Die Kennzeichnung der Leitbilder des Wettbewerbs ist eine häufige Aufgabenstellung während des BWL-Studiums, hier im Bereich VWL. Diese Arbeit soll helfen, die einzelnen Leitbilder zu unterscheiden und einen kurzen Überblick zu geben.
Inhaltsverzeichnis
- Kennzeichnung der Leitbilder der Wettbewerbsordnung
- Definition „Wettbewerb“
- Generelles über Leitbilder der Wettbewerbsordnung
- Diverse Leitbilder und ihre wesentlichen Merkmale
- Klassischer Liberalismus
- Leitbild der vollständigen (vollkommenen) Konkurrenz
- Leitbild des funktionsfähigen Wettbewerbs (workable competition)
- Leitbild der Wettbewerbsfreiheit (auch Leitbild der Chicago School)
- Unterscheidung der Leitbilder nach wohlfahrtsökonomischem und systemtheoretischem Ansatz
- Volkswirtschaftliche Funktionen des Wettbewerbs
- Allgemeine Funktionen und deren Erläuterung
- Statische und Dynamische Wettbewerbsfunktionen
- Allgemeine Übersicht zu Wettbewerbsfunktionen
- Bedeutung des Patentschutzes zur Gewährleistung der dynamischen und statischen Funktionen
- Generelles über Patente
- Zahlen und Fakten zu Patenten
- Zusammenfassung Patente und statische und dynamische Funktionen des Wettbewerbs
- Fazit der Hausarbeit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit setzt sich zum Ziel, die Leitbilder der Wettbewerbsordnung zu beleuchten und die volkswirtschaftlichen Funktionen des Wettbewerbs zu beschreiben. Insbesondere wird untersucht, welche Bedeutung der Patentschutz für die Gewährleistung der dynamischen und statischen Funktionen des Wettbewerbs hat.
- Definition und Entwicklung des Wettbewerbsbegriffs
- Die verschiedenen Leitbilder der Wettbewerbsordnung
- Die volkswirtschaftlichen Funktionen des Wettbewerbs
- Die Bedeutung des Patentschutzes für den Wettbewerb
- Die Wechselwirkungen zwischen Patentschutz und Wettbewerbsfunktionen
Zusammenfassung der Kapitel
Kennzeichnung der Leitbilder der Wettbewerbsordnung
Dieses Kapitel definiert den Begriff „Wettbewerb“ und erläutert die Entwicklung des Wettbewerbsbegriffs in der Fachliteratur. Es werden verschiedene Leitbilder der Wettbewerbsordnung vorgestellt und ihre wesentlichen Merkmale beleuchtet, darunter der klassische Liberalismus, das Leitbild der vollständigen Konkurrenz, das Leitbild des funktionsfähigen Wettbewerbs und das Leitbild der Wettbewerbsfreiheit. Die Unterschiede zwischen den Leitbildern nach wohlfahrtsökonomischem und systemtheoretischem Ansatz werden ebenfalls diskutiert.
Volkswirtschaftliche Funktionen des Wettbewerbs
Dieses Kapitel analysiert die allgemeinen Funktionen des Wettbewerbs und erläutert deren Bedeutung für die Volkswirtschaft. Es werden die statischen und dynamischen Wettbewerbsfunktionen sowie eine allgemeine Übersicht über die Wettbewerbsfunktionen präsentiert.
Bedeutung des Patentschutzes zur Gewährleistung der dynamischen und statischen Funktionen
Dieses Kapitel befasst sich mit dem Patentschutz und dessen Bedeutung für die Gewährleistung der dynamischen und statischen Funktionen des Wettbewerbs. Es werden generelle Informationen über Patente sowie Zahlen und Fakten zu Patenten vorgestellt. Abschließend wird die Rolle der Patente für die statischen und dynamischen Funktionen des Wettbewerbs zusammengefasst.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Hausarbeit sind: Wettbewerb, Leitbilder, Wettbewerbsordnung, Volkswirtschaftliche Funktionen, Patentschutz, dynamische Funktionen, statische Funktionen, Marktmechanismus, Innovation, Effizienz, Wohlfahrt.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Wettbewerbsleitbildern?
Leitbilder sind theoretische Konzepte, die beschreiben, wie ein idealer Wettbewerb gestaltet sein sollte, um gesellschaftliche Wohlfahrt und wirtschaftliche Effizienz zu sichern.
Was ist das Leitbild der "vollständigen Konkurrenz"?
Ein theoretisches Modell mit vielen Anbietern und Nachfragern, homogenen Gütern und voller Markttransparenz, bei dem kein Akteur den Preis beeinflussen kann.
Was kennzeichnet den "funktionsfähigen Wettbewerb" (workable competition)?
Dieses realistischere Leitbild akzeptiert gewisse Marktunvollkommenheiten, solange der Wettbewerb seine grundlegenden Funktionen (wie Innovation und Auslese) noch erfüllt.
Was sind statische und dynamische Wettbewerbsfunktionen?
Statische Funktionen betreffen die effiziente Allokation von Ressourcen. Dynamische Funktionen beziehen sich auf den technischen Fortschritt und Produktinnovationen.
Warum ist Patentschutz für den Wettbewerb wichtig?
Patente bieten Anreize für Innovationen (dynamische Funktion), indem sie Erfindern zeitlich begrenzte Monopolrechte gewähren, um Forschungs- und Entwicklungskosten zu decken.
Was ist der Ansatz der Chicago School?
Die Chicago School betont die Wettbewerbsfreiheit und Effizienz; sie steht staatlichen Eingriffen skeptisch gegenüber und vertraut auf die Selbstregulierungskräfte der Märkte.
- Citar trabajo
- Betriebswirt (VWA) Helmut Körner (Autor), 2001, Kennzeichnung der Leitbilder des Wettbewerbs, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5269