Frauen leben - Lebensläufe und Familienplanung


Hausarbeit, 2004

12 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Studie
2.1 Die Fragestellung
2.2 Die Umsetzung und die Forschungsmethoden
2.3 Die Auswertungsmethoden

3. Ergebnisse
3.1 Aspekte des „reproduktiven Lebenslaufes“
3.2 Allgemeine Unterschiede und Gemeinsamkeiten
3.3 Partnerschaft
3.4 Familiengründung
3.5 Vorstellungen von Beruf und Familie
3.6 Verhütung
3.7 Kinderwunsch und Kinderplanung
3.8 Akzeptanz und Abbruch von Schwangerschaften

4. Kurzes Fazit

5. Literatur

1. Einleitung

Durch den folgenden Aufsatz werde ich den LeserInnen einen kleinen Einblick in die Ergebnisse der als „regional repräsentativ“ angelegten Studie „Frauen leben – Lebensläufe und Familienplanung“, die im Jahr 2000 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) als Kurzfassung veröffentlicht wurde, geben. Es wurden von 1997 bis 1999 1.468 Frauen im Alter von 20 bis 44 Jahren aus der Leipziger, Hamburger und Freiburger Region während einer umfangreich angelegten Untersuchung zu verschiedenen Aspekten ihres Lebenslaufes und ihrer Familienplanung befragt. Die Interviewer interessierten sich für die Wünsche der Frauen und erfragten, wie sie diese umsetzen, wie sie ihr privates Leben gestalten und welche Rolle dabei Familie und Partnerschaft spielen. In zwei Erhebungsschritten – 1. Schritt: standardisierte Telefonbefragung; 2. Schritt: qualitativ-biographische Erhebung - wurden Telefoninterviews und ein standardisierter Fragebogen (1.), der Fragen zum reproduktiven Lebenslauf mit Kindheit und sexueller Sozialisation, zur Partnerschaft, zur Verhütung, zu Schwangerschaften, zu Kindern und zu Schwangerschaftsabbrüchen beinhaltet, und Leitfaden-Interviews (von Angesicht zu Angesicht) und Tonbandaufnahmen (2.) als Instrumente zur Durchführung entwickelt. Bei der Auswertung der Studie wurden Unterschiede zwischen Ost und West nach der Wendezeit aufgezeichnet, die beiden „Maßeinheiten“ – Schulabschluss und Bildungsgrad festgehalten und – jedoch weitgehend unberücksichtigt belassen – die sehr großen Unterschiede zwischen den Frauen, die in den Städten, und den Frauen, die in den ländlichen Regionen leben, festgestellt (vgl. BZgA 2000). Auf die Ergebnisse der Studie werde ich in den Kapiteln ‚Aspekte des „reproduktiven Lebenslaufes“’, ‚Allgemeine Unterschiede und Gemeinsamkeiten’, ‚Partnerschaft’, ‚Familiengründung’, ‚Vorstellungen von Beruf und Familie’, ‚Verhütung’, ‚Kinderwunsch und Kinderplanung’ und ‚Akzeptanz und Abbruch von Schwangerschaften’ etwas näher eingehen.

2. Die Studie

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erhielt 1992 den gesetzlichen Auftrag, zielgruppenspezifische Konzepte und Medien zur Sexualaufklärung und Familienplanung zu entwickeln. Der soziale Wandel führt gerade im Bereich der Familienplanung zu erheblichen Veränderungen und gesellschaftliche Ansprüche an Standortunabhängigkeit und Offenheit für immer wieder neue Lebensmöglichkeiten eröffnen Freiräume, erschweren jedoch Entscheidungsprozesse. Die Projektleitung übernahm Prof. Dr. Cornelia Helfferich vom sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstitut der Kontaktstelle für praxisorientierte Forschung der Evangelischen Fachhochschule Freiburg in Kooperation mit der Partner- und Sexualforschung der Gesellschaft für Sexualwissenschaften e.V. in Leipzig und dem NORDIG-Institut für Gesundheitsforschung und Prävention in Hamburg. Die Befragung von 1.468 Frauen im Alter von 20 bis 44 Jahren aus der Leipziger, Hamburger und Freiburger Region bildet die Basis der umfangreich angelegten Untersuchung „Frauen leben“. Bei der Untersuchung wurden lebensgeschichtliche Hintergründe, wie z.B. geplante und ungeplante Schwangerschaften berücksichtigt und subjektive Motive und milieuspezifische Orientierungen, bezogen auf Partner- und Elternschaft, Familiengründung und Lebensplanung, miteinbezogen. Die vorliegende erste Präsentation der Endergebnisse stellt die wichtigsten Ergebnisse dar und die Langfassung der Studie folgte in der Fachheftreihe „Forschung und Praxis der Sexualaufklärung und Familienplanung“ (vgl. BZgA 2000: 5).

2.1 Die Fragestellung

Zu einem Bereich, der heute schwierig geworden ist und viele Widersprüche birgt, gehören Familie, Partnerschaft, Kinder, keine Kinder, Elternschaft, Lebensformen, Schwangerschaftsabbrüche. Um eine umfangreiche Bestandsaufnahme fertigen zu können, musste der Forscherverbund, von dem das Forschungsprojekt „Frauen leben – Lebensläufe und Familienplanung“ von 1997-1999 im Auftrag der BZgA durchgeführt wurde, sich folgende Fragen von den 1.468 Frauen beantworten lassen: Welche Wünsche haben Frauen, wie setzen sie diese um und wie gestalten Frauen ihr privates Leben? Welche Rolle spielen dabei Familie, Partnerschaft und Vereinbarkeit? Durch wen oder was wird das Verhütungsverhalten im Laufe des Lebens bestimmt und in welchem Maß und unter welchen Bedingungen sind Schwangerschaften geplant oder gewollt? Was ist ausschlaggebend für einen Schwangerschaftsabbruch oder die Akzeptanz der Schwangerschaft? Was wird aus den Unterschieden zwischen Ost und West und welche Rolle spielen die sozialen Merkmale wie Bildung und Berufstätigkeit (vgl. BZgA 2000: 6)?

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Frauen leben - Lebensläufe und Familienplanung
Hochschule
Alice-Salomon Hochschule Berlin
Veranstaltung
Forschungsmethoden/ Wissenschaftliches Arbeiten
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
12
Katalognummer
V52221
ISBN (eBook)
9783638479912
ISBN (Buch)
9783638791854
Dateigröße
477 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauen, Lebensläufe, Familienplanung, Forschungsmethoden/, Wissenschaftliches, Arbeiten
Arbeit zitieren
Kerstin Müller (Autor), 2004, Frauen leben - Lebensläufe und Familienplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52221

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