Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) für Unternehmen.
Hierfür werden zunächst die Begriffe Digitalisierung und BGM definiert. Anschließend werden die Ziele eines BGM dargestellt. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den Gründen für ein BGM. Diese beziehen sich besonders auf aktuelle Entwicklungen oder spielen im Rahmen der Digitalisierung eine wichtige Rolle. Danach werden digitale Instrumente vorgestellt, die durch die Digitalisierung entstanden sind und dem BGM neue Möglichkeiten bieten. Im Anschluss werden die verschiedenen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheit der Beschäftigten dargelegt. Durch diese ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken für das BGM.
Ziel der Arbeit ist, Unternehmen zu zeigen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Gesundheit ihrer Beschäftigten hat. Es soll deutlich gemacht werden, dass ein BGM für Unternehmen unumgänglich ist. Ein gutes und modernes BGM spielt hinsichtlich verschiedener Faktoren eine immer entscheidendere Rolle. Es soll jedoch auch aufgeführt werden, dass sich im Rahmen der Digitalisierung neue Chancen für ein BGM ergeben, die die Unternehmen nutzen sollen.
Inhaltsverzeichnis
1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Digitalisierung
3. Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1 Definition des betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.2 Ziele des betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.3 Gründe für ein betriebliches Gesundheitsmanagement
4. Digitale Instrumente
5. Auswirkungen der Digitalisierung
5.1 Chancen für das betriebliche Gesundheitsmanagement
5.2 Risiken für das betriebliche Gesundheitsmanagement
6. Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch den Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Unternehmen die durch digitale Veränderungen entstehenden Herausforderungen und Belastungen für Beschäftigte bewältigen und gleichzeitig neue technologische Chancen zur Gesundheitsförderung nutzen können.
- Grundlagen der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt.
- Stellenwert und Zielsetzung eines modernen betrieblichen Gesundheitsmanagements.
- Einsatz digitaler Instrumente (mHealth, Wearables, Online-Coaching) im BGM.
- Chancen der Flexibilisierung gegenüber Risiken wie psychischer Belastung und Entgrenzung.
- Strategische Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Implementierung eines zeitgemäßen BGM.
Auszug aus dem Buch
3.1 Definition des betrieblichen Gesundheitsmanagements
Bei einem BGM handelt es sich um eine Vorgehensweise eines Unternehmens, die systematisch und nachhaltig abläuft. Zum einen werden verschiedene gesundheitsfördernde Prozesse und Strukturen entwickelt. Zum anderen beinhaltet BGM ein gesundheitsbewusstes Verständnis der Beschäftigten.
Ein modernes BGM soll sich nicht nur auf einzelne Maßnahmen konzentrieren. Aus diesem Grund wird für die vorliegende Arbeit unter BGM eine Strategie des Unternehmens verstanden, „(...) die darauf ausgerichtet ist, gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz vorzubeugen, Gesundheitspotenziale zu stärken und zu fördern und das Wohlbefinden der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu verbessern“. Entscheidend ist zusätzlich, dass das BGM genau auf die Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Das Kapitel erläutert den Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung und definiert das Ziel der Arbeit, die Bedeutung und Umsetzung eines modernen BGM in diesem Kontext aufzuzeigen.
2. Digitalisierung: Es werden grundlegende Aspekte der Digitalisierung sowie deren weitreichende Verbreitung in der heutigen Arbeitswelt dargestellt.
3. Betriebliches Gesundheitsmanagement: Dieses Kapitel definiert BGM als strategischen Prozess, erläutert die übergeordneten Ziele sowie wichtige Beweggründe, wie den demografischen Wandel und gesetzliche Anforderungen.
4. Digitale Instrumente: Der Abschnitt stellt moderne technologische Hilfsmittel wie Gesundheits-Apps, Wearables und Online-Plattformen vor, die zur betrieblichen Gesundheitsförderung eingesetzt werden können.
5. Auswirkungen der Digitalisierung: Es erfolgt eine Gegenüberstellung von Chancen, wie der physischen Entlastung und Flexibilisierung, und Risiken, wie der Überwachung, ständiger Erreichbarkeit und psychischer Belastung durch Informationsüberlastung.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit resümiert, dass ein systematisches BGM trotz der Herausforderungen durch die Digitalisierung unumgänglich ist und betont die Notwendigkeit einer partizipativen Gestaltung.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, digitale Instrumente, mHealth, Work-Life-Balance, psychische Belastung, demografischer Wandel, Datenschutz, Arbeitswelt, Prävention, Fehlzeiten, Flexibilisierung, Unternehmensführung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Untersuchung, wie der Prozess der Digitalisierung die Gesundheit von Beschäftigten beeinflusst und welche Rolle das betriebliche Gesundheitsmanagement dabei spielt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von BGM, dem Einsatz digitaler Instrumente, den Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit sowie den Chancen und Risiken flexibler Arbeitsmodelle.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, Unternehmen aufzuzeigen, dass ein modernes BGM unumgänglich ist, um den neuen Anforderungen der digitalen Arbeitswelt gerecht zu werden und die Gesundheit der Belegschaft nachhaltig zu fördern.
Welche methodische Vorgehensweise liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Studien, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im BGM theoretisch aufzuarbeiten.
Was wird im Hauptteil der Publikation behandelt?
Der Hauptteil analysiert digitale Instrumente wie mHealth, beleuchtet die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Beschäftigten und diskutiert die Notwendigkeit von Vereinbarungen zur Erreichbarkeit und zum Datenschutz.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, betriebliches Gesundheitsmanagement, Work-Life-Balance, psychische Belastung, Prävention und digitale Instrumente.
Welche spezifische Rolle spielt der Datenschutz beim Einsatz digitaler Instrumente?
Der Datenschutz ist essenziell, da dBGM-Instrumente personenbezogene Daten verarbeiten; die Autorin betont, dass eine Einwilligung der Beschäftigten und der Ausschluss von Kontrollzwecken zwingend notwendig sind.
Warum wird der demografische Wandel als Grund für ein BGM angeführt?
Der demografische Wandel führt zu einem Fachkräftemangel und einer alternden Belegschaft, wodurch die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und die Prävention von Frühverrentung durch ein gutes BGM an Bedeutung gewinnen.
- Citar trabajo
- Jana Weber (Autor), 2018, Auswirkung der Digitalisierung auf das betriebliche Gesundheitsmanagement, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507606