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Kulturelle Aspekte im Internationalen Marketing am Beispiel von Japan

Title: Kulturelle Aspekte im Internationalen Marketing am  Beispiel von Japan

Term Paper , 2004 , 27 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Stephanie Effertz (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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In der heutigen Zeit ist es nun keine Besonderheit mehr, wenn ein Unternehmen in einen neuen Markt eintritt, welcher außerhalb der geographischen Landesgrenzen liegt. Allerdings ist dieser Schritt nicht nur mit Chancen, sondern auch mit Risiken verbunden. Ein aktuelles Beispiel ist dafür ist die renommierte englische Handelskette Marks and Spencer, die sich vor einigen Monaten lautlos aus dem deutschen Markt zurückgezogen hat. Viel Firmen preschen in ausländische Märke vor, erfüllen alle lokalen rechtlichen Besonderheiten, zahlen viel Geld, um sich Präsenz zu verschaffen und kein Kunde versteht, welches Profil diese neue Marke hat und was sie will. Vielfach reicht es nicht aus, ein konkurrenzfähiges Produkt zu haben um sich auf dem jeweiligen Markt behaupten zu können. Durch die fast vollständige Abschaffung der tarifären Handelshemmnisse und damit verbundenen Vielzahl von Handelsströmen scheinen die Landesgrenzen verwischt zu werden. Jedoch gibt es „unsichtbare“ Grenzen zwischen den einzelnen Ländern und Völker, die insbesondere durch die verschiedenen Kulturen geprägt sind. Da das internationale Marketing der Kommunikationsprozess zwischen Unternehmen und Kunde ist, stellen die unterschiedlichen Kulturen der einzelnen Bevölkerungsgruppen gerade hier besondere Anforderungen. Nicht nur das Beachten verschiedener Kulturen ist wichtig, sondern schwieriger ist es, die einzelnen kulturellen Unterschiede überhaupt zu erkennen und wahrzunehmen. Einzelne Komponenten welche die Kultur eines Landes definiert, wie z.B. alltägliche Lebensgewohnheiten und die „innere Einstellung“ sind in der Regel für einen Dritten (hier das Unternehmen) auf den ersten Blick nicht erkennbar. Somit besteht die Herausforderung für die global ausgerichteten Marketingaktivitäten sowohl die kulturellen Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten der einzelnen Länder herauszufinden. Um einen Vergleich der verschiedenen Kulturen durchführen zu können, ist es notwendig, Kriterien zu ermitteln, die in allen Kulturen als normative Größen gelten. Diese normativen Größen erhalten in der Literatur eine Vielzahl unterschiedlicher Betrachtensweisen, welche in Kapitel 3 vorgestellt werden. Im darauffolgenden Kapitel 4 wird das japanische Kulturprofil und seine Wirkung auf das Internationale Marketing erläutert. Zum allgemeinen Verständnis ist es weiterhin erforderlich, die allgemeinen Instrumente des internationalen Marketings kurz vorzustellen. Dies erfolgt nun im folgenden Kapitel 2.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition und Ziele des Internationalen Marketings

2.2 Instrumente des internationalen Marketings

2.2.1 Internationale Produktpolitik

2.2.2 Internationale Kommunikationspolitik

2.2.3 Internationale Distributionspolitik

2.2.4 Internationale Preis- und Konditionspolitik

2.3 Definition und Bestimmung von Kultur

3 Berücksichtigung des fremden Umfeldes als Kernproblem des Internationalen Marketings

3.1 Das Schichtmodell von Düfler

3.2 Die Kulturellendimensionen von Hall

3.3 Die Manifestation des Begriffs Kultur nach Hofstede

4 Länderdarstellung Japan

4.1 Statistische Daten

4.2 Geschichte und Religion

5 Das japanische Kulturprofil und seine Wirkung auf das Internationale Marketing

5.1 Die japanischen kulturellen Einflüsse in der Produktpolitik

5.2 Die japanischen kulturellen Einflüsse in der Konditionspolitik

5.3 Die japanischen kulturellen Einflüsse in der Kommunikationspolitik

5.4 Die japanischen kulturellen Einflüsse in der Distributionspolitik

6 Zusammenfassende Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse kultureller Unterschiede im Kontext des internationalen Marketings am Beispiel von Japan. Das primäre Ziel ist es, den Einfluss spezifischer kultureller Merkmale auf die Marketing-Instrumente zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Unternehmen kulturelle Barrieren in ausländischen Märkten besser verstehen und bei der Gestaltung ihrer Strategien berücksichtigen können.

