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Demokratie. Die milde Knechtschaft aus libertärer Perspektive

Eine Fundamentalkritik der Herrschaftslegitimation im Spannungsverhältnis zur individuellen Freiheit

Titre: Demokratie. Die milde Knechtschaft aus libertärer Perspektive

Dossier / Travail , 2017 , 66 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Erik Schittko (Auteur)

Philosophie - Pratique (Ethique, Esthétique, Culture, Nature, Droit, ...)
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Die vorliegende Arbeit verwirft die demokratische Ordnung als teleologische Erscheinung und unterzieht diese einer kritischen Betrachtung. Hierbei werden keineswegs Verwerfungen und Problematiken aufgezeigt, um Lösungen anzubieten, welche das Vertrauen in die Demokratie stärken sollen. Das Ziel ist vielmehr, die strukturbildende Größe eines jeden Herrschaftssystems, dessen Legitimität, zu widerlegen. Ein geeignetes Maß für diese Untersuchung stellt das antagonistische Element der individuellen Freiheit dar.

In der Suche nach einer geeigneten Philosophie, welche sich dem universellen Freiheitsprinzip verschreibt, findet eine konsistente politische Theorie in unserer Betrachtung Berücksichtigung. Die intellektuelle Guillotine eines jeden Staatswesens - der Libertarismus. Hierbei werden in Anlehnung auf klassisch - liberale Vordenker wie Ludwig von Mises, besonders die libertären Ansätze von Ayn Rand, Murray Rothbard, Robert Nozick, Hans - Hermann Hoppe, Samuel E. Konkin III, Roland Baader und Stefan Blankertz den Einzug in diese Arbeit finden, ergänzt durch anarchistische Philosophen des neunzehnten Jahrhunderts.

Ein Leitgedanke soll vorauseilen, um vorab dem bereits kultivierten „Neusprech“ und „Doppeldenk“ dieser Zeit zu entsagen. Krieg ist nicht Frieden. Unwissenheit ist keine Stärke. Freiheit ist nicht Sklaverei und Demokratie ist nicht Freiheit. Die Freiheit benötigt etwas Besseres als jegliche politischen Systeme.

Das hat sie immer schon.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Problematik politischer Kollektivierungsprozesse

3 Die blinden Flecken des Demokratismus

3.1 Das Zentrum der Herrschaft - Der Staat gegen das Individuum

3.2 Eine Frage der Gerechtigkeit - Die Immoralität zwangssozialisierter Moral

3.3 Postdemokratie - Eine rationale Prophetie babylonischer Erbschaft

4 Libertäre Theorien als Strategien der Entpolitisierung

4.1 Der Agorismus - Die ökonomische Grundlage einer freien Gesellschaft

4.2 Auf dem Weg zum Libertarismus - Zwischen Anarchie und Minarchie

5 Fazit

6 Ausblick und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Legitimationsgrundlagen moderner demokratischer Herrschaftssysteme kritisch zu hinterfragen und deren Anspruch auf demokratische Ordnung als kollektivistische Konstruktion zu widerlegen, wobei der Libertarismus als theoretisches Gegenmodell für ein Leben in Freiheit dient.

  • Kritische Analyse der Herrschaftslegitimation im Spannungsverhältnis zur individuellen Freiheit.
  • Untersuchung der Problematik politischer Kollektivierungsprozesse und der Theorie des Gesellschaftsvertrages.
  • Kritik am Demokratismus und der Rolle des Staates als monopolistisches Machtinstrument.
  • Exploration libertärer Gesellschaftsmodelle, wie Agorismus und Anarchokapitalismus, als Strategien der Entpolitisierung.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

„Das Wort Demokratie ist ein schweres Rauschmittel. Es verhindert das Lernen, vernebelt den Verstand, verwirrt das Denken, erzeugt Wahnbilder - und macht schließlich schläfrig und apathisch.“

