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Mediensozialisation von Kindern

Soziale, mediale und kommunikative Wandlungsprozesse in der Gesellschaft

Title: Mediensozialisation von Kindern

Term Paper , 2017 , 46 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Lara Fleischmann (Author)

Communications - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Welche Rolle spielen Medien bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben bei Kindern in der frühen Adoleszenz?
Die vorliegende Hausarbeit zum Seminar gliedert sich in folgende Kapitel: Zunächst werden grundlegende Begriffe und Definitionen im Punkt „Sozialisation und Entwicklungsaufgaben“ dargelegt. Unter dem zweiten Abschnitt „Zugang zur kindlichen Lebenswelt“ werden mit der Darstellung verschiedener Theorien weitere Bezüge zum Thema geschaffen. Im darauffolgenden Kapitel „Zur Konstruktion des Leitfadens“ soll die Forschungsfrage und das Forschungsinteresse abgebildet werden und der Bezug zu den theoretischen Grundlagen geschaffen werden. Zu Letzt soll im Punkt „Reflexion des Leitfadens“ die Anwendung des Fragebogens reflektierend betrachtet werden. Das Fazit schließt im Anschluss an den Hauptteil die Hausarbeit ab, gefolgt von einem Literatur- und Quellenverzeichnis und dem Anhang, in welchem das transkribierte Interview zu finden ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil:

1. Sozialisation und Entwicklungsaufgaben

1.1. Sozialisation und Mediensozialisation

1.2. Entwicklungsaufgaben

2. Zugang zur kindlichen Lebenswelt

2.1. Sozial-Ökologischer Ansatz nach Bronfenbrenner

2.2. Medien-Ökologischer Ansatz nach Baacke

2.3. Sozial-Ökologischer Ansatz als theoretische Grundlage

3. Zur Konstruktion des Leitfadens

3.1. Erläuterung der Methode

3.2. Forschungsfrage und Forschungsziel

4. Reflexion des Leitfadens

4.1. Verlauf des Interviews

4.2. Probleme bei der Durchführung

4.3. Mögliche Lösungen und Verbesserungsvorschläge

III. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Medien bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben bei Kindern in der frühen Adoleszenz (neun bis zwölf Jahre). Ziel ist es, durch qualitative Leitfaden-Interviews einen Einblick in den Stellenwert von Medien innerhalb der kindlichen Lebenswelt sowie deren Bedeutung für soziale Interaktionen und Identitätsbildung zu gewinnen.

  • Theoretische Fundierung von Sozialisation und Mediensozialisation
  • Konzept der Entwicklungsaufgaben im Kindesalter
  • Sozial-ökologische Ansätze zur Erschließung der Lebenswelt (Bronfenbrenner, Baacke)
  • Methodische Konstruktion und Reflexion eines leitfadengestützten Interviews

Auszug aus dem Buch

3.1. Erläuterung der Methode

Als empirische Vorgehensweise wurde im Rahmen des Seminars das Leitfaden-Interview, oder auch teilstandardisiertes Interview genannt, gewählt. Eine Methode der qualitativen Forschung bietet sich für die Beantwortung der Forschungsfrage besser an als eine quantitative, da so inhaltliche Schwerpunkte spezifischer und genauer abgefragt und auch beantwortet werden können. Charakteristisch für ein Leitfadeninterview und somit eine qualitative Befragung sind offene Fragen. Grundlegend nimmt man als Forscher an, dass die zu befragende Person viel Wissen und Kenntnis über das zu erforschende Themengebiet hat. Durch die Fragen versucht man dieses Wissen abzufragen.

Der zugrundeliegende Leitfaden beinhaltet diese Fragen und dient außerdem als Stütze für den Ablauf und den Interviewer. Die Fragen sollten möglichst so formuliert werden, dass Antworten wie Ja oder Nein vermieden werden. Das Interview sollte mit einem Tonaufnahmegerät aufgenommen werden, umso im Anschluss vom Forscher transkribiert werden zu können. (vgl. König; Zedler 2002: 174 ff.) Der Leitfaden für das Interview, das im Rahmen dieser Hausarbeit durchgeführt wurde, wurde im Seminar gemeinsam von der Dozentin und den Studierenden erarbeitet.

