Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - General

Der Pappbecher to go als ein umweltpolitisches Problem

Title: Der Pappbecher to go als ein umweltpolitisches Problem

Seminar Paper , 16 Pages

Autor:in: Derya Kama (Author)

Business economics - General
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit soll die Umweltbelastungen, die bei der Herstellung und Nutzung der Einwegbecher kreiert werden, verdeutlichen und den dabei entstehenden Schaden hervorbringen. Hierbei wird die Frage aufgegriffen, wie die umweltökonomische Sicht in Bezug auf den Einwegbecher aussieht und welche Alternativen dazu vorhanden sind. Als Alternativen und Lösungsansätze werden intensiv der Mehrwegbecher und das Pfandsystem für "Coffee-to-go" vorgestellt. Zusätzlich werden die politischen Instrumente und Hilfestellungen für die bewusste Nutzung der Einwegbecher erläutert und weitestgehend analysiert.

Ein warmes Getränk zwischendurch ist zu einer Gewohnheit der mobilen Wegwerfgesellschaft in Deutschland geworden. Jedoch wird dies nicht immer zu Hause oder auf der Arbeit verzehrt. Der immer schneller werdende Alltag erlaubt es nicht, dass man sich hinsetzt und seinen Kaffee in Ruhe trinkt. In diesem Fall schreiten die Coffee-to-go Becher ein. Die Verbreitung und Nutzung der Einwegbecher nehmen in Deutschland immer weiter zu. Die Nutzung dieser Einwegbecher erfolgt nur solange bis das warme Getränk ausgetrunken wird und dieser Prozess dauert in der Regel nicht mehr als wenige Minuten. Die Konsequenz hieraus ist, dass durch diese kurze Nutzungsdauer immer mehr produziert wird, um die Nachfrage nach den Einwegbechern zu stillen. Dadurch wird die Umwelt hochgradig belastet und kostbare Produktionsmittel werden verschwenderisch genutzt. Eine weitere und negative Folge ist der Abfall, der mit der Verwendung und Produktion entsteht. Der Einwegbecher steht repräsentativ für die aktuell weitverbreitete moderne Wegwerfgesellschaft in Deutschland und stellt somit eine große Belastung für die Umwelt dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Pappbecher „to-go“

2.1 Der typische Pappbecher

2.2 Verbraucherzahlen

2.3 Ressourcenverbrauch

2.4 Abfallaufkommen

2.5 Entsorgungsprobleme

3. Alternativen und Lösungsansätze

3.1 Der Mehrwegbecher

3.2 Pfandsystem für Coffee-to-go

3.3 Kaffee vor Ort

4. Politische Maßnahmen

4.1 Der aktuelle Stand

4.2 Maßnahmen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht die umweltökonomische Problematik von Coffee-to-go-Einwegbechern in der modernen Wegwerfgesellschaft. Das primäre Ziel ist es, die ökologischen Auswirkungen von Herstellung und Nutzung der Becher aufzuzeigen sowie effiziente Alternativen und politische Steuerungsmechanismen zu analysieren, um das Abfallaufkommen langfristig zu reduzieren.

  • Umweltbelastungen durch Ressourcenverbrauch und Entsorgungsproblematik
  • Analyse des "Littering"-Phänomens im öffentlichen Raum
  • Bewertung von Mehrwegbechersystemen und Pfandmodellen
  • Untersuchung politischer Regulierungsansätze wie Aufpreise und Verbote
  • Bedeutung der Verbraucheraufklärung für nachhaltiges Konsumverhalten

Auszug aus dem Buch

2.4 Abfallaufkommen

Die moderne Gesellschaft bewegt sich immer mehr in die Richtung der Mobilität. Die Anzahl der Berufspendler steigt und dadurch sind viele von immer länger werdenden Tagen betroffen. Dies hat zur Konsequenz, dass der Trend des Unterwegs Verzerr steigt und somit auch das Abfallaufkommen in Form von „Littering“ verzeichnet wird. Unter dem Begriff „Littering“ versteht man, die Entsorgung von Müll im öffentlichen Raum. Obwohl Mülleimer zur Verfügung gestellt werden, wird der Abfall bewusst und unsystematisch im öffentlichen Raum entsorgt, weil dies in dem Moment die bequeme Alternative ist.

Durch dieses Verfahren entstehen hohe Kosten für die Entsorgung, wofür die Bewohner der jeweiligen Städte und Kommunen aufkommen müssen. Einen großen Teil dieser willkürlich entstehenden Müllberge machen die Einwegbecher aus. Die erhebliche Konsequenz des „Littering“ ist das herunterkommen der Umgebung. Dies führt dazu, dass die Bewohner keine Verantwortung zeigen den entstehenden Abfall sachgemäß zu entsorgen und somit entstehen die immer größer werdenden Müllberge. In diesem Sinne hat der Einwegbecher die Plastiktüte als höchstrangigen Abfallverursacher eingeholt und ersetzt.