  • Theoretische Fundierung internationaler Marketinginstrumente
  • Analyse kultureller Rahmenmodelle (Düfler, Hall, Hofstede)
  • Geografische, historische und religiöse Prägung Japans
  • Anpassung von Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Distributionspolitik an das japanische Kulturprofil

Auszug aus dem Buch

Die Kulturellendimensionen von Hall

Die Kulturdimensionen von Hall ermöglicht es mehrere Kulturen miteinander zu vergleichen. Hall unterscheidet die folgenden kulturellen Dimensionen:

1. die Kontextorientierung

2. die Raumorientierung

3. die Zeitorientierung

4. die Informationsgeschwindigkeit

Diese Dimensionen sind im Management vor allem in Kommunikationssituationen nützlich. „Die kontextorientierte Dimension verweist darauf, dass bei einem Kommunikationsaustausch immer eine bestimmte Menge an Informationen übermittelt wird. In sogenannten high-context-Kulturen ist ein sehr geringer Anteil an Informationen in einer Botschaft enthalten, wobei sich ein sehr großer Anteil an Informationen in den integrierten Personen bzw. Beziehungen befindet. Dies liegt daran, dass die Individuen der high-context-Kulturen in dichten Beziehungsgeflechten eingebettet sind, was dazu für, dass die einzelnen Botschaften nicht explizit erläutert werden müssen. In low-context.-Kulturen haben Beziehungen eine geringere Bedeutung, oder aber die Aktoren wechseln aufgrund unterschiedlicher Gruppenzugehörigkeit sehr oft. Insofern müssen die Botschaften der low-context-Kulturen ein höheres Maß an Informationen enthalten um den Sinn zu vermitteln. Da es bei der Kommunikation auf den Sinn ankommt ist eben nicht nur auf das geschriebene oder gesprochene zu achten. Im Gegensatz zu mittel- und nordeuropäischen Kulturen gilt die asiatische Kultur als high-context-Kultur.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Internationalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten und leitet zur Relevanz kultureller Aspekte für den Erfolg auf ausländischen Märkten über.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert das internationale Marketing, stellt dessen zentrale Instrumente vor und erarbeitet eine wissenschaftliche Definition für den Kulturbegriff.

3 Berücksichtigung des fremden Umfeldes als Kernproblem des Internationalen Marketings: Hier werden theoretische Modelle von Düfler, Hall und Hofstede analysiert, um Kulturunterschiede messbar und vergleichbar zu machen.

4 Länderdarstellung Japan: Ein Überblick über die geografischen, statistischen sowie historischen und religiösen Rahmenbedingungen, die die japanische Gesellschaft maßgeblich prägen.

5 Das japanische Kulturprofil und seine Wirkung auf das Internationale Marketing: Das Kapitel verknüpft das zuvor erarbeitete Wissen über die japanische Kultur mit den konkreten Marketinginstrumenten und zeigt notwendige Anpassungsstrategien auf.

6 Zusammenfassende Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Schwierigkeit zusammen, Kultur in starre Schemata zu pressen, und plädiert für ein tieferes Verständnis und eine Distanzbetrachtung bei Managern.

Schlüsselwörter

Internationales Marketing, Japan, Kultur, kulturelle Dimensionen, Hall, Hofstede, Düfler, Produktpolitik, Kommunikationspolitik, Konsumentenverhalten, interkulturelles Management, Markteintritt, Globalisierung, Werbebotschaft, Gruppenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die unterschiedliche Kulturen an international agierende Unternehmen stellen, wobei der Fokus gezielt auf dem japanischen Markt liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen des internationalen Marketings, verschiedene wissenschaftliche Modelle zur Kulturbestimmung sowie die praktische Anwendung dieser Erkenntnisse auf den Marketing-Mix in Japan.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie kulturelle Unterschiede die Marketingarbeit beeinflussen und warum eine reine Standardisierung oft nicht ausreicht, um in fremden Märkten erfolgreich zu sein.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich anerkannter kulturwissenschaftlicher Modelle, ergänzt durch Fallbeispiele zur Veranschaulichung der Wirkungsweise in der Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung von Kulturmodellen (Schichtmodell, Kulturdimensionen) und eine detaillierte Übertragung auf die japanische Kultur sowie deren Auswirkungen auf die Marketinginstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Internationales Marketing, Japan, Kulturdimensionen nach Hall, Hofstede, interkulturelles Management sowie kulturspezifische Marketinganpassung.

Wie unterscheidet sich die Kommunikation in Japan von westlichen Ländern laut Hall?

Japan wird als High-Context-Kultur eingestuft, in der Informationen stärker in Beziehungen und dem Kontext verankert sind, während in westlichen Low-Context-Kulturen Informationen expliziter in der direkten Botschaft enthalten sein müssen.

Welche Rolle spielt die Gruppenorientierung im japanischen Marketingkontext?

Die Gruppenorientierung, die tief in der Geschichte verwurzelt ist, führt dazu, dass individuelle Verkaufspräsentationen oft weniger erfolgreich sind, da in Japan der Erfolg und das Wohlbefinden der Gruppe im Vordergrund stehen.

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Details

Title
Kulturelle Aspekte im Internationalen Marketing am Beispiel von Japan
College
Cologne University of Applied Sciences
Course
Internationales Marketing
Grade
2,3
Author
Stephanie Effertz (Author)
Publication Year
2004
Pages
27
Catalog Number
V52074
ISBN (eBook)
9783638478779
ISBN (Book)
9783656804680
Language
German
Tags
Kulturelle Aspekte Internationalen Marketing Beispiel Japan Internationales Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Effertz (Author), 2004, Kulturelle Aspekte im Internationalen Marketing am Beispiel von Japan, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52074
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