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Das Teile-Ganzes-Konzept als Teilaspekt des Zahlenbegriffserwerbs. Entwicklung der Lernumgebung zur Förderung

Titel: Das Teile-Ganzes-Konzept als Teilaspekt des Zahlenbegriffserwerbs. Entwicklung der Lernumgebung zur Förderung

Seminararbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Dannheiser (Autor:in)

Didaktik - Mathematik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll die Thematik Diagnostik und Fördern anhand eines konkreten Fallbeispiels beschrieben und diskutiert werden. Die Schülerin besucht die zweite Klassenstufe einer Flexklasse. Aufgrund "mangelnder Leistungen" verweilte sie bereits ein zweites Jahr in der erste Klassenstufe, rückte zum aktuellen Schuljahr jedoch in die zweite Klasse auf. Regulär wäre sie bereits im dritten Schuljahr zu verorten. Von Seiten der Schule wurde eine Sonderpädagogin mit der Durchführung eines Intelligenztests (CFT1-R) beauftragt. Dieser ergab einen IQ von 70.

Zur genaueren Standortbestimmung für den Bereich der mathematischen Fähigkeiten beziehungsweise zur lösungsprozessanalystischen Erfassung des individuellen zahlenmathematischen Lernstandes wurde mit der Schülerin der Jenaer Rechentest durchgeführt.

Im Folgenden findet daher unter Punkt 2 eine genauere Betrachtung des Teile-Ganzes-Konzepts und dessen Verortung innerhalb des Zahlenbegriffserwerbs statt. Anschließend wird unter Punkt 3 eine Lernumgebung entwickelt, die mittels gezielter und aufeinander aufbauender Übungen die Schülerin fördern soll, ein umfängliches kardinales Zahlenverständnis aufzubauen beziehungsweise das Teile-Ganzes-Konzept zu verstehen. Abschließend soll unter Punkt 4 ein Ausblick auf die zu erwartende Entwicklung der Schülerin vorgenommen, aber auch reellen Gegebenheit und Herausforderung der Praxis kritisch betrachtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung / Beschreibung Fallkind

2. Das Teile-Ganzes-Konzept als Teilaspekt des Zahlenbegriffserwerbs

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Verortung innerhalb des Erwerbs des Zahlenbegriffs

2.3 Vorwissen, zu verknüpfendes Wissen und Wissensaufbau

3. Entwicklung der Lernumgebung

3.1 Standpunktbestimmung, Prämissen und Ziele

3.2 Der Ansatz: Zahlen zerlegen

3.2.1 Zahlen zerlegen mit der Kugelketten (Basisübung zum Einstieg)

3.2.2 Zahlen zerlegen mit der Wendeplättchen (Aufbauübung)

3.2.3 Zahlen zerlegen mit Fingerbildern (Variante)

3.3.4 Automatisieren der Zahlzerlegung

3.5 Anwendung auf Rechenoperationen

3.6 Ergänzungen

3.7 Organisatorische Aspekte der Lernumgebung

4. Entwicklung des Fallkindes (Prognose und Kritik)

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der mathematischen Diagnostik und Förderung einer Schülerin mit Schwierigkeiten im Bereich des kardinalen Zahlenverständnisses. Ziel ist es, auf Basis einer lösungsprozessanalytischen Diagnose eine individuelle Lernumgebung zu konzipieren, die das Teile-Ganzes-Konzept als Fundament für arithmetisches Rechnen aufbaut.

  • Diagnostik und lösungsprozessanalytische Erfassung mathematischer Kompetenzen
  • Das Teile-Ganzes-Konzept als Grundlage des Zahlenbegriffserwerbs
  • Entwicklung einer aktiv-entdeckenden Lernumgebung
  • Automatisierung von Zahlzerlegungen und operativen Strategien
  • Kritische Reflexion der schulischen Förderpraxis

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Ansatz: Zahlen zerlegen

Die Basis für den Aufbau und die Entwicklung des Teile-Ganzes-Konzepts soll das Zerlegen von Zahlen darstellen, da sich die Einsichten in die Beziehungen zwischen einzelnen Teilen und dem Ganzen der Teile insbesondere durch die Ausbildung der Fähigkeit entwickeln, Zahlen zu zerlegen und die Beziehungen zwischen Zahlen und ihren Teilen numerisch zu erfassen (vgl. PIKASS (2019)).

