Unterweisungsentwurf zur praktischen IHK Ausbildereignungsprüfung gem. AEVO als Anlagenmechaniker. Körnen eines Bohrmittelpunktes mit der Vier-Stufen-Methode mit dem Groblernziel, selbstständig Körnungen erstellen zu können. Als fachliche Voraussetzung werden Grundkenntnisse des „Anreißens“ benötigt.
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Angaben
Didaktische Überlegungen zur Planung
Methode
Ablauf der Unterweisung
Abschlussgespräch/ Lernerfolgskontrolle
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dient als Präsentationskonzept für die praktische IHK-Ausbildereignungsprüfung und zielt darauf ab, dem Auszubildenden die fachgerechte und sichere Vorgehensweise beim Körnen von Bohrungsmittelpunkten zu vermitteln.
- Vermittlung der Vier-Stufen-Methode in der Lehrwerkstatt
- Erläuterung der technischen Grundlagen und des Aufbaus eines Körners
- Vermittlung relevanter Arbeitssicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften
- Praktische Durchführung der Ansetz- und Schlagtechnik
- Anwendung des Gelernten zur Vorbereitung von Bohrungen
Auszug aus dem Buch
2. Stufe: Vormachen
Ausbildungssituation: Das benötigte Werkzeug und die Arbeitsmittel sind vom Ausbilder bereitgestellt worden.
1. Ansetzen des Körners: Um die Sicht auf den Anrisspunkt und die Körnerspitze frei zu haben, wird der Körner schräg (ca. 60 Grad) an den Anrisspunkt gesetzt. Der Handballen liegt während des gesamten Körnervorgangs auf dem Werkstück auf, um den Körner ruhig halten zu können.
2. Aufrichten des Körners: Als Nächstes wird der Körner soweit aufgerichtet, dass er senkrecht (90°) zum Werkstück steht.
3. Setzung des Körners: Der Körner erhält zunächst einen nur leichten Hammerschlag in Richtung der Körnerachse, um eventuelle Positionsfehler korrigieren zu können. Stimmt die Körnung mit dem Anrisspunkt überein, wird ein zweiter kräftiger Schlag ausgeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
Allgemeine Angaben: Zusammenstellung der organisatorischen Rahmendaten für die Unterweisung, inklusive Ausbildungsberuf, Zielsetzung und verwendeter Methode.
Didaktische Überlegungen zur Planung: Definition der Lernziele in den kognitiven, psychomotorischen und affektiven Bereichen sowie Festlegung der Unfallverhütungsvorschriften.
Methode: Erläuterung der Anwendung der Vier-Stufen-Methode als aktive Lernform für praktische Unterweisungen.
Ablauf der Unterweisung: Detaillierte Darstellung der vier Phasen, beginnend bei der Vorbereitung und Definition, bis hin zur praktischen Anwendung und Sicherheitshinweisen.
Abschlussgespräch/ Lernerfolgskontrolle: Vorgehensweise zur Evaluation des Lernerfolgs und Strategien bei Nichterreichen der Lernziele sowie ergänzende technische Details zum Werkzeug.
Schlüsselwörter
Körnen, Bohrungsmittelpunkt, Vier-Stufen-Methode, Anlagenmechaniker, Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Unterweisung, Lehrwerkstatt, Ausbildung, Metalltechnik, Hammer, Körner, Anreißen, Fachkompetenz, Lernzielkontrolle
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterweisung grundlegend?
Es geht um die praktische Unterweisung eines Auszubildenden zum Anlagenmechaniker im fachgerechten Körnen von Bohrungsmittelpunkten.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themenfelder umfassen die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, die korrekte Handhabung des Körners und Hammers, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sowie die Durchführung der Arbeitsschritte.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Ziel ist das selbstständige und sichere Erstellen von Körnungen als notwendige Vorbereitung für spätere Bohrarbeiten.
Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode findet Anwendung?
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) angewandt.
Was wird im Hauptteil der Unterweisung vermittelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung, insbesondere dem korrekten Ansetzen, dem senkrechten Aufrichten und dem präzisen Setzen der Körnung unter Beachtung der Arbeitssicherheit.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Körnen, Vier-Stufen-Methode, Arbeitssicherheit, Fachkompetenz und praktische Ausbildung kennzeichnen.
Warum muss die Kuppe des Körners weicher sein als die Spitze?
Die Kuppe ist so ausgelegt, dass sie beim Schlag mit dem Hammer Energie aufnimmt und bei Verschleiß weniger dazu neigt, gefährliche Splitter zu bilden, die Augenverletzungen verursachen könnten.
Wie korrigiert der Ausbilder während der Nachmachphase?
Der Ausbilder beobachtet direkt neben dem Auszubildenden, korrigiert bei Fehlern in der Ausführung sofort und gibt Lob bei korrekter Durchführung, um den Lernprozess positiv zu verstärken.
- Citation du texte
- Katja Hageneier (Auteur), 2016, Körnen von Bohrmittelpunkten (Unterweisung Anlagenmechaniker/in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535503