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Der Produktlebenszyklus einer PET-Flasche

Warum ist der rPET-Anteil so gering?

Titel: Der Produktlebenszyklus einer PET-Flasche

Studienarbeit , 2019 , 32 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Danny Derksen (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutzutage führt kaum ein Weg an der Nutzung einer PET-Flasche vorbei. Sie sind nahezu überall erhältlich und aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Jeder Deutsche verbraucht knapp 200 Einweg-PET-Flaschen pro Jahr, welches einen jährlichen Gesamtverbrauch der Bevölkerung von ca. 16,4 Milliarden Plastikflaschen ausmacht, Tendenz steigend.

Die Debatte über Ein- und Mehrwegflasche spitzt sich stetig weiter zu. Ökobilanzen, welche die Einwegflasche in ein schlechtes Licht rücken, sind längst veraltet, weshalb Kritiker seit langem eine neue und repräsentative Studie verlangen. Dabei haben sie gar nicht so Unrecht! Die Umweltverträglichkeit von Einwegbehältern wird durch den steigenden Recyclinganteil jährlich verbessert. Dadurch werden eine Vielzahl an natürlich vorkommenden Ressourcen (z.B. Rohöl) sowie die benötigten Mengen an Wasser zur Reinigung einer Mehrwegflasche eingespart.

Immer wieder fällt der Terminus ‚Rezyklat’ bzw. ‚rPET’ (recyceltes PET): Je höher dieser ist, desto umweltfreundlicher wird die Flasche, da Kunststoffabfälle wiederverwendet werden. Doch warum ist dieser Anteil heutzutage noch so gering? Im Verlauf dieser Studienarbeit wird nicht nur genau diese Frage in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Coca-Cola beantwortet, sondern ebenfalls die Tendenz der umweltverträglicheren Flasche.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlegendes

2.1 Polyethylenterephthalat

2.2 PET-Verwendung in der Flasche

2.3 Unterschiede zwischen Ein- und Mehrwegflaschen

2.4 Die Entwicklung des Pfandsystems

2.4.1 Europaweites Pfandsystem

2.4.2 Pfandpflicht in Deutschland

3 Produktlebenszyklen im Vergleich

3.1 Der konventionelle Produktlebenszyklus

3.2 Produktlebenszyklus von PET

3.2.1 Herstellung einer PET-Flasche

3.2.2 PLZ einer Mehrwegflasche

3.2.3 PLZ einer Einwegflasche

4 Ökobilanzieller Vergleich

4.1 Ökobilanz der PET-Flasche

4.2 Rezyklatanteil in Einwegflaschen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für den aktuell geringen Rezyklatanteil bei der Produktion von PET-Einwegflaschen in Deutschland. Ziel ist es, die ökologischen und ökonomischen Hintergründe zu beleuchten, aktuelle Produktlebenszyklen gegenüberzustellen und Strategien zur Steigerung der Nachhaltigkeit zu identifizieren.

  • Chemische Grundlagen und Eigenschaften von Polyethylenterephthalat (PET)
  • Vergleich der Produktlebenszyklen von Einweg- und Mehrwegflaschen
  • Analyse der historischen Entwicklung des deutschen Pfandsystems
  • Ökobilanzieller Vergleich verschiedener Getränkeverpackungen
  • Herausforderungen und Potenziale bei der Nutzung von Rezyklat (rPET)

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Herstellung einer PET-Flasche

Durch das einstufige ISBM-Verfahren werden die PET-Flakes getrocknet, erhitzt und anschließend in eine sog. Preform (zu Deutsch: Vorform) eingespritzt. Dabei wird direkt das Design des Flaschenhalses sowie das Endgewicht der späteren Flasche festgelegt (s. Abb. 8 links). Anschließend wird der jetzt vorhandene „Rohling“ erwärmt, bis er die nötige Temperatur aufweist, um in seine Endform gebracht zu werden. Mithilfe eines Dorns wird der Rohling nun auf seine endgültige Länge gestreckt und im Anschluss durch Streckblasen bzw. Spritzstreckblasen mithilfe von Druckluft in die Form einer PET-Flasche gedrückt. Es entsteht eine neue PET-Flasche (s. Abb. 8 rechts) mit besten Eigenschaften. Durch ihre Transparenz ist sie so klar wie eine Glasflasche und in der Regel sogar 10-mal leichter. Durch die nahezu Unzerbrechlichkeit bietet sie in einigen Umgebungen, wie z.B. einem Krankenhaus oder einer Profiküche, einen ausgezeichneten Nutzenfaktor.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz von PET-Flaschen im Alltag und Definition der Forschungsfrage bezüglich des geringen Rezyklatanteils.

2 Grundlegendes: Darstellung der chemischen Zusammensetzung von PET sowie Erläuterung der Unterschiede zwischen Ein- und Mehrwegsystemen und der Historie des Pfands.

3 Produktlebenszyklen im Vergleich: Gegenüberstellung des konventionellen Produktlebenszyklus mit den spezifischen Kreisläufen von Einweg- und Mehrwegflaschen.

4 Ökobilanzieller Vergleich: Analyse der ökologischen Auswirkungen beider Flaschentypen auf Basis wissenschaftlicher Daten und Diskussion der Rolle von Rezyklat.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Zukunftsperspektiven für PET-Einwegflaschen unter Berücksichtigung von technologischem Fortschritt und politischer Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

PET, Einwegflasche, Mehrwegflasche, Produktlebenszyklus, Rezyklat, rPET, Pfandsystem, Ökobilanz, Nachhaltigkeit, Kunststoffrecycling, Kreislaufwirtschaft, PET-Flasche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Lebenszyklus von PET-Flaschen mit einem besonderen Fokus auf die Gründe für den aktuell noch geringen Rezyklatanteil in Einwegflaschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Materialeigenschaften von PET, der Vergleich von Ein- und Mehrwegsystemen sowie die ökonomischen und ökologischen Herausforderungen beim Recycling.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Hindernisse für eine höhere Nutzung von recyceltem PET (rPET) in der Produktion zu identifizieren und Lösungsansätze zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung ökobilanzieller Daten sowie Expertenkontakten aus der Branche.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt die chemischen Grundlagen, die Historie des Pfands, den Vergleich der Lebenszyklen sowie eine detaillierte ökobilanzielle Bewertung ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind PET, rPET, Pfandsystem, Produktlebenszyklus, Kreislaufwirtschaft und Ökobilanz.

Welche Rolle spielt das "Bottle-to-Bottle-Prinzip"?

Es ist ein entscheidendes Verfahren, um aus gebrauchten Flaschen wieder neue Lebensmittelverpackungen herzustellen und damit den Einsatz von neuem Rohöl zu reduzieren.

Wie bewertet der Autor das politische Handeln in Bezug auf Mehrweg?

Der Autor kritisiert die politische Fokussierung auf die Mehrwegquote als teils fragwürdig, da sie auf veralteten Ökobilanzdaten basiere und die Fortschritte der Einweg-Kreislaufwirtschaft vernachlässige.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Produktlebenszyklus einer PET-Flasche
Untertitel
Warum ist der rPET-Anteil so gering?
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel  (Verkehr und Logistik)
Note
1,7
Autor
Danny Derksen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
32
Katalognummer
V508003
ISBN (eBook)
9783346122780
ISBN (Buch)
9783346122797
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Recycling PET PET-Flasche Umwelt BWL Einwegflasche Mehrwegflasche Einwegbehälter Pfandautomat PET Reinigung Pfandsystem Produktlebenszyklus PLZ Europa Polyethylenterephthalat Ökobilanz Rezyklatanteil rPET Politik Flaschenreinigung Flaschenrecycling Recyclinganlage Chemie Abfallhierarchie Preform Vorform Mehrwegbehälter Pfandpflicht Rezyklat Erkennung PET
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Danny Derksen (Autor:in), 2019, Der Produktlebenszyklus einer PET-Flasche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508003
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  32  Seiten
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