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Standardorientierte Instrumente der Umwelpolitik

Title: Standardorientierte Instrumente der Umwelpolitik

Seminar Paper , 2003 , 34 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Aufgrund der steigenden Signifikanz von Umweltfragen und deren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft werden wir in dieser Hausarbeit auf die standardorientierten Instrumente der Umweltpolitik genauer eingehen und diese theoretisch erläutern. Hierbei wird aufgezeigt werden mit welchen Instrumenten Umweltverschmutzung direkt beim Verursacher unterbunden werden kann. Dieses soll gleichzeitig mit möglichst wenig volkswirtschaftlichen Wohlfahrtseinbußen verbunden sein.
Umweltschutz kommt in der Zeit der hochindustriellen Wirtschaft eine immer größer werdende Bedeutung zu! Aufgrund der Knappheit der Umwelt als ökonomisches Gut aber auch in ihrer Eigenschaft als öffentliches Gut ist es zwingend erforderlich, dass der Staat lenkend in den Umweltschutz eingreift.
Bisher wird Umweltschutz und Umweltpolitik in der wirtschaftlichen Forschung (auch an den Universitäten) noch etwas „stiefmütterlich“ behandelt. Aber aufgrund der steigenden Umweltverschmutzung und der Bedeutung der Umwelt für das Überleben der Menschheit wird dieser Bereich ständig wachsen. Einige Wirtschaftswissenschaftler gehen sogar davon aus, dass die Umweltforschung den Status einer Basisinnovation für die Wirtschaft einnehmen könnte.
Wir werden uns in unserer Hausarbeit auf den theoretischen Aspekt der Untersuchung begrenzen. Das bedeutet, dass wir sowohl praktische Beispiele als auch weiterführende Graphiken nicht mit einbeziehen werden. Wir haben uns zum einen dafür entschieden, da sonst der Rahmen dieser Hausarbeit bei weitem gesprengt werden würde, zum anderen aber auch, da wir davon ausgehen, dass die theoretische Abhandlung für das Verständnis des Problems ausreichend sein wird. Des Weiteren werden wir uns zum großen Teil nur auf die Emissionen der Industrie beziehen, da auch hier der Ansatzpunkt für die Umweltpolitischen Instrumente sein wird. Dieses soll aber keinesfalls bedeuten, dass von den privaten Haushalten keinerlei Umweltverschmutzung ausgeht.
Außerdem werden wir die Analyse der Instrumente aufgrund von Emissionswerten und nicht von Immissionswerten durchführen, da ein Emissionsbezug die Herausarbeitung der Aspekte erheblich vereinfacht, aber das zu herausstellende Ergebnis nicht verfälscht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Umweltprobleme

2.1. Der Markt

2.2. Marktversagen

2.3. Externe Effekte

3. Standardorientierte Instrumente der Umweltpolitik

3.1. Standardorientierte Instrumente im Vergleich mit der Internalisierung

3.1.1. Internalisierung

3.1.2. Die Instrumente

3.1.3. Unterschiede

3.2. Kriterien zur Bewertung der standardorientierten Instrumente der Umweltpolitik

3.3. Auflagenpolitik

3.3.1. Erläuterung der Auflagenidee

3.3.2. Effizienz der Auflagenpolitik

3.3.3. Dynamische Anreize

3.3.4. Ökologische Treffsicherheit

3.4. Abgabenpolitik

3.4.1. Erläuterung der Abgabenidee

3.4.2. Effizienz der Abgabenpolitik

3.4.3. Dynamische Anreize

3.4.4. Ökologische Treffsicherheit

3.5. Umweltzertifikate

3.5.1. Erläuterung der Zertifikatsidee

3.5.2. Effizienz der Zertifikatpolitik

3.5.3. dynamische Anreizwirkung

3.5.4. Ökologische Treffsicherheit

4. Fazit

4.1. Ein Vergleich

4.2. Stellungnahme

Zielsetzung und Themenfelder

Ziel der Arbeit ist die theoretische Erläuterung standardorientierter umweltpolitischer Instrumente, um aufzuzeigen, wie Umweltverschmutzung bei minimalen volkswirtschaftlichen Wohlfahrtseinbußen direkt beim Verursacher unterbunden werden kann. Die Arbeit untersucht dabei insbesondere die Funktionsweisen und Schwächen von Auflagen, Abgaben und Zertifikaten.

  • Grundlagen von Marktversagen und externen Effekten
  • Methodische Bewertung von Auflagenpolitik
  • Analyse der Abgabenpolitik hinsichtlich Effizienz und Anreizwirkung
  • Systematik und Handhabung von Umweltzertifikaten
  • Vergleichende Evaluierung der Instrumente

Auszug aus dem Buch

3.5.1. Erläuterung der Zertifikatsidee

Das dritte, von uns behandelte umweltpolitische Instrument, sind die Zertifikate.

