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Babysitting in Familien. Entwicklungen in der Frühpädagogik und notwendige Kompetenzen

Titre: Babysitting in Familien. Entwicklungen in der Frühpädagogik und notwendige Kompetenzen

Dossier / Travail , 2019 , 36 Pages

Autor:in: Dorothea Böttrich (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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Die Arbeit erläutert die Entwicklung des frühpädagogischen Bereiches, sowie die Professionalisierung und die damit einhergehenden, geforderten Kompetenzen der Fachkräfte.

Infolge der enormen Umwälzungen im Bereich der Berufsarbeit seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts haben sich auch die Formen frühkindlicher Bildung und Erziehung stark verändert. Während lange Zeit die Mütter diese Aufgabe übernahmen, sind Frauen heute in der Regel voll berufstätig. Frühkindliche Bildung und Erziehung findet deshalb weitgehend außerhalb des eigenen Haushaltes statt.

Viele Eltern kleinerer Kinder suchen dann nach einer individuellen und flexiblen Betreuungsmöglichkeit durch sogenannte „Babysitter“. Doch gerade, weil die Anforderungen an Fachkräfte im frühpädagogischen Bereich gestiegen sind, sollte ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl des Babysitters gelegt werden. Denn dieser muss bestimmte Kompetenzen haben, um eine entwicklungsfördernde Lernumgebung für das Kind zu gewährleisten.

Extrait


Inhalt

1. Einleitung

2. Die Bildungsoffensive in Deutschland in Bezug zur Pädagogik der frühen Kindheit

2.1. Historischer Hintergrund

2.2. Die pädagogische Arbeit in Bezug auf das Kinderförderungsgesetz

2.3. Professionalisierung im Elementarbereich

3. Handlungskompetenzen pädagogischer Fachkräfte

3.1. Professionelle Handlungskompetenzen nach Fröhlich-Gildhoff

3.2. Fachliche und persönliche Kompetenzen

4. Erhebung zum Babysitting in Familien

4.1. Ziel der Erhebung

4.2. Methodisches Vorgehen

4.3. Begründung für den Leitfaden

5. Darstellung der Ergebnisse

5.1. Darstellung zu Frage 1

5.2. Darstellung zu Frage 2

5.3. Darstellung zu Frage 3

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die notwendigen fachlichen und persönlichen Kompetenzen von Babysittern in Familien, vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an eine qualifizierte frühkindliche Bildung und Erziehung. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, welche Bedeutung Eltern der fachlichen Kompetenz bei der Auswahl von Babysittern beimessen.

  • Historische Entwicklung der frühkindlichen Bildung in Deutschland
  • Professionalisierung des pädagogischen Fachpersonals
  • Kompetenzmodelle pädagogischer Handlungskompetenz
  • Qualitative Untersuchung elterlicher Erwartungen und Einstellungskriterien
  • Analyse des Spannungsfeldes zwischen Betreuungsbedarf und fachlicher Qualifikation

Auszug aus dem Buch

4.2. Methodisches Vorgehen

Bei der vorliegenden Untersuchung handelt es sich um eine qualitative Querschnittstudie. Qualitative Forschung hat den Anspruch, Lebenswelten aus der Sicht des handelnden Menschen zu beschreiben. Damit soll zu einem besseren Verständnis sozialer Wirklichkeit beigetragen werden. Die Merkmale einer solchen Forschung beziehen sich einerseits auf die Offenheit bei der Erhebung und andererseits auf die Interpretation bei der Auswertung. Die qualitative Forschung gehört zu den empirischen Forschungsmethoden, versucht das „Innenleben“ einer Person oder eines Sachverhaltes zu erfassen und so viele Informationen wie möglich über deren Strukturen zu verstehen.

Zur Erfassung der Ansichten und Voraussetzungen wurde als Erhebungsinstrument ein Interview geführt. Für dieses gibt es einen Frageleitbogen, an den sich weitestgehend gehalten wird, da die Leitfragen auf verschiedene, mögliche Antworten der Eltern abgestimmt sind. Der Leitfaden im Interview bezieht sich auf das Thema Beschäftigung eines Babysitters im Allgemeinen und zielt darauf ab, die Voraussetzungen für die Einstellung und die gewünschten Kompetenzen in Erfahrung zu bringen.

Befragt wurden Eltern, die einen Babysitter haben oder einen Babysitter einstellen möchten. Das Thema der Erhebung ist an dem im vorherigen Kapitel beschriebenen Ziel orientiert und soll eine Auskunft darüber geben, welche Kompetenzen ein Babysitter haben sollte. Befragt wurden 2 Väter, deren Kinder zwischen 1 und 4 Jahren alt sind, und 3 Mütter, deren Kinder zwischen 1 und 10 Jahren alt sind.

