In dieser Arbeit werden Trainingspläne für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining einer Testperson erstellt. Die Testperson ist auf Grund ihres jungen Alters und dem sehr guten allgemeinen Gesundheitszustandes als uneingeschränkt belastbar einzustufen. Durch keine sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen und einer fortgeschrittenen Leistungsstufe im Bereich Fitness, sowie der früheren Aktivität Tanzen auf fortgeschrittener Leistungsstufe weißt die Probandin eine sehr gute Trainierbarkeit auf.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Trainingsprogramm für eine 18-jährige Probandin zu erstellen, um deren Beweglichkeit zu optimieren und die koordinativen Fähigkeiten gezielt zu verbessern. Basierend auf einer individuellen Leistungsanalyse wird ein Trainingskonzept erarbeitet, das durch wissenschaftliche Erkenntnisse untermauert ist.
- Analyse der individuellen Ausgangslage und körperlichen Belastbarkeit.
- Durchführung und Interpretation manueller Beweglichkeitstests.
- Erstellung eines strukturierten Trainingsplans für Beweglichkeitstraining.
- Konzeption eines anspruchsvollen Koordinationstrainings.
- Wissenschaftliche Aufarbeitung der Effekte von Dehnübungen auf die Verletzungsprophylaxe.
Auszug aus dem Buch
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
Die Ausgangsposition ist der hüftbreite Stand, wobei ein Bein gestreckt nach hinten und mit der kompletten Fußsohle auf den Boden aufgesetzt wird. Das vordere Kniegelenk sowie der Oberkörper werden gebeugt. Das hintere Bein bildet mit dem Oberkörper eine Linie. Beide Füße zeigen parallel nach vorne. Durch eine weitere Beugung im vorderen Bein und der folgenden Verlagerung des Körperschwerpunktes vertikal nach vorne und unten wird die Dorsalextension im hinteren Bein vergrößert und die Dehnposition passiv eingenommen. Das vordere Bein wird im Wechsel leicht gestreckt und wieder gebeugt. Die Dehnposition wird dadurch dynamisch immer wieder gelöst und erneut eingenommen.
Die Ausgangsposition ist die Seitenlage, wobei ein Arm in der Verlängerung des Oberkörpers auf dem Boden gestreckt wird. Der Kopf wird darauf abgelegt und das untere Bein wird gestreckt. Das obere Bein wird im Kniegelenk gebeugt und mit dem oberen Arm in Richtung Gesäß gezogen, dabei muss der Fuß jedoch frei bleiben. Die Einnahme der Dehnposition erfolgt über ein aktives Abkippen im Becken. Beide Oberschenkel bleiben parallel zueinander und zum Boden. Die Position wird statisch gehalten.
Die Ausgangsposition ist der Kniestand, wobei ein Bein vor dem Körper auf dem ganzen Fuß abgestellt und das andere Bein mit dem Knie und dem Unterschenkel auf dem Boden aufgelegt wird. Das vordere Bein wird im Kniegelenk gebeugt, dass der Fuß vor dem Knie steht. Der Oberkörper wird mit den Händen auf dem vorderen Bein abgestützt und während der gesamten Bewegung aufrecht gehalten. Die Einnahme der Dehnposition erfolgt über eine aktive Kontraktion des Antagonisten des Lendendarmbeinmuskels, der die Hüfte streckt und den Körperschwerpunkt nach vorne unten verlagert.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die allgemeinen Informationen sowie die sportliche Vorgeschichte der 18-jährigen Probandin dokumentiert und deren allgemeine Trainierbarkeit bewertet.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier werden die manuellen Beweglichkeitstests erläutert, die Normwerte definiert und die individuellen Testergebnisse der Probandin analysiert sowie interpretiert.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel enthält einen detaillierten Trainingsplan mit verschiedenen Dehnübungen, die unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse ausgewählt wurden.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein spezifisches Trainingsprogramm für die Koordination präsentiert, das darauf abzielt, das Gleichgewicht und komplexe Bewegungsabläufe unter verschiedenen Bedingungen zu schulen.
5 LITERATURRECHERCHE: In diesem Abschnitt werden wissenschaftliche Studien untersucht, die den Nutzen von Dehnprogrammen im Hinblick auf die Reduktion von Muskelsehnenzerrungen und die allgemeine Verletzungsprophylaxe beleuchten.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Probandin, Dehnmethode, Muskeldehnung, Gleichgewicht, Verletzungsprophylaxe, Trainingsplanung, Athletik, Leistungsdiagnostik, Sportmedizin, Bewegungslehre, Rehabilitation, Trainingswissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine 18-jährige Studentin mit dem Ziel, ihre Beweglichkeit zu erhalten bzw. zu verbessern und ihre koordinativen Fähigkeiten zu optimieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Bereiche Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, individuelle Leistungsanalyse sowie die wissenschaftliche Begründung von Dehnmaßnahmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, basierend auf den Testergebnissen der Probandin, ein maßgeschneidertes, anspruchsvolles Trainingskonzept zu entwickeln, das sowohl präventive als auch leistungssteigernde Aspekte berücksichtigt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden manuelle Beweglichkeitstestungen nach standardisierten Stufensystemen angewandt sowie Erkenntnisse aus der Trainingswissenschaft zur methodischen Übungsauswahl herangezogen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination sowie die wissenschaftliche Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Trainingsplanung, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Verletzungsprophylaxe und Leistungsdiagnostik.
Warum wurde bei der Probandin kein spezifischer Fokus auf die Hüftbeugemuskulatur gelegt?
Die Tests ergaben, dass die Probandin durch ihren sportlichen Ausgleich zu sitzenden Tätigkeiten bereits in der Lage war, Defizite in diesem Bereich zu kompensieren, weshalb ein allgemeines Training ausreicht.
Warum wurde beim Koordinationstraining eine Schwierigkeitsprogression gewählt?
Diese Steigerung von leichten zu schweren sowie von statischen zu dynamischen Übungen sorgt für einen kontinuierlichen Trainingsreiz und eine effektive Anpassung der koordinativen Fähigkeiten.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2018, Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Erstellen eines Trainingsplans für eine Testperson, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520752