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Zum Wandel der Konzepte von Landeskunde

Título: Zum Wandel der Konzepte von Landeskunde

Trabajo Escrito , 2017 , 20 Páginas

Autor:in: Asma Hammadi (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Seit dem Ende der 80er Jahre verstärkt das Interesse in der Fachdiskussion an Fragen der Landeskunde im Fremdsprachenunterricht (FU). Vielfältige Veränderungen im politisch-gesellschaftlichen Bereich in der Welt bzw. in Europa waren als Impulse zum Nachdenken über Landeskunde (LK). Die Vermittlung und die Auswahl landeskundlichen Wissens im FU werden auch angesichts dieser Entwicklungen stark beeinflusst und die landeskundlichen Konzeptionen werden gewandelt. Statt einer Geschichte der LK wird häufig über verschiedene Ansätze gesprochen.

So zum Beispiel anthropologische, informative, explizite, implizite, interkulturelle, kognitive, kommunikative, kontrastive, programmatische und sprachbezogene LK. Bei integrativer LK geht es "einerseits um eine unterrichtsbezogene Integration von Informationen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen und andererseits um das Verhältnis von Spracharbeit und kultureller Information." Die informative LK hingegen vermittelt primär faktologisches Basiswissen über die Gesellschaft, die Kultur und die Menschen eines fremden Landes. In diesem Beitrag werden unterschiedliche Klassifizierungen dargestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Zum Wandel der Konzepte von Landeskunde

1.1 Klassifizierung nach WEIMANN und HOSCH

1.2 KRAMSCHs Klassifizierung

1.3. ERDMENGERs Klassifizierung

2. Die Entscheidungsmerkmale zwischen den Ansätzen

3. Eine alternative Beschreibung von landeskundlichen Orientierungen

3.1 Informationsbezogene oder explizite Landeskunde

3.2. Handlungsbezogene oder anthropologische Landeskunde

3.3 Sprachbezogene oder implizite Landeskunde

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen und theoretischen Wandel der Landeskunde im Fremdsprachenunterricht (FU). Dabei steht die kritische Analyse verschiedener methodischer Ansätze sowie deren Beitrag zur interkulturellen Kompetenz, zum Völkerverständnis und zur politischen Bildung der Lernenden im Mittelpunkt der Untersuchung.

  • Klassifizierung landeskundlicher Ansätze (Weimann, Hosch, Kramsch, Erdmenger)
  • Entwicklungen von der reinen Faktenvermittlung hin zu kommunikativen und interkulturellen Konzepten
  • Bedeutung von Identitätsaushandlung und sozialpsychologischen Qualifikationen
  • Politischer Bildungsauftrag und Emanzipation im Fremdsprachenunterricht
  • Alternative Beschreibungsmodelle für landeskundliche Orientierungen

Auszug aus dem Buch

1. Zum Wandel der Konzepte von Landeskunde

Seit dem Ende der 80er Jahre verstärkt das Interesse in der Fachdiskussion an Fragen der Landeskunde im Fremdsprachenunterricht (FU). Vielfältige Veränderungen im politisch-gesellschaftlichen Bereich in der Welt bzw. in Europa waren als Impulse zum Nachdenken über Landeskunde (LK). Andere Entwicklungen mit neuen Konzepten bringen mit sich die lernerorientierte Didaktik wie der kommunikative und der interkulturelle Ansatz sowie auch die konfrontative Semantik, die vergleichende Kulturanthropologie und andere Bezugswissenschaften des FU, dadurch gelingt landeskundliches Wissen mehr Betracht. (vgl. NEUNER 1994: 14-15)

Die Vermittlung und die Auswahl landeskundlichen Wissens im FU werden auch angesichts dieser Entwicklungen stark beeinflusst und die landeskundlichen Konzeptionen werden gewandelt. Statt einer Geschichte der LK wird häufig über verschiedene Ansätze gesprochen. Man stimmt mit BETTERMANN (1998:12) zu, wenn er sagt: „Das Wesen der Landeskunde besteht in der Vielfalt ihres Gegenstands, ihrer Funktionen und ihrer Methoden.“