Die Wahl für die Forschung fiel auf eine qualitative Methode, da anhand der Aussagen verschiedene Kategorien dargestellt werden können, die man in einer quantitativen Methode gar nicht alle hätte darstellen können. Außerdem unterliegen die Antworten weniger der sozialen Erwünschtheit, da direktes Antworten auf die Fragen diesen Gedanken in den Hintergrund drängt. Des Weiteren können auch versteckte Motive in den Aussagen besser erkannt werden, als wenn die Antwortmöglichkeiten vorgegeben wären.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die damit verbundene Notwendigkeit flexibler Kinderbetreuung durch Babysitter, was die Relevanz einer Untersuchung der hierfür erforderlichen Kompetenzen begründet.

2. Die Bildungsoffensive in Deutschland in Bezug zur Pädagogik der frühen Kindheit: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der frühkindlichen Bildung in Deutschland nach und analysiert den Prozess der Professionalisierung sowie die Auswirkungen gesetzlicher Rahmenbedingungen.

3. Handlungskompetenzen pädagogischer Fachkräfte: Hier werden theoretische Grundlagen zu professionellen Handlungskompetenzen, unter anderem nach Fröhlich-Gildhoff, dargestellt und in fachliche sowie persönliche Kompetenzen unterteilt.

4. Erhebung zum Babysitting in Familien: Dieses Kapitel beschreibt das Ziel der Untersuchung, das methodische Vorgehen mittels qualitativer Interviews und die theoretische Begründung für den entwickelten Interviewleitfaden.

5. Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden entlang der drei zentralen Fragestellungen des Leitfadens kategorisiert, ausgewertet und mit der Theorie in Bezug gesetzt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und verdeutlicht die Diskrepanz zwischen dem hohen Anspruch der Eltern an pädagogische Qualität und der derzeit fehlenden Standardisierung von Qualifikationsnachweisen für Babysitter.

Schlüsselwörter

Babysitting, Familien, Kindheitspädagogik, Handlungskompetenz, Professionalisierung, Bildungsreform, Elementarbereich, qualitative Forschung, pädagogische Fachkraft, Erziehung, frühkindliche Bildung, Kinderbetreuung, Interaktion, Kompetenzmodell, Elternerwartungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die notwendigen Kompetenzen von Babysittern in Familien vor dem Hintergrund der zunehmenden Akademisierung und Professionalisierung im Bereich der frühpädagogischen Bildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der frühkindlichen Pädagogik, Anforderungen an pädagogische Handlungskompetenzen und die Erhebung elterlicher Erwartungen an die Qualifikation von Babysittern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel der Arbeit ist es, zu analysieren, inwieweit die fachliche Kompetenz eines Babysitters für Eltern eine Rolle bei der Auswahl und Einstellung spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Querschnittstudie durchgeführt, bei der fünf Leitfadeninterviews mit Eltern geführt und nach den Kriterien von Mayring induktiv ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der frühpädagogischen Professionalisierung und Kompetenzmodelle dargelegt, gefolgt von der Durchführung und Auswertung der empirischen Erhebung zum Babysitting.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kindheitspädagogik, Professionalisierung, Handlungskompetenz, frühkindliche Bildung und Elternerwartungen charakterisieren.

Warum halten Eltern eine pädagogische Ausbildung des Babysitters für wichtig?

Die befragten Eltern sehen in einer pädagogischen Ausbildung eine Garantie für altersgerechte Förderung, eine Vertrauensbasis und eine Sicherheit, dass der Babysitter über fachliches Wissen zur kindlichen Entwicklung verfügt.

Welche Diskrepanz stellt die Autorin im Fazit fest?

Die Autorin stellt fest, dass Eltern zwar sehr hohe Anforderungen an die pädagogische Qualität und Kompetenz ihrer Babysitter stellen, es jedoch derzeit keine verpflichtenden Anforderungen an eine Ausbildung oder Weiterbildung für diese Tätigkeit gibt.

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Résumé des informations

Titre
Babysitting in Familien. Entwicklungen in der Frühpädagogik und notwendige Kompetenzen
Université
Neisse University Görlitz
Auteur
Dorothea Böttrich (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
36
N° de catalogue
V508762
ISBN (ebook)
9783346148285
ISBN (Livre)
9783346148292
Langue
allemand
mots-clé
babysitting familien entwicklungen frühpädagogik kompetenzen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dorothea Böttrich (Auteur), 2019, Babysitting in Familien. Entwicklungen in der Frühpädagogik und notwendige Kompetenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508762
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Extrait de  36  pages
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