Inklusion, sodass sie sich bis in alle denkbaren Bereiche ausweitet – sogar bis in den Bildungssektor hinein.

Der Begriff der Inklusion etablierte sich in Deutschland nach dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahr 2006 (UN Behindertenrechtskonvention). Laut Artikel 24 hat jeder Mensch das Recht auf inklusive Bildung. Doch die Inklusion fördert nicht nur, sie fordert auch: „[…] inklusive Bildung setzt einen lernzieldifferenzierten Unterricht voraus, in dem die (Leistungs-) Fähigkeiten des einzelnen Schülers Ausgangspunkt des Lernprozesses sind.“3

2.2 Religionsunterricht unter dem Aspekt der Inklusion

Gerade der Religionsunterricht ist für Schülerinnen und Schüler, die inklusiv unterrichtet werden müssen, besonders wichtig. Er beschäftigt sich mit Sinn- und Existenzfragen, die sich viele der Kinder bereits selber stellen. „Warum ich?“, „Welchen Sinn hat mein Leben denn?“, „Wie kann ich mit meiner Behinderung klarkommen?“, „Ist mein Leben etwas wert?“ sind nur einige davon.

Die meisten der Fragen können mit Hilfe von christlichen Liedern, Gebeten, Psalmen und Bibeltexten (ganz besonders aus dem Neuen Testament) beantwortet werden. Dazu bedarf es jedoch für einige Schülerinnen und Schüler ein wenig Hilfe, um die symbolhaft und in nicht alltäglicher Sprache formulierten Texte korrekt zu verstehen und sie auf ihr eigenes Leben anzuwenden.

Damit der inklusive Religionsunterricht überhaupt gelingen kann, bedarf es zunächst einiger Bausteine, wie dem christlichen Menschenbild (Wertschätzung von Gott), der inklusiven Grundhaltung (gemeinsames Lernen aller), der Kooperation und Gemeinschaft (Miteinander und kooperative Unterrichtsformen), der Kompetenzorientierung (Anknüpfung an Fähigkeiten, Begabungen und Interessen), individueller Lern– und Entwicklungsziele (Fokus auf ein einzelnes Kind), individualisierter Lern– und Unterstützungsangebote (individuelle Hilfestellungen und Lernwege), der Offenheit für Unerwartetes (offener Raum für eigene Ideen, Entdeckungen und theologische Deutungen), einer ganzheitlichen Unterrichtsgestaltung (methodische Vielfalt) und der Vernetzung und Teamarbeit (kollegiale Unterstützung).4

Diese neun genannten Bausteine, die einem differenzierenden, kooperativen Religionsunterricht in einer homogenen Gruppe vorangehen, müssen nun in den Unterricht integriert werden. Dabei können Lehrerinnen und Lehrer folgende Unterrichtsformen und Methoden anwenden: Lernwerkstätte anstelle von permanentem Frontalunterricht, eine Differenzierung nach Lernwegen anstelle von Lernwegsvorgaben, eine Differenzierung nach Anforderungsniveaus anstelle von denselben Arbeitsblättern für alle Schülerinnen und Schüler, das Prinzip des Think–Pair–Square–Share anstelle von lehrerzentriertem Unterricht, das Gruppenpuzzle anstelle von Einzelarbeit, das Godly Play–Konzept anstelle von eintöniger Bibellektüre und die berücksichtigende Leistungsrückmeldung anstelle von einheitlicher Notengebung.5

Unterstützend wirkt außerdem die Nutzung verständnisfördernder Hilfsmittel, wie beispielsweise die in dieser Arbeit thematisierten vier Zugangs– und Aneignungsformen.

3. Inklusive Religionsdidaktik

Der inklusive Religionsunterricht birgt drei grundlegende Prinzipien nach Feuser: die Individualisierung, die Differenzierung und die Kooperation.6 Diese prägen den inklusiven Unterricht.

Sie werden im Folgenden genauer ausgeführt.

3.1 Individualisierung

Das Merkmal des individualisierten Unterrichts ist die Organisation, welche es den Schülerinnen und Schülern erlaubt, durch ihre eigene Auswahl an Aufgaben, an ihren Interessen und bislang erworbenen Kompetenzen anzuknüpfen. „Dies geschieht beispielsweise in der Freiarbeit, beim Arbeiten in der Lernwerkstatt, bei der Stationen– oder Wochenplanarbeit, aber auch bei Hausaufgaben, der Vorbereitung eines Referats zu Hause oder bei einem diakonischen Praktikum.“7 So können Lehrerinnen und Lehrer differenzieren sowie Inhalte durch Wiederholungen festigen.

Bei der Betrachtung der Individualisierung, rücken auch die Diagnose und Förderung in das Blickfeld. Denn: jeder Mensch ist individuell und unterscheidet sich deswegen von den anderen. Daraus ergeben sich Chancen, aber zugleich auch neue Grenzen. Diese Grenzen gilt es durch die individuelle Förderdiagnostik und das individuelle Lernen und Fördern auszubessern und zu erweitern.

„In der inklusiven Schulpädagogik hat jedes Kind das Recht, individuell wahrgenommen und in seinem Lernen differenziert unterstützt zu werden.“8 So kann jeder von der individuellen Förderung profitieren. Damit das möglich ist, wird an dieser Stelle die Förderdiagnostik eingesetzt, welche sich an verschiedenen Schwerpunkten orientiert und mit ihrer Diagnose einen wichtigen Anstoß für den individuellen Förderunterricht bereitet.

