Sozialpädagogische Unterstützung bei den Initiationsriten männlicher Jugendlicher in der abendländischen Kultur


Hausarbeit, 2001

36 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt:

1. Einleitung

2. Initiationsriten für männliche Jugendliche in der abendländischen Kultur
2.1. Definition und Bedeutung
2.2. Bedürfnis der Jugendlichen nach Initiationsriten
2.3. Häufigkeit und Qualität von Ritualen
2.4. Risiken der abendländischen Initiationspraktiken

3. Ziel der Initiationsriten männlicher Jugendlicher
3.1. „Männlichkeit“
3.2. Entwicklungsaufgaben als eigenständiges Ziel

4. Möglichkeiten sozialpädagogischen Handelns
4.1. Mögliche Hilfe und Grenzen der Sozialpädagogik
4.2. Aktionsfelder 23
4.3. Die Rolle des/ der SozialpädagogIn
4.3.1. Der Beobachter
4.3.2. Korrigierende Funktion
4.3.3. Der Initiator
4.3.4. Der Mentor
4.3.5. Aufklärende und informierende Funktion

5. Ausblick und Perspektiven

Literaturliste

Einleitung

Das Hinausschicken in den Urwald, um eine Aufgabe zu erfüllen, wie das Töten eines bestimmten Tieres, oder an den Jugendlichen sexuell-rituelle Praktiken auszuüben, wie es in einigen Naturvölkern üblich ist, sind für Initiationsriten sehr anschauliche Beispiele. Sie scheinen gerade in Naturvölkern eine nicht weg zu denkende Tradition zu sein. Außer von Berichten aus Literatur oder Fernsehen weiß die abendländische Kultur von solchen Geschehnissen nur wenig aus eigener Erfahrung.

Mit dieser Arbeit soll näher betrachtet werden, ob nicht doch solche Praktiken in abgeschwächter oder anderer Form auftreten. Nach einer beginnenden Definition und Bedeutungsklärung der Initiationsriten werden die Bedürfnisse der männlichen Jugendlichen nach ihnen aufgedeckt. Ob diese jedoch durch die bestehenden Riten gestillt werden können, oder ob die abendländischen Initiationsriten in ihrer Qualität und Häufigkeit Einbußen erlitten haben, soll im folgendem Klärung finden.

Aus dieser Diskussion und den kommenden Beispielen schält sich die weiterführende Frage heraus, welche bestehenden Riten zu Risiken unter den Heranwachsenden führen. Gerade Probleme und Gefahren machen erst eine professionelle Handlung der Sozialpädagogik notwendig.

Bevor die praktische Hilfe der sozialen Arbeit in dem abschließenden Schwerpunktthema zum Zuge kommt, müssen die Ziele der Riten erörtert werden. Ist das Ziel „die Männlichkeit“ für den Jugendlichen noch faßbar, oder verschwimmt dieser Begriff in der heutigen Zeit zusehends.

Am Schluß nun, bevor noch die möglichen Hilfen aber auch Grenzen der sozialen Arbeit gezeigt werden, werden die möglichen speziellen Aktionsfelder und die konkrete Rolle des/ der SozialpädagogIn angesprochen.

2. Initiationsriten in der abendländischen Kultur

2.1. Definition

Der Begriff „Initiation“ leitet sich vom lateinischen ‚initiare‘ = ‚hineinführen‘ ab. Schon dieser Begriff weist darauf hin, daß jemand durch eine Initiation in etwas neues gebracht wird.

Der Begriff „Ritus“, im lateinischen und deutschen gleich gebraucht, bedeutet heiliger Brauch oder religiöse Satzung.

In allen Kulturen der Welt gab und gibt es entsprechende Traditionen, bei denen Grenzerfahrungen bewußt inszeniert werden. Sie übernehmen allgemeingültige Symbolfunktion, die von der gesamten dort lebenden Gesellschaft akzeptiert und gesehen werden. Zu diesen Erfahrungen zählen die kultur-unterschiedlichen Initiationsriten.

