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Untersuchung von Analystenempfehlungen bezüglich Value und Growth für 2004 und 2005

Title: Untersuchung von Analystenempfehlungen bezüglich Value und Growth für 2004 und 2005

Bachelor Thesis , 2006 , 48 Pages , Grade: gut

Autor:in: Guido vom Schemm (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Die Diskussion, welcher von beiden Investmentstilen, Value oder Growth, der Bessere sei, setzt sich bis heute noch fort. Ein aktueller Artikel bezeichnet die Anleger, die sich wieder auf das „Value-Investing“ besinnen, als „Stille Genießer“, die die Strategie der weltbekannten Value-Investoren Peter Lynch und Warren Buffet wieder aufgreifen (Udo Rettberg, 2005, S.29). Bezüglich Value- und Growth-Investing wurden schon diverse empirische Untersuchungen veröffentlicht.
In dieser Arbeit werde ich die Ergebnisse einiger repräsentativer Studien beleuchten, sowie die zwei unterschiedlichen Erklärungsansätze, die sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben, hinsichtlich der Performance von Value und Growth diskutieren.
Die empirischen Funde, vor allem in den neunziger Jahren sowie Anfang 2000, sollte die Investmentgemeinde mittlerweile in ihrer Anlagestrategie berücksichtigt haben, wenn die Investoren eine Strategie gemäß einer der beiden Investmentstile verfolgen. Des weiteren wurden in der Folgezeit entsprechende Indices, zum Beispiel MSCI Value/Growth oder den Dow Jones Stoxx TMI Value/Growth, am Markt etabliert, um den Value-/Growth-Investoren eine adäquate Benchmark zu geben, woran sie ihre Performance messen lassen können. Auch die Auflage neuer Fonds, die sich an Value- oder Growth-Kriterien orientieren, zeigt, dass die Bedeutung in der Öffentlichkeit weiter wächst, in dem diese Fonds mittlerweile recht hohe Bestände erreicht haben. Als Beispiel für Deutschland seien zwei Fonds mit je ca. 1,5 Mrd. € Assets genannt, der DWS Top Dividende und der UniDividendenAss der Union Investment (Funds and finance report November 2005).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1 Einleitung

2 Empirische Erkenntnisse Value und Growth

2.1 Entstehung der Investmentstile

2.2 Charakteristika der Investmentstile

2.3 Empirische Erkenntnisse

2.4 Erklärungsansätze für den Performanceunterschied

2.4.1 Risikoprämie

2.4.1.1 Capital asset pricing model

2.4.1.2 Effiziente Markthypothese

2.4.2 Behavioral Finance und Agency Costs

3 Analystenempfehlungen im Kontext Value und Growth in 2004 und 2005

3.1 Bedeutung und Motivation der Analystenempfehlungen

3.2 Datenerhebung und Vorgehensweise

3.2.1 Datenbasis

3.2.2 Methodik

3.3 Analyse auf Aktienebene

3.4 Analyse der Marktkonsensusschätzungen

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Performance der Investmentstile „Value“ und „Growth“ und analysiert, inwieweit Analystenempfehlungen für europäische Aktien in den Jahren 2004 und 2005 einen Mehrwert für Investoren bieten bzw. das Anlegerverhalten in Bezug auf diese Stile beeinflussen.

  • Historische Entwicklung und Charakteristika von Value- und Growth-Investmentstilen.
  • Diskussion theoretischer Erklärungsansätze für Performanceunterschiede (Risikoprämien vs. Behavioral Finance).
  • Empirische Analyse von Analystenempfehlungen für europäische Aktien in den Jahren 2004 und 2005.
  • Überprüfung, ob Analysten systematisch bestimmte Investmentstile bevorzugen.
  • Evaluation des Nutzens von Analystenempfehlungen für die Generierung von Überrenditen.

Auszug aus der Arbeit

2.4.1.2 Effiziente Markthypothese

Die EMH kann in drei verschiedene Stadien geteilt werden: schwache, semistarke und starke Informationseffizienz. Hier wird mindestens die semistarke Informationseffizienz vorausgesetzt, so dass es unmöglich ist den Markt outzuperformen, da sofort alle neuen Informationen direkt im Aktienkurs eingepreist werden. Somit werden Aktien immer mit ihrem fairen Wert gehandelt und die einzige Möglichkeit seine Renditen zu steigern, ist durch den Kauf risikoreicherer Wertpapiere (Fama, 1998, S.383).

