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Die soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung. Welche Folgen hat sie?

Titre: Die soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung. Welche Folgen hat sie?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2017 , 8 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Mira Wiegand (Auteur)

Politique - Fondements et Généralités
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Nach nahezu jeder Wahl in Deutschland kann in den Medien gehört und gelesen werden, wie weit die Wahlbeteiligung erneut gesunken ist. Im Anschluss werden dann die gleichen Fragen gestellt: Warum ist die Wahlbeteiligung erneut gesunken bzw. weshalb fällt die Beteiligung so gering aus? Was bedeutet es, wenn die Beteiligung an den nächsten Wahlen erneut so niedrig ist oder gar noch weiter sinkt? Und was können wir tun um der weiter sinkenden Wahlbeteiligung entgegen zu wirken?

Die folgende Arbeit wird sich nun mit eben diesen Fragen auseinandersetzen und einige Antwortmöglichkeiten geben, wobei besonders auf die Frage nach den Folgen und Konsequenzen sinkender Wahlbeteiligung eingegangen wird und hierbei nicht nur negative Auswirkungen aufgezeigt werden, sondern auch eventuelle positive Folgen angedacht werden, um beide Seiten sinkender Wahlbeteiligung zu betrachten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. die soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung

3. Folgen und Konsequenzen sinkender Wahlbeteiligung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der sinkenden Wahlbeteiligung in Deutschland und analysiert die dabei auftretende soziale Schieflage sowie deren Auswirkungen auf das demokratische System. Ziel ist es, sowohl die negativen Folgen für die politische Repräsentation als auch kontroverse theoretische Ansätze, wie etwa epistokratische Überlegungen, kritisch zu beleuchten.

  • Analyse der Wahlbeteiligungsentwicklung bei Bundestags- und Landtagswahlen
  • Klassifizierung von Nichtwählern und sozioökonomische Strukturmerkmale
  • Zusammenhang zwischen Bildungsstand, sozialer Lage und Wahlverhalten
  • Diskussion politikwissenschaftlicher Thesen zur sinkenden Wahlbeteiligung
  • Reflexion über die demokratische Legitimation und mögliche epistokratische Lösungsansätze

Auszug aus dem Buch

Folgen und Konsequenzen sinkender Wahlbeteiligung

Wie wirkt sich allerdings die niedrige Wahlbeteiligung auf unsere Demokratie aus und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Bürger und für das politische System?

Auf diese Frage wird in der politikwissenschaftlichen Fachliteratur oft eingegangen, wobei jedoch umstritten ist ob, inwieweit und wie stark die niedrige Wahlbeteiligung der Demokratie schadet.

Es wurden drei Thesen aufgestellt, die in der sinkenden Wahlbeteiligung, die die Beunruhigung über diesen Wandel mindern wollen. Dies ist zum einen die „Normalisierungsthese“, die besagt die deutsche Wahlbeteiligung gleiche sich der Wahlbeteiligung anderer demokratischer Länder an. Hierbei ist jedoch zu hinterfragen, ob dies einfach so hingenommen werden kann, unter dem Aspekt, dass auch die Wahlbeteiligung anderer Demokratien in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen ist. Die zweite These ist die „Substitutionsthese“. Diese führt an, dass die Bürger nicht mehr zur Wahl gehen, da sie ihre politische Partizipation anders ausüben, als die „herkömmliche“ Weise, wie beispielsweise die Mitarbeit in Parteien und Verbänden oder der Gang zur Wahlurne. Die Dritte ist die „Zufriedenheitsthese“, welche behauptet, die Bürger seien mit der Regierung zufrieden, sodass sie das Gefühl haben, sie brauchen nicht zur Wahl zu gehen, da es auch ohne die eigene Stimme funktioniere. Allerdings passen sowohl die „Substitutionsthese“, als auch die „Zufriedenheitsthese“ nicht mit der in einigen Umfragen und Studien erkannten Politikverdrossenheit, Unzufriedenheit mit dem politischen System oder politischen Gleichgültigkeit zusammen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der sinkenden Wahlbeteiligung in Deutschland ein und formuliert die zentralen Fragestellungen hinsichtlich der Ursachen und Konsequenzen.

