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Optionen, Futures als derivative Finanzinstrumente

Title: Optionen, Futures als derivative Finanzinstrumente

Seminar Paper , 2006 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Robert Schott (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Nach dem Scheitern des Bretton-Woods Systems, welches einen goldhinterlegten US-Dollar als Leitwährung vorsah, wurden im März 1973 die Wechselkurse freigegeben. Durch die wachsende Volatilität der Devisen und Zinssätze kam es zu einem enormen Anstieg der Nachfrage nach entsprechenden Absicherungsinstrumenten. Durch dieses einschneidende Ereignis wurde kurz darauf mit der Gründung des Chicago Board Options Exchange (CBOE) im April 1973 ein Zeichen gesetzt und standardisierte Aktienoptionskontrakte gehandelt. Der Handel mit Zinsterminkontrakten wurde zwei Jahre später im Oktober 1975 an der Chicago Board of Trade (CBOT) eröffnet. Diese nahm bereits im Jahr 1848 ihren Betrieb auf und war seit 1860 durch den Handel mit Weizenkontrakten ein Handelsplatz für Futures auf Waren (Commodity Futures). Der Durchbruch in Deutschland gelang im Juli 1988 mit der Gründung der Deutschen Terminbörse (DTB), die als Vorbild die Schweizer Terminbörse Swiss Options and Futures Exchange (SOF-FEX) hatte, die im Mai 1988 gegründet wurde. Durch die Fusion von DTB und SOFFEX im Jahr 1998 zur European Exchange (Eurex) entstand ein gemeinsamer Terminmarkt für Finanzderivate.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Überblick der derivativen Finanzinstrumente

3 Optionen

3.1 Konzept der klassischen Option

3.1.1 Definition

3.1.2 Grundpositionen

3.1.3 Singuläre Handelsstrategien

3.2 Kombinationen aus Optionen

3.2.1 Erwatung volatiler Märkte

3.2.2 Erwartung stagnierender Märkte

4 Financial Futures

4.1 Grundpositionen

4.2 Motive für das Handeln mit Futures

4.2.1 Risikoreduktion

4.2.2 Spekulation

4.2.3 Arbitrage

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Seminararbeit ist es, einen fundierten Überblick über Optionen und Futures als derivative Finanzinstrumente zu geben sowie deren Einsatzmöglichkeiten und strategische Bedeutung im modernen Kapitalmarkt zu erläutern.

  • Grundlagen und Definitionen derivativer Finanzinstrumente
  • Klassische Optionsstrategien und deren Kombinationen
  • Grundlegende Mechanismen und Motive beim Handel mit Financial Futures
  • Strategische Aspekte wie Hedging, Spekulation und Arbitrage
  • Die Rolle von Terminmärkten im aktuellen Finanzumfeld

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Grundpositionen

Grundlegend gibt es vier Basisoptionsformen. Als „aktiver Kontrahent“ einer Option erwirbt man das Recht einen, dem Optionsgeschäft zugrunde liegenden, Vermögensgegenstand zum Basispreis kaufen oder verkaufen zu können (Long Position). Der „passive Kontrahent“, auch Stillhalter genannt, geht hingegen eine Verpflichtung ein, bei Ausübung des Optionsrechts den Vermögensgegenstand zum vorher festgelegten Basispreis liefern oder abnehmen zu müssen (Short Position). Bei einer Kaufoption (Call) bzw. Verkaufsoption (Put) wird dem aktiven Kontrahenten das Recht gewährt den Vermögensgegenstand zu kaufen (Long Call) bzw. zu verkaufen (Long Put). Da der passive Kontrahent eine Verpflichtung eingeht bei Ausübung des Optionsrechts den Vermögensgegenstand zu liefern (Short Call) oder abzunehmen (Short Put), erhält dieser den Optionspreis (Optionsprämie) vom aktiven Kontrahenten, der über die Ausübung der Option und eventuell dem Zeitpunkt der Ausübung entscheiden kann. Durch dieses Wahlrecht des aktiven Kontrahenten wird eine Option als bedingtes Termingeschäft angesehen, welches dem Käufer der Option das Recht einräumt, und nicht die Verpflichtung auferlegt, das Optionsrecht auszuüben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die historische Entstehung derivativer Finanzinstrumente nach dem Scheitern des Bretton-Woods-Systems und die Entwicklung relevanter Terminbörsen.

2 Überblick der derivativen Finanzinstrumente: Definiert Derivate als Finanzinstrumente, deren Wert von zugrunde liegenden Variablen abhängt, und unterscheidet zwischen bedingten und unbedingten Termingeschäften.

3 Optionen: Erläutert das Konzept der klassischen Option, die verschiedenen Grundpositionen für Käufer und Stillhalter sowie diverse Strategien für unterschiedliche Markterwartungen.

4 Financial Futures: Behandelt die Merkmale von Future-Kontrakten, die Rollen der Marktteilnehmer und die primären Motive für den Einsatz solcher Instrumente wie Risikoreduktion und Arbitrage.

5 Ausblick: Reflektiert die Bedeutung derivativer Instrumente für das Risikomanagement und die steigende Flexibilität für Investoren im Kontext der globalisierten Finanzmärkte.

Schlüsselwörter

Optionen, Futures, Derivate, Finanzinstrumente, Terminbörse, Eurex, Hedging, Spekulation, Arbitrage, Long Position, Short Position, Stillhalter, Optionsprämie, Basiswert, Volatilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Funktionsweise und Einsatzgebiete von Optionen und Futures als derivative Finanzinstrumente im modernen Finanzwesen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die Definition von Derivaten, die Systematik von Optionen, deren Kombination zu komplexeren Strategien sowie die Grundlagen und Motive beim Handel mit Financial Futures.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine verständliche Einführung in die Welt der Derivate, um Anlegern die Mechanismen von Terminmarktgeschäften näherzubringen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der strukturierten Darstellung etablierter finanzwirtschaftlicher Konzepte und Handelsstrategien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zu Optionen und Futures vor allem die konkreten Handelsstrategien (z.B. Straddle, Strangle) sowie die Motive für deren Nutzung (Risikoreduktion, Spekulation, Arbitrage) analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Derivate, Optionen, Futures, Hedging, Spekulation und Arbitrage.

Was genau unterscheidet einen Long Call von einem Short Call?

Ein Long Call verleiht dem Käufer das Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu erwerben, während der Short Call die Verpflichtung des Stillhalters darstellt, den Basiswert zu liefern, falls die Option ausgeübt wird.

Warum spielt die Glattstellung bei Financial Futures eine so große Rolle?

Die Glattstellung ist essentiell, da sie es ermöglicht, die Position durch ein Gegengeschäft zu schließen, ohne den Basiswert physisch liefern oder abnehmen zu müssen, was in über 95 Prozent der Fälle in der Praxis angewendet wird.

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Details

Title
Optionen, Futures als derivative Finanzinstrumente
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,7
Author
Robert Schott (Author)
Publication Year
2006
Pages
14
Catalog Number
V52277
ISBN (eBook)
9783638480338
ISBN (Book)
9783656741930
Language
German
Tags
Optionen Futures Finanzinstrumente
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robert Schott (Author), 2006, Optionen, Futures als derivative Finanzinstrumente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52277
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