Ziel soll es zunächst sein, dass Julia ein grundlegendes Verständnis der Beziehungen entwickelt, die sich z.B. in Zahlentripeln (Zahlenfamilien), wie z.B. 7 – 5 – 2, ausdrücken (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung / Beschreibung Fallkind: Vorstellung des Fallbeispiels der Schülerin Julia und Analyse ihres aktuellen mathematischen Lernstandes mittels diagnostischer Tests.

2. Das Teile-Ganzes-Konzept als Teilaspekt des Zahlenbegriffserwerbs: Theoretische Herleitung der Bedeutung des Teile-Ganzes-Konzepts als wesentliche Voraussetzung für den Aufbau eines kardinalen Zahlenverständnisses.

3. Entwicklung der Lernumgebung: Darstellung praktischer Übungsformate zur Förderung der Zahlzerlegung unter Einbeziehung verschiedener Repräsentationsebenen.

4. Entwicklung des Fallkindes (Prognose und Kritik): Kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der schulischen Förderpraxis und den Rahmenbedingungen für das Fallkind.

5. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen und Materialien.

Schlüsselwörter

Mathematik, Diagnostik, Förderung, Teile-Ganzes-Konzept, kardinaler Zahlenbegriff, Arithmetik, Lernumgebung, Zahlzerlegung, Rechenschwäche, Prozessorientierung, operative Strategien, Grundschulpädagogik, Zahlenfamilien, Diagnose, Lernstand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der diagnostischen Einordnung und gezielten mathematischen Förderung einer Schülerin, die Schwierigkeiten beim Verständnis von Zahlenbeziehungen und arithmetischen Operationen aufweist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Diagnose des Zahlenverständnisses, das theoretische Fundament des Teile-Ganzes-Konzepts sowie die Gestaltung aktiv-entdeckender Lernumgebungen zur Förderung mathematischer Basiskompetenzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines Förderkonzepts, das der Schülerin hilft, vom zählenden Rechnen zu operativen Lösungsstrategien zu gelangen, indem das Verständnis für Zahlzerlegungen gefestigt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine lösungsprozessanalytische Diagnostik auf Basis des Jenaer Rechentests genutzt, ergänzt durch die Ableitung von Fördermaßnahmen aus fachdidaktischen Konzepten zum arithmetischen Anfangsunterricht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Einbettung des Teile-Ganzes-Konzepts sowie die detaillierte Planung und Beschreibung von Übungen mit Materialien wie Kugelketten, Wendeplättchen und Fingerbildern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere das Teile-Ganzes-Konzept, Diagnose, kardinaler Zahlenbegriff, operative Rechenstrategien und Lernumgebung.

Warum ist das Teile-Ganzes-Konzept so wichtig für die Schülerin?

Da die Schülerin arithmetische Probleme oft nur durch Abzählen löst, bietet das Teile-Ganzes-Konzept die notwendige Einsicht in die Struktur von Zahlen, um Rechenoperationen sinnvoll und flexibel zu vollziehen.

Welche Hürden werden bei der Umsetzung der Förderung genannt?

Die Arbeit kritisiert die mangelnde personelle und organisatorische Ausstattung der Schule, welche eine konsequente Umsetzung der geplanten individuellen Fördermaßnahmen in der aktuellen Praxis erschwert.

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Details

Titel
Das Teile-Ganzes-Konzept als Teilaspekt des Zahlenbegriffserwerbs. Entwicklung der Lernumgebung zur Förderung
Hochschule
Universität Potsdam  (WiB e.V. INSTITUT ZUR WEITERQUALIFIZIERUNG AN DER UNIVERSITÄT POTSDAM)
Note
1,3
Autor
Stefan Dannheiser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V536535
ISBN (eBook)
9783346133915
ISBN (Buch)
9783346133922
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Förderung Mathematik Teile-Ganzes-Konzept
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Dannheiser (Autor:in), 2019, Das Teile-Ganzes-Konzept als Teilaspekt des Zahlenbegriffserwerbs. Entwicklung der Lernumgebung zur Förderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/536535
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Leseprobe aus  18  Seiten
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