Initiationsriten übernehmen generell sakrale und symbolische Funktion, in denen sehr oft magische oder religiöse Charakteren zu beobachten sind (Van Gennep 1986, S.84 ff.). Es wird das „Eintreten“ in die Rolle des Mann-Seins in anschauliche Gegenstände und Handlungen transferiert. Traditionell werden sie an jedem männlichen Jugendlichen der jeweiligen Gesellschaft vollzogen.

Wenn der Zeitpunkt für den Initianden1 gekommen ist, welches zum Eintreten der Geschlechtsreife in vielen unterschiedlichen Kulturkreisen beobachtet werden kann, wird das Initiationsritual vollzogen. Es ist tritt aber nicht immer zwingend gleichzeitig zur Pubertät auf, sondern das unterliegt den individuellen Handhabungen der jeweiligen Kulturen (vgl. van Gennep 1986, S.74 u.87).

Soziale Verantwortung wird und wurde nur an die weitergegeben, die sich den entsprechenden Prüfungen unterzogen haben oder hatten. C. Rentmeister bringt die Bedeutung der Rituale im allgemeinen Sinne treffend auf den Punkt: Sie sieht sie als Bestätigung der Identität, helfen Konflikte im menschlichen Leben zu bewältigen und geben der Gruppe einen bindenden und bestätigenden Charakter (vgl. Scheiblich 1999, S.73).

Möchten diese Praktiken nun in einem Satz zusammengefaßt werden, so läßt sich das wie folgt ausdrücken: Besonderes Ziel der Initiationsriten ist die soziale Rolle des Mann-Seins. Sie stellt überhaupt den Endpunkt des Erwachsen-Werdens dar. Da dies jedoch neue und berechtigte Fragen aufwirft, wie beispielsweise eine derzeitige Männlichkeit in der abendländischen Kultur noch zu verstehen ist, befaßt sich diese Arbeit unter 3. eingehender damit.

G. Klosinski skizziert in Anlehnung an den Franzosen van Gennep drei Phasen, die der Prozeß eines Initiationsrituals beinhaltet. Die erste Phase, die Trennung, wird in der Abspaltung zum Elternhaus symbolisiert, wodurch die Kindheit zum Sterben gebracht werden soll. Das wird meist auch in einer örtlichen und familiären Trennung, besonders zur Mutter, praktisch durchgeführt. Unmittelbar darauf folgt die Übergangsphase. In vielen Naturvölkern werden in diesem Übergang Zeremonien praktiziert, in denen die Jugendlichen eine ausschweifende, aber auch eine festgelegte Zeit durchlaufen. Mit der abschließenden Einfügungsphase ist das Ziel des Rituals erreicht: Der Durchführende hat nun seinen vorherigen Status des Kind-Seins aufgegeben und ist in einen neuen wieder „auferstanden“ (vgl. Klosinski 1991, S.12). Das ist nun allgemeingültig und unwiderrufbar, meist verfestigt durch ein äußeres Symbol, oft sogar am Körper des Initianden. Dies kann z.B. durch Tätowierungen, zugefügte Narben, Beschneidung u.ä. Ausdruck finden ( Van Gennep 1986, S.75 f.).

Bei den Massai`, Rendillen, Jie` und Samburu`, das sind ostafrikanischen Viehzüchterstämme, werden die jungen Knaben an der Schwelle zur Adoleszenz von den Müttern fortgenommen und solchen Beschneidungen unterzogen. In aller Öffentlichkeit findet dieses Ritual statt. Wenn die Jugendlichen es erfolgreich beendet, das heißt keinen Schmerz gezeigt haben, werden sie in die Wildnis zu besonderen Schlafhäusern geführt, wo sie sich selbst überlassen werden. Dort sollen sie verantwortungsvolles MannSein erlernen, indem sie Viehraub, Überfälle etc. begehen und einfach das Überleben im Busch erlernen. Erst wenn sie alle Aufgaben erfüllt haben, dürfen sie als Männer in die Gesellschaft zurückkehren und eine Frau heiraten (zusammengefaßt n. Gilmore 1993, S.13f.).