Ein EMH-Vertreter würde die Value-Überrenditen möglicherweise einer ex-ante Risikoprämie an besonders prägnanten Tagen, wie z.B. der Veröffentlichung der Quartalsberichte der Unternehmen, zuschreiben. Dies impliziert, dass besonders an solchen Tagen ein Großteil des jährlichen Risikos bzw. Unsicherheit gebündelt ist und folglich auch die Risikoprämie sowohl für Value als auch für Growth dementsprechend groß sein muss.

Diese These wurde von Ryan et al. anhand von 40 Aktien mit der höchsten Marktkapitalisierung an der irischen Börse für den Zeitraum 1996-2002 getestet.

Die Kennzahlen P/E und P/B dienten als Selektionskriterien, wonach die Aktien der Kennzahl nach absteigend sortiert wurden. Das oberste Quartil war demnach das Growth-Portfolio und das letzte Quartil das Value-Portfolio.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die anhaltende Diskussion über den überlegenen Investmentstil zwischen Value und Growth ein und definiert das Ziel der Arbeit, diese Performanceunterschiede und das Verhalten von Analysten zu untersuchen.

2 Empirische Erkenntnisse Value und Growth: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge und Charakteristika von Value- und Growth-Strategien und diskutiert theoretische Ansätze wie Risikoprämien und Behavioral Finance zur Begründung von Performanceunterschieden.

3 Analystenempfehlungen im Kontext Value und Growth in 2004 und 2005: Der Hauptteil analysiert, ob Analysten durch ihre Empfehlungen einen messbaren Mehrwert für Investoren generieren und inwiefern sie dabei bevorzugt bestimmte Investmentstile wie Growth berücksichtigen.

4 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Analystenempfehlungen keinen systematischen Renditevorteil bieten und der Value-Ansatz in Kombination mit einem hohen Kursmomentum eine erfolgversprechendere Strategie darstellt.

Schlüsselwörter

Value-Investing, Growth-Investing, Analystenempfehlungen, Equity-Research, Performanceanalyse, Risikoprämie, Behavioral Finance, Markteffizienz, Kursmomentum, Portfoliomanagement, Dividendenrendite, Bewertungskennzahlen, Kapitalmarkt, Finanzanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Performanceunterschiede zwischen den Investmentstilen Value und Growth und untersucht, ob Analystenempfehlungen für europäische Aktien in den Jahren 2004 und 2005 einen systematischen Mehrwert für Investoren schaffen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die wissenschaftliche Fundierung von Investmentstilen, die Rolle von Analysten als Informationsvermittler am Kapitalmarkt sowie die Überprüfung von Markteffizienzhypothesen anhand von empirischen Daten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Einfluss von Analystenempfehlungen auf die Rendite zu prüfen und festzustellen, ob Analysten den Markt durch ihre Empfehlungen systematisch schlagen können oder ob sie bevorzugt bestimmte Stile (wie Growth) empfehlen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden quantitative Analysen mittels linearer Regressionsmodelle durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen Finanzkennzahlen, Analystenempfehlungen und der ex-post Rendite von Aktien zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (CAPM, Behavioral Finance) behandelt, gefolgt von einer empirischen Untersuchung europäischer Aktienempfehlungen aus den Jahren 2004 und 2005 auf Einzel- und Portfolioebene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Value- und Growth-Investing, Performanceanalyse, Markteffizienz sowie die Effektivität von Analystenempfehlungen am europäischen Kapitalmarkt.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Analystenempfehlungen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Analystenempfehlungen keinen signifikanten Einfluss auf erzielbare Renditen haben und der Investor auf dieser Basis kaum systematisch besser als der Markt abschneiden kann.

Welche Strategie empfiehlt der Autor als Alternative?

Auf Basis der Untersuchung empfiehlt der Autor eher einen Value-Ansatz in Kombination mit einem hohen Kursmomentum, da dies eine tendenzielle Outperformance des Marktes ermöglicht.

Warum neigen Analysten laut der Arbeit zu Growth-Titeln?

Die Arbeit deutet auf extrinsische Motive wie Investmentbanking-Aufträge und die leichtere Vermarktung einer „Equity-Story“ bei Wachstumstiteln hin, die Analysten dazu bewegen könnten, diese Titel bevorzugt positiv zu bewerten.

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Details

Title
Untersuchung von Analystenempfehlungen bezüglich Value und Growth für 2004 und 2005
College
Frankfurt School of Finance & Management
Grade
gut
Author
Guido vom Schemm (Author)
Publication Year
2006
Pages
48
Catalog Number
V50912
ISBN (eBook)
9783638470261
Language
German
Tags
Untersuchung Analystenempfehlungen Value Growth
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Guido vom Schemm (Author), 2006, Untersuchung von Analystenempfehlungen bezüglich Value und Growth für 2004 und 2005, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/50912
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