Bei der Zertifikatpolitik wird vom Planer eine bestimmte Emissionshöchstgrenze in einem fest abgegrenzten Areal festgelegt. Bis zu dieser Marke darf die Umwelt verschmutzt werden. Diese Kapazität wird in einzelne Rechte aufgeteilt, welche die Intensität mit der Unternehmen die Assimilationskapazität der Umwelt in Anspruch nehmen dürfen geregelt wird. Diese Rechte werden Zertifikate genannt! Die Erstausgabe dieser Emissionsrechte wird über Verteilung oder Versteigerung geregelt (näheres dazu später). Aber egal welches System der Erstverteilung angewandt wird, es ist für die Zertifikate als Umweltpolitisches Instrument wichtig das sich sogenannte Sekundärmärkte ausbilden. Auf diesen Märkten findet die eigentliche Verteilung der Zertifikate statt. Hier wird die „Allokation der Vermeidungsanstrengungen voll dem Spiel der Marktkräfte unterworfen“

Auch von nicht unerheblicher Signifikanz ist die Gültigkeitsdauer der Zertifikate! Über diese wird unter anderem die Emissionsgrenze gesteuert, näheres hierzu unter Abschnitt 3.5.1.3. Bei kurzer Gültigkeit besteht für die Unternehmer eine erhöhte Planungsunsicherheit, welche zur Senkung der Investitionsbereitschaft führen kann. Bei langfristigen Zertifikaten ist zwar die Planungsunsicherheit nicht sehr hoch, aber es sind kompetitive Sekundärmärkte benötigt. Denn wenn die Märkte nicht genügend groß sind, so dass das Angebot zu gering ist und die meisten Transaktionen eher spärlich gesät sind, dann müssten die Unternehmer bangen, ob sie überhaupt genügend Zertifikate ersteigern können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Umweltpolitik ein und legt den Fokus der Arbeit auf die theoretische Analyse standardorientierter Instrumente zur Emissionsminderung bei Industriebetrieben.

2. Umweltprobleme: Das Kapitel erläutert die ökonomischen Grundlagen von Umweltproblemen, definiert Marktversagen und analysiert die Rolle externer Effekte bei der Ressourcenallokation.

3. Standardorientierte Instrumente der Umweltpolitik: Dieser Hauptteil vergleicht Internalisierungsstrategien mit standardorientierten Instrumenten und analysiert im Detail die Wirksamkeit, Effizienz und Anreizstruktur von Auflagen, Abgaben und Zertifikaten.

4. Fazit: Das Fazit stellt einen direkten Vergleich der Instrumente auf Basis der Bewertungskriterien an und schließt mit einer persönlichen Stellungnahme zur praktischen Anwendbarkeit und Kombination dieser umweltpolitischen Ansätze.

Schlüsselwörter

Umweltpolitik, Standardorientierte Instrumente, Auflagenpolitik, Abgabenpolitik, Umweltzertifikate, Marktversagen, Externe Effekte, Ökonomische Effizienz, Dynamische Anreize, Ökologische Treffsicherheit, Emissionsvermeidung, Ressourcenallokation, Stand der Technik, Emissionshandel, Internalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert theoretisch verschiedene umweltpolitische Instrumente, die darauf abzielen, Umweltverschmutzung durch exogene Vorgaben (Standards) effektiv zu begrenzen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die ökonomische Einordnung von Umweltproblemen, das Marktversagen sowie die detaillierte Bewertung von Auflagen, Abgaben und Zertifikaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifikation von Instrumenten, die eine notwendige Emissionsreduktion erreichen, ohne die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt unnötig zu stark zu belasten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet eine theoretische ökonomische Analyse und bewertet die Instrumente anhand von drei Kriterien: Effizienz, dynamische Anreizwirkung und ökologische Treffsicherheit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander die Auflagenpolitik, die Abgabenpolitik und die Zertifikatpolitik theoretisch hergeleitet und hinsichtlich ihrer ökonomischen Eigenschaften kritisch untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind hierbei insbesondere Effizienz, Emissionsabgaben, Zertifikatpolitik, Auflagen, Marktversagen und die ökologische Treffsicherheit.

Warum schneidet die Auflagenpolitik in der ökonomischen Bewertung oft schlechter ab als andere Instrumente?

Da sie oft unflexibel ist und firmenindividuelle Kostenstrukturen ignoriert, bietet sie weniger Anreize für technologische Innovationen und erreicht das Emissionsziel oft nicht kostenminimal.

Welche Herausforderung besteht bei der praktischen Umsetzung von Umweltzertifikaten?

Die größte Hürde ist die Notwendigkeit komplexer und kompetitiver Sekundärmärkte, da das System ohne einen liquiden Handel der Zertifikate nicht effizient funktioniert.

Excerpt out of 34 pages  - scroll top

Details

Title
Standardorientierte Instrumente der Umwelpolitik
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Course
Umweltpolitik
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2003
Pages
34
Catalog Number
V51077
ISBN (eBook)
9783638471398
ISBN (Book)
9783656788966
Language
German
Tags
Standardorientierte Instrumente Umwelpolitik Umweltpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2003, Standardorientierte Instrumente der Umwelpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51077
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