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Die amerikanische Außenpolitik nach 9/11. Eine Verschiebung der Machtbalance im Checks and Balances-System

Titre: Die amerikanische Außenpolitik nach 9/11. Eine Verschiebung der Machtbalance im Checks and Balances-System

Thèse de Bachelor , 2019 , 48 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Jan Helmes (Auteur)

Politique - Région: Etats-Unis
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit untersucht, wie sich die außenpolitische Machtbalance zwischen Exekutive und Legislative im Checks and Balances-System der USA durch die Ereignisse des 11. September 2001 verändert hat. Der Veränderungsprozess der Machtbalance soll durch die Bürokratietheorie erklärt werden, welche die Verhandlungsprozesse zwischen Politikern, Ministerien und Institutionen analysiert. Das Konzept der Imperial Presidency von Schlesinger soll nach definierten Kriterien untersuchen, ob Bush sein Wahlkampfziel, die Ausweitung der präsidentiellen Autorität, erreicht hat, was ebenfalls eine veränderte Machtbalance zur Folge hätte.

Die Ereignisse innerhalb der ersten zwei Jahre seiner Regentschaft sind turbulent: die Anschläge auf das World Trade Center in New York, der Einmarsch amerikanischer Truppen in Afghanistan, die Suche nach Osama bin Laden und der Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein. Bis heute gilt die Bush-Administration als eine der umstrittensten und undurchsichtigsten, besonders hinsichtlich ihrer außenpolitischen Entscheidungen. Allgemein gilt das außenpolitische System der Vereinigten Staaten als sehr komplex und verfügt über eine hohe Anzahl individueller und institutioneller Einflusskanäle. Grundlage dieses Systems, einer der ältesten bestehenden Demokratien, ist die 1787 verabschiedete Verfassung. In dieser werden die außenpolitischen Aufgaben den drei Gewalten zugewiesen, sodass durch das verzweigte System eine Dependenz zwischen Exekutive, Legislative und Judikative im außenpolitischen Prozess entsteht, in der sowohl die ausführende als auch die gesetzgebende Gewalt sich von Beginn an um die Vormacht in der Außenpolitik duellieren. Durch diesen Konflikt ist eine Machtbalance zwischen der Exekutive um den Präsidenten und der Legislative um Senat und Repräsentantenhaus entstanden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHER RAHMEN

2.1 DIE BÜROKRATIETHEORIE IN DER AUßENPOLITIKANALYSE

2.2 IMPERIAL PRESIDENCY – ARTHUR M. SCHLESINGER (1973)

3 METHODIK

3.1 FALLSTUDIE UND KONGRUENZANALYSE

3.2 ZIEL DER METHODIK

4 THE UNITED STATES CONSTITUTION 1787, CHECKS AND BALANCES SYSTEM UND DIE AMERIKANISCHE AUßENPOLITIK

5 DIE AUßENPOLITIK DER BUSH-REGIERUNG: 09/01 – 05/03

5.1 UMSTRITTENE WAHL & DEFENSIVE AUßENPOLITIK

5.2 PHASE 1: WAR ON TERRORISM: OPERATION ENDURING FREEDOM

5.2.1 Überblick

5.2.2 Anwendung des theoretischen Rahmens

5.2.3 Entwicklung der Machtbalance

5.3 PHASE 2: AXIS OF EVIL, BUSH-DOCTRINE & IRAQ-RESOLUTION

5.3.1 Überblick

5.3.2 Anwendung des theoretischen Rahmens

5.3.3 Entwicklung der Machtbalance

5.4 PHASE 3: OPERATION IRAQI FREEDOM – MISSION ACCOMPLISHED (?)

5.4.1 Überblick

5.4.2 Anwendung des theoretischen Rahmens

5.4.3 Entwicklung der Machtbalance

6 FAZIT – EINE VERSCHOBENE MACHTBALANCE?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Veränderung der außenpolitischen Machtbalance zwischen der US-Exekutive und der Legislative im Kontext des "Checks and Balances"-Systems nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie hat sich die außenpolitische Machtbalance zwischen Exekutive und Legislative im Checks and Balances-System durch die Ereignisse des 11. September 2001 verändert?

  • Analyse der präsidentiellen Machtausweitung ("Imperial Presidency") unter George W. Bush.
  • Anwendung der Bürokratietheorie auf die außenpolitischen Entscheidungsprozesse der Bush-Administration.
  • Untersuchung der Rolle von Sicherheitsberatern und Kabinettsmitgliedern (Cheney, Rumsfeld, Powell).
  • Bewertung der Kongressentscheidungen zur Afghanistan- und Irak-Resolution im Kontext nationaler Krisenzeiten.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Bürokratietheorie in der Außenpolitikanalyse

Der in den 1970er Jahren maßgeblich durch den amerikanischen Politikwissenschaftler Graham T. Allison geprägte Erklärungsansatz der Bürokratietheorie (Brummer/Oppermann 2013: 143) kombiniert drei politikwissenschaftliche Ansätze. Die Annahme der rationalen Politik, bei der Entscheidungen der Politiker im Hinblick auf bestimmte Zwecke gefällt werden, wird verknüpft mit dem Modell organisatorischer Prozesse, unter denen Allison alle von einer Regierung getroffenen politischen Entscheidungen versteht, die durch politische Routinen und Programme festgelegt sind. Der Fokus der Untersuchung legt sich somit auf den politischen Output. Die dritte Determinante ist das bürokratische Modell, welches die intrapolitischen Verhandlungsprozesse hinzufügt.