2. die soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung: Hier werden statistische Daten zur Wahlbeteiligung analysiert, Nichtwählertypen klassifiziert und der signifikante Zusammenhang zwischen sozialer Lage, Bildungsgrad und Partizipationsbereitschaft aufgezeigt.

3. Folgen und Konsequenzen sinkender Wahlbeteiligung: Das Kapitel diskutiert wissenschaftliche Thesen zur sinkenden Wahlbeteiligung und reflektiert kritisch über die demokratische Legitimation sowie die provokative Idee einer epistokratischen Mitbestimmung.

Schlüsselwörter

Wahlbeteiligung, Nichtwähler, soziale Schieflage, Demokratie, Bundestagswahl, Bildungsstand, politische Partizipation, Repräsentation, Normalisierungsthese, Substitutionsthese, Zufriedenheitsthese, soziale Ungleichheit, Epistokratie, politische Legitimation, Gemeinwohl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der sinkenden Wahlbeteiligung in Deutschland und analysiert, inwiefern soziale Ungleichheit ein Grund für dieses Verhalten ist und welche Auswirkungen dies auf die Demokratie hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die sozioökonomischen Hintergründe von Nichtwählern, der Einfluss von Bildung auf das Wahlverhalten und die politikwissenschaftliche Debatte über die Konsequenzen sinkender Wählerzahlen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die sozialen Ursachen der sinkenden Wahlbeteiligung aufzudecken und kritisch zu hinterfragen, wie sich dies auf die Legitimation demokratischer Prozesse auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Studien renommierter Stiftungen (Friedrich-Ebert-Stiftung, Bertelsmann Stiftung) sowie politikwissenschaftlicher Theorien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Struktur von Nichtwählern, dem Einfluss der sozialen Schieflage auf die Repräsentation sowie mit theoretischen Thesen zur Erklärung des Wandels in der Wahlbeteiligung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wahlbeteiligung, soziale Schieflage, Nichtwähler, Demokratie, Partizipation, Repräsentation und Epistokratie sind die tragenden Begriffe der Analyse.

Wie unterscheidet sich die „Normalisierungsthese“ von der „Substitutionsthese“?

Während die Normalisierungsthese behauptet, die sinkende Beteiligung sei eine Angleichung an internationale Standards, führt die Substitutionsthese an, dass Bürger ihre politische Teilhabe lediglich in andere Formen (z.B. Verbände) verlagern.

Welche Rolle spielt der Bildungsstand für die Wahlbeteiligung?

Die Studien belegen eindeutig, dass Menschen mit höherem formalen Bildungsstand und stabilerer sozialer Lage eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, ihr Wahlrecht aktiv wahrzunehmen.

Was ist mit dem Begriff „Epistokratie“ in der Arbeit gemeint?

Die Autorin diskutiert den Begriff als philosophisches Gedankenmodell, in dem eine Herrschaft der „Wissenden“ oder „Gebildeten“ postuliert wird, und reflektiert dies im Kontext von Kompetenzanforderungen für Wähler.

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Résumé des informations

Titre
Die soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung. Welche Folgen hat sie?
Université
University of Duisburg-Essen  (Institut für Politikwissenschaften)
Cours
Nicht-Wähler*innen in Europa
Note
1,7
Auteur
Mira Wiegand (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
8
N° de catalogue
V512472
ISBN (ebook)
9783346098269
Langue
allemand
mots-clé
schieflage wahlbeteiligung welche folgen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mira Wiegand (Auteur), 2017, Die soziale Schieflage in der Wahlbeteiligung. Welche Folgen hat sie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512472
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Extrait de  8  pages
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