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Die informellen und formellen Rechte des amerikanischen Präsidenten

Título: Die informellen und formellen Rechte des amerikanischen Präsidenten

Trabajo de Seminario , 2020 , 26 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Julia Engels (Autor)

Política - Región: USA
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Hat der amerikanische Präsident durch das präsidentielle System nahezu unbegrenzte Machtbefugnisse oder sind diese durch die politischen Grundstrukturen der USA durchaus beschränkt? Diese Frage steht im thematischen Mittelpunkt der Seminararbeit.
Um zu einem begründeten wissenschaftlichen Fazit zu gelangen, widmet sie sich mehreren relevanten Teilbereichen. Insbesondere gilt es, sich mit der gegenseitigen verfassungsrechtlichen Abhängigkeit von Kongress und Präsident zu befassen.

Als Erstes ist es sinnvoll, den Begriff Präsidialdemokratie näher zu bestimmen. Hierbei liegt das Augenmerk auf der Gestaltung der Zusammenarbeit und der antagonistischen Partnerschaft dieser beiden Organe. Außerdem ist es notwendig, die Wechselbeziehungen zwischen Exekutive und Legislative genauer zu dieser Arbeit werden in der Argumentationsabfolge unterschiedliche Blickwinkel aufgezeigt, die für oder gegen den Machteinfluss des Präsidenten sprechen. Das umfangreiche Literaturverzeichnis zeigt auf, wie hoch die Publikationsdichte und (internationale) Aufmerksamkeit zu dieser Aufgabenstellung ist. Der durch die vielfältigen Print- und Internetquellen vermittelte Überblick dient dazu, eine möglichst objektiv-ausgewogene und differenzierte Abbildung darzustellen. Dazu soll auch eine große Bandbreite demokratischer und republikanischer Interpretationen hinsichtlich der (unbegrenzten bzw. beschränkten) Machtbefugnisse des amerikanischen Präsidenten beitragen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Wesen der Präsidialdemokratie

3. Die Stellung des Präsidenten im politischen System der USA

4. Die Stellung des Kongresses im politischen System der USA

5. Die Rolle des Vizepräsidenten und des Kabinetts im amerikanischen Politiksystem

6. Die Stellung des Supreme Court im Verfassungssystem der USA

7. Das Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Machtstellung des US-Präsidenten innerhalb des präsidentiellen Regierungssystems, um zu klären, inwieweit dessen Befugnisse durch die politischen Grundstrukturen und das System der Gewaltenteilung eingeschränkt sind.

  • Analyse der verfassungsrechtlichen Stellung des Präsidenten im Kontext der Gewaltenteilung.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes und der antagonistischen Partnerschaft zwischen Exekutive und Legislative.
  • Diskussion der informellen Machtmittel des Präsidenten und deren politische Signalwirkung.
  • Einfluss und Rolle von Vizepräsident, Kabinett und Supreme Court im Verfassungssystem.
  • Bewertung der präsidentiellen Machtfülle anhand aktueller Fallbeispiele wie Impeachment-Verfahren.

Auszug aus dem Buch

3. Die Stellung des Präsidenten im politischen System der USA

Warum aber ist der US-Präsident die Symbolfigur der nationalen Einheit (vgl. Filzmaier/Plasser 1997: 91f)? Gemeinhin wird der amerikanische Präsident bei globaler Betrachtung oft als "der mächtigste Mann der Welt" bezeichnet. Tatsächlich symbolisiert auf den ersten Blick der Präsident gemäß der Verfassung der Vereinigten Staaten den politischen Machträger an vorderster Stelle (vgl. Diermann 2011: 132). Der Präsident stellt in der amerikanischen Gesellschaft und in der öffentlichen Wahrnehmung die Personifizierung von politischer Macht dar. Gleichwohl ist er mit einigen machtpolitischen Restriktionen konfrontiert. Außerdem sieht er sich starken rechtlichen Kompetenzen der einzelnen Bundesstaaten gegenüber (vgl. Rinke/Stüwe 2008: 550). Die machtvolle Skizzierung des Präsidentenamts muss also von verschiedenen Blickwinkeln aus relativiert werden. Nach internationalen Maßstäben steht das Staatsoberhaupt der USA auf der höchsten Stufe der Machthierarchie, da es der Vertreter des mächtigsten Staates weltweit ist.