Kaum ein politisches System hat es in der Vergangenheit vermocht, sich derart unangreifbar zu machen und gleichzeitig eine solch ekstatische Selbstkrönung zu vollziehen, wie die Demokratie. Das demokratische System konnte sich in den westlichen Ländern zu einer Art säkularen Ersatzreligion entwickeln, in welcher die Infragestellung des demokratischen Grundprinzips als gesellschaftliches Tabu betrachtet wird. Die Demokratie gilt landläufig als das wohl edelste - und gerechteste Herrschaftssystem und wird zu einer zivilisatorischen Errungenschaft deklariert. Dabei bleibt die Frage offen, ob Herrschaft als solche gerecht sein kann, oder ob Menschen überhaupt dazu bestimmt sind, übereinander zu herrschen? Zudem bleibt zumeist sogar das Charakteristikum der Demokratie als Herrschaftssystem mit einer monopolisierten Struktur der Machtausübung, bei ihrem zentralen Stützpfeiler, dem Volk selbst, weitestgehend unerkannt.

Die Tragweite und Folgenschwere, welche aus dieser Eigenschaft resultiert, unterliegt einer solch euphemistischen Umschreibung, sodass die Erkenntnis darüber beinahe zu verschwinden scheint. Der Anspruch auf Macht und Unterdrückungsmaßnahmen endet nicht etwa in demokratischen Zuständen, egal ob in direkten -, oder indirekten Demokratien, sondern tritt in subversiveren Erscheinungsformen auf, wodurch die Knechtung des Individuums verschleiert wird. Die Käfigtüren werden in Demokratien weder aufgebrochen, noch werden die Ketten abgelegt. Vielmehr wird ein größeres Gefängnis erbaut, welches eine höhere Kapazität an Insassen verträgt und eine längere Kette geschmiedet, die nun nicht mehr bei jeder Bewegung spürbar ist. Der große Erfolg demokratischer Modelle liegt zudem darin, dass alle Menschen aneinander gekettet sind. So fungiert die Demokratie als perfekte Illusion scheinbarer Mitbestimmung über seine Mitmenschen. Willkommen in der milden Knechtschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung demaskiert die Demokratie als ein gesellschaftliches Tabu und als Herrschaftssystem, das individuelle Freiheit unter dem Deckmantel der Mitbestimmung einschränkt.

2 Die Problematik politischer Kollektivierungsprozesse: Dieses Kapitel kritisiert das Konstrukt eines fiktiven "Gemeinwillens" und hinterfragt die logische Konsistenz des klassischen Gesellschaftsvertrages.

3 Die blinden Flecken des Demokratismus: Der Fokus liegt hier auf der historischen und theoretischen Kritik an der Demokratie, insbesondere am Verhältnis von Volkssouveränität, Gesetz und der Macht des Staates über das Individuum.

3.1 Das Zentrum der Herrschaft - Der Staat gegen das Individuum: Hier wird der Staat als Zwangseinrichtung definiert, deren Kern ein Gewaltmonopol ist, welches individuelle Freiheiten zugunsten etatistischer Strukturen untergräbt.

3.2 Eine Frage der Gerechtigkeit - Die Immoralität zwangssozialisierter Moral: Dieses Kapitel vergleicht naturrechtliche Gerechtigkeit mit staatlich verordneter sozialer Gerechtigkeit und arbeitet die moralischen Widersprüche heraus.

3.3 Postdemokratie - Eine rationale Prophetie babylonischer Erbschaft: Das Kapitel analysiert die Rolle von Propaganda und ideologischer Verschleierung zur Aufrechterhaltung staatlicher Machtstrukturen.

4 Libertäre Theorien als Strategien der Entpolitisierung: Dieses Kapitel führt in den Libertarismus ein, der auf dem Prinzip des Selbsteigentums basiert und eine Minimierung von Zwang anstrebt.

4.1 Der Agorismus - Die ökonomische Grundlage einer freien Gesellschaft: Hier wird der Kapitalismus als Instrument der Freiheit gegen staatliche Eingriffe und Korporatismus verteidigt.

