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Künstlerische Kunstpädagogik

Müssen wir lernen, dass es an Kunst nichts zu lernen gibt?

Titre: Künstlerische Kunstpädagogik

Dossier / Travail , 2016 , 12 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Annika Haas (Auteur)

Pédagogie - Éducation artistique
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Künstlerische Kunstpädagogik, was bedeutet das? Fest steht, dass sich Kunst und Pädagogik wechselseitig ergänzen, aber auch abstoßen, wie Peez es formuliert. Gewissermaßen eine Hass - Liebe. Diese kann auch im Kunstpädagogen selbst ersichtlich werden. Zum Beispiel ist der Lehrer auf dem Kunstmarkt gescheitert, will aber ein guter Pädagoge sein, so darf er nicht den Markt im Kunstunterricht ganz negieren. Es ist wichtig, dass auch darüber diskutiert wird, denn schließlich hängt alles zusammen.

Doch lässt die versuchte Vereinbarung von Kunst und Pädagogik die Gefahr aufkommen "an der Kunst vorbei zu unterrichten", indem das Handwerkliche, die reine Technik gelehrt wird, in dem Glauben das "spezifische von Kunst" vermitteln zu können. Kunst ist laut Buschkühle "nicht didaktisierbar".

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Begriffsannäherung

1.1. Kann man an Kunst etwas lernen?

1.2. Muss ein (Kunst-) Lehrer Künstler sein?

1.3. Was ist ein Künstler? Wie vereinbart er sich mit Pädagogik?

1.4. Wie kann eine künstlerische Unterrichtsstunde aussehen?

2. Das künstlerische Projekt (KP)

2.1. Sollte künstlerisches Lernen im KP erfolgen?

2.2. Wie kann man soziale Kompetenzerfahrung darin eingliedern?

3. Kann man Kunst messen?

3.1. Kann man die Kompetenzen im Kunstunterricht messen?

3.2. Was heißt das in Bezug auf die Lehrpersönlichkeit?

4. Offene Möglichkeiten – bis hin zur Forschung?

4.1. Musik-Bild-Verbindung im Künstlerischen Projekt

4.2. Künstlerische Forschung als Projekt

4.3. Potentielle Ergebnisse künstlerischer Forschung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Kunst und Pädagogik unter der zentralen Forschungsfrage, inwieweit künstlerische Prozesse in einem schulischen Kontext vermittelbar sind, ohne ihre eigene Unverfügbarkeit zu verlieren. Dabei wird das Konzept des "Künstlerischen Projekts" als Alternative zum lehrplangebundenen Unterricht analysiert.

  • Die Rolle der Lehrperson als Künstler und Vermittler.
  • Die Implementierung künstlerischer Projekte im Kunstunterricht.
  • Möglichkeiten und Grenzen der Messbarkeit künstlerischer Kompetenzen.
  • Intermediale Ansätze (Musik-Bild-Verbindung) und künstlerische Forschung in der Schule.
  • Die Bedeutung von Spiel, Intuition und ästhetischer Erfahrung als Lernziele.

Auszug aus dem Buch

1.1. Kann man an Kunst etwas lernen?

Künstlerische Kunstpädagogik, was bedeutet das? Fest steht, dass sich Kunst und Pädagogik wechselseitig ergänzen, aber auch abstoßen, wie Peez es formuliert. Gewissermaßen eine Hass - Liebe. Diese kann auch im Kunstpädagogen selbst ersichtlich werden. Z.B. ist der Lehrer auf dem Kunstmarkt gescheitert, will aber ein guter Pädagoge sein, so darf er nicht den Markt im Kunstunterricht ganz negieren. Es ist wichtig, dass auch darüber diskutiert wird, denn schließlich hängt alles zusammen. Doch lässt die versuchte Vereinbarung von Kunst und Pädagogik die Gefahr aufkommen „an der Kunst vorbei zu unterrichten“, indem das Handwerkliche, die reine Technik gelehrt wird, in dem Glauben das „spezifische von Kunst“ vermitteln zu können. Kunst ist laut Buschkühle „nicht didaktisierbar“.