Um die Dimension des Abfallaufkommens zu verdeutlichen kann man sich die Daten der Bundeshauptstadt vor Augen führen. In Berlin entstehen pro Jahr 40.000 Tonnen Abfall nur durch die Nutzung von Einwegbechern. Diese Summe an Abfall ergibt sich aus 31 Tonnen Einwegbechern und 9 Tonnen Plastikdeckel. Die Lebensdauer eines Einwegbechers liegt in der Regel bei 15 Minuten und allein in Berlin werden pro Tag eine halbe Million Einwegbecher genutzt und überwiegend nicht sachgerecht in den Abfallbehältern entsorgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der mobilen Wegwerfgesellschaft und die umweltökonomische Relevanz der Coffee-to-go-Problematik.

2. Der Pappbecher „to-go“: Detaillierte Analyse der Materialbeschaffenheit, der Verbraucherzahlen, des Ressourcenbedarfs sowie der ökologischen Probleme bei Entsorgung und Recycling.

3. Alternativen und Lösungsansätze: Diskussion von Lösungsmodellen, insbesondere Mehrwegsysteme, Pfandlösungen und der bewusste Konsum "vor Ort" in Gastronomiebetrieben.

4. Politische Maßnahmen: Darstellung der aktuellen politischen Bemühungen, regulatorischer Instrumente wie Aufpreise und gesetzlicher Verbotsstrategien für Einwegplastik.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Problematik und Handlungsempfehlungen zur Sensibilisierung der Konsumenten sowie zur Förderung nachhaltigerer Systeme.

Schlüsselwörter

Coffee-to-go, Einwegbecher, Mehrwegsysteme, Littering, Abfallaufkommen, Umweltbelastung, Ressourcenverbrauch, Plastikverbot, Pfandsystem, Nachhaltigkeit, Entsorgungsproblematik, Verbraucherverhalten, Kreislaufwirtschaft, Umweltpolitik, Recycling.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die negativen ökologischen Folgen der Nutzung von Coffee-to-go-Einwegbechern in Deutschland und beleuchtet aktuelle Lösungsansätze für eine nachhaltigere Konsumkultur.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Ressourcenverbrauch bei der Herstellung, den Problemen bei der fachgerechten Entsorgung, dem sogenannten "Littering" und der Effektivität von Mehrweg-Alternativen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Bewusstsein für die Umweltbelastungen durch Einwegbecher zu schärfen und zu evaluieren, wie sowohl durch alternative Systeme als auch politische Maßnahmen eine Reduktion des Abfalls erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die auf Studien, repräsentativen Befragungen, Statistiken und Hintergrundpapieren relevanter Institutionen beruht.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Ressourcen- und Abfallverbrauchs, die Prüfung ökologischer Alternativen wie Pfandsysteme und eine Analyse politischer Regulierungsversuche.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Einwegbecher, Ressourcenverschwendung, Littering, Mehrweglösungen, Umweltpolitik und Nachhaltigkeit.

Welche Rolle spielt das "Littering" in der Untersuchung?

Littering wird als Indikator für das Versagen bei der Entsorgung im öffentlichen Raum thematisiert und als massives Kosten- und Umweltproblem für Kommunen identifiziert.

Warum ist das Recycling von Pappbechern so komplex?

Die Becher bestehen aus Verbundstoffen (Pappe und Kunststoff), die sich bei der Entsorgung nur schwer trennen lassen, was ein effizientes Recycling der Papierfasern verhindert.

Welchen Beitrag leisten Pfandsysteme wie RECUP?

Sie dienen als nachhaltige Alternative, indem sie das "To-go"-Modell beibehalten, aber durch Mehrweg-Poolsysteme und Anreizsysteme den ökologischen Fußabdruck minimieren.

Welche Rolle spielen Schulen laut der Autorin?

Schulen werden als idealer Ausgangspunkt für die frühzeitige Aufklärung und Sensibilisierung künftiger Generationen für ein umweltbewusstes Verhalten genannt.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Der Pappbecher to go als ein umweltpolitisches Problem
Author
Derya Kama (Author)
Pages
16
Catalog Number
V514911
ISBN (eBook)
9783346106865
ISBN (Book)
9783346106872
Language
German
Tags
pappbecher problem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Derya Kama (Author), Der Pappbecher to go als ein umweltpolitisches Problem, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514911
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint