Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Essstörung Bulimia nervosa und der Frage "Wie ernsthaft ist diese Krankheit überhaupt?". Ich habe mir dieses Thema ausgesucht, da immer mehr Menschen, insbesondere Mädchen in der Pubertät, an einer Essstörung wie Bulimie erkranken und diese Krankheit oft nicht wahrhaben wollen, da sie ein falsches Selbstbild von sich selber haben. Deswegen ist es mir wichtig, aufzuklären, wie gefährlich eine Essstörung sein kann, was dabei im Körper passiert und wie er sich verändert, da dieses Thema sehr relevant ist.
Im Allgemeinen ist die Essstörung eine psychisch bedingte Krankheit, jedoch werde ich mich eher auf den biochemischen Teil beziehen und erwähne nur nebenbei die psychologisch bedingten Prozesse. Zuerst werde ich mich mit der Frage "Was passiert im Körper und wie verändert er sich?" befassen. Dabei werde ich die Krankheit erstmals definieren und auf die Ursachen eingehen. Anschließend werde ich erläutern, was die Symptome beziehungsweise Anzeichen für eine Essstörung sind und den Vorgang im Körper beschreiben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was passiert im Körper und wie verändert er sich?
2.1 Definition
2.2 Ursachen: Wie es zu der Krankheit kommt
2.3 Diagnostik: Körperliche Symptome
2.4 Veränderung des Gehirns und des Körpers
3. körperliche Folgen (zum Teil auch psychisch)
3.1 Gesellschaft
3.2 äußere körperliche Folgen
3.3 innere körperliche Folgen
4. praktische Untersuchung
4.1 Aufklärungsplakat
4.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.3 Auswertung
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Projektarbeit zielt darauf ab, über das Krankheitsbild der Bulimia nervosa aufzuklären und die physiologischen sowie psychologischen Auswirkungen auf den menschlichen Körper zu beleuchten. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie ernsthaft diese Erkrankung ist und welche biochemischen Prozesse dabei eine zentrale Rolle spielen.
- Biochemische und physiologische Veränderungen bei Bulimie
- Psychologische Faktoren und gesellschaftliche Einflüsse
- Diagnostik und körperliche Symptome der Erkrankung
- Kurzfristige und langfristige körperliche Folgen
- Unterscheidung verschiedener Krankheitsformen
Auszug aus dem Buch
2.4 Veränderung des Gehirns und des Körpers
„Essstörungen entstehen im Kopf. Denn die gedankliche Gleichung lautet: Traumgewicht = Traumleben. Und dann erwachen die Mädchen und Frauen im Alptraum Essstörungen.“ (Happel o.J.: o.S.)
In diesem Zitat wird erläutert, dass die Bulimie im Kopf stattfindet und auch anfängt. Während dieser Essstörung verändern sich viele Sachen im Körper wie zum Beispiel die Verdauung, das Blut und das Gehirn. Da die Verdauung bei Menschen schon im Mund beginnt, hat der Körper einer Bulimie erkrankten Person keine Möglichkeit das Essen, welches nicht richtig im Mund verarbeitet wird, zu verdauen. Die Magensäure, die beim erbrechen mit nach außen gefördert wird, zerstört die wichtigen Vitamine und Nährstoffe des Essens. Dadurch können keine Nährstoffe über das Blut an den Organismus weitergeleitet werden. Der Körper ist durch die unstrukturierten Essgewohnheiten irritiert und weiß nicht mehr was zutun ist. Wissenschaftler haben das Blut von 42 Bulimikern untersucht und es hat sich herausgestellt, dass jede Menge Antikörper in deren Blut vorhanden sind (Vgl. Ufen 2010: o.S.). Diese blockieren bestimmte Gehirn-Botenstoffe, die Neuropeptide heißen, unzwar besonders das Neuropeptid Alpha-MHS. Dieses sorgt eigentlich für ein Hunger- und Sättigungsgefühl, sodass der Körper sein Gewicht regulieren kann. Das Alpha-MHS Neuropeptid ist jedoch schwer unterscheidbar von Grippe Viren, weswegen die Antikörper im Blut denken, dass sie dieses Neuropeptid bekämpfen müssen. Dadurch weiß der Körper auch nicht, wann er satt ist oder wann er Hunger hat. Jedoch kann dies nur gefährlich werden, wenn sich die Antikörper vermehren und in das Gehirn gelangen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung legt das Fundament der Arbeit durch die Fragestellung nach der Ernsthaftigkeit der Krankheit und begründet die Relevanz der Aufklärung.
2. Was passiert im Körper und wie verändert er sich?: Dieses Kapitel definiert die Krankheit, untersucht die Ursachen und erläutert die physiologischen sowie neurologischen Veränderungen.
3. körperliche Folgen (zum Teil auch psychisch): Hier werden die Auswirkungen der Bulimie auf das soziale Umfeld sowie die spezifischen äußeren und inneren körperlichen Schäden thematisiert.
4. praktische Untersuchung: Dieser Teil befasst sich mit der praktischen Auseinandersetzung durch ein Aufklärungsplakat sowie die Auswertung der gewonnenen Ergebnisse.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Hilfe bei der Diagnose Bulimie.
Schlüsselwörter
Bulimia nervosa, Essstörung, Heißhungerattacken, Körpergewicht, Stoffwechselstörung, Neuropeptid, Alpha-MHS, Psychische Krankheit, Magensäure, Körperliche Folgen, Schönheitsideal, Ernährung, Diagnostik, Suchtverhalten, Selbstbild.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Krankheitsbild der Bulimia nervosa, insbesondere unter dem Aspekt der physiologischen und körperlichen Auswirkungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die Definition der Krankheit, ihre biologischen und psychologischen Ursachen sowie die gravierenden körperlichen Folgen einer Essstörung.
Was ist die zentrale Forschungsfrage?
Die Autorin stellt die zentrale Frage: „Wie ernsthaft ist diese Krankheit überhaupt?“
Welche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie einer ergänzenden praktischen Untersuchung in Form eines Aufklärungsplakats.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der körperlichen und neurologischen Veränderungen, die Ursachenforschung und eine detaillierte Auflistung der äußeren und inneren körperlichen Folgen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Bulimia nervosa, Essstörung, biochemische Prozesse, Körperbild und gesundheitliche Konsequenzen.
Wie beeinflussen Antikörper das Hungergefühl bei Betroffenen?
Laut der Arbeit blockieren Antikörper im Blut bestimmte Neuropeptide wie das Alpha-MHS, was dazu führt, dass der Körper kein verlässliches Hunger- und Sättigungsgefühl mehr regulieren kann.
Warum sprechen Betroffene oft nicht offen über ihre Krankheit?
Die Betroffenen empfinden Scham, ein falsches Selbstbild und versuchen oft, ein „Doppelleben“ zu führen, um ihr Umfeld zu täuschen, bis die Erkrankung durch äußere oder innere Folgen unübersehbar wird.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2018, Essstörung Bulimia nervosa. Symptome, körperliche Folgen und Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520465