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Beunruhigung als didaktisches Prinzip am Beispiel des Videos "Glücklich Sein. Biologisch betrachtet" von SimpleClub

Titre: Beunruhigung als didaktisches Prinzip am Beispiel des Videos "Glücklich Sein. Biologisch betrachtet" von SimpleClub

Note de Cours Magistral , 2019 , 4 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Lara Bösking (Auteur)

Philosophie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Thema der Veranstaltung ist das künstliche Glück. Die Referentinnen haben hierfür eine Seminarsitzung vorbereitet, in der das Plenum eine 10. Klasse simulieren soll.

Als Einleitung wird ein Youtube-Video "Glücklich sein – Biologisch betrachtet" geschaut. Zeitgleich erteilen die Referentinnen an das Plenum die Aufgabe, die in dem Video beschriebenen Faktoren zu notieren, die das Glücklichsein entstehen lassen oder fördern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Stundenprotokoll der Sitzung am 28.11.2018

1.1 Video: „Glücklich Sein – Biologisch betrachtet“ von SimpleClub

2. Textarbeit „künstliches Glück?“

3. Feedback des Plenums

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Seminarsitzung bestand darin, das Konzept des „künstlichen Glücks“ didaktisch aufzubereiten und durch einen Perspektivwechsel zwischen biologischer Funktionalität und philosophischer Reflexion eine kritische Auseinandersetzung bei den Teilnehmenden zu fördern.

  • Biologische Grundlagen des Glücksempfindens
  • Philosophische Auseinandersetzung mit der „Erlebnismaschine“
  • Kognitive Dissonanz durch widersprüchliche Glücksdefinitionen
  • Vergleich zwischen moderner Glücksvorstellung und Platons Höhlengleichnis
  • Didaktische Evaluation von Unterrichtsmaterialien für die 10. Klasse

Auszug aus dem Buch

Textarbeit „künstliches Glück?“

Die Referenten erwähnen nach den Meldungen, dass diese noch nicht auf Diskussionen eingehen wollen und bittet das Plenum zunächst den vorbereiteten Text „künstliches Glück?“, welcher aus einer Lehrerhandreichung stammt, zu lesen. Der Text wird in Einzelarbeit gelesen, anschließend tauscht man sich in Partnerarbeit über den Text aus.

In der Partnerarbeit wird erwähnt, dass Gegenstand des Textes eine Erlebnismaschine sei, die einem, angeschlossen an den eigenen Körper und während man in einem Becken schwimmt, jeden gewünschten Tagtraum erleben lässt, welchen man aus einem Katalog auswählt. Alle zukünftigen Erlebnisse seien dadurch für die nächsten zwei Jahre planbar. Niemand müsse sich um die Person kümmern, die im Becken angeschlossen ist, auch andere Menschen könnten sich an die Erlebnismaschine anschließen.

Nach der Textbesprechung bitten die Referentinnen, in Partnerarbeit zwei Fragen zu beantworten. Die erste Frage ist, ob man sich selbst an eine Erlebnismaschine anschließen würde und die zweite, ob die Erlebnismaschine eine Möglichkeit für reales Glücksempfinden in der Zukunft werden kann.

Die erste Frage ist nicht eindeutig zu beantworten. Es wird sich die Frage gestellt, ob das Glück, nach der Definition wie im Text beschrieben, mit dem Erleben von zweijährig-anhaltender Dauer nicht an Wert verlöre, sodass das Glück nicht mehr als Gefühl wahrnehmbar sei. Einige Kommilitonen verstehen unter dem Begriff „Glück“ auch eine andere Definition. So sei Glück auch etwas Zufälliges, außerdem gäbe es einen Unterschied zwischen „Glück besitzen“ und „Glück erleben“ der im Text nicht aufgegriffen wird. Die Schwierigkeit, „Glück“ zu definieren, wird bemerkbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stundenprotokoll der Sitzung am 28.11.2018: Einleitende Dokumentation der Seminarsitzung, die sich mit dem Thema „künstliches Glück“ befasst und mit einer biologischen Betrachtung via Video eröffnet wurde.

2. Textarbeit „künstliches Glück?“: Analyse eines Textes über eine hypothetische Erlebnismaschine, bei der die Teilnehmenden ethische und philosophische Fragen zur Natur des Glücks diskutierten.

3. Feedback des Plenums: Reflexion über die didaktische Eignung der Sitzung sowie kritische Auseinandersetzung mit der Inkonsistenz der Glücksbegriffe in den verwendeten Materialien.

Schlüsselwörter

Künstliches Glück, Erlebnismaschine, Biologie, Neurologie, Glücksdefinition, Philosophie, Didaktik, Platons Höhlengleichnis, Kognitive Dissonanz, Werte und Normen, Botenstoffe, Ethik, Unterrichtsgestaltung, Glücksempfinden, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?

Das Dokument ist ein Stundenprotokoll einer universitären Seminarsitzung zum Thema „künstliches Glück“, in der didaktische Methoden zur Vermittlung dieses komplexen Themas erprobt wurden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft biologische Erklärungsansätze (Botenstoffe, Neurologie) mit philosophischen Gedankenspielen zur menschlichen Erfahrung von Glück und Realität.

Was war das primäre Ziel der Seminarsitzung?

Das Ziel war es, eine Seminarsitzung für eine 10. Klasse zu simulieren, in der Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Medien (Video und Text) eine kritische Diskussion über das Wesen des Glücks führen sollten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine didaktische Erprobung vorgenommen, bei der durch textkritische Arbeit und anschließende Plenumsdiskussion eine kognitive Auseinandersetzung mit dem Begriff „Glück“ angeregt wurde.

Was wird im Hauptteil der Sitzung behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Analyse eines Textes zur „Erlebnismaschine“ sowie die philosophische Einordnung dieses Konzepts, unter anderem durch einen Vergleich mit Platons Höhlengleichnis.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Künstliches Glück, Erlebnismaschine, Didaktik, philosophische Reflexion und kognitive Dissonanz sind die prägenden Begriffe des Protokolls.

Inwiefern spielt Platons Höhlengleichnis eine Rolle?

Das Gleichnis dient als philosophischer Analogie-Rahmen, um zu hinterfragen, ob das Glück in der „Erlebnismaschine“ einer Scheinwelt entspricht oder eine Form von realem Glück darstellen kann.

Warum kritisierte das Plenum die verwendeten Materialien?

Das Plenum stellte einen „definitorischen Bruch“ zwischen dem biologischen Glücksbegriff des Videos und der erlebnisorientierten Definition des Textes fest, was zu kognitiver Dissonanz bei der Bearbeitung führte.

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Résumé des informations

Titre
Beunruhigung als didaktisches Prinzip am Beispiel des Videos "Glücklich Sein. Biologisch betrachtet" von SimpleClub
Université
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Human und Gesellschaftswissenschaft)
Cours
Beunruhigung als didaktisches Prinzip
Note
1,7
Auteur
Lara Bösking (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
4
N° de catalogue
V512405
ISBN (ebook)
9783346135728
Langue
allemand
mots-clé
Ursprung und Gegenwart Fachdidaktik Philosophiedidaktik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lara Bösking (Auteur), 2019, Beunruhigung als didaktisches Prinzip am Beispiel des Videos "Glücklich Sein. Biologisch betrachtet" von SimpleClub, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512405
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Extrait de  4  pages
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