Im FU gibt es verschiedene Erscheinungsformen von LK wie anthropologische, informative, explizite, implizite, interkulturelle, kognitive, kommunikative, kontrastive, programmatische und sprachbezogene LK. Bei integrativer LK geht es „einerseits um eine unterrichtsbezogene Integration von Informationen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen und andererseits um das Verhältnis von Spracharbeit und kultureller Information.“ (BETTERMANN 1999: 504)

Die informative LK vermittelt primär faktologisches Basiswissen über die Gesellschaft, die Kultur und die Menschen fremden Landes. Im Folgenden werden unterschiedliche Klassifizierungen dargestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zum Wandel der Konzepte von Landeskunde: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung und theoretische Ausdifferenzierung landeskundlicher Ansätze nach und stellt verschiedene Klassifizierungsmodelle bedeutender Fachvertreter vor.

2. Die Entscheidungsmerkmale zwischen den Ansätzen: Dieser Abschnitt bietet eine kritische Reflexion der zuvor vorgestellten Ansätze und zeigt auf, dass diese sich in der Praxis gegenseitig ergänzen können, um einen ganzheitlichen Unterricht zu ermöglichen.

3. Eine alternative Beschreibung von landeskundlichen Orientierungen: Hier werden zusammenfassende Kategorien (informationsbezogen, handlungsbezogen, sprachbezogen) eingeführt, um landeskundliche Inhalte systematisch für den Unterricht zu erschließen.

Schlüsselwörter

Landeskunde, Fremdsprachenunterricht, interkulturelle Kompetenz, Kommunikativer Ansatz, Identitätsaushandlung, Völkerverständigung, Politische Bildung, Kulturelle Identität, Faktenvermittlung, Sprachfertigkeiten, Anthropologische Landeskunde, Sprachhandeln, Stereotypen, Fremdbilder, Wissensaneignung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem theoretischen Wandel der Landeskunde innerhalb des Fremdsprachenunterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Vielfalt landeskundlicher Konzeptionen, die Rolle des kulturellen Lernens sowie die Bedeutung von Identitätsentwicklung und interkultureller Kommunikation im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, verschiedene Ansätze der Landeskundedidaktik systematisch darzustellen und deren Beitrag zu einer reflektierten, interkulturellen Bildung der Lernenden zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literatur- und Theorieanalyse bestehender Konzepte und Klassifizierungen führender Didaktiker im Bereich Deutsch als Fremdsprache.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Klassifizierungsmodelle (z. B. Weimann/Hosch, Kramsch, Erdmenger) und diskutiert Kriterien für die Auswahl landeskundlicher Inhalte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Landeskunde, interkulturelle Kompetenz, kommunikativer Ansatz und Identitätsaushandlung geprägt.

Was genau versteht die Autorin/der Autor unter "Identitätsbalance"?

Identitätsbalance beschreibt das notwendige Gleichgewicht zwischen der personalen Identität des Lernenden und seiner sozialen Identität in der Auseinandersetzung mit einer fremden Kultur.

Warum ist der Verzicht auf reine "Faktenvermittlung" in der Landeskunde so wichtig?

Ein rein faktischer Ansatz gilt als wenig förderlich für den Spracherwerb und die interkulturelle Handlungsfähigkeit, da er oft zu Stereotypen führt, statt kritisches Verständnis zu fördern.

Wie wird die Verbindung zwischen Sprache und Kultur in der Arbeit bewertet?

Sprache und Kultur werden als eine untrennbare Einheit betrachtet; der Erwerb einer Fremdsprache beinhaltet daher immer auch die Aneignung von kulturellem Orientierungswissen.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Zum Wandel der Konzepte von Landeskunde
Autor
Asma Hammadi (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
20
No. de catálogo
V512398
ISBN (Ebook)
9783346097804
ISBN (Libro)
9783346097811
Idioma
Alemán
Etiqueta
Konzepte von Landeskunde
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Asma Hammadi (Autor), 2017, Zum Wandel der Konzepte von Landeskunde, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512398
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