4.2 Auf dem Weg zum Libertarismus - Zwischen Anarchie und Minarchie: Die verschiedenen Strömungen des Libertarismus werden diskutiert, wobei das Ziel eine herrschaftsfreie Privatrechtsgesellschaft ist.

5 Fazit: Das Fazit fasst die libertäre Kritik am demokratischen Staatsmodell zusammen und plädiert für eine Abkehr von kollektivistischer Fremdbestimmung hin zu individueller Eigenverantwortung.

6 Ausblick und Schlussbetrachtung: Ein Appell an das Individuum, durch Sezession und intellektuelle Integrität den Weg in die Knechtschaft zu verhindern.

Schlüsselwörter

Demokratie, Libertarismus, Selbsteigentum, Staat, Gewaltmonopol, Kollektivismus, Privatrechtsgesellschaft, Anarchokapitalismus, Freiheit, Gerechtigkeit, Gesellschaftsvertrag, Etatismus, Sozialstaat, Kapitalismus, Individuum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch die Legitimität demokratischer Herrschaftssysteme und stellt diesen ein libertäres Gesellschaftsmodell gegenüber, das auf individueller Freiheit und dem Abbau staatlicher Zwangsstrukturen basiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Kritik an der Idee des Volkssouveräns, die Hinterfragung des Gesellschaftsvertrages, die Analyse des Staates als Gewaltmonopol sowie die theoretische Fundierung libertärer Konzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die strukturbildende Größe von Herrschaftssystemen, nämlich ihre Legitimität, zu widerlegen und den Libertarismus als eine konsistente politische Theorie vorzustellen, die universelle Freiheitsprinzipien in den Mittelpunkt stellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine interdisziplinäre Herangehensweise, die historische, philosophische und ökonomische Analysen libertärer und klassisch-liberaler Vordenker miteinander verbindet, um eine Fundamentalkritik am demokratischen Etatismus zu formulieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Kritik der kollektivistischen Gesellschaftsbildung, eine Untersuchung der Mechanismen staatlicher Herrschaft und Ausbeutung sowie eine Erläuterung libertärer Ansätze wie Agorismus und Anarchokapitalismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Demokratie-Kritik, Selbsteigentum, Gewaltmonopol, Individuum, Privatrechtsgesellschaft und Entpolitisierung.

Was versteht die Arbeit unter "milder Knechtschaft"?

Die Arbeit bezeichnet damit den Zustand der Demokratie, in der Individuen durch die Illusion der Mitbestimmung und der Bindung an das Kollektiv schleichend in ihrer Freiheit beschnitten werden, ohne dass dies als solche wahrgenommen wird.

Warum kritisiert die Arbeit den Gesellschaftsvertrag?

Die Arbeit argumentiert, dass der Gesellschaftsvertrag eine logisch fehlerhafte Fiktion ist, da keine wirkliche Einstimmigkeit vorliegt und der Vertrag Individuen zwangsweise an Strukturen bindet, denen sie nie explizit zugestimmt haben.

Was ist die Lösung für das Problem des Staates?

Der Autor plädiert für eine schrittweise Sezession von staatlichen Strukturen hin zu einer Anarchokapitalistischen Privatrechtsgesellschaft, in der gesellschaftliche Funktionen durch freiwillige Interaktion am freien Markt erbracht werden.

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Résumé des informations

Titre
Demokratie. Die milde Knechtschaft aus libertärer Perspektive
Sous-titre
Eine Fundamentalkritik der Herrschaftslegitimation im Spannungsverhältnis zur individuellen Freiheit
Université
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Philosophie)
Cours
Seminar - Was ist Demokratie?
Note
1,7
Auteur
Erik Schittko (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
66
N° de catalogue
V520503
ISBN (ebook)
9783346112989
ISBN (Livre)
9783346112996
Langue
allemand
mots-clé
demokratie knechtschaft perspektive eine fundamentalkritik herrschaftslegitimation spannungsverhältnis freiheit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Erik Schittko (Auteur), 2017, Demokratie. Die milde Knechtschaft aus libertärer Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520503
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Extrait de  66  pages
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