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Vergütungssysteme mit dem Neuroleadership gestalten. Empfehlungen für das Human Resource Management

Titel: Vergütungssysteme mit dem Neuroleadership gestalten. Empfehlungen für das Human Resource Management

Fachbuch , 2020 , 90 Seiten

Autor:in: Nico Zimmermann (Autor:in)

Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um Mitarbeiter langfristig an ein Unternehmen zu binden, sollten sie Freude an ihrer Tätigkeit haben. Denn motivierte Arbeitnehmer steigern auch den Unternehmenserfolg nachhaltig. Vor allem die richtige Personalführung beziehungsweise ein gutes Human Resource Management können hier viel ausrichten.

Doch kann auch das Vergütungssystem einen dauerhaften Anreiz für Mitarbeiter schaffen? Inwiefern können Arbeitgeber Ansätze des Neuroleadership mit der Gestaltung eines Vergütungssystems kombinieren? Diese Publikation präsentiert eine Gestaltungsempfehlung für ein Vergütungssystem unter neurowissenschaftlichen Gesichtspunkten.

Dazu erklärt sie zunächst den grundlegenden Aufbau sowie die Elemente eines Vergütungssystems. Darauf aufbauend stellt das Buch wichtige Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Neuroökonomie vor und entwirft Möglichkeiten der Kombination dieser beiden Bereiche. Die Publikation zeigt so, wie Arbeitgeber nachhaltig das Wohlbefinden sowie die Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter steigern.

Aus dem Inhalt:
- Gehalt;
- Neurowissenschaften;
- Neuroökonomie;
- Mitarbeiterbindung;
- Mitarbeitermotivation

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vergütungssysteme

2.1 Grundlagen der Vergütung

2.2 Gerechtigkeit in der Entgeltfindung

2.3 Anforderungen an ein Vergütungssystem

3 Neurowissenschaften

3.1 Einführung in die Neurowissenschaften

3.2 Aufbau des Gehirns

3.3 Methoden der Neurowissenschaften

3.4 Prozessschema des menschlichen Gehirns

3.5 Belohnungssystem

3.6 Neuroökonomie

4 Neuroleadership

4.1 Grundlagen und Begriffsdefinition des Neuroleadership

4.2 Ansätze des Neuroleadership

5 Gestaltungsempfehlung eines Vergütungssystems auf Basis des SCARF-Modells

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Erkenntnisse der Neurowissenschaften und insbesondere des Neuroleadership dazu genutzt werden können, Vergütungssysteme im Human Resource Management so zu gestalten, dass sie Mitarbeiter nachhaltig motivieren und ihr Wohlbefinden sowie ihre Gesundheit fördern.

  • Grundlagen und Elemente moderner Vergütungssysteme
  • Neurowissenschaftliche Grundlagen des menschlichen Belohnungssystems
  • Einfluss der Neuroökonomie auf Entscheidungsprozesse
  • Anwendung von Neuroleadership-Konzepten wie dem SCARF-Modell
  • Konkrete Gestaltungsempfehlungen für Vergütungsmodelle im HRM

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Limbisches System

Die nächste Schicht, die betrachtet wird, ist das limbische System. Es ist das zeitälteste Hirnareal und das emotionale Zentrum. Das limbische System verleiht menschlicher Wahrnehmung und Gedanken eine emotionale Färbung. Auch wird von ihm das Interesse auf das, was die meiste Aufmerksamkeit verdient, gesteuert (vgl. Ploog, 1980, S 7f; LeDoux, 1991, S. 169 f.; vgl. Isaacson et al. 2001, S. 8858 f.; vgl. Bruce/Bradford, 2009, S. 43 f.).

Das limbische System ist eng verbunden mit dem Stammhirn, vor allem mit dem Hypothalamus. Der Hypothalamus ist wichtig für die Verbindung des Nervensystems mit dem endokrinen System, auch Hormonsystem genannt. Signale werden durch den Hypothalamus an die Hypophyse gesendet. Ihre Aufgabe ist sowohl die Kontrolle als auch Steuerung des Hormonhaushalts. Darunter fällt z. B. Körpertemperatur, Schlaf und Müdigkeit. Der Hypothalamus übernimmt somit eine wichtige Aufgabe in der Übertragung von Emotionen in Körpergefühle (vgl. Brooks, 1988, S. 657 f.; vgl. Hüther, 2006, S. 85).