Diese in sich abgerundete Einmaligkeit der Initiationsriten in der abendländischen Kultur ist stark verblaßt. Der religiöse und traditionelle Einfluß und die Allgemeingültigkeit von Riten hat stark nachgelassen. Es existiert nicht mehr das eine Ritual, das zwischen Kindheit und Erwachsenalter steht und den Weg zur Mann-Werdung bereitet. Dadurch ist aber auch der Effekt des vollständigen absehbaren Überganges in diese Rolle verloren gegangen. Das bedeutet jedoch nicht, daß solche Rituale nicht vorkommen. Die Jugendweihe bzw. Konfirmation kann als Beispiel für eine abgeschwächte Form von Initiationsriten in unserer westlichen Kultur genannt werden. In diesem Beispiel ist der religiöse Zusammenhang noch aufrecht erhalten geblieben. Den meisten Jugendlichen wird danach der erste Alkohol zum Trinken angeboten, welches auf die symbolische Überreichung eines neuen Status` hinweist. Der Jugendliche wird offensichtlich nun erwachsener gesehen.

Die jeweilige Peer-Group des Jugendlichen spielt eine erhebliche Rolle im Ritualersatz. Sie hat eigene Vorstellungen vom Mann-Sein. Sie bestimmt, was in und out ist. Damit legt die Kleingruppe eigene Regeln und Rituale vor, in der der Einzelne nicht gefragt ist, sondern nur die Gruppenmeinung zählt. Wer sich nicht damit einverstanden erklärt, läuft Gefahr, die Gruppe verlassen zu müssen. Je nach Abhängigkeit der Gruppe werden dort das Zigarettenrauchen, der erste sexuelle Kontakt zum anderen Geschlecht o.ä. geschätzt. Gerade der verstärkte Alkoholkonsum und dessen gute Verträglichkeit wird unter Teenagern auf Partys beispielsweise als Männlichkeit gedeutet. Je mehr getrunken und keine „Schwäche“ in Form von Stoppen des Konsums oder Erbrechen gezeigt wird, desto mehr wird derjenige als Mann angesehen.

Wird in der Vergangenheit nach ursprünglichen (sexuellen) Initiationen in der abendländischen Kultur gesucht, finden sich in dem alten Griechenland Beispiele. Dort war es üblich, sich einen jugendlichen Weggefährten „zu halten“, an dem sexuelle Praktiken vollzogen worden sind. Was heute natürlich als pädophiler Akt strafbar ist, war damals allgemein üblich und gesellschaftlich anerkannt. Es sollte unter anderem dazu dienen, daß der Jugendliche durch den älteren Mann weiter zur Männlichkeit bekräftigt wird (vgl. Lenzen, 1985, S.258- 264).

Die Beispiele, im Zusammenhang mit der Konfirmation und Peer-Group, können jedoch im eigentlichen Sinn nicht als vollständige Initiationsriten gesehen werden. Sie sind eher eine Art schwachen Ersatzes, da sie eine abgeschlossene neue soziale Rolle, wie in den angesprochenen Naturvölkern, als Resultat nicht bieten. L.Böhnisch mildert ihre Betitelung dementsprechend auch, indem er solche Initiationsriten als Ritualisierungen bezeichnet (vgl. Böhnisch 1997, S.85 f.).

Wichtig herauszustellen gilt allerdings, daß sie den Entwicklungsweg zur Mann-Werdung zumindest mit bekräftigen. Nur der Zeitpunkt und Umfang, wann die Männlichkeit erreicht wird, ist nicht so wie in den Naturvölkern festgelegt.