Dasselbe gilt für obenstehendes Zitat (Abb.1.) von Hermann K. Ehmer. Doch worum geht es dann im Kunstunterricht? Richtet man sich nach der Musischen Erziehung, dann darf die reine Genussfähigkeit des Kindes im Mittelpunkt stehen. Es geht um sinnliche Erfahrung im Hier und Jetzt. Richtet man sich nach formalem KU dann wird die Rezeption und Kontextualität in den Vordergrund gerückt. Das Künstlerische Projekt (KP), welches in den folgenden Kapiteln im Fokus stehen soll, wird v.a. mit Buschkühle verbreitet. Es verbindet wohl beide Bereiche, indem ästhetische Erfahrung zuerst kontextunabhängig gemacht, und im Nachhinein in einen Reflexionszusammenhang gestellt wird. Doch zunächst soll die Frage geklärt werden, ob oder wenn ja, warum ein (Kunst-) Lehrer Künstler sein soll. Und es soll der Versuch gemacht werden, eine mögliche künstlerische Unterrichtsstunde zu entwerfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Begriffsannäherung: Dieses Kapitel erörtert das Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Pädagogik und hinterfragt, ob Kunst überhaupt vermittelbar ist.

2. Das künstlerische Projekt (KP): Hier werden die Struktur und die pädagogischen Potenziale von künstlerischen Projekten als Alternative zu standardisierten Unterrichtsmodellen vorgestellt.

3. Kann man Kunst messen?: Es erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Notengebung im Kunstunterricht und der Bedeutung der Lehrpersönlichkeit für ästhetische Lernprozesse.

4. Offene Möglichkeiten – bis hin zur Forschung?: Dieses Kapitel beleuchtet intermediale Ansätze sowie die Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Forschung in der Schule.

Schlüsselwörter

Künstlerische Kunstpädagogik, Künstlerisches Projekt, Buschkühle, Ästhetische Erfahrung, Kunstvermittlung, Intermediales Lernen, Künstlerische Forschung, Musik-Bild-Verbindung, Identitätsbildung, Lehrpersönlichkeit, Nichtdidaktisierbarkeit, Kreativität, Schulischer Kunstunterricht, Ästhetische Urteilsbildung, Projektbasierte Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Verknüpfung von künstlerischem Schaffen und pädagogischem Handeln im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Rolle des Lehrers als Künstler, die Konzeption künstlerischer Projekte, der Umgang mit Notengebung sowie Ansätze künstlerischer Forschung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kunstunterricht Freiräume für ästhetische Erfahrungen schaffen kann, ohne den Fehler zu begehen, Kunst als rein vermittelbare Technik zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die maßgeblich auf kunstpädagogischer Fachliteratur (insb. von C.P. Buschkühle und Georg Peez) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von "Künstlerischen Projekten" (KP), die Diskussion über die Messbarkeit von Kunst und die Erforschung von intermedialen Lernformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Künstlerische Kunstpädagogik, Projektarbeit, Ästhetische Erfahrung und der erweiterte Kunstbegriff.

Welche Rolle spielt das Konzept des "KP" bei Buschkühle?

Das künstlerische Projekt wird als Methode gesehen, die Experimentierfreude, kritische Reflexion und eigene Imagination der Schüler fördert, anstatt lediglich normierte Lernziele abzufragen.

Warum wird im Dokument vor der Messbarkeit von Kunst gewarnt?

Die Autorin argumentiert, dass Kunst wesentlich das Intuitive und Irrationale beinhaltet, welches durch starre Bewertungsschemata oder Noten nicht erfasst werden kann.

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Résumé des informations

Titre
Künstlerische Kunstpädagogik
Sous-titre
Müssen wir lernen, dass es an Kunst nichts zu lernen gibt?
Université
State Academy of fine Art Stuttgart  (Kunsterziehung)
Cours
Fachdidaktik
Note
1,3
Auteur
Annika Haas (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
12
N° de catalogue
V511863
ISBN (ebook)
9783346095480
ISBN (Livre)
9783346095497
Langue
allemand
mots-clé
Kunst-Bildung-Forschung Kunstpädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annika Haas (Auteur), 2016, Künstlerische Kunstpädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/511863
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Extrait de  12  pages
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