Der Mandelkern, auch Amygdala genannt, stellt mit dem Hippocampus die elementarsten Bausteine des limbischen Systems dar. Die Amygdala fungiert als ein emotionales Bewertungs- und Alarmsystem. Ereignisse werden mit Emotionen verbunden und anschließend gespeichert. Dies sorgt dafür, dass frühere Ereignisse, die mit Gefahr oder Schmerzen verbunden waren, auch in Zukunft eine ähnliche Reaktion hervorrufen werden (Bechara et al.2003, S. 356 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Mitarbeiterführung und führt in die Thematik ein, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse die Gestaltung von Vergütungssystemen optimieren können.

2 Vergütungssysteme: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Komponenten von Vergütungssystemen, von der Grundvergütung über leistungsorientierte Anteile bis hin zu betrieblichen Sozialleistungen.

3 Neurowissenschaften: Es werden die biologischen Grundlagen des Gehirns, Methoden der Forschung sowie das Belohnungssystem und die Neuroökonomie als Fundament für Führungskonzepte dargestellt.

4 Neuroleadership: Dieses Kapitel definiert Neuroleadership als Schnittstelle zwischen Neurowissenschaft und Management und stellt zentrale Konzepte wie das PERFEKT-Schema und das SCARF-Modell vor.

5 Gestaltungsempfehlung eines Vergütungssystems auf Basis des SCARF-Modells: Hier werden die theoretischen Erkenntnisse verknüpft, um praktische Empfehlungen für eine gehirngerechte Vergütungsgestaltung abzuleiten.

6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine neurowissenschaftlich fundierte Vergütung die Leistungsbereitschaft und das Wohlbefinden steigern kann, wobei weitere empirische Forschung notwendig bleibt.

Schlüsselwörter

Neuroleadership, Vergütungssysteme, Human Resource Management, Belohnungssystem, SCARF-Modell, Motivation, Mitarbeiterführung, Neurowissenschaften, Neuroökonomie, Mitarbeiterbindung, Leistungsanreize, Gehirngerechte Führung, Arbeitspsychologie, Entgeltgerechtigkeit, Stressprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft in die Gestaltung von betrieblichen Vergütungssystemen zu integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Vergütungssysteme im Human Resource Management, neurowissenschaftliche Grundlagen des Belohnungssystems, das SCARF-Modell und die Führung von Mitarbeitern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Gestaltungsempfehlungen für Vergütungssysteme zu erarbeiten, die neurowissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen, um Motivation, Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter nachhaltig zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse vorhandener Fachliteratur, Studien und theoretischer Modelle aus den Bereichen Neurowissenschaft, Neuroökonomie und Personalwirtschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung klassischer Vergütungselemente, die biologischen Funktionsweisen des Gehirns und die spezifischen Ansätze des Neuroleadership, insbesondere das SCARF-Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Neuroleadership, SCARF-Modell, Vergütung, Belohnungssystem und Human Resource Management charakterisieren.

Wie unterscheidet sich der "Brain-Directed Man" von anderen Menschenbildern?

Im Gegensatz zum rein rationalen "Economic Man" berücksichtigt der "Brain-Directed Man" die biologischen, unbewussten Entscheidungsprozesse und die emotionale Basis, die durch neuronale Belohnungsmechanismen gesteuert wird.

Warum ist das SCARF-Modell für Führungskräfte relevant?

Das Modell identifiziert fünf soziale Treiber (Status, Sicherheit, Autonomie, Zugehörigkeit, Fairness), die das Belohnungssystem der Mitarbeiter aktivieren oder bei Missachtung als Bedrohung wahrgenommen werden können.

Welchen Einfluss hat der soziale Status auf das Gehirn?

Studien zeigen, dass ein hoher sozialer Status ähnliche Belohnungsareale im Gehirn aktiviert wie eine finanzielle Belohnung, weshalb die Anerkennung des Status durch Führungskräfte für die Motivation essenziell ist.

Können Gehaltserhöhungen dauerhafte Motivation garantieren?

Nein, die Arbeit stellt fest, dass Gehaltserhöhungen oft nur kurzfristig wirken und Unternehmen daher eher auf eine systematische, faire Gesamtgestaltung statt auf ständige monetäre Anreize setzen sollten.

Ende der Leseprobe aus 90 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergütungssysteme mit dem Neuroleadership gestalten. Empfehlungen für das Human Resource Management
Autor
Nico Zimmermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
90
Katalognummer
V537911
ISBN (eBook)
9783963560729
ISBN (Buch)
9783963560736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BWL Vergütung Neuroleadership Vergütungssystem Neuowissenschaft Neueroöknomie AKTIV-Modell SCARF-Modell Gestaltung Gehalt Mitarbeiterbindung Mitarbeitermotivation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nico Zimmermann (Autor:in), 2020, Vergütungssysteme mit dem Neuroleadership gestalten. Empfehlungen für das Human Resource Management, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537911
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