2.2. Bedürfnis der Jugendlichen nach Initiationsriten

Daß die männlichen Jugendlichen solche Initiationsriten brauchen und sich nach ihnen sehnen, läßt sich an verschiedenen Beispielen deutlich machen. Allein die Peer-Group, die das Männlichkeitsgefühl bei den Jugendlichen verstärken oder mindern kann, entwickelt ihre eigenen Rituale. Gerade im Jugendalter erreicht diese Sozialisation ihren Höhepunkt (vgl. Zimbardo 1983, S.147). Das heißt, daß die Jugendlichen sehr viel Zeit mit ihren Gleichaltrigen verbringen, aber auch dementsprechend viel Feedback von ihnen für ihr Verhalten bekommen. Es soll die ursprüngliche Form der Honorierung ersetzen, nämlich die vollständige gesellschaftliche Akzeptanz, daß der Initiand zum Mann geworden ist. Dieses Verhalten innerhalb einer Gruppe äußert sich z.B. so: Klettern auf hohe Bäume, zu schnelles Fahren mit dem Motorrad oder Auto und allgemein Konkurrenzkämpfe2 treten nicht nur im Beisein weiblicher Zuschauer auf. Wer dabei gewinnt, gilt zunächst äußerlich als der Stärkere. Innerlich trägt es bei den Initianden zur größeren Männlichkeitsdefinition bei.

Aber, wie oben angesprochen, gerade solche Riten nicht für ein vollständiges neues Rollen- bzw. Männlichkeitsverständnis sorgen und die ursprünglichen Rituale, wie z.B. bei den Stämmen der Massai` etc., nicht vollständig ersetzen, findet eine Perpetuierung der Handlungen statt (vgl. Scheiblich 1999, S.91 und Lenzen, 1985, S.343). Die Jugendlichen haben dementsprechend das Bedürfnis, diese Aktivitäten häufiger zu wiederholen (vgl. Lenzen 1985, S.343). Beispiel: Von einer Übergangsphase im Zenit der Techno-Bewegung bei der Love-Parade in Berlin könnte zumindest von der äußeren Form eines Initiationsrituals gesprochen werden. Ausgelassen werden dort nackte Körper gezeigt und Alkohol sowie Drogen konsumiert, welches vom äußeren Anschein jener Phase der Naturvölker gleicht. Jedoch hat die Love-Parade nicht die gleiche Wirkung eines Initiationsrituals, da der äußere kulturelle Rahmen und die Bedeutung nicht vorhanden sind. Das kommt dadurch zum Ausdruck, daß Love-Parades oder andere ähnliche Veranstaltungen häufiger besucht werden. Es bleibt nicht ein einmaliges Erlebnis. Das Wachsen in eine neue soziale Rolle, wie bei den Naturvölkern im Gegensatz, bleibt hier aus, welches mit einem „Steckenbleiben“ in dieser Übergangsphase bzw. durch Veräußerlichung in Form einer Perpetuierung deutlich wird. Dies könnte mit einer qualitativen Entwertung heutiger Initiationsriten in Zusammenhang gebracht werden. (Unter 2.5. wird der Begriff der Perpetuierung noch mal ausgeführt.)

Ob generell jedoch von Qualitätsentwertungen bei Initiationsriten, oder wie C. Rentmeister dies mit „Unterritualisierung“ umschreibt, in der abendländischen Kultur gesprochen werden kann, soll im folgenden diskutiert werden (vgl. Scheiblich 1999, S.99).

2.3. Häufigkeit und Qualität von Ritualen

Wie gerade erwähnt wurde, gibt es möglicherweise eine Unterritualisierung in unserer abendländischen Kultur. Zumindest lassen sich in vielen Ritualen eine Entwertung festmachen, welches sich zumindest auf eine Minderung der Qualität bezieht. Die Love-Parade war nur ein Beispiel dafür. G. Klosinski skizziert in diesem Zusammenhang ein Negativbild von den abendländischen Initiationsriten. Die heutigen Jugendkulturen, oder seien es auch nur einzelne Jugendliche, laufen den verschiedenen Trends dieser Zeit nach. Wenn sie werbetechnisch besser vermarktet sind, werden sie auch besser bei den Initianden ankommen und aufgenommen (vgl. Klosinski 1991, S.14 u. S.18). C. Rentmeister deutet diese Formen unter den Jugendlichen nicht so negativ. Sie behauptet, daß es zwar zu einer gewissen Unterritualisierung in einigen Bereichen gekommen sei, daß sich aber statt dessen neue Rituale entwickelt haben. So ist ihrer Meinung nach eine gewisse Umstrukturierung passiert. Daraus läßt sich ableiten, daß zumindest das quantitative Vorkommen bzw. die Häufigkeit von Initiationsriten keine Einbußen erlitten hätte. Auf die direkte qualitative Minderung der Initiationsriten geht sie allerdings nicht ein (vgl. Scheiblich 1999, ebda.). Infolgedessen könnte das Problem in der Betrachtungsweise der Gesellschaft liegen, indem Rituale meist nicht als solche erkannt, sondern generell als Fehlverhalten unter Jugendlichen betrachtet werden. Das Bedürfnis nach Initiationsriten wird von Außenstehenden, aber auch von den Initianden selbst, nicht richtig gedeutet. So findet die Entwertung nicht durch die Rituale selbstverursacht statt, dies wäre ja auch unlogisch, sondern die Gesellschaft trägt durch ihr Nicht-Wissen um ihrer Bedeutung ein Großteil dazu bei.