Zusammengesetzt ergibt sich das Bürokratie-Politik-Modell, welches als Erklärungsansatz dient, weshalb eine bestimmte Gruppe in einer bestimmenden Position die Unterstützung für eine letztlich durchgeführte politische Entscheidung erhalten hat (Lehmkuhl 1996: 140). Der bürokratietheoretische Erklärungsansatz versteht Außen- und Sicherheitspolitik als das Ergebnis diverser Verhandlungen zwischen den Vertretern der unterschiedlichen bürokratischen Einheiten innerhalb einer Regierung. Diese Repräsentanten sind rational handelnde Akteure mit dem Ziel, den Nutzen der Organisation, der sie zugehörig sind, zu maximieren. Die in den Verhandlungsprozessen relevanten politischen Akteure sind in ihren außenpolitischen Strategien und Entscheidungen durch ihre bürokratische Position innerhalb des Regierungssystems geprägt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema, Vorstellung der Forschungsfrage und des Untersuchungszeitraums unter Präsident George W. Bush.

2 THEORETISCHER RAHMEN: Definition und Erläuterung der Bürokratietheorie sowie des Konzepts der Imperial Presidency als Analysewerkzeuge.

3 METHODIK: Darstellung der Kongruenzanalyse als methodische Grundlage zur Untersuchung der Fallstudie.

4 THE UNITED STATES CONSTITUTION 1787, CHECKS AND BALANCES SYSTEM UND DIE AMERIKANISCHE AUßENPOLITIK: Analyse der konstitutionellen Grundlagen und Kompetenzverteilung zwischen Exekutive und Legislative.

5 DIE AUßENPOLITIK DER BUSH-REGIERUNG: 09/01 – 05/03: Empirische Untersuchung der drei Phasen der Bush-Außenpolitik und deren Auswirkungen auf die Machtbalance.

6 FAZIT – EINE VERSCHOBENE MACHTBALANCE?: Zusammenführung der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage zur Machtverschiebung zugunsten der Exekutive.

Schlüsselwörter

Bush-Administration, 9/11, Außenpolitik, Machtbalance, Checks and Balances, Imperial Presidency, Bürokratietheorie, Exekutive, Legislative, Terrorismusbekämpfung, War on Terrorism, Kongress, Irak-Krieg, Afghanistan-Intervention, Entscheidungsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich das Machtverhältnis zwischen dem US-Präsidenten und dem Kongress in der Außenpolitik während der ersten Hälfte der Regierungszeit von George W. Bush nach den Ereignissen des 11. Septembers 2001 verändert hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Exekutive in Krisenzeiten, die Ausweitung präsidentieller Befugnisse sowie die internen Verhandlungsprozesse innerhalb der US-Regierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, mittels der Kongruenzanalyse zu prüfen, ob und inwieweit Bush seine im Wahlkampf angestrebte Stärkung der präsidentiellen Autorität erreicht hat und wie sich dies auf die Machtbalance ausgewirkt hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Fallstudie unter Anwendung der Kongruenzanalyse durchgeführt, um die empirische politische Realität mit theoretischen Modellen (Bürokratietheorie und Imperial Presidency) zu vergleichen.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Phasen: den Krieg gegen den Terror nach 9/11, die Entwicklung der Bush-Doktrin/Achse des Bösen sowie die Vorbereitung und Durchführung der Operation Iraqi Freedom.

Welche Charakteristika definieren die Arbeit?

Sie ist durch eine interdisziplinäre Verknüpfung von Verfassungsrecht, Politikwissenschaft und bürokratietheoretischen Ansätzen zur Analyse von Entscheidungsprozessen in der US-Außenpolitik gekennzeichnet.

Welche Rolle spielt die Bürokratietheorie konkret in der Analyse?

Die Theorie dient dazu, die internen Machtkämpfe zwischen Ministerien (insbesondere Pentagon vs. Außenministerium) und deren Einfluss auf die Entscheidungsfindung des Präsidenten transparent zu machen.

Was schlussfolgert der Autor über die "Imperial Presidency"?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Bush sein Ziel der Aufwertung des Präsidentenamtes erreicht hat, wobei die Krisensituation als Katalysator diente, um die Machtbalance zugunsten der Exekutive zu verschieben.

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Résumé des informations

Titre
Die amerikanische Außenpolitik nach 9/11. Eine Verschiebung der Machtbalance im Checks and Balances-System
Université
University of Cologne  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät)
Note
1,3
Auteur
Jan Helmes (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
48
N° de catalogue
V514348
ISBN (ebook)
9783346106209
ISBN (Livre)
9783346106216
Langue
allemand
mots-clé
USA Bush 9/11 11. September Iran Irak Afghanistan 2001 Cheney Axis of Evil Irak-Resolution Bush-Doktrin Operation Iraqi Freedom Machtbalance Schlesinger Bürokratietheorie Außenpolitikanalyse Imperial Presidency
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jan Helmes (Auteur), 2019, Die amerikanische Außenpolitik nach 9/11. Eine Verschiebung der Machtbalance im Checks and Balances-System, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514348
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Extrait de  48  pages
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