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Kostenrechnung logistikspezifischer Dienstleister. Outsourcing einer Logistikleistung

Title: Kostenrechnung logistikspezifischer Dienstleister. Outsourcing einer Logistikleistung

Term Paper , 2015 , 9 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Valentina Barysava (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Wenn man die Entscheidung zum Outsourcing einer Logistikleistung trifft, muss man bereit sein, mit verschiedenen Problemen konfrontiert zu werden. Für manche Firmen ist die Outsourcing die bessere Alternative, für die anderen nicht. Im Rahmen dieser Hausarbeit gehen wir näher auf das Thema Outsourcing einer Logistikleistung ein und stellen die mögliche Lösung vor, die aufgrund Prozesskostenrechnung und Prinzipal-Agent Theorie getroffen werden kann.

Als Beispiel wird das mittelständische Unternehmen A genommen, das Spritzgussteile aus Kunststoff entwickelt und produziert. Der Vertrieb der Waren ist über den Kunststoff-Großhandel und an industrielle Großverbraucher organisiert. Die Rohmaterialien, Halbfertigprodukte und Fertigwaren werden in einem eigenen Hochregallager gelagert. Um Kosten zu sparen, überlegt das Unternehmen die Fertigwarenlagerung sowie die Tätigkeiten der Kommissionierung und des Versands zu outsourcen.

Ziel der Arbeit ist die kostenbasierte Entscheidung zum Logistikoutsourcing zu untersuchen und dem Leser eine Übersicht über die möglichen Risiken und die entsprechenden Lösungsansätze geben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Abgrenzung des Themas

2 Theorien aus der Logistik

2.1 Prozesskostenrechnung

3 Theorien des Dienstleistungsmanagements

3.1 Prinzipal-Agent Theorie

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die kostenbasierte Entscheidungsgrundlage für das Outsourcing von Logistikleistungen zu untersuchen und Risiken sowie Lösungsansätze für die Abnehmer-Dienstleister-Beziehung aufzuzeigen.

  • Kostenanalyse mittels Prozesskostenrechnung
  • Risiken in der Abnehmer-Dienstleister-Beziehung
  • Anwendung der Prinzipal-Agent Theorie
  • Strategien zur Vermeidung von Opportunismus
  • Gestaltung von Anreizsystemen

Auszug aus dem Buch

3.1 Prinzipal-Agent Theorie

Um Verhaltensbeziehung zwischen den Partnern zu beschreiben und Lösungsansätze zu finden, wurde die Prinzipal-Agent Theorie verwendet. In diesem Fall ist Prinzipal die Firma, die Outsourcing durchführen möchte, und Agent ist der Dienstleister. Beide Parteien verfolgen unterschiedliche Ziele, was zu Zielkonflikten führt.

Die drei Arten asymmetrischer Information- Hidden Characteristics, Hidden Action, Hidden Information- eröffnen zumindest potenziell, dem Dienstleister und dem Kunden vielfältige Möglichkeiten sich in der Vertragsbeziehung opportunistisch zu verhalten. Je nach Art der Informationsasymmetrie wird der Prinzipal mit zwei Typen von Opportunismusrisiken konfrontiert: Adverse Selection und Moral Hazard.

Die Gefahr einer Adverse Selection entsteht durch mögliche Täuschung des Agenten, der seine Qualität zu vorteilhaft darstellt, oder wenn der Prinzipal über eine ungenügende Kenntnis der Sachlage verfügt. Die Anbieter können durch ihre strategische Preissetzung die Information verzerren, einige von ihnen führen unverständliche Preispolitik. Ihre Erstangebote scheinen zuerst günstig zu sein, aber später können sie Preise erhöhen wegen ihrer steigender Macht und Abhängigkeit des Prinzipals in der Abnehmer–Dienstleister- Beziehung. Dadurch erzielen sie höhere Gewinne, aber die Kunden werden verwirrt und bleiben mit der Kostentransparenz und Kostenhohe der gekauften Dienstleistung unzufrieden. Mit der steigender Abhängigkeit verstärkt sich das Risiko, dass der Agent sogar die Vertragsbestandteile zu seinem Nutzen ändern kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den aktuellen Trend zum Outsourcing in der Logistik, benennt die Problematik der Kostentransparenz sowie Zielkonflikte in Dienstleisterbeziehungen und definiert den Fokus der Arbeit.

