In dieser Arbeit wird ein Trainingsplan für eine Person erstellt. Dabei werden zuerst relevante Daten zur Person vorgestellt und die Ergebnisse der Beweglichkeitstestung festgehalten. Für die Trainingsplanung werden zwei unterschiedliche Pläne erstellt, wobei eine für das Beweglichkeitstraining und die andere für das Koordinationstraining ist.
Person X ist trainingserfahren und hat laut Angaben ihr Trainingspensum im Vergleich zu früheren Einheiten reduziert. Somit besteht genug zeitlicher Raum, um in ihren bisherigen Trainingsplan ein Koordinations- und Beweglichkeitstraining einzubinden.
Da Person X bis zum jetzigen Zeitpunkt schon an einem Beweglichkeitszirkel trainiert hat, sind gewisse Vorkenntnisse im Dehnen vorhanden, die Person X den Einstieg in ein freies Dehntraining erleichtern können.
Ihre koordinativen Fähigkeiten lassen sich jedoch nur schwer einschätzen. Da sie in den letzten drei Monaten jedoch freies Training betrieben hat, in der viel Koordination gefordert wird, wird die Koordination als mindestens ausreichend in Bezug zum Trainings Niveau eingestuft. Da Person X eine Verletzung am linken Meniskus hat, muss überprüft werden, ob es verletzungsbedingt zu Anpassungserscheinungen der Muskulatur in Bezug auf die Beweglichkeit gekommen ist.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Beschreibung der Testdurchführung
2.1.1 Testung der Brustmuskulatur (nach Janda, 2000, S.270)
2.1.2 Testung der Hüftbeugemuskulatur (nach Janda, 2000, S.258)
2.1.3 Testung der Kniestreckmuskulatur (nach Janda, 2000, S. 258)
2.1.4 Testung der Wadenmuskulatur (nach Janda, 2000, S. 255)
2.1.5 Testung der Kniebeugemuskulatur (nach Janda, 2000, S. 261)
2.2 Testergebnisse von Person X und Bewertung der Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines maßgeschneiderten Trainingsplans zur Verbesserung von Beweglichkeit und Koordination für eine spezifische Testperson, unter Berücksichtigung ihrer individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen und sportlichen Historie.
- Analyse des Ist-Zustands durch sportwissenschaftliche Testverfahren nach Janda
- Erstellung eines strukturierten Dehnprogramms zur gezielten Mobilitätsverbesserung
- Entwicklung eines koordinativen Ganzkörpertrainingsprogramms
- Berücksichtigung von Verletzungsbildern (Meniskusriss, Impingement-Syndrom) bei der Übungsauswahl
- Wissenschaftliche Kontextualisierung durch Literaturrecherche zur Wirkung von Dehnprogrammen
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Testung der Brustmuskulatur (nach Janda, 2000, S.270)
Person X legt sich in Rückenlage auf eine Liege. Die Beine sind hierbei angewinkelt, die Fußsohlen liegen flach auf der Liege auf, damit das Becken fixiert ist. Der zu testende Arm ist außenrotiert und um 90° abduziert. Das Ellenbogengelenk des zu testen den Arms ist ebenfalls um 90° gebeugt. Person X muss so auf der Liege liegen, dass das Schultergelenk frei beweglich ist. Der Oberarm wird so in die entgegengesetzte Wir kungsweise des M. pectoralis Major gebracht und man kann die Beweglichkeit des Muskels erkennen. Erreicht der Arm die Horizontale durch leichten Druck des Testers, also die Stufe 0 in der Testauswertung nach Janda (2000, S.271) liegen keine Beweg lichkeitsdefizite vor. In der Testauswertung nach Janda (2000, S.271) hat die zu testen de Person leichte Bewegungsdefizite (Stufe 1), wenn der Oberarm die Horizontale nicht erreicht, sich jedoch durch leichten Druck in die Horizontale bringen lässt und deutliche Bewegungsdefizite (Stufe2), wenn der Oberarm auch durch Druck, die Horizontale nicht erreicht.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erfassung und Bewertung der körperlichen Voraussetzungen sowie der gesundheitlichen Historie der Probandin zur Ableitung des Belastungsprofils.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung und Auswertung verschiedener Testverfahren nach Janda, um muskuläre Dysbalancen und Beweglichkeitsdefizite zu identifizieren.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Präsentation eines gezielten Dehnprogramms unter Berücksichtigung individueller Einschränkungen und der Testergebnisse.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Entwicklung eines koordinativen Ganzkörpertrainings, das funktionelle Abläufe in den Trainingsalltag integriert.
5 LITERATURRECHERCHE: Gegenüberstellung und Analyse wissenschaftlicher Studien zur Effektivität von statischem Dehnen als Verletzungsprophylaxe.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Beweglichkeit, Koordination, Janda, Dehntraining, Verletzungsprophylaxe, Meniskusriss, Impingement-Syndrom, Sporttherapie, Ganzkörpertraining, Beweglichkeitsdefizite, Muskulatur, Trainingsplanung, Funktionsweise, Sportwissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die sportwissenschaftliche Analyse, Testung und Trainingsplanung einer Probandin mit dem Ziel, Beweglichkeit und Koordination gezielt zu verbessern.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die sportmedizinische Testung nach Janda, die Erstellung spezifischer Dehn- und Koordinationsprogramme sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Dehnmethoden.
Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?
Das Ziel ist die Optimierung der körperlichen Leistungsfähigkeit und die Linderung von Beschwerden durch ein fundiertes, auf die individuellen Bedürfnisse der Probandin abgestimmtes Trainingskonzept.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Testung verwendet?
Zur Messung der Beweglichkeitsdefizite werden die standardisierten Testverfahren nach Janda (2000) angewendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl die Ergebnisse der Beweglichkeitstests als auch die detaillierte Ausarbeitung und Begründung der Trainingspläne für Beweglichkeits- und Koordinationstraining dargelegt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Verletzungsprophylaxe und funktionelle Trainingsmethodik.
Wie werden die gesundheitlichen Einschränkungen der Probandin berücksichtigt?
Die Übungsauswahl erfolgt unter Berücksichtigung des nichtoperierten Meniskusrisses und des Impingement-Syndroms, wobei gezielt Übungen gewählt wurden, die keine Überlastung provozieren.
Welche Rolle spielt die Literaturrecherche in dieser Arbeit?
Die Literaturrecherche dient dazu, die Wirksamkeit von statischem Dehnen kritisch zu hinterfragen und zu evaluieren, ob ein solches Programm tatsächlich als Verletzungsprophylaxe geeignet ist.
- Quote paper
- Celina Schäuble (Author), 2019, Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Erstellen eines Trainingsplans für eine Testperson, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514282