Ein derartiges eindimensionales Abbild der Macht ist jedoch zu einseitig (vgl. Höse 2012: 49), weil die US-Verfassung eine strikte Überprüfung des Präsidialamts vorschreibt, besonders durch den Kongress und die Gerichte. Somit hat der Präsident "Sorge zu tragen, dass die Gesetze gewissenhaft angewandt werden". Es ist also seine Pflicht, die vom Kongress erlassenen Gesetze umzusetzen. Der Präsident selbst hat keine Gesetzesinitiative. Er "kann keinen anderen Vertrag schließen als jenen, dem der Senat zugestimmt hat" (Wilzewski 1999: 177). Kongress und Exekutive sind in hohem Maße voneinander abhängig (vgl. Tornow-Godoy 2012: 22). Obendrein können amerikanische Gerichte den Vollzug von Gesetzten außer Kraft setzen, die nach ihrer Auffassung unvereinbar mit der Verfassung sind (vgl. Brodocz 2009: 106). Es existiert eine systematische, funktionale Vernetzung von Exekutive und Legislative. Diese Verbindung verstärkt zusätzlich die Machtbeschränkung der einzelnen Gewalten (vgl. Lehner/Widmaier 2005: 115).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das präsidentielle System der USA ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach dem Ausmaß der Machtbefugnisse des Präsidenten sowie deren Beschränkungen.

2. Das Wesen der Präsidialdemokratie: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Präsidialsystems, insbesondere die Gewaltenteilung und die Unvereinbarkeit von Regierungsamt und Parlamentssitz, erläutert.

3. Die Stellung des Präsidenten im politischen System der USA: Dieses Kapitel untersucht die symbolische und faktische Machtposition des Präsidenten sowie die verfassungsrechtlichen Restriktionen, denen er unterliegt.

4. Die Stellung des Kongresses im politischen System der USA: Hier liegt der Fokus auf der Rolle der Legislative, ihrer Kontrollbefugnisse und dem Ringen um politische Gestaltungsmacht zwischen Kongress und Präsident.

5. Die Rolle des Vizepräsidenten und des Kabinetts im amerikanischen Politiksystem: Das Kapitel beleuchtet die Funktionen der engsten Beraterstäbe und die eher symbolische Bedeutung des Kabinetts im US-Regierungssystem.

6. Die Stellung des Supreme Court im Verfassungssystem der USA: Es wird die Rolle der Judikative als Kontrollinstanz sowie die politische Dimension von Richterbesetzungen und Verfassungsrechtsprechung thematisiert.

7. Das Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass der Präsident durch seine informellen Machtmittel eine zentrale Leitfigur ist, deren Macht jedoch innerhalb eines komplexen Geflechts von Institutionen steht.

Schlüsselwörter

USA, Präsident, Präsidialdemokratie, Gewaltenteilung, checks and balances, Kongress, Exekutive, Legislative, Supreme Court, Machtbefugnisse, Impeachment, politisches System, Verfassung, Regierungsführung, Außenpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Machtfülle des amerikanischen Präsidenten und hinterfragt, ob er im präsidentiellen System nahezu unbegrenzte Befugnisse besitzt oder ob diese durch die politische Struktur der USA effektiv beschränkt sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ausgestaltung der Präsidialdemokratie, der gegenseitigen Abhängigkeit von Exekutive und Legislative, der Rolle des Kongresses und des Obersten Gerichtshofs sowie den Auswirkungen informeller Machtmittel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein wissenschaftlich begründetes Fazit zur tatsächlichen Machtstellung des US-Präsidenten zu ziehen und aufzuzeigen, wie informelle Faktoren und institutionelle Kontrolle sein Handeln beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten politikwissenschaftlichen Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Blickwinkel sowie aktuelle politische Ereignisse, wie das Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump, integriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich vertieft?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Funktionsweise des Präsidialsystems, die Machtbefugnisse des Präsidenten, die Rolle des Kongresses als Gegenspieler, die Bedeutung des Vizepräsidenten und Kabinetts sowie die judikative Kontrolle durch den Supreme Court.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Gewaltenteilung, "checks and balances", "imperiale Präsidentschaft", Vetorecht, Regierungsführung und die institutionelle Interaktion zwischen den Staatsorganen.

Warum wird das Vetorecht des Präsidenten als besonders markant für das System beschrieben?

Das Vetorecht verleiht dem Präsidenten ein mächtiges Instrument zur Einflussnahme auf den Gesetzgebungsprozess, was insbesondere aus europäischer Perspektive als ungewohnt stark wahrgenommen wird und ein zentrales Merkmal der Machtkonstellation darstellt.

Welche Rolle spielen die aktuellen Impeachment-Verfahren für die Argumentation?

Die Verfahren, insbesondere gegen Donald Trump, dienen als Praxisbeispiele, die verdeutlichen, dass das Impeachment primär ein politischer Prozess ist und die Machtstellung des Präsidenten selbst in Krisenzeiten gegen Widerstände bestehen kann.

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Detalles

Título
Die informellen und formellen Rechte des amerikanischen Präsidenten
Universidad
RWTH Aachen University  (Institut für Politische Wissenschaft)
Calificación
1,7
Autor
Julia Engels (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
26
No. de catálogo
V537419
ISBN (Ebook)
9783346131195
ISBN (Libro)
9783346131201
Idioma
Alemán
Etiqueta
rechte präsidenten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia Engels (Autor), 2020, Die informellen und formellen Rechte des amerikanischen Präsidenten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537419
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