2 Theorien aus der Logistik: Hier wird die Prozesskostenrechnung als Instrument zur Ermittlung von Eigenerstellungskosten und zur Erhöhung der Kostentransparenz bei logistischen Abläufen vorgestellt.

3 Theorien des Dienstleistungsmanagements: Dieses Kapitel analysiert mittels der Prinzipal-Agent Theorie die auftretenden Opportunismusrisiken (Adverse Selection, Moral Hazard) und beschreibt Lösungswege durch Kontroll- und Anreizsysteme.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach eine Kombination aus genauer Kostenkalkulation und vertragsgestaltenden Maßnahmen zur Reduzierung von Abhängigkeiten essenziell für ein erfolgreiches Outsourcing ist.

Schlüsselwörter

Outsourcing, Logistikleistung, Prozesskostenrechnung, Prinzipal-Agent Theorie, Kostenrechnung, Dienstleistungsmanagement, Opportunismusrisiko, Adverse Selection, Moral Hazard, Kostentransparenz, Anreizsystem, Logistikmanagement, Kostenkalkulation, Fremderstellungskosten, Eigenbezugskosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der kostenbasierten Entscheidungsfindung beim Outsourcing logistischer Dienstleistungen unter Berücksichtigung der Beziehung zwischen Abnehmer und Dienstleister.

Welche wissenschaftlichen Theorien bilden das Fundament?

Die theoretische Basis bilden die Prozesskostenrechnung aus der Logistik sowie die Prinzipal-Agent Theorie aus dem Dienstleistungsmanagement.

Welche Herausforderungen bei der Kostenermittlung werden adressiert?

Ein zentrales Problem ist die mangelnde Kostentransparenz bei der internen Leistungserstellung, die den Vergleich mit Fremdkosten erschwert.

Was sind die Hauptrisiken in einer Dienstleister-Beziehung?

Die Hauptrisiken liegen in den Opportunismusrisiken des Dienstleisters, insbesondere Adverse Selection bei Vertragsabschluss und Moral Hazard während der Vertragslaufzeit.

Wie kann das Risiko von Opportunismus minimiert werden?

Das Risiko kann durch sorgfältige Dienstleisterauswahl, vertragliche Anweisungen, Kontrolle sowie die Implementierung funktionaler Anreizsysteme reduziert werden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, eine Übersicht über Risiken und Lösungsansätze zu geben, um die kostenbasierte Entscheidung für oder gegen ein Outsourcing zu fundieren.

Warum wird die Prozesskostenrechnung als Methode gewählt?

Die Prozesskostenrechnung wird gewählt, da sie im Vergleich zu anderen Systemen eine höhere verursachungsgerechte Kostenverteilung und Transparenz für Logistikabläufe ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Pünktlichkeit als Bezugsgröße?

Die Pünktlichkeit im Warenausgang kann als verifizierbare Bezugsgröße in einem Anreizsystem dienen, um die Ziele von Abnehmer und Dienstleister in Einklang zu bringen.

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Details

Title
Kostenrechnung logistikspezifischer Dienstleister. Outsourcing einer Logistikleistung
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Grade
2,3
Author
Valentina Barysava (Author)
Publication Year
2015
Pages
9
Catalog Number
V520729
ISBN (eBook)
9783346140579
ISBN (Book)
9783346140586
Language
German
Tags
Kostenrechnung Prozesskostenrechnung Logistikleistung Outsourcing Moral Hazard Kostentransparenz Prinzipal-Agent-Theorie Anreizsysteme Adverse selection Hidden Information logistikspezifische Dienstleister
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Valentina Barysava (Author), 2015, Kostenrechnung logistikspezifischer Dienstleister. Outsourcing einer Logistikleistung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520729
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