Im Gegenzug sollte nicht zu schnell mit den neuen Bewegungen ins Gericht gegangen, oder solche nur als Durchgangs- oder Modeerscheinung betrachtet werden. Auch wenn sie letzteres sind, so nehmen sie einen wichtigen Platz in Sachen Initiation bei den Jugendlichen ein. Vielleicht sind sie sogar für einige Initianden die einzige Möglichkeit des Ausdrucks. Sicherlich freut sich die Wirtschaft über die Absetzung ihrer Produkte, die mit den Modeerscheinungen einhergehen. Vielleicht unterliegen die Jugendlichen, vereinfacht gesagt, nur diesem Trend. Anderseits kommt er den Jugendlichen in ihrer Situation gelegen, denn, wenn die Gesellschaft letztlich keine anderen Riten bietet, müssen sie auf die vorhandenen und somit aktuellen zurückgreifen. Es ist vielleicht am Schluß unerheblich, welche äußere Form der Trend bzw. das Ritual annimmt. Natürlich müssen die Grundrechte jedes einzelnen Menschen gewahrt werden und diese Praktiken sollten nicht zu Süchten jeglicher Form oder anderen Gefahren führen. Aber sofern dies nicht zutrifft, kann und sollte der Jugendliche jeden Trend „mitnehmen“ und sie für seine Initiation nutzen.

2.4. Risiken der abendländischen Initiationspraktiken

Jugendliche machen eine bedeutende aber auch turbulente Zeit durch. Sie wollen sich mit aller Macht von den Eltern und deren „eingefahrenen“ Verhaltensweisen loslösen. Sie gehen sehr gefühlvolle Bindungen ein, die unvermittelt jedoch wieder gebrochen werden. Sie widersetzen sich Autoritäten, sind sehr anfällig für Jugendbanden und Sekten. Sie sind voller Widersprüche (vgl. Freud 1977, S.107). Diese etwas übertrieben plakative Darstellung macht folgendes klar: Es birgt eine enorme Kraft, bestehende Rituale und Traditionen seitens der Jugendlichen einfach umzustürzen (vgl. Klosinski 1991, S.81 f.). Nachteilig wäre, wenn sinnvolle Inhalte für die Gesellschaft, welches die Initianden natürlich einschließt, verloren gingen.

[...]


1 Mit Initiand ist der männliche Jugendliche gemeint, der sich dem Initiationsritus unterzieht.

2 Die Konkurrenzkämpfe sollen an dieser Stelle nicht als Balzverhalten gesehen werden, sondern als männlichen Kräftevergleich.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Sozialpädagogische Unterstützung bei den Initiationsriten männlicher Jugendlicher in der abendländischen Kultur
Hochschule
Hochschule Hannover  (Evangelische Fachhochschule Hannover)
Veranstaltung
Sozialarbeit
Note
2,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
36
Katalognummer
V512700
ISBN (eBook)
9783346099884
ISBN (Buch)
9783346099891
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugendhilfe, Sozialpädagogik, Initiationsriten, Jugendarbeit
Arbeit zitieren
Diplom Sozialarbeiter/ -pädagoge, MBA Marc Ehlerding (Autor), 2001, Sozialpädagogische Unterstützung bei den Initiationsriten männlicher Jugendlicher in der abendländischen Kultur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/512700

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