Wird sich jedoch zu sehr auf das Prinzip der Individualisierung gestützt, dann wird – anstatt inkludiert – sehr schnell exkludiert.

Beispiele für die Individualisierung im Unterricht sind unter anderem das Coaching und die Selbsteinschätzung.

3.2 Differenzierung

Um jeden einzigartigen Schüler und jede einzigartige Schülerin in einer Klasse angemessen nach seinen und ihren Bedürfnissen fördern zu können, bedarf es einer Angebotsvielfalt. So können sich Schülerinnen und Schüler aus einer breiten Palette an Angeboten zu jeder Zeit das heraussuchen, was sie brauchen und auch auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das ist das Konzept der inneren Differenzierung, welches (neben dem Godly Play-Konzept, dem Think-Pair-Square-Share, dem Gruppenpuzzle und der Leistungsrückmeldung) gleichermaßen ein wichtiger Baustein für einen inklusiven Religionsunterricht ist.

Doch das Konzept geht über die reine Material – und Methodenvielfalt hinaus, denn auch die Vielfalt der Mitmenschen, der Orte, der Zeiten, der Wege und der Ziele gehören mit dazu.9 Im Unterricht können Lehrerinnen und Lehrer konkret nach dem Inhalt (Aufgabenvielfalt), nach der Sozialform (individuell oder in arbeitsteiligen Gruppen), nach den Medien (unterschiedliche Gegenstände/Blätter/Bilder/…) und nach den Methoden (unterschiedliche Lernwege/Zugangs– und Aneignungsformen) differenzieren.10

Der individualisierte Unterricht eignet sich, durch seine offenen Unterrichtsarrangements, für die Differenzierung ganz besonders gut.

Zur Differenzierung „[…] zählen auch Anfangs– und Schlussrituale, die einen (spirituellen) Rahmen setzen, der Beständigkeit und Verlässlichkeit garantiert und der es den Kindern erlaubt, im Unterricht anzukommen, sich gegenseitig wahrzunehmen.“11

3.3 Kooperation

Da von Seiten der Lehrkraft die Gefahr besteht, dem Prinzip der Individualisierung zu intensiv zu folgen und überwiegend zu fördern, soll an dieser Stelle das Prinzip der Kooperation greifen.

„Schüler lernen besser von Schülern“, so heißt es. Das kooperative Lernen hat eben diesen Grundgedanken und legt zugrunde, „[…] dass sich Schülerinnen und Schüler gegenseitig unterstützen und gemeinsam zu Ergebnissen kommen.“12

Gerade aus diesem Grund sind die Anschlusskommunikation und die Durchführung von Partnerarbeiten so wichtig. Diese Methoden entlasten nicht nur die Lehrkraft, sondern sie stärken den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler und, durch die zu ergreifende Eigeninitiative, ihr Selbstbewusstsein. Gerade im inklusiven Unterrichtsgeschehen sollten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Schwächen und Stärken ergänzen und einbringen, damit jeder Erfolge erzielen kann.

„Kooperatives Lernen ist beispielsweise in der Partner- oder Gruppenarbeit möglich, beim fächerübergreifenden Unterricht, in der Ausarbeitung eines Rollenspiels oder eines Theaterstücks oder in der Projektarbeit.13

4. Konfessioneller und inklusiver Religionsunterricht in Deutschland

Der konfessionelle und inklusive Religionsunterricht in Deutschland befindet sich in einem Dilemma. Der Grundgedanke eines inklusiven Unterrichts beläuft sich auf den Zusammenhalt der Gemeinschaft als Ganzes – ohne Ausgrenzung.

Mit Blick auf den konfessionellen Religionsunterricht in Deutschland wird dieser Grundgedanke hier nicht weitergeführt.

„Dass Integration nicht durch Ausgrenzung erreicht werden kann, ist auch ein Prinzip des Religionsunterrichts. Die Aufspaltung von Klassen nach Religions– und Konfessionszugehörigkeit passt nicht dazu. Im gemeinsamen Unterricht soll ja gelernt werden, die Verschiedenheit der anderen in der Gemeinsamkeit mit ihnen zu erkennen und zu achten.“14

[...]


1 Grasser 2014, Seite 9

2 Vgl. Speck 2011, Seite 61

3 Grasser 2014, Seite 20

4 Vgl. Grasser 2014, Seite 66f

5 Vgl. ebd., Seite 68-85

6 Vgl. Feuser et al. 2013, Seite 282

7 Grasser 2014, Seite 59

8 Schweiker und Müller-Friese 2013, Seite 134

9 Vgl. Schweiker und Müller-Friese 2013, Seite 135

10 Vgl. Grasser 2014, Seite 56

11 Ebd., Seite 55

12 Schweiker und Müller-Friese 2013, Seite 136

13 Grasser 2014, Seite 60

14 Leimgruber et al. 2003, Seite 53

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Inklusives Lernen im Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 6 an der Realschule
Untertitel
Ein Unterrichtsbeispiel
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
26
Katalognummer
V505094
ISBN (eBook)
9783346053299
ISBN (Buch)
9783346053305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inklusives, lernen, religionsunterricht, jahrgangsstufe, realschule, unterrichtsbeispiel
Arbeit zitieren
Christine K. (Autor), 2019, Inklusives Lernen im Religionsunterricht der Jahrgangsstufe 6 an der Realschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505094

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