Auch in der Forschung mit Kindern sollten diese als Experten ihrer kindlichen Lebenswelt angesehen werden. Somit sind Eigenschaften wie Geduld, Ernsthaftigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Einfühlsamkeit und Offenheit des Interviewers gegenüber den befragten Kindern hierbei besonders wichtig. Ebenso wichtig ist es die Kinder über das Vorhaben, den Ablauf und die Aufgaben vorab zu informieren. Generell ist es notwendig eine Beziehung zum Kind aufzubauen um beispielsweise Verweigerung des zu Interviewenden zu vermeiden und das Forschungsvorhaben verfolgen zu können. (vgl. Wehr 2014: 146)

Zusammenfassung der Kapitel

Sozialisation und Entwicklungsaufgaben: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Sozialisationsforschung und erläutert die Bedeutung von Medien als Sozialisationsinstanz, die Heranwachsende bei der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben unterstützen.

Zugang zur kindlichen Lebenswelt: Hier werden die sozial-ökologischen Ansätze nach Bronfenbrenner und Baacke vorgestellt, um die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem sozialen Umfeld eines Kindes und seinem Verhalten theoretisch zu begründen.

Zur Konstruktion des Leitfadens: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Entscheidung für ein qualitatives Leitfaden-Interview und legt die spezifische Forschungsfrage und das -ziel der Untersuchung dar.

Reflexion des Leitfadens: Die Autorin reflektiert kritisch den Ablauf der durchgeführten Interviews, identifiziert aufgetretene Probleme bei der Befragung und leitet daraus konkrete Verbesserungsvorschläge für zukünftige Forschungsarbeiten ab.

Schlüsselwörter

Mediensozialisation, Entwicklungsaufgaben, Kindheit, frühe Adoleszenz, Sozialisationsinstanzen, Medienökologie, Leitfaden-Interview, qualitative Forschung, Mediennutzung, Lebenswelt, Sozialisationsagenten, Medienkompetenz, Erziehung, Sozialisation, Medienwirkung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Mediensozialisation von Kindern im Alter von neun bis zwölf Jahren und untersucht, wie Medien ihren Alltag und ihre Entwicklung beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Sozialisation, die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben, der Einfluss des sozialen Umfelds sowie die methodische Durchführung qualitativer Interviews mit Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Rolle Medien für Kinder bei der Bewältigung spezifischer Entwicklungsaufgaben im Prozess des Heranwachsens spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Methode in Form eines teilstandardisierten Leitfaden-Interviews angewandt, um detaillierte Einblicke in die Lebenswelt der befragten Kinder zu erhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Grundlagen, die theoretische Einordnung mittels sozial-ökologischer Modelle, die methodische Konstruktion des Interview-Leitfadens sowie eine kritische Reflexion des Befragungsprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Mediensozialisation, Entwicklungsaufgaben, Medienökologie, Sozialisationsinstanzen und qualitative Forschung.

Warum wurden genau Kinder zwischen neun und zwölf Jahren befragt?

Diese Altersgruppe befindet sich in einer Übergangsphase (nahe der Pubertät/Schulwechsel), in der deutliche Unterschiede in der Mediennutzung und bei der Bewältigung neuer Anforderungen sichtbar werden.

Welchen Einfluss hatte die persönliche Beziehung der Interviewerin zu den befragten Kindern?

Da die Interviewpartnerinnen die Schwestern der Autorin waren, ergab sich eine vertraute Atmosphäre, die jedoch zu Herausforderungen bei der Objektivität und Interpretation der Antworten führte.

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Details

Title
Mediensozialisation von Kindern
Subtitle
Soziale, mediale und kommunikative Wandlungsprozesse in der Gesellschaft
College
University of Bamberg
Grade
2,3
Author
Lara Fleischmann (Author)
Publication Year
2017
Pages
46
Catalog Number
V514971
ISBN (eBook)
9783346104540
ISBN (Book)
9783346104557
Language
German
Tags
mediensozialisation kindern soziale wandlungsprozesse gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lara Fleischmann (Author), 2017, Mediensozialisation von Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514971
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