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Dora Hitz. Was sie als Künstlerin prägte und wodurch sich ihre Kunst auszeichnet

Titre: Dora Hitz. Was sie als Künstlerin prägte und wodurch sich ihre Kunst auszeichnet

Dossier / Travail , 2016 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sophie Schmidt (Auteur)

Art - Histoire de l'art
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„Die Zeit vergeht aber meine Lust sie zu malen besteht.“
Dieses Zitat von Dora Hitz aus einem ihrer Briefe an Margarethe Hauptmann beschreibt Dora Hitz‘ Künstlerpersönlichkeit treffend. Diesem Brief gingen zahlreiche andere voraus, in denen sie ebenfalls darum bat, die Freundin malen zu dürfen. Das Resultat ist ein Portrait, in dem es Dora Hitz gelungen ist, Margarete Hauptmann in ihrer ganzen Persönlichkeit darzustellen. Dieses Portrait habe ich für die Bildanalyse ausgewählt, weil es einem der beliebtesten Themenfelder von Dora Hitz angehört: Portraits von Frauen und Kindern.
Sie eine reine Portraitistin zu nennen, hieße aber einen großen Teil ihres Werks zu unterschlagen. Dora Hitz malte und zeichnete ebenso Interieurs, Stillleben, Landschaften und Bauernstücke. Neben dem Portrait waren ihre zwei liebsten Themen aber die Mutterschaft und der Mensch in der Natur. Mit ersterem beschäftige ich mich in Kapitel sechs, mit letzterem in Kapitel drei mittels einer Bildanalyse des Gemäldes Mädchen im Mohnfeld. Auch ihre künstlerische Entwicklung versuche ich anhand des letzten Themas darzustellen. Dem Mädchen im Mohnfeld steht in Kapitel sechs die Weinernte gegenüber. Ihre anderen Sujets habe ich weitgehend unbehandelt gelassen, da es zu ihnen deutlich weniger Resonanz in den zeitgenössischen Zeitungen gibt und sie neben den drei Hauptmotiven in den Erwähnungen als auch in den heute erhaltenen Abbildungen zurückfallen.
Was all ihren Bildern, egal welchen Sujets, jedoch gemein ist, ist die differenzierte Betrachtung der Natur und die Reduzierung dieser auf das Wesentliche, mit dem Ziel dem Bild den größtmöglichen Ausdruck zu verleihen.
Wie Dora Hitz sich zu einer solchen bemerkenswerten Künstlerin entwickeln konnte betrachte ich in Kapitel sechs, in welchem ich auf ihre Lehrer und andere Einflüsse eingehe.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quellenlage

3. Analyse zweier Werke

3.1 Mädchen im Mohnfeld

3.2 Bildnis der Margarete Hauptmann

4. Biografie

5. Lehrer und andere Einflüsse

6. Eigene Handschrift

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die künstlerische Entwicklung von Dora Hitz, beleuchtet ihre prägenden Einflüsse durch Lehrer und Wegbegleiter sowie die Besonderheiten ihrer künstlerischen Handschrift. Durch die gezielte Analyse ausgewählter Porträts und Genrebilder wird der Frage nachgegangen, wie sich Hitz als eigenständige Künstlerin inmitten zeitgenössischer Strömungen und gesellschaftlicher Herausforderungen behauptete.

  • Biografische Hintergründe und deren Einfluss auf das künstlerische Schaffen
  • Analyse und Interpretation zentraler Werke (Mädchen im Mohnfeld, Bildnis der Margarete Hauptmann)
  • Die Rolle der Lehrer und der symbolistische Einfluss durch Eugène Carrière
  • Die Bedeutung von Dora Hitz' Entscheidung für ein unabhängiges Leben als Künstlerin
  • Untersuchung der "eigenen Handschrift" und der charakteristischen Malweise

Auszug aus dem Buch

3.1 Mädchen im Mohnfeld

Das Gemälde hat ein ungewöhnlich stark gestrecktes, querrechteckiges Format. Es zeigt ein Mädchen im Profil, das bis zu den Schultern in einem Feld versinkt. Ihr Gesicht ist durch die schulterlangen, von einem Reif oder Band gehaltenen aber doch ungebändigten roten Haaren zum Großteil verdeckt. Mit der rechten Hand hält sie eine Mohnblume an ihre Nase. Außer dem Kopf und der Hand ist vom Körper des Mädchens fast nichts zu sehen, da sie von hohen Gräsern und Mohnblumen umgeben ist. Diese sind zahlreich, sehr üppig in der Blüte und blühen in vielen unterschiedlichen Rot- und Rosatönen. Hauptsächlich im linken Bildteil schwirren einige Schmetterlinge umher, einige haben sich auf den Mohnblüten niedergelassen. Das Mädchen und die Mohnblumen befinden sich im Bildvordergrund, nach hinten wird die Vegetation etwas dunkler und es sind Zweige und Äste von Sträuchern oder kleineren Bäumen auszumachen. Im Hintergrund scheint sich das Blattwerk an einigen Stellen zu lichten und die durch den starken Lichteinfall auf helle Flecke reduzierte Aussicht preiszubesehen.

Das Mädchen ist leicht aus der Mitte nach rechts gerückt und nach links gerichtet. Die Blumen umgeben sie in einem Oval. Die Kleidung des Mädchens ist farblich an ihre Haare angepasst und ist lediglich etwas dunkler. Auch ihr Haarband ist farblich nur schwach von den Haaren abgesetzt. Die Vegetation ist von einem kräftigen, eher dunklen Grün dominiert und an einigen Stellen mit hellerem Grün durchbrochen. Dieser Farbunterschied ergibt sich zum Teil aus dem Lichteinfall. Die Sonne findet nur an wenigen Stellen den Weg durchs Blätterdach.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Künstlerpersönlichkeit Dora Hitz vor und erläutert die Auswahl der analysierten Porträts im Kontext ihres Gesamtwerks.

2. Quellenlage: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die verfügbaren Archivalien, Briefwechsel und zeitgenössischen Zeitschriftenartikel, die als Grundlage für die Untersuchung dienen.

3. Analyse zweier Werke: Es erfolgt eine detaillierte bildnerische Analyse des Gemäldes "Mädchen im Mohnfeld" sowie des "Bildnisses der Margarete Hauptmann" hinsichtlich Komposition, Licht und Farbwahl.

4. Biografie: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg der Künstlerin von ihrer Ausbildung in München über ihre Zeit in Rumänien und Paris bis hin zu ihrem Wirken in Berlin nach.

5. Lehrer und andere Einflüsse: Hier werden die künstlerischen Mentoren, insbesondere Eugène Carrière, und der Einfluss ihrer Reisen auf die Entwicklung von Hitz' Bildsprache untersucht.

6. Eigene Handschrift: Das Kapitel reflektiert, wie Dora Hitz trotz ihrer Prägung durch verschiedene Lehrer eine individuelle, als weiblich rezipierte Malweise entwickelte und sich in der Kunstwelt behauptete.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Würdigung des künstlerischen Talents von Dora Hitz und reflektiert ihre posthume Wahrnehmung.

Schlüsselwörter

Dora Hitz, Kunstgeschichte, Malerei, Porträt, Symbolismus, Eugène Carrière, Frauen in der Kunst, Berliner Secession, Bildanalyse, Margarete Hauptmann, Mutterschaft, künstlerische Entwicklung, Moderne, Sezession, Porträtmalerei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das künstlerische Schaffen und die stilistische Entwicklung der Malerin Dora Hitz unter Berücksichtigung biografischer Eckdaten und zeitgenössischer Einflüsse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Porträtmalerei, die Darstellung von Mutter-Kind-Motiven sowie der Einfluss künstlerischer Mentoren auf die eigene Handschrift der Künstlerin.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Dora Hitz' individuelle künstlerische Identität herauszuarbeiten und zu analysieren, wie sie sich in einem von männlich dominierten Strukturen geprägten Kunstbetrieb durchsetzte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf kunsthistorischer Bildanalyse sowie einer Auswertung von Archivalien, Briefen und zeitgenössischen Kritiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bildanalyse ausgewählter Werke, die biografische Einordnung sowie die Untersuchung der Lehrer und der Entwicklung der eigenen künstlerischen Handschrift.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Dora Hitz, Symbolismus, Porträtmalerei, weibliche Künstlerschaft, Berliner Secession und künstlerische Entwicklung.

Inwiefern beeinflusste Eugène Carrière das Werk von Dora Hitz?

Carrière prägte Hitz' Malweise durch die Vermittlung einer weichen, diffusen Pinselführung und eines gedämpften Lichteinfalls (Sfumato), was sie in ihren eigenen Arbeiten aufgriff und variierte.

Warum wird Dora Hitz im Fazit als "fast vergessen" beschrieben?

Trotz ihres Erfolgs zu Lebzeiten teilte Hitz das Schicksal vieler Künstlerinnen der Jahrhundertwende, die nach ihrem Tod aus dem breiten Bewusstsein der Kunstgeschichte weitgehend verschwanden.

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Résumé des informations

Titre
Dora Hitz. Was sie als Künstlerin prägte und wodurch sich ihre Kunst auszeichnet
Université
Free University of Berlin
Note
1,7
Auteur
Sophie Schmidt (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
19
N° de catalogue
V508707
ISBN (ebook)
9783346069597
ISBN (Livre)
9783346069603
Langue
allemand
mots-clé
dora hitz künstlerin kunst
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sophie Schmidt (Auteur), 2016, Dora Hitz. Was sie als Künstlerin prägte und wodurch sich ihre Kunst auszeichnet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508707
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